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  1. Avatar von DerHeld
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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Die Forderung, keine unbegleiteten Umgänge bis zum 6ten Lebensjahr anzuleiern, weil der Vater sich (da sind wir uns wohl alle einig) wie ein Arx.. verhalten hat ist absolut überzogen und wird nicht durchzusetzen sein.

    Jedenfalls nicht, wenn man das jetzige Verhalten des Vaters als einzigen Maßstab nimmt.

    Und es ist tatsächlich Aufgabe des Anwalts, das objektiv zu sehen.

    Mein Vorschlag zur Umgangsbegleitung ging in die Richtung, einen Bindungsaufbau über Kontakte von Anfang an zu fördern, eine der Mutter und Kind vertraute Person dazwischen zu schalten, um Irene die derzeit noch sehr schmerzhafte direkte Begegnung zu ersparen. Denn - hier hilft die Zeit tatsächlich. Irgendwann wird der Punkt kommen an dem sie froh ist, daß sie mit ihm nicht zusammen ist und alles so gekommen ist wie es kam.

    Und nein, was der Mutter gut tut, tut nicht immer auch dem Kind gut.
    Danke Sasapi
    Im Moment: kalt Blut und warm Untergewand.
    Irene soll und darf sich an ihrem wundervollen Sohn freuen. DAS tut beiden gut.
    Für sie braucht der KV erst mal notwendiges Übel sein.



    Und für die wohlmeinenden Einflüsterinnen Irene Bell ist nicht die einzige, die sich in der Schwangerschaft plötzlich allein wiederfand. Der Vater meiner Tochter hat sich äusserst spärlich um Kind (und dessen Mutter, also mich) gekümmert. Ich hab das Beste draus gemacht, indem ich klaren Kopf behalten habe.
    Schon erstaunlich, was so alles unterstellt wird, wenn man nicht dem Schema entspricht .....
    Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.

  2. Avatar von Uni-Corn
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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Liebe Irene,
    ich kann mir erstmal gar nicht vorstellen, wie der Umgang praktisch vor sich gehen soll....Angenommen das Baby wird voll gestillt, dann müsstest Du ja quasi danebensitzen, oder?

    Und eine Frage an Alle, die "frühen Umgang" befürworten,Ihr zitiert ja immer das "Kindes-wohl".Ich hätte generell meine Kinder nur Leuten anvertraut, denen ich voll vertraue und DAS wäre für mich hier nicht gegeben.
    Bindung entsteht doch durch enges Kümmern, Wickeln, Trösten u.ä., wer den Kinderwagen bei einen ganz kleinen Baby schiebt, dürfte dem Zwergl relativ egal sein.DADURCH entsteht keine Bindung, zumindest keine sichere.
    Was also hat das Baby davon, wenn er einmal pro Woche den Alibi Papa macht?

    Sorry, ich verstehe es nicht....
    Einfach machen...wird gut

    Ich hol mir mein Spiel zurück!!!!!

  3. Avatar von DerHeld
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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Uni-Corn Beitrag anzeigen
    Liebe Irene,
    ich kann mir erstmal gar nicht vorstellen, wie der Umgang praktisch vor sich gehen soll....Angenommen das Baby wird voll gestillt, dann müsstest Du ja quasi danebensitzen, oder?
    "Voll gestillt" ist bei mir nicht rund um die Uhr

    Zitat Zitat von Uni-Corn Beitrag anzeigen
    Und eine Frage an Alle, die "frühen Umgang" befürworten,Ihr zitiert ja immer das "Kindes-wohl".Ich hätte generell meine Kinder nur Leuten anvertraut, denen ich voll vertraue und DAS wäre für mich hier nicht gegeben.
    Wie hältst du es so mit Kindergarten/Schule? Gibt es da Bewerbungsgespräche?
    Hier handelt es sich um ein gemeinsames Kind.

    Zitat Zitat von Uni-Corn Beitrag anzeigen
    Bindung entsteht doch durch enges Kümmern, Wickeln, Trösten u.ä., wer den Kinderwagen bei einen ganz kleinen Baby schiebt, dürfte dem Zwergl relativ egal sein.DADURCH entsteht keine Bindung, zumindest keine sichere.
    Was also hat das Baby davon, wenn er einmal pro Woche den Alibi Papa macht?
    Es hört die Stimme, wird bei Bedarf getröstet - und die KM hat mal Zeit, sich die Haare zu waschen, sich einen guten Tee oder Kaffee zu gönnen und einzwei Stunden auch mal Löcher in die Luft zu starren. Ja, auch sich Sorgen machen und nachher ein doch gesundes und zufriedenes Kind in die Arme schließen.

    Natürlich entsteht Bindung. Oder haben Kinder dann auch zu Großeltern, Onkel, Tanten, Paten ... keine Bindung?
    Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.

  4. Avatar von Uni-Corn
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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Zitat Zitat von DerHeld Beitrag anzeigen
    "Voll gestillt" ist bei mir nicht rund um die Uhr

    Wie hältst du es so mit Kindergarten/Schule? Gibt es da Bewerbungsgespräche?
    Hier handelt es sich um ein gemeinsames Kind.


    Es hört die Stimme, wird bei Bedarf getröstet - und die KM hat mal Zeit, sich die Haare zu waschen, sich einen guten Tee oder Kaffee zu gönnen und einzwei Stunden auch mal Löcher in die Luft zu starren. Ja, auch sich Sorgen machen und nachher ein doch gesundes und zufriedenes Kind in die Arme schließen.

    Natürlich entsteht Bindung. Oder haben Kinder dann auch zu Großeltern, Onkel, Tanten, Paten ... keine Bindung?
    Hervorhebung von Uni-Corn

    Voll nach Bedarf gestillt war vor 27 Jahren quasi "rund um die Uhr"....

    UND:Wir sprechen hier von einem kleinen Säugling, den hab ich nicht mal eben so in der Familie rumgereicht.

    Diese Bindungsarten an entferntere Verwandte als Eltern und Geschwister meine ich nicht,die entstehen später....

    Dieser KV hat eben nicht in der Schwangerschaft den Bauch gestreichelt, das Baby dürfte diese Stimme nicht gut kennen. Ganz im Gegenteil, vielleicht hat es sogar gespürt, wenn ich diese Stimme höre, geht es Mami nicht gut....Es gibt diverse Untersuchungen zum Thema Stress und Auslöser desselben in der Schwangerschaft.
    Einfach machen...wird gut

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    Geändert von skirbifax (27.11.2019 um 12:32 Uhr) Grund: Zitatveränderung gekennzeichnet

  5. Avatar von silberklar
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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Uni-Corn Beitrag anzeigen
    Liebe Irene,
    ich kann mir erstmal gar nicht vorstellen, wie der Umgang praktisch vor sich gehen soll....Angenommen das Baby wird voll gestillt, dann müsstest Du ja quasi danebensitzen, oder?
    Hast du schon mal gestillt? Soll nicht frech klingen, aber falls ja, kann ich mir nicht vorstellen das du nicht erlebt hast, dass nicht 24 Stunden am Tag das Baby an der Brust festdockt. Da gibt es viele Stunden, in denen du dich körperlich vom Baby trennen kannst, wenn du magst. Möglich ist es ohne weiteres.

    Und eine Frage an Alle, die "frühen Umgang" befürworten,Ihr zitiert ja immer das "Kindes-wohl".Ich hätte generell meine Kinder nur Leuten anvertraut, denen ich voll vertraue und DAS wäre für mich hier nicht gegeben.
    Sorry, ich verstehe es nicht....
    Wenn es deine Kinder sind, dann stimmt das wohl ohne Einschränkung. Dann entscheidest du alleine und brauchst niemanden einbeziehen.
    Dieses Kind hier im Strang hat aber beide Elternteile. Genausogut wäre es nicht möglich das der Vater sagt er möchte nicht, dass das Kind Zeit mit der Mutter verbringt. Jeder von beiden hat zur Hälfte das Recht mit dem Kind zu sein da es beider Kind ist. Ein Kind gehört nicht der Mutter allein, außer bei künstlicher Befruchtung, wenn sie Witwe wurde, wenn der Vater unbekannt ist und so ähnliche Konstellationen.

    Die Grundhaltung für einen gesunden Umgang mit dem anderen Elternteil ist: Er bekommt nicht mein Kind zur Betreuung, sondern er betreut sein eigenes Kind.
    Durchsage:

    "Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."

  6. Avatar von Uni-Corn
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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Ja, ich habe vor 27 Jahren 12 Monate voll gestillt, wobei 10 Monate völlig unplanbar waren... Mein Sohn hat komplett alles außer Brust verweigert, es gab keine Breiphase, der ist direkt von Stillen zu festem Essen durchgestartet, daher konnte kein anderer füttern... Ist jetzt ein völlig normal entwickelter Mann von 27.
    Ich sehe hier im Strang ein absolutes Ungleichgewicht zwischen den Bedürfnissen vom KV und Irene... Er darf quasi alles und sie hat zu funktionieren, egal, ob sie daran zerbricht... Ich hoffe, dass es genug Personen in Irene's Leben gibt, die ihre Bedürfnisse im Blick haben.
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  7. Registriert seit
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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Wenn es um das Kind geht spielen die Bedürfnisse der Eltern erstmal gar keine Rolle.

    Rein rechtlich hat er Anspruch auf regelmäßige Umgangskontakte, die auf das Alter des Kindes abgestimmt werden müssen.

    Dann muss er halt täglich antanzen, um eine entsprechende Bindung aufzubauen.

    Und ich würde dem Vater, wäre ich Anwältin, auch zur gerichtlichen Durchsetzung raten.

    Wäre ich Irene, käme mir das sogar gelegen.
    Schafft er es tatsächlich tägliche kurze Termine wahrzunehmen, sehr schön, dann kann auf ein vernünftiges Verhältnis zwischen Vater und Kind bauen.
    Schafft er das nicht kann sie zukünftig mit dieser Unzuverlässigkeit argumentieren.

    Und bevor die unsägliche Stillfrage kommt - ich habe drei Kinder gestillt, vor 28, 21 und 19 Jahren.
    Von ganz wenigen Einzeltagen abgesehen habe ich nicht durchgehend 24 Stunden das Kind gestillt.

    Man kann solche Erfahrungen daher auch nicht verallgemeinern.

    Ich gehörte aber auch nie zur Mutti kann es am besten Fraktion.
    Muttermilch ließ sich auch mit der Flasche füttern.

  8. Avatar von Uni-Corn
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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Ohne das Stillthema jetzt zu hoch zu hängen, ich kenne persönlich 3 Kinder, meinen Sohn, meine Nichte und die Tochter einer sehr guten Freundin, welche. Keinerlei Nuckel, Schnuller oä zu akzeptieren, da ging Flasche halt nicht...

    Und täglich den verhassten Typen zusehen, der mich Vera.. Und im Stich gelassen hat (Spekulation!!!), das wäre Folter für mich...
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    Geändert von Uni-Corn (28.11.2019 um 00:02 Uhr)


  9. Registriert seit
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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Ähm ja.

    Und ich kenne den ein oder anderen Fall, in dem an der Brust Stillen aus medizinischen Gründen gar nicht möglich war - dann muss es eben mit Flasche gehen.

  10. Avatar von silberklar
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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Sasapi`s Ideen zum täglichen Umgang finde ich sehr gut. Genau, soll er jeden Tag für 1,5 oder zwei Stunden das Baby betreuen. Natürlich ohne das sich Irene mit ihm abgeben muß, das kann Oma zB übernehmen, den Kontakt zu ihm. Und natürlich braucht er in der Zeit nicht in Irenes Heim herumsitzen. Er kann das Baby spazieren fahren oder auch mit zu sich heim nehmen, so weit wohnt er ja nicht weg.

    Er ist der Papa, er soll und darf ruhig alles was an Versorgungsleistungen rund um ein Baby notwendig ist selbständig übernehmen. Nicht nur ein bißchen Baby anschauen und Mobile rumschubsen und entspannt wieder heim fahren.

    Und ja, kommt er damit nicht zuverlässig klar, kann es Irene später für sich verwenden wenn sie mag, in Bezug auf Umgang.
    Durchsage:

    "Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."

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