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    Narzisstischer Vater manipuliert Kind: Superspaßdaddy versus Alltagsmami

    Hallo Ihr Lieben,

    gleich vorweg drei Dinge:
    - ich weiß, nicht ob das Thema hier "richtig" ist... Habe aber bei Familie/Kinder kein passendes Unterthema gefunden...
    - ich will eigentlich nur "Jammern" bzw. mir mein Leid von der Seele schreiben, denn aus bitterer Erfahrung (und ausgiebiger Recherche) weiß ich, es gibt keine Hilfe... Aber vielleicht Frauen mit ähnlicher Erfahrung…
    - sorry, falls es teilweise etwas wirr klingt… Aber ich bin am Ende meiner Kräfte…

    Wird schrecklich lang… Aber ich weiß nicht, was ich weglassen soll… Hoffentlich macht sich überhaupt jemand die Mühe das zu lesen…
    Ich nach jahrelangem Leid trenne ich mich endlich vom Vater meiner Tochter (7 Jahre). Trotz der unbefriedigenden zerstörerischen Beziehung musste ich anscheinend erst richtig "reif" dafür werden, denn bis vor ein bis zwei Jahren, hatte ich immer noch einen schwachsinnigen Funken Hoffnung (obwohl mein Verstand schrie, dass es nie „gut“ wird). Außerdem hatte und habe ich Angst vor der Trennung, weil ich immer wusste, dass es die Hölle wird und immer abgewogen habe, was für unsere Tochter „besser“ bzw. weniger schlimm ist. Streitende Eltern versus eine unvorstellbare Trennungshölle in der sie am meisten leiden würde. Denn ich wusste immer, dass er komplett ausrasten wird, wenn ich die von ihm gehegte und gepflegte Happy-Family-Farce beende. Daher war Trennung leider nie die Perspektive auf eine „Lösung“, sondern nur auf eine andere Art der Hölle. Nachdem unsere Streits unsere Tochter immer mehr belasteten, entschloss ich mich die Trennung dennoch „durchzuziehen“, damit sie zumindest die Chance hat, dass es ihr/mir mal wieder besser geht. Einfach ausziehen mit Kind gehen ging nicht, aus wirtschaftlichen Gründen UND weil ich Angst vor seiner Reaktion (ihm ist ein erweiterter Suizid zuzutrauen) hatte und habe. Daher musste ich es gütlich, wobei eigentlich alle Begriffe die irgendwie das Wort „gut“ enthalten hier unpassend sind, herbeiführen, das heißt er sollte mit der Trennung einverstanden sein. Außerdem wollte ich mir/uns Hilfe suchen, um vor allem unsere Tochter zu schützen. Ich habe eine Odysee bei allen verfügbaren Stellen (Frauennotruf, Kinderschutzbund, Erziehungsberatung, usw) hinter mir und weiß nun, es gibt weder Schutz noch Hilfe. Denn er schlägt uns ja nicht… was von ihm wohlkalkuliert ist! Er tut uns zwar „ein bisschen weh“ und macht unsere Tochter psychisch kaputt, aber das hinterlässt ja keine körperlichen bzw. nachweisbaren Spuren. Leider greift das Jugendamt (inoffizielle Aussage Jugendamt und andere Hilfsstellen) erst ein, wenn er sie ein paar Mal schlimm verprügelt…
    Zur Ergänzung: Er hat ab August eine eigene Wohnung, aber ich habe keine Ahnung wann er ausziehen wird, da er auf eine perverse Art immer noch an dieser Happy-Family-Farce festhalten möchte.

    Nun zur Narzissmus-Problematik:
    Bis vor kurzem hätte ich ihn gar nicht mit diesem Begriff in Verbindung gebracht. Um den Umgang mit ihm „lebbar“ (was ja nicht gelungen ist…) zu machen, habe ich viel gelesen (um sie sehen was ich an MEINEM Verhalten verändern kann) und habe ihn immer exakt bei den Beschreibungen einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung wieder gefunden. Nicht kritikfähig, mangelnde Empathie, schuld sind immer die anderen… Alles aufgrund eines geringen Selbstwertgefühls. Nur da man den Begriff „Narzisst“ im Allgemeinen mit einem „ich bin so schön, so toll, so erfolgreich“ Wichtigtuer verbindet, zumindest habe ich das getan, hätte ich ihn nie so bezeichnet, denn so ist er nicht! ABER, das habe ich erst spät kapiert, bei ihm ist der Narzissmus auf einer anderen Ebene… Er zelebriert sich als „ich bin ja so ein guter Mensch“… immer nett, immer hilfsbereit, immer verständnisvoll, an Streits ist IMMER und NUR meine Frau schuld und natürlich bin ich der allerbeste und liebste Papi… Wobei ich mich Frage, was es mir eigentlich bringt seiner „Persönlichkeit“ einen Namen geben zu können…
    Egal… Jetzt sind bin ich endlich am Punkt…
    Er ist ein lieber netter Mensch und der tollste Vater der Welt – so sein Selbstbild, von dem er jede Beratungsstelle (er geht ja überall mit hin, weil ER ist ja so engagiert) überzeugen will und es teilweise auch schafft. Ein Phänomen, das auch von anderen Betroffenen (ParnerInnen von Narzissten) oft beschrieben wird. Diese Menschen sind so perfekt, in ihrer „ich bin so nett und verständnisvoll“-Show, dass den entsprechenden Stellen oft die Kompetenz (und/oder auch die Zeit) fehlt hinter die Fassade zu schauen. Und wenn’s mal einer erkennt kann, der auch nichts machen, weil uns ja nicht schlägt…
    Er ist auf eine Art ja auch wirklich ein guter Vater – so lange es nur ums Vergnügen geht! Er spielt toll mit ihr, verbringt immer (am Wochenende) und gerne viel Zeit mit ihr. ABER eben auch nur das! Für alles was unangenehm (aufräumen, Hausaufgaben machen, Fingernägel schneiden, etc, also alles was Alltag ist) ist Mami zuständig. Und ich machte bzw. mache den Schxxx mit, weil sonst erstens die Alltagssachen nicht erledigt werden und zweitens (viel wichtiger!) er total ausrastet und es vor ihr scheußlichen Streit gibt. Ergänzt wird die „tolle“ Aufteilung Alltagsmami(=doof)/Spaßpapi(=toll) noch dadurch, dass der liebe Papi sich ihre Liebe kauft (sie muss nur sagen „ich will“ und Papi kauft) und er ihr keinerlei Grenzen setzt, das heißt bei ihm darf sie alles. Natürlich auch dann wenn die (böse) Mama vorher verboten hat. Wenn Mami nein gesagt hat, fragt sie Papi und der sagt ja. Selbstverständlich macht auch Papi ALLES was sie will, sie will auf den Spielplatz Papi sagt gleich „dann gehen wir auf den Spielplatz“. Sagt sie 10 Minuten später sie will jetzt doch lieber eine Freundin treffen, ruft er stattdessen die Freundin an. Hat die keine Zeit und sie meint, dass sie jetzt lieber schwimmen gehen möchte, geht er mit ihr schwimmen. Wenn sie dann auf dem Weg zum Schwimmen lieber Pizza essen gehen möchte, geht er mit ihr Pizza essen… Er hat schon immer auf krankhafte Art ein „schau was ich für ein lieber toller Papi bin“ gepflegt. Das war schon immer schxxx, aber nun vor der bevorstehenden Trennung manipuliert und instrumentalisiert er sie auf perfide ekelhafte Weise, um sie gegen mich aufzuhetzen. Und es funktioniert… Inzwischen ist sie, wenn er zuhause ist so unerträglich patzig und auch gemein zu mir, dass ich es nicht mehr ertragen kann und auch gar nicht damit umgehen kann. Ich habe sogar den Eindruck, dass es auch tut um seine Anerkennung zu bekommen… „Je gemeiner ich zu Mama bin, um so lieber hat mich Papa“. Ich habe mit meiner Tochter nur noch schöne Momente, wenn er in der Arbeit ist oder ich mit ihr übers Wochenende wegfahre (was halt nicht immer möglich ist). Sobald er da ist, ist sie wie ausgetauscht… Langsam wird es auch, wenn wir alleine sind immer schwieriger, weil mir dieses „Umschalten“ unglaublich schwer fällt. Ich habe riesige Angst mein Kind zu verlieren, was leider auch berechtigt ist. Viele Betroffene – übrigens Frauen und Männer – berichten, dass die Narzissten „erfolgreich“ waren. Das Kind merkt ja die fiese Manipulation noch nicht…

    Ich habe Angst, Angst, Angst wie es wird, wenn er ausgezogen ist…
    Denn dann hat er ja die perfekten Bedingungen sie als Spaßdaddy noch besser zu manipulieren… Jedes zweite Wochenende Mega-Party mit Papi, tolle Geschenke, tolle Unternehmungen, alles dürfen, nichts müssen… Nur schöne, angenehme Dinge! Nebenbei wird er ihr auch noch erzählen wie traurig er ist, dass er nicht mehr bei uns wohnt, aber die böse Mami hat ihn ja weggeschickt.
    Wahrscheinlich werde ich ihm auch noch gut in die Hände spielen, da ich noch nicht weiß, wie ich den Alleinerziehend-Alltag meistern werde. Sehr wahrscheinlich werde ich auch mal richtig gestresst sein zwischen Kind, Job, Haushalt… Und er ist dann der gechillte Dauer-nett-Papi der ihr klar macht, dass es nur daran liegt, dass ihre Mutter völlig unfähig ist und sie nur deshalb gestresst ist.

    Ich bin so verzweifelt…

  2. Avatar von luftistraus
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    AW: Narzisstischer Vater manipuliert Kind: Superspaßdaddy versus Alltagsmami

    Liebe TE,

    so hoffnungslos sehe ich das ganze hier nicht.

    Es ist oft bei Paaren mit anstehender Trennung, das sich der eine die Zuwendung der Kinder"erkauft".

    Narzisstisch? Sorry, das sehe ich nicht. Er ist einfach nur ein jammerndes Arschloch.


    Das dein kind den coolen Daddy oberflächlich lieber hat - normal. Würde er sich allein ums Kind kümmern, hätte er mit seiner Masche schnell große Probleme mit Schule usw. Aber du fängst es ja auf.

    Wenn du als Mutter dich trennen möchtest, kannst du das in Deutschland 2019 auch jederzeit machen. Auch wenn es finanzielle Einschränkungen bedeutet (Hartz4)

    Was ist dir wichtiger?

    Du siehst doch, das der Mann eure Tochter gegen dich ausspielt. Du lässt es aber auch zu.
    Before you argue with someone, ask yourself, is that person even mentally mature enough to grasp the concept of different perspectives. Because if not, there's absolutely no point.

  3. Avatar von Kitty_Snicket
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    AW: Narzisstischer Vater manipuliert Kind: Superspaßdaddy versus Alltagsmami

    Vita, was ist konkret passiert - wie hat er euch 'ein bisschen weh getan', und wieso befürchtest du einen erweiterten Suizid?

    Wart/seid ihr verheiratet?

    Ich sehe es an sich schon als positives Zeichen, dass er auszieht - hätte er sich da nicht komplett verweigern können? Wieso hat er dem zugestimmt?
    Habt ihr über das Sorgerecht geredet bzw. wie wollt ihr das regeln?

    Was das Thema Erziehung, Grenzen etc. betrifft - es ist immer suboptimal, wenn Eltern nicht an einem Strang ziehen.
    Aber du kannst es zumindest so handhaben: dein Haus - deine Regeln. Und die ziehst du durch, dann bist du halt mal die 'böse' Mama, aber im Grunde bist du damit erstmal eines: eine normale, gesunde Mama. Die dem Kind ganz klare Strukturen bietet, was sich a la longue wesentlich mehr rentiert (ich kann jetzt nur das Verhalten bzw. die Methode des Mannes kommentieren, und sie klingt für mich relativ chaotisch und wird im schlimmsten Fall das Kind überfordern).

    Ansonsten gilt dasselbe, was für alle Alleinerziehenden gilt: Organisiere dich - du brauchst ein gutes soziales Netz, ein Budget, Notfallpläne -, such dir Begleitung in Form von Therapie, Selbsthilfegruppen, Familienberatung/Mediation; wappne dich, dass es vermutlich eine Zeitlang ziemlich stressig _wird_ (das würde es auch unter besten Voraussetzungen) und dann gehe es an.
    Verwende die Papi-Tage rigoros zur Erholung, damit du selbst fit bleibst, und 'pick your battles'.
    Whatever happened until now only served to deliver this moment.


  4. Registriert seit
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    AW: Narzisstischer Vater manipuliert Kind: Superspaßdaddy versus Alltagsmami

    Das wird - mit etwas Geduld und einem Plan, der langsam aufgeht.

    Du arbeitest. Reicht das Geld, um deine Tochter und dich über Wasser zu halten und mal ein Extra zu gönnen?

    Arbeitet der Kindsvater? Seid ihr verheiratet?

    Es ist ekelhaft, wenn Kinder manipuliert werden. Das tun aber auch Frauen, wenn auch in anderer Art und Weise.

    Wenn du versuchst, ihm mit normalen Absprachen zu kommen, dann wird es nicht funktionieren, weil dein Nochehemann sich nicht daran halten wird. Ihm wird immer daran gelegen sein, dass du die Schuldige bist und dass eure Tochter das mitbekommt. Vor anderen wird er sich stets zurückhalten.

    Ist es sicher, dass er die Wohnung bekommt? Hat er den Mietvertrag unterschrieben? Kann er die Wohnung auch bezahlen?

    Alternativ könntest du ausziehen und dir eine eigene Wohnung mit Kind nehmen. Dann wärst du nicht auf seine Zustimmung angewiesen. Steht ihr beide im Mietvertrag, könnte es aber Probleme geben....

    Dein Ziel muss sein, dass eure Tochter kapiert, dass ihr als Eltern eigene Regeln im Haus habt. Das kannst du aber nur angehen, sobald er dir seine Wohnungsschlüssel übergeben hat. Bis August sind es nur noch wenige Tage....
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
    Maxi (3.3.2017)
    Bella (27.8.2018)

  5. Avatar von PinkPoodle
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    AW: Narzisstischer Vater manipuliert Kind: Superspaßdaddy versus Alltagsmami

    Sie könnte bei ihm leben. Dann hat er den Alltag und du bist die chillige Mutter die nur tolle Sachen mit ihrer Tochter macht.

  6. Avatar von Unendlichkeit
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    AW: Narzisstischer Vater manipuliert Kind: Superspaßdaddy versus Alltagsmami

    Zitat Zitat von PinkPoodle Beitrag anzeigen
    Sie könnte bei ihm leben. Dann hat er den Alltag und du bist die chillige Mutter die nur tolle Sachen mit ihrer Tochter macht.
    Gundsätzlich ein ausgezeichneter Vorschlag.

    ... als Mutter würde ich es aber nicht zusammen bringen, mein Kind ziehen zu lassen.
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne

  7. Avatar von PinkPoodle
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    AW: Narzisstischer Vater manipuliert Kind: Superspaßdaddy versus Alltagsmami

    Zitat Zitat von Unendlichkeit Beitrag anzeigen
    Gundsätzlich ein ausgezeichneter Vorschlag.

    ... als Mutter würde ich es aber nicht zusammen bringen, mein Kind ziehen zu lassen.
    Ich weiß, schwer umsetzbar. Es würde aber Tochter und Vater auf den Boden der Tatsachen zurück bringen. Vielleicht.


  8. Registriert seit
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    AW: Narzisstischer Vater manipuliert Kind: Superspaßdaddy versus Alltagsmami

    Danke für eure Antworten

    Da ich schon ewig nicht mehr in einem Forum unterwegs war, bin ich wahrscheinlich nicht mehr fit was die Zitierfunktion angeht, aber ich werde es mal versuchen...


  9. Registriert seit
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    AW: Narzisstischer Vater manipuliert Kind: Superspaßdaddy versus Alltagsmami

    Zitat Zitat von Kitty_Snicket Beitrag anzeigen

    Wart/seid ihr verheiratet?

    Ich sehe es an sich schon als positives Zeichen, dass er auszieht - hätte er sich da nicht komplett verweigern können? Wieso hat er dem zugestimmt?
    Habt ihr über das Sorgerecht geredet bzw. wie wollt ihr das regeln?
    - Wir sind nicht verheiratet

    - Er zieht aus, weil er bei der Mediatorin mal "lösen statt labern" MUSSTE.
    Sich vermeintlich(!) auf Hilfsangebote einlassen ist ein Bestandteil seiner "ich bin ja so lieb, nett und kooperativ"-Show. Paartherapie, Erziehungsberatung, Mediatorin... Es ist immer das selbe: Er will/wollte keine Lösungen, er erzählt in ewigen Monologen wie lieb, nett, anständig, usw. er ist und will/wollte sich nie mit den eigentlichen Problemen (an den Problemen per se bin ich natürlich auch (mit)schuld!!!) auseinandersetzen. Er hat sich nie wirklich darauf eingelassen mit mir nach Lösungen von Konflikten zu suchen, sondern wollte entweder den Konflikt/das Problem komplett ignorieren bzw. wegreden oder den Therapeuten davon überzeugen, dass ER Recht hat. Komisch, dass nie ein Problem gelöst wurde...
    Bei der Mediatorin ist es halt jetzt für ihn "blöd" gelaufen. Die hat ihn zwar auch zunächst viel ich-bin-so-toll-Mist schwallen lassen, hat aber dann gesagt, dass es drei Lösungen für das Haus(Miete) gibt: Er geht, ich gehe oder wir gehen beide. Und da wir uns alle einig waren, dass es für das Kind das Beste ist, in dieser Zeit der Veränderung zumindest ein stabiles Umfeld (Nachbarskinder, selbe Schule, usw) zu haben, konnte er nicht mehr anders. Er hat zwar tatsächlich versucht "ich will ja nur das Allerbeste für das Kind" und sie soll mit dem Kind ausziehen, irgendwie zu verkaufen, aber da war halt die Moderatorin so fit und hat gemeint "wenn wir uns aber doch alle einig sind, dass es das Beste für das Kind ist in seinem Umfeld zu bleiben und das Kind mit der Mutter zusammen leben soll, gibt es doch nur eine Lösung..." Da ist ihm halt nach mehreren vergeblichen Versuchen die Laber-Munition ausgegangen und er "musste" zustimmen, wenn er seine "ich bin ja so kooperativ"-Farce aufrecht erhalten wollte. Und das ist ihm halt seeehr wichtig... Du fandst es ja auch gleich positiv! Verweigern wäre ja "Arschloch" gewesen... Und das will er ja (vor anderen) nicht sein!

    - Ich habe das alleinige Sorgerecht - noch!
    Auch typisch: Sowohl bei der Mediatorin, als auch bei der Erziehungsberatung hat er gleich in seiner Anfangs-ich bin-so-lieb und-sie ist-so gemein- Rede erzählt, dass er Armer Armer ja nicht mal ein Sorgerecht hat, weil ich Böse Böse... Beide haben nur gemeint, er müsse es ja nur beantragen... Hat er aber bis jetzt nicht, denn es ging ihm ja auch gar nicht um das "Sorgen". Er wollte zeigen, was er für ein armer Papi ist und wie fies ich bin. Ich denke, er weiß nicht mal was Sorgerecht im Detail bedeutet und sieht nur eine Chance darin mir das Leben schwer zu machen! Die Frage weshalb er das plötzlich möchte, hat er nicht beantwortet. Denn um Dinge für die ein Sorgerecht zur Mitsprache notwenig wäre (Impfung, Schulwahl, etc.) hat er sich ja bis jetzt auch nie "gesorgt"...


  10. Registriert seit
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    AW: Narzisstischer Vater manipuliert Kind: Superspaßdaddy versus Alltagsmami

    Zitat Zitat von Unendlichkeit Beitrag anzeigen
    Gundsätzlich ein ausgezeichneter Vorschlag.

    ... als Mutter würde ich es aber nicht zusammen bringen, mein Kind ziehen zu lassen.
    Ich habe auch immer wieder KURZ überlegt, ob das vielleicht eine Lösung wäre, aber das schaffe ich eben auch nicht...
    Denn ich weiß ja wie es laufen würde: Er würde den Alltag definitiv nicht geregelt kriegen und die Schuld dafür aber dann IHR(!!!) geben. Und seine Aggressionen ihr auslassen und sie nieder machen wie unfähig sie (!!!!!!) ist...

    Er ist auch mit ihr nicht konfliktfähig... Er lässt sich ganz lange alles von ihr gefallen und tickt dann von einer auf die andere Sekunde völlig aus. Und dann gibt's Vollprogramm... Dann entwertet er sie total und es geht überhaupt nicht mehr um die Sache...
    Wie er es halt mit mir macht bzw versucht... Aber eben nicht schafft, weil ich darin nur seine Armseligkeit sehe...

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