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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Zitat Zitat von kessie23 Beitrag anzeigen
    Und du wirst sehen, du wirst gestärkt aus dem Ganzen herauskommen!!!
    Danke Kessie! Ich freue mich auf den Moment der jedoch noch in weiter Ferne liegt.

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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Zitat Zitat von IreneBell Beitrag anzeigen
    Danke Kessie! Ich freue mich auf den Moment der jedoch noch in weiter Ferne liegt.

    Liebe Irene,

    bei Dir hat sich binnen wenigen Monaten Dein ganzes Leben verändert . . gib Dir bitte etwas Zeit!
    Ich habe nach der Trennung wirklich ein Jahr als "Trauerjahr" gebraucht, um halbwegs wieder auf die Füsse zu kommen, und eine Schwangerschaft ist nochmal ein ganz anderes Kaliber, was bei Dir dazugekommen ist.

    Ich hoffe, Du hast an dem Zwerg viel Freude!

    lg luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    Liebe Irene,

    bei Dir hat sich binnen wenigen Monaten Dein ganzes Leben verändert . . gib Dir bitte etwas Zeit!
    Ich habe nach der Trennung wirklich ein Jahr als "Trauerjahr" gebraucht, um halbwegs wieder auf die Füsse zu kommen, und eine Schwangerschaft ist nochmal ein ganz anderes Kaliber, was bei Dir dazugekommen ist.

    Ich hoffe, Du hast an dem Zwerg viel Freude!

    lg luci
    Ja, du hast natürlich recht! Aber es ist eben ein anstrengender Marathon und ich fühle mich seelisch emotional erschöpft.

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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Zitat Zitat von IreneBell Beitrag anzeigen
    Ja, du hast natürlich recht! Aber es ist eben ein anstrengender Marathon und ich fühle mich seelisch emotional erschöpft.
    Und das ist ein ganz typischer Zustand für eine junge Mutter.
    Dazu hast du aber noch einen extremen Brocken obenauf zu tragen ... man könnte es fast "unmenschlich" nennen.

    Dennoch glaube ich, dass du das schaffen wirst. Und zwar nicht einfach nur so gerade schaffen, sondern du wirst als Mensch reifen und gestärkt deinen Weg weitergehen.

    Du bist viel zu intelligent und reflektiert, um dich von diesem Menschen kleinmachen zu lassen. Das wirst du an stressigen Tagen natürlich anders sehen; und ich denke, dass geht den allermeisten Menschen so.

    Aber in spätestens 5 Jahren wirst du zurückblicken, dir deinen kleinen Sonnenschein ansehen und denken:"Gut, dass ich den Erzeuger los bin!" (das sagt meine Glaskugel )
    Die Größe eines Menschen ist daran zu erkennen, wie er Geschöpfe behandelt, von denen er keinen Vorteil zu erwarten hat
    (Teddy, Polizeihund in Berlin)

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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Zitat Zitat von kessie23 Beitrag anzeigen
    Und das ist ein ganz typischer Zustand für eine junge Mutter.
    Dazu hast du aber noch einen extremen Brocken obenauf zu tragen ... man könnte es fast "unmenschlich" nennen.

    Dennoch glaube ich, dass du das schaffen wirst. Und zwar nicht einfach nur so gerade schaffen, sondern du wirst als Mensch reifen und gestärkt deinen Weg weitergehen.

    Du bist viel zu intelligent und reflektiert, um dich von diesem Menschen kleinmachen zu lassen. Das wirst du an stressigen Tagen natürlich anders sehen; und ich denke, dass geht den allermeisten Menschen so.

    Aber in spätestens 5 Jahren wirst du zurückblicken, dir deinen kleinen Sonnenschein ansehen und denken:"Gut, dass ich den Erzeuger los bin!" (das sagt meine Glaskugel )
    Danke kessie! Ich hoffe wirklich dass du recht hast.

    Ich weiß natürlich dass ich ein Riesen Paket mit mir rum schleppe. Wobei ich derzeit vermute dass mich Weniger das Mutter sein an sich Stresst sondern der Stress der durch die Rahmenbedingungen der Trennung erzeugt wird.
    Und dass der Ausblick derzeit auch nicht allzu gut ist weil ich den Eindruck habe dass immer noch so viel schweres vor mir liegt.

    Ich hoffe aber dass die Methoden der Psychologin mir jetzt mittelfristig dabei helfen damit besser umzugehen.

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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Ihr Lieben, ich hoffe es geht euch allen gut und ihr seid gesund durch die Corona Zeit gekommen.

    Schön länger wollte ich hier mal wieder ein Update geben, habe es aber immer wieder aufgeschoben, denn so richtig viel zu berichten gibt es nicht.

    Die Zeit vergeht schnell, auch wenn fast nichts passiert. Der Zwerg wächst und wächst, die ersten Zähnchen sind da und es gibt die ersten Versuche Richtung Mobilität.

    Ich selbst habe die ruhigere Corona Zeit dazu genutzt wieder fit zu werden. Der Zwerg hat inzwischen ein bisschen so etwas wie einen Schlafrhythmus und ich nutze die Zeit für Fitness, was sich gut anfühlt. Nur abnehmen darf ich nicht mehr weiter, die Vorräte sind endgültig aufgebraucht, darauf muss ich jetzt wirklich achten.

    Auch meine Elternzeit neigt sich schon dem Ende zu. Ein bisschen dauert es noch aber das Ende ist absehbar. Ich werde später als ursprünglich (also vor der Trennung) geplant zurück kehren und ein bisschen bereue ich das. Denn die Elternzeit ist für mich so ein bisschen ein Leben in einem Zwischenraum, auf der einen Seite mit viel Zeit, da ich nicht arbeiten muss, aber auf der anderen Seite mit wenig Gestaltungsmöglichkeiten, da ich ja im Grunde keine Betreuung für den Zwerg habe und mir da in vielen Dingen die Hände gebunden sind.

    Ich gehe aber weiter regelmäßig zur Therapie und bin zumindest etwas weiter gekommen. Die Trennung schmerzt immer noch aber die Erinnerung ist etwas blasser geworden. Es fühlt sich gut an dort einen Rückzugsort zu haben mit jemandem an meiner Seite der die Dinge von außerhalb betrachtet und auch Ideen beisteuern kann um alles zu erleichtern.
    Aber grundsätzlich bleibt es leider dabei dass mein Leben derzeit eine Ansammlung von Problemen ist, die sich nur langfristig lösen lassen, falls überhaupt.

    Der KV besucht den Zwerg mehr oder weniger regelmäßig, hat auch schon Vorstöße gemacht, dass er ihn gerne öfter sehen möchte. Diametral gegenüber steht dem aber seine Unzuverlässigkeit, er ist meist zu spät und die letzen Termine hat er abgesagt. Es gab zwar einen Grund (der vermeidbar gewesen wäre) aber es klang letztlich doch so, als wäre der nur ein Vorwand bzw. wäre ihm gerade recht. Aufgrund weiterer organisatorischer Gründe bedeutet dies dass er den Zwerg jetzt über einen Monat nicht sehen wird. Das gefällt mir überhaupt nicht, da er im Moment sowieso schon grundsätzlich fremdelt und das durch diese Situation nicht besser wird. Im Rahmen der Therapie gab es ein paar Ideen um dies zu verbessern, dazu bedarf es aber natürlich auch Engagement des KV.
    Ich bin mir inzwischen nicht mehr sicher ob er tatsächlich in der Lage ist sich um den Zwerg zu kümmern, selbst wenn er es möchte, da er in allererster Linie mit sich selbst beschäftigt zu sein scheint.

    Soweit mein kleines Update, ich hoffe es ist nicht zu unstrukturiert, ich habe es jetzt spontan mal geschrieben wie es quasi aus der Feder geflossen ist.
    Ich freue mich natürlich über euer Feedback und hoffe dass noch einige von euch mitlesen!

    Liebe Grüße
    Irene

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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Liebe Irene,

    es muss jede selbst einen Weg finden, mit der Tatsache eines vorhandenen Vaters umzugehen. Die neuere Gesetzgebung macht es alleinerziehenden Frauen m.E. nicht leichter.

    Ich habe den Strang gelesen und den Eindruck, dass Dein Gefühl (das einer Mutter) Dich gut geleitet hat. Dein Mann hat Euch verlassen, respektive Dich, während das Kind schon in Deinem Bauch und auf Dich angewiesen war. Er hat also auch das Kind verlassen und keine Verantwortung für einen kleinen Menschen übernommen, der ohne Liebe, Schutz und Versorgung schlicht und ergreifend stirbt.

    Dein Mann kann m.E., aus welchen Gründen auch immer, nicht viel leisten.

    Deine Situation war schlimm. Sie hätte noch schlimmer sein können, wie es bei vielen Müttern der Fall ist. Finanziell schlechter, ohne soziales Netzwerk, mit noch mehr blindem Druck durch den Vater.

    Ich denke für den Kleinen ist es wichtig, eine gute, sichere Bindung aufzubauen. Das ist Singular und die hat er zu Dir. Du warst und bist zuverlässig da. Du bist eine gute Mutter.

    Für kleine Kinder ist es anstrengend längere Zeit von der Mutter fort zu sein. Du bist sein Hafen und das Tor zur Welt. Behüte ihn gut, so dass er frei segeln kann :-).

    Alles Gute!

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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Liebe Irene
    das ist ja schön dass Du Dich mit einem neuen Update zurück meldest .
    Es tut mir wirklich leid für Dich dass Ihr Euch eher wenig auf den KV verlassen könnt aber war dies nicht zu erwarten nachdem er Dich und den Zwerg der damals ja noch gar nicht auf der Welt war verlassen hat ?

    Wer sich so verhält der ist nicht gerade zuverlässig ein Fels in der Brandung und jemand dem Du hundertprozentig vertrauen kannst - leider
    Wenn Du nun bald wieder arbeiten gehst was machst Du denn dann mit dem Kleinen kannst Du ihn in einer Krippe unterbringen oder kann Deine Mutter teilweise auf ihn achten ?
    Oder gibt es die Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten ?

    Ich musste damals nachdem meine Tochter ein halbes Jahr alt war wieder arbeiten weil ich dringend das Geld brauchte .
    Ich habe sie schweren Herzens zu meiner Mutter gegeben und bin wieder arbeiten gegangen sehr oft mit schlechtem Gewissen weil ich sie in meinen Augen " abgeschoben " habe doch es war leider nicht anders machbar .

    Meine Kinder haben mir jedoch nie einen Vorwurf darüber gemacht dass sie ihre Mutter nicht immer um sich hatten - im Gegenteil sie wurden dadurch auch schneller selbstständiger vernünftiger und besaßen ein großes Verantwortungsgefühl.
    Für mich jedoch war gerade diese Verantwortung die sie entwickelten ( entwickeln mussten ) oftmals ein Spagat zwischen guter Mutter und einer Mutter die ihren Kinder öfters nicht die vollumfänglich Zuwendung geben konnte die sie in meinen Augen verdienten .
    Obwohl jede freie Zeit meinen Kindern gehörte.


    Daher kann ich gut nachvollziehen wie schwer diese alleinige Verantwortung für den kleinen Zwerg für Dich sein muss .
    Ich wünsche Dir deshalb ganz viel Kraft Hoffnung und Zuversicht und liebe Menschen die Dich unterstützen werden.

    Du kannst so stolz auf Dich sein dass Du diese schwere Hürde so gemeistert hast und ich hoffe Du hast erkannt wieviel Stärke in Dir wohnt .
    Alles Liebe und Gute für Euch beide und noch eine schöne restliche Elternzeit 🐞🍀

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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Liebe Irene,
    schön, Dich zu lesen....

    Sei stolz auf Dich, Du schaffst das hervorragend....Auch ohne diesen Typen....(ich sitze grad auf den Tasten)

    Meine große Tochter hat grad das gleiche Problem, in der 12.Woche war ihm Schwangerschaft irgendwie nicht recht, obwohl vorher UNBEDINGT EIN KIND!!! Mein 2.Enkel kommt im September, wir freuen uns auf das kleine Zwergl....

    GLG UC
    Einfach machen...wird gut

    Ich hol mir mein Spiel zurück!!!!!

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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Mischwald Beitrag anzeigen
    Liebe Irene,
    ...Ich habe den Strang gelesen und den Eindruck, dass Dein Gefühl (das einer Mutter) Dich gut geleitet hat. Dein Mann hat Euch verlassen, respektive Dich, während das Kind schon in Deinem Bauch und auf Dich angewiesen war. Er hat also auch das Kind verlassen und keine Verantwortung für einen kleinen Menschen übernommen, der ohne Liebe, Schutz und Versorgung schlicht und ergreifend stirbt.

    Dein Mann kann m.E., aus welchen Gründen auch immer, nicht viel leisten.

    Deine Situation war schlimm. Sie hätte noch schlimmer sein können, wie es bei vielen Müttern der Fall ist. Finanziell schlechter, ohne soziales Netzwerk, mit noch mehr blindem Druck durch den Vater.

    Ich denke für den Kleinen ist es wichtig, eine gute, sichere Bindung aufzubauen. Das ist Singular und die hat er zu Dir. Du warst und bist zuverlässig da. Du bist eine gute Mutter.

    Für kleine Kinder ist es anstrengend längere Zeit von der Mutter fort zu sein. Du bist sein Hafen und das Tor zur Welt. Behüte ihn gut, so dass er frei segeln kann :-).

    Alles Gute!
    Liebe Mischwald,
    Lieben dank fürs lesen und dass du auch an Bord bist!
    Ich finde du hast sehr schöne und sorgfältige Worte für die Situation und mein ganzes Leben seit etwa einem Jahr gefunden.
    In deinen Formulierungen finde ich mich jedenfalls wieder.
    Ich weiß dass vieles noch schlechter sein könnte, allerdings bleibt es dennoch ein Marathon und ich hoffe dass mir nicht unterwegs die Puste ausgeht.

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