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  1. Moderation Avatar von Charlotte03
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    AW: Psychoterror und Kindesentzug! Ehemann droht Mutter

    Das "Codewort" ist häusliche Gewalt. Diese ist nicht nur in tätlicher Form, sondern auch in Form von Geldentzug, Freiheitsentzug etc.
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    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" und...Userin

  2. Avatar von Raratonga
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    AW: Psychoterror und Kindesentzug! Ehemann droht Mutter

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Das "Codewort" ist häusliche Gewalt. Diese ist nicht nur in tätlicher Form, sondern auch in Form von Geldentzug, Freiheitsentzug etc.
    Das ist gut zu wissen! Ich dachte, dass die Frauenhäuser so voll sind, dass die Opfer von körperlicher Gewalt oberste Priorität haben...

    Die anderen Dinge sind schwer nachzuweisen, weil Aussage gegen Aussage steht. Deshalb wäre es vermutlich sehr hilfreich, ein Protokoll über alle Vorfälle zu führen, wann, wo und wie lange ihr Kind ihr vorenthalten wurde, sie beleidigt, eingesperrt wurde etc.pp.

    Möglichst über einen längeren Zeitraum, damit es nicht als einmaliger "Ausrutscher" oder Handlung im Affekt/Streit abgetan werden kann.
    Und was die Vergangenheit betrifft: Gedächtnisprotokoll anfertigen.

    Ihre Glaubwürdigkeit vor dem Jugendamt/ Frauenhaus/ Gericht/ Gutachter würde sie mit dieser Maßnahme enorm erhöhen.
    Bisher gibt es nur eine Einschätzung eines Psychologen, aber dort hat sich der Mann extrem positiv dargestellt und sie hat sich nicht getraut, die Wahrheit zu sagen.

    Auch das aufschreiben! Ruhig in der Muttersprache, übersetzt werden kann später noch. (Wenn die Sprache ein Problem darstellen sollte, was momentan so klingt).


  3. Registriert seit
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    AW: Psychoterror und Kindesentzug! Ehemann droht Mutter

    Zitat Zitat von Forumfreund Beitrag anzeigen
    Jetzt drängt der Mann sie zu einer Psychotherapie in einer geschlossenen Anstalt, da sie ansonsten das Kind verlieren wird.
    Man wird nicht einfach so in eine geschlossene Anstalt aufgenommen, außer man stellt akut eine Gefahr für sich und andere dar. Ansonsten leben wir nicht mehr im 18. Jhd, wo der Mann seine Frau einfach einweisen kann und sie dort vermodert.

    Zitat Zitat von Forumfreund Beitrag anzeigen
    Bei dem psychologischen Gespräch war der Ehemann anwesend und daher konnte die Ehefrau nicht die ganze Wahrheit erzählen
    und auch hier: auch in einer Paartherapie/Eheberatung gibt es Einzelgespräche. Eben weil Partner eingeschüchtert sein können etc.

    Wenn es tatsächlich an der Sprache scheitert, sollte vllt. der gute Freund sie zur Übersetzung begleiten bzw sich die Beratungstellen kümmern lassen.

    Andere Frage: hat sie sich dir ggüber AKTIV geäußert, dass sie da raus will (und damit meine ich nicht nur etwas Gemurre wie schlecht es ihr geht). Oder willst du sie nur da raus haben weil du denkst dass es besser für sie wäre?


  4. Registriert seit
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    AW: Psychoterror und Kindesentzug! Ehemann droht Mutter

    Zitat Zitat von Forumfreund Beitrag anzeigen
    Aktuell hat ihr Mann sie sogar dazu getrieben zu einem Psychologen zu gehen und redet ihr ein sie wäre physisch krank. Bei dem psychologischen Gespräch war der Ehemann anwesend und daher konnte die Ehefrau nicht die ganze Wahrheit erzählen. Jetzt drängt der Mann sie zu einer Psychotherapie in einer geschlossenen Anstalt, da sie ansonsten das Kind verlieren wird.
    ...
    Die Ehefrau ist mit ihren Kräften am Ende und möchte sich trennen. Sie kann es aber nicht, da sie Angst hat, dass sie ihr Kind verliert.
    Diesen Teil der Geschichte begreife ich nicht. Kann es sein, dass du nicht vollständig informiert bist oder dass sie oder du Dinge durcheinanderbringt?

    Wie kann er ihr einreden, sie sei physisch krank? Offenbar meinst du ja, sie sei es nicht. Warum geht sie nicht einfach zu einem Arzt - das müsste sie bei einer physischen Krankheit ja sowieso. Dann würde sich doch schnell rausstellen, ob sie krank ist oder nicht.
    Welche Wahrheit konnte die Ehefrau bei dem Psychologen wegen der Anwesenheit des Ehemanns nicht erzählen? Hat sie Geheimnisse vor ihm oder worum ging es da? Wie schätzt denn der Psychologie ihren psychischen Zustand ein? Wenn er sie für gesund halten würde, wäre das Thema ja vermutlich bereits erledigt, also hat der Psychologe Bedenken wegen ihres Zustands? Welche genau?
    In eine geschlossene Anstalt kommt man nicht so leicht. Oder meinst du einfach nur eine stationäre Therapie? Für eine geschlossene Unterbringung muss man ganz erheblich selbst- oder fremdgefährdend sein. Und da die geschlossenen Einrichtungen hoffnungslos überfüllt sind, kommt da auch so schnell niemand rein, der das nicht ist - eher umgekehrt, es werden Leute entlassen, die besser da bleiben würden. Mit welcher Begründung soll sie also selbst eine geschlossene Unterbringung beantragen? Noch dazu, nachdem sie bereits einen Psychologen aufgesucht hat - was meint der denn dazu? Es ergibt doch keinen Sinn, auf Zuruf des Ehemann in eine Klinik zu gehen, ohne vorher den bereits involvierten Psychologen zu befragen. Sieht der also auch eine Selbst- oder Fremdgefährdung?

    Kannst du das wirklich alles überblicken? Woher kennst du ihren psychischen Zustand besser als der Ehemann, der sie täglich erlebt, und als der Psychologe, der dafür ausgebildet ist? Hier geht es auch um ein kleines Kind - kannst du verantworten, dass sie mit dem Kind in einem Frauenhaus oder anderswo untertaucht, wenn die Gefahr besteht, dass sie sich selbst oder anderen etwas antut? (Nochmal - hätte der Psychologe gesagt, sie sei völlig gesund, würde sich wohl kaum die Frage einer geschlossenen Unterbringung auch nur stellen), zumal sie ja gegenüber den Ärzten der geschlossenen Psychiatrie auf dieses Untersuchungsergebnis hinweisen könnte.


  5. Registriert seit
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    AW: Psychoterror und Kindesentzug! Ehemann droht Mutter

    Zitat Zitat von Margali62 Beitrag anzeigen
    Wie schon mehrfach geraten, ab ins Frauenhaus. Dort bekommt sie Hilfestellungen, beim Jugendamt, beim Jobcenter. Die kooperieren dort auch mit Frauenberatungsstellen.
    Mit welcher Begründung? "Ich habe keine Ausbildung und mein Mann besucht ohne mich mit unserem Kind seine Mutter? " oder "Mein Mann meint, ich sei krank und hat mich überredet, deshalb zu einem Arzt zu gehen"? Schlimmeres kann ich dem Eingangsposting nicht entnehmen - ich glaube nicht, dass ein Frauenhaus für solche Fälle Plätze frei hat.

  6. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Psychoterror und Kindesentzug! Ehemann droht Mutter

    Im Eingangsposting ist mehrmals von Bedrohung die Rede.
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  7. Registriert seit
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    AW: Psychoterror und Kindesentzug! Ehemann droht Mutter

    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen
    Deshalb wäre es vermutlich sehr hilfreich, ein Protokoll über alle Vorfälle zu führen, wann, wo und wie lange ihr Kind ihr vorenthalten wurde, sie beleidigt, eingesperrt wurde etc.pp.
    Und vor allem wäre damit Konkretes belegt, denn Forumfreund schreibt weder, dass ihr jemals ihr Kind vorenthalten wurde (es sei denn, darunter fällt, wenn ein Vater mit seinem Kind ohne die Mutter einen Besuch bei der Großmutter macht), noch dass sie jemals beleidigt wurde noch dass sie jemals eingesperrt wurde. Genau genommen beschreibt er gar nichts, was der Mann Böses gemacht haben soll, nur dass er ihr - nach einer ärztlichen Untersuchung und offenbar in Übereinstimmung mit der ärztlichen Empfehlung - eine Behandlung empfiehlt.

  8. Avatar von Sneek
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    AW: Psychoterror und Kindesentzug! Ehemann droht Mutter

    Zitat Zitat von Margali62 Beitrag anzeigen
    Im Eingangsposting ist mehrmals von Bedrohung die Rede.
    Die einzige Drohung, von der ich da konkret lese, ist die, dass sie bei einer Trennung das Kind bei ihm lassen müsste. Was er ja nun auch nicht alleine zu entscheiden hat.


  9. Registriert seit
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    AW: Psychoterror und Kindesentzug! Ehemann droht Mutter

    offenbar in Übereinstimmung mit der ärztlichen Empfehlung
    das steht da nicht. Der Mann will sie dazu drängen (lt. TE), das ist auch kein empfehlen

    Allerdings sind solche Sachen über Dritte erzählt immer sehr heikel


  10. Registriert seit
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    AW: Psychoterror und Kindesentzug! Ehemann droht Mutter

    Zitat Zitat von Margali62 Beitrag anzeigen
    Im Eingangsposting ist mehrmals von Bedrohung die Rede.
    Nein, einmal. Und das nur in dem Zusammenhang, dass er für das Kind sorgen will, wenn die Frau ihn verlässt. Was bei einer Frau ohne Ausbildung, ohne Einkommen, ohne Freunde oder Verwandte in der Gegend, möglicherweise auch ohne Deutschkenntnisse, die er außerdem für psychisch krank hält, durchaus eine verantwortungsvolle Entscheidung sein kann. Zumal er gleichzeitig anbietet, dass das nur gilt, wenn sie ihre psychische Erkrankung nicht behandeln lässt.

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