Jahre der Beziehung, in denen ich ihm immer, immer morgens einen Kaffee gemacht habe
Er stand immer seehr früh auf, ich schlief lange und machte dann auch noch den Kaffee
Es war im Urlaub, er lag gemütlich rum, ich kam ausm Bett, machte mir nen Kaffee, ihm erstmals nicht und ging zum Sessel
Sagt er im Scherz: Du faules Stück
Da war aber auch genau der Satz meiner Antwort auf die Frage, warum ich Schluss gemacht habe
Antworten
Ergebnis 21 bis 30 von 125
-
31.07.2019, 20:27
AW: Was war bei euch der "Aha"-Moment für eine Trennung nach langjähriger Beziehung?
Es wird Zeit für eine neue Signatur
-
31.07.2019, 20:43
AW: Was war bei euch der "Aha"-Moment für eine Trennung nach langjähriger Beziehung?
Ich hatte einen "Aha"-Moment, es war die reinste Erleuchtung - aber er war noch nicht mal in der Nähe.
Die Beziehung war auf dem absteigenden Ast, wir hatten schon öfter über Trennung gesprochen - aber Kinder, haus, sonstiges Chaos... und ich gebe nicht gerne auf, es mußte doch möglich sein, das wieder ins Lot zu bringen!
Nein, mir ging es immer wieder nicht gut damit!
Und dann saß ich eines Freitags Morgens im hellen Sonnenlicht mit einer Tasse Kaffee auf der Terrasse - ganz alleine - und wußte plötzlich - "Das wars. Es ist vorbei, Ende, Schluß, diese Beziehung ist Geschichte!"
Ohne daß ich gerade darüber nachgedacht hätte... diese Erkenntnis kam einfach so!
-
01.08.2019, 07:28Inaktiver User
AW: Was war bei euch der "Aha"-Moment für eine Trennung nach langjähriger Beziehung?
Ja, den gabs tatsächlich. Ich trug mich schon jahrelang mit dem Gedanken, einfach meine Sachen zu packen und zu verschwinden. Mein Ex Mann hat alles verspielt was wir hatten, über viele Jahre.
Als er eines Tages sogar die Sparbücher der Kinder leer geräumt hatte, war das Maß dann voll. Es gab kein Gespräch mehr mit ihm, ich habe nur gesagt, ich gehe und lass mich scheiden.
-
01.08.2019, 09:21
AW: Was war bei euch der "Aha"-Moment für eine Trennung nach langjähriger Beziehung?
Wir waren deutlich über 30 Jahre zusammen und 28 Jahre verheiratet. Neben anderen Dingen, die mich manchmal fertig machten, gab es immer wieder Phasen, wo ich nichts richtig machen konnte, es (unsinnige) Vorschrifte, Beschimpfungen, Schreierei usw. hagelte - und dann auch wieder einigermaßen gute Zeiten. Da ich durchgehend berufstätig war, konnte ich mir aber auch immer Freiräume schaffen, sonst wäre mein Selbstbewusstsein wohl völlig dahin geschwunden.
Ich habe sicher 5 Jahre gebraucht, mich durchzuringen, den Schritt zur Trennung zu gehen, aber ausschlaggebend war, dass ich plötzlich, während einer dieser "schlechten" Phasen, merkte: Vor diesem Mann, vor diesem Menschen, habe ich überhaupt keinen Respekt mehr, mit diesem unsägliche Verhalten will er lediglich sein schwaches Selbstbewusstsein aufpäppeln. Es war in der Situation so, als stünde ich neben uns und beobachtete sein Toben mit Verachtung. Und ich dachte: das hat kein Mensch verdient, dass er von seiner Frau null respektiert wird, nicht mal so einer. Und ich wollte auch nicht mehr neben einem Mann leben, den ich im Grunde verachtete.
Am nächsten Tag habe ich ihm gesagt, dass ich ausziehe.Die guten Jahre im Leben zählen zehnfach
(mit freundlicher Erlaubnis von ras-le-bol)
-
01.08.2019, 09:28Inaktiver User
AW: Was war bei euch der "Aha"-Moment für eine Trennung nach langjähriger Beziehung?
Bei mir war es das nicht gesehen werden .
Ich habe geackert und gemacht und getan und der Herr saß gemütlich vor dem Fernseher .
Wenn er wenigstens was mit den Kindern unternommen hätte aber nein das ging ja nicht er war ja von der Arbeit so müde
Aber ich die ich meine Großmutter pflegte drei Putzstellen hatte ein großes Haus Garten und zwei Kinder zu versorgen hatte hatte es ja so schön .
Als er dann immer öfter die Kinder gegeneinander ausgespielt hat und meinen Sohn so provoziert hat dass der ihm mal eine passende Abtwort gegeben hat und ihn daraufhin angehen wollte war das Fass voll .
Und ich habe relativ schnell ein super schönes gemütliches Heim für uns gefunden und meinen Kindern und mir ging es ab da plötzlich soviel besser .
Und das obwohl er mir prophezeite ohne ihn nicht zurecht zu kommen .
Du wirst schon noch merken was ich alles für euch getan habe - leider habe ich das bis heute nicht 😁
-
01.08.2019, 09:58
AW: Was war bei euch der "Aha"-Moment für eine Trennung nach langjähriger Beziehung?
Wir hatten schon längere Zeit Probleme und es herrschte leider Schweigen in unserer Beziehung. Er wollte nicht mehr und ich war an einer Grenze angelangt, hätte aber die Ehe nicht aufgegeben.
Zu diesem Zeitpunkt sagte er mir ins Gesicht: Nimm 10 Kilo ab und lass dir die Haare schneiden, dann überlege ich mir, ob ich bei dir bleibe.
Da war mir klar, diesen Menschen will ich nicht mehr, diese Beziehung ist keine mehr. Mittlerweile sind wir seit über 3 Jahren geschieden.
-
01.08.2019, 10:15Inaktiver User
AW: Was war bei euch der "Aha"-Moment für eine Trennung nach langjähriger Beziehung?
Mein "Aha"-Moment war damals,
als ich gemerkt habe, dass er mich beklaut hat.
-
01.08.2019, 10:23
AW: Was war bei euch der "Aha"-Moment für eine Trennung nach langjähriger Beziehung?
Fernbeziehung, die zum Zeitpunkt schon ca 8 Monate lief, ich sehr verliebt und bin trotz vollstem Alltag wesentlich öfter zum ihm gefahren, geflogen als umgekehrt -würde ich nie wieder machen-
Komme also gehetzt da an, er hatte Nachtdienst und statt morgens als erstes zu mir ins warme Bettchen zu kommen, sitzt er am PC
Da hab ich das erste Mal gestalkt und bin später an das Teil gegangen.....Singlebörse
Habe sofort meine Sachen gepackt und bin während er vormittags schlief, mit viel Umsteigerei nach Hause gefahren
Ich wollte nichts hören, da gab es keine Begründung, die ich mir hätte vorstellen wollen - Nie wieder Kontakt gehabtEs wird Zeit für eine neue Signatur
-
01.08.2019, 11:32Inaktiver User
AW: Was war bei euch der "Aha"-Moment für eine Trennung nach langjähriger Beziehung?
Meine Mutter ging nach 43 Jahren Ehe, als mein Vater (der subtil und weniger subtil ihre gesamten sozialen Kontakte immer mehr eingeschränkt hatte und sie isoliert hatte - damit ihr einziger Fokus ER ER ER ist) ihr verbieten wollte, ihre Kinder zu treffen.
Die Ehe war letztlich schon mindestens 30 Jahre früher am Ende - aber das ist halt die Generation "versuchen wir es noch" und irgendwas war ja immer, Kinder, Haus. Immer, wenn sie sich zur Trennung aufraffen wollte, versprach er das Blaue vom Himmel, alles würde anders. Das hielt dann einige Tage - und weil sie nachgegeben hatte, bestärkte ihn das letztlich und alles wurde schlimmer.
-
01.08.2019, 15:32




Zitieren


