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  1. Registriert seit
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    AW: Psychoterror und Kindesentzug! Ehemann droht Mutter

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Jetzt hör doch mal mit der psychischen Erkrankung auf, das weiß doch keiner. Bisher hieß es nur, dass sie zusammen bei einem Therapeuten waren, das kann auch eine Eheberatung gewesen sein.
    Nein, es war nicht die Rede von einem Therapeuten, sondern von einem "psychologischen Gespräch". Im Satz vorher hieß es, der Ehemann habe die Frau zu einem "Psychologen" getrieben. Und das wiederum in Zusammenhang mit einer physischen Erkrankung (zu der wir auch immer noch nichts Näheres wissen) und mit psychischen Problemen. Da hab ich jetzt nicht auf eine Eheberatung getippt, aber klar, möglich ist alles, vielleicht führen auch Psychologen Eheberatungen in psychologischen Gesprächen durch.

    Psychische Erkrankung nehme ich aber vor allem an, weil der Ehemann auf eine geschlossene Unterbringung drängt und nicht etwa nur eine normale stationäre Therapie. Damit kann er überhaupt nur durchkommen, wenn etwas richtig Gravierendes vorliegt - wäre das Ganze nur "Psychoterror" oder "Drohungen", wäre es viel sinnvoller, einfach eine normale stationäre Behandlung aufzudrängen. Da wäre ohne jeden Grund eine Aufnahme zwar auch noch nicht ganz einfach zu bewerkstelligen, aber nicht so aussichtslos, wie einen völlig Gesunden in einer geschlossenen Psychiatrie unterzubringen.
    Geändert von stefanie63 (18.08.2019 um 19:07 Uhr)

  2. Avatar von schafwolle
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    AW: Psychoterror und Kindesentzug! Ehemann droht Mutter

    Zitat Zitat von stefanie63 Beitrag anzeigen
    Nein, es war nicht die Rede von einem Therapeuten, sondern von einem "psychologischen Gespräch". Und das wiederum in Zusammenhang mit einer physischen Erkrankung (zu der wir auch immer noch nichts Näheres wissen) und mit psychischen Problemen.
    (...)
    Psychische Erkrankung nehme ich aber vor allem an, weil der Ehemann auf eine geschlossene Unterbringung drängt
    Ich habe das EP jetzt nochmals aufmerksam gelesen und für mich ergibt
    sich absolut keinerlei Hinweis auf eine psychische Erkrankung.

    --->

    Zitat Zitat von Forumfreund Beitrag anzeigen
    Sie hat Angst davor, weil er bei der letzten Scheidung „gewonnen“ hat und die Kinder behalten konnte.
    Ihr geht es in dieser ausweglosen Situation psychisch sehr schlecht.

    Aktuell hat ihr Mann sie sogar dazu getrieben zu einem Psychologen zu gehen und redet ihr ein sie wäre physisch krank.

    Bei dem psychologischen Gespräch war der Ehemann anwesend und daher konnte die Ehefrau nicht die ganze Wahrheit erzählen. Jetzt drängt der Mann sie zu einer Psychotherapie in einer geschlossenen Anstalt, da sie ansonsten das Kind verlieren wird.
    Ja, klar geht es der Frau psychisch schlecht, wenn sie solche Ängste
    wegen ihres Kindes hat. Das würde ich trotzdem nicht als "Problem" im
    klinischen Sinn werten, sondern als ganz normale Stress-Reaktion auf eine
    Situation, die ihr verständlicherweise bedrohlich scheint.

    Keine Mutter bleibt gelassen, wenn man ihr in Aussicht stellt, das Kind
    wegzunehmen.

    Hier scheint (!) es sich um ein Fall von Manipulation seitens des Ehemannes
    zu handeln, der das Kind dazu instrumentalisiert, um seine Frau zum Bleiben
    zu zwingen.

    Auch alleine die Nennung einer "Geschlossenen" kann ein berechtigter
    Angstauslöser sein. Die Frau scheint nicht zu wissen, dass derlei Drohgebärden
    haltlos sind., wenn keine gefährdende psychische Ausnahmesituation vorliegt.



    @TE
    Bitte sorge hier für Klarheit, bevor der Strang mit endlose Spekulationen und
    Interpretationen weitergeht.


  3. Registriert seit
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    AW: Psychoterror und Kindesentzug! Ehemann droht Mutter

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Keine Mutter bleibt gelassen, wenn man ihr in Aussicht stellt, das Kind
    wegzunehmen.

    Hier scheint (!) es sich um ein Fall von Manipulation seitens des Ehemannes
    zu handeln, der das Kind dazu instrumentalisiert, um seine Frau zum Bleiben
    zu zwingen.
    Ja, ich denke, wir sind uns da einig. Das ist der Anschein, der im Eingangsposting erzeugt wird - ob er stimmt, lässt sich mangels näherer Informationen nicht beurteilen.

    Vielleicht ist der Mann böse und manipulativ, vielleicht verantwortungsvoll gegenüber einer erkrankten Frau, vielleicht einfach nur nicht gelassen, weil er befürchtet, dass sie ihm das Kind wegnehmen könnte - da bleibt kein Vater gelassen.

  4. Avatar von Raratonga
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    AW: Psychoterror und Kindesentzug! Ehemann droht Mutter

    @ Fragesteller:

    Die Chancen, dass die Mutter ihr Kind zugesprochen bekommt, sind - sollte sie einigermaßen lebenstüchtig sein - sehr gut.

    Gegen seinen Willen in die geschlossenene (!) Psychiatrie kann man nur eingewiesen werden bei akuter Selbst- und Fremdgefährdung.

    Und Selbstgefährdung ist auch sehr streng ausgelegt, zum Beispiel reicht es nicht, bei Krankheiten nicht zum Arzt zu gehen oder Verwahrlosungstendenzen zu haben. Das ist die Freiheit jedes Einzelnen. Auch darf man mit einer unbehandelten Psychose herumlaufen, wenn man mag. (So war es bei meiner Mutter, ich hab das alles durch. Irgendwann konnte ich sie überzeugen, freiwillig in die offene Psychiatrie zu gehen, aber auch stationär.)

    Einzig eine Selbstmordankündigung wäre ein Grund. Hoffentlich sagt Deine Bekannte nicht wiederholt, sie hält dieses Leben nicht mehr aus, sie bringt sich um...

    Insofern, wenn Du nichts Gravierendes verschwiegen hast, hat Deine Bekannte keinen Grund zur Sorge.


  5. Registriert seit
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    AW: Psychoterror und Kindesentzug! Ehemann droht Mutter

    Zitat Zitat von stefanie63 Beitrag anzeigen
    Nach deutschem Recht. Forumsfreund hat aber die Frage nicht beantwortet, ob die Eltern und das Kind Deutsche sind. Wenn ausländisches Recht angewendet wird, kann das schon wieder ganz anders aussehen. Da kann das Sorgerecht z.B. vom Geschlecht des Kindes abhängen oder von einem Verschulden am Scheitern der Ehe. Wissen wir hier alles nicht.
    Zitat Zitat von Forumfreund Beitrag anzeigen
    In Deutschland.
    Ich denke, wir können von deutschem Recht ausgehen.

  6. Avatar von PinkPoodle
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    AW: Psychoterror und Kindesentzug! Ehemann droht Mutter

    Zitat Zitat von Ulina Beitrag anzeigen
    Da der Vater berufstätig ist, während die Mutter nicht. Daher hätte sie die größeren Chancen.
    Aber - der Vater könnte das Kind von seiner Mutter betreuen lassen, solange er berufstätig ist.
    Na ja, er ist 62 Jahre. Seine Mutter müsste dann an die 80 Jahre alt sein. Ich denke nicht, dass das eine so gute Idee ist.


  7. Registriert seit
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    AW: Psychoterror und Kindesentzug! Ehemann droht Mutter

    Hallo Forumfreund,
    ich denke auch, dass der erste Schritt eine Beratung ist. Die können dann schon ein Mal aufklären, was rechtlich möglich ist. Mitunter gibt es auch eine Rechtsberatung kostenlos bei verschiedenen Institutionen.
    Wenn dann klar ist, dass er ihr das Kind nicht einfach wegnehmen kann, ist sie vielleicht auch schon geneigt, die notwendigen weiteren Schritte zu gehen.
    Wenn sie bereit ist, die Trennung anzugehen, könnte der nächste Schritt wirklich wenn vorhanden ein Frauenhaus sein. Sie sollte Alles erst ein Mal machen, ohne ihn darüber zu informieren.
    Ihr steht erst ein Mal Sozialhilfe zu. Aber über alle folgenden Dinge können auch Frauenhäuser und die Beratungsstellen Auskunft geben.

    Wenn sie in der Lage ist, sich um das Kind zu kümmern und psychisch so weit gesund ist,
    kann ihr nicht das Sorgerecht einfach entzogen werden.
    Sie soll auf keinen Fall irgendwas unterschreiben, was sie in die "Geschlossene" bringen könnte.

    Bei einer Trennung müsste er auch Unterhalt für das Kind zahlen. Ich glaube das Kind aus der 2. Ehe hat dann weniger Ansprüche. An sich würde auch Trennungsunterhalt für sie fällig. Ich weiß aber nicht inwieweit das bei 2000 Euro Netto möglich ist.

    Aber das sind dann Sachen für einen Rechtsanwalt und das Jugendamt.

    Ansonsten könntest du auch Mal die Webseite re-empowerment.de anschauen. Da geht es um häusliche Gewalt-Formen. Dazu gehört auch psychische Gewalt. Eventuell findest du da auch Hilfsadressen im Forum.
    Geändert von omri (19.08.2019 um 01:54 Uhr)


  8. Registriert seit
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    AW: Psychoterror und Kindesentzug! Ehemann droht Mutter

    Wo ist da Psychoterror?

    Der Mann geht ohne seine Frau mit dem Kind zur Oma, sonst konnte ich nichts lesen.


    Ambulanter Psychotherapietermin auf sein Drängen hin, bei dem er dabei war - pe se nichts schlimmes.

    Einweisung in geschlossene Psychiatrie geht nur bei Selbst- oder Fremdgefährdung und die wird nicht anhand einer "Ehemanndiagnose" getroffen.

    Gegen den eigenen Willen wird sonst niemand aufgenommen!

    Insgesamt finde ich diese Schilderungen eines unbeteiligten Dritten, der obendrein entweder marginal informiert ist oder diese Informationen hier nur rudimentär schildert, kaum geeignet, um das überhaupt für plausibel zu halten.

    Der 62jährige Herzkranke und seine mindestens 80 (+x) Mutter, drohen, die Frau zu" entmündigen" und das Kind zu "rauben".... Hm.

    Falls das halbwegs stimmen sollte - mehr als Beratungsstellen und Ämter, kann man nicht raten.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.

  9. Moderation Avatar von skirbifax
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    AW: Psychoterror und Kindesentzug! Ehemann droht Mutter

    Zitat Zitat von omri Beitrag anzeigen
    Bei einer Trennung müsste er auch Unterhalt für das Kind zahlen. Ich glaube das Kind aus der 2. Ehe hat dann weniger Ansprüche. An sich würde auch Trennungsunterhalt für sie fällig. Ich weiß aber nicht inwieweit das bei 2000 Euro Netto möglich ist.
    Nein, die Ansprüche der Kinder sind gleichberechtigt. Aber es stimmt, dass bei diesem Netto der verfügbare Betrag bis zur Pfändungsgrenze überschaubar ist.

    Zitat Zitat von omri Beitrag anzeigen
    Aber das sind dann Sachen für einen Rechtsanwalt und das Jugendamt.

    Ansonsten könntest du auch Mal die Webseite re-empowerment.de anschauen. Da geht es um häusliche Gewalt-Formen. Dazu gehört auch psychische Gewalt. Eventuell findest du da auch Hilfsadressen im Forum.
    Dem kann ich mich nur anschließen. Angst ist meist dadurch begründet, dass man nicht weiß, was passieren kann, dass man ahnungslos ist und daher alles mögliche glauben muss. Sollte die Frau sich tatsächlich und wirklich trennen wollen, wäre der erste Weg zu einer Beratung. Es gibt auch viele kostenlose Beratungen von Frauen für Frauen. Einfach mal Google anschmeißen.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern


    Moderatorin für:

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  10. Avatar von Kambara
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    AW: Psychoterror und Kindesentzug! Ehemann droht Mutter

    Zitat Zitat von Carcasonne Beitrag anzeigen
    Insgesamt finde ich diese Schilderungen eines unbeteiligten Dritten, der obendrein entweder marginal informiert ist oder diese Informationen hier nur rudimentär schildert, kaum geeignet, um das überhaupt für plausibel zu halten.
    Der entscheidende Punkt ist meiner Ansicht nach dieser hier:

    Zitat Zitat von Forumfreund Beitrag anzeigen
    Die Ehefrau hat keinen Schulabschluss und keine Ausbildung. Sie ist finanziell vollumfänglich von ihrem Ehemann abhängig. Eine Unterstützung für eine Ausbildung blieb in den Ehejahren aus. Die Ehefrau hat keine Verwandte und keine Freunde in ihrem Umfeld und ist dadurch ohne ihren Ehemann komplett alleine.
    Für mich klingt das nach "Importbraut" oder arrangierter Ehe aus dem Ausland heraus. Dazu vielleicht noch Sprachbarrieren. Anders könnte ich mir das Ausgeliefertsein der jungen Frau an ihren Ehemann, ihre Isolation (keine Familie oder Freunde vor Ort) und auch ihre Unwissenheit nicht erklären.

    In solch einer Situation ist es leicht jemanden einzuschüchtern und zu manipulieren mittels Drohungen bzgl. Kindesentzug, Einweisung in die Geschlossene etc. Was genau die Zerrüttung dieser Ehe ausmacht, wird nicht weiter ausgeführt.

    Möglicherweise hält der TE die Beschreibungen bewusst knapp um die Frau zu schützen. Welche Position er auch immer hat, er hat jetzt einige hilfreiche Tipps bekommen und kann die junge Frau gezielter unterstützen. Anlaufstellen erurieren und sie notfalls zu Beratungsterminen begleiten.
    People are so crackers.
    John Lennon

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