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  1. Registriert seit
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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Es ist tatsächlich aus rechtlicher Sicht egal, wie sich der Vater hier verhalten hat.
    Ich würde Irene empfehlen sich bzgl Umfangsbegleitung mit Jugendamt etc in Verbindung zu setzen. Vielleicht wäre anfangs ein begleiteter Umgang möglich, die Person könnte dann auch die Übergabe organisieren, wenn es für Irene noch zu schwer wird.

  2. Avatar von DerHeld
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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Es ist tatsächlich aus rechtlicher Sicht egal, wie sich der Vater hier verhalten hat.
    Ich würde Irene empfehlen sich bzgl Umfangsbegleitung mit Jugendamt etc in Verbindung zu setzen. Vielleicht wäre anfangs ein begleiteter Umgang möglich, die Person könnte dann auch die Übergabe organisieren, wenn es für Irene noch zu schwer wird.
    Zu begleitetem Umgang müsste sich der Vater schon schwer was gegen das Kindeswohl zuschulden haben kommen lassen.
    Aber die Idee, jemand anderen mit der "Übergabe" zu betrauen, kam mir vorhin schon ins Hirnkastl. Ein(e) gute(r) neutrale(r) Freund(in).
    Jemand, der sich um Irene sorgt, aber auch nicht den KV für die Ausgeburt der Hölle hält.
    Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.

  3. Avatar von Himiko
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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Es gibt Väter, ohne die ihre jeweiligen Kinder deutlich besser dran wären.
    Es gibt Mütter, ohne die ihre jeweiligen Kinder deutlich besser dran wären.
    Es gibt Grossmütter, ohne die ihre jeweiligen Enkel deutlich besser dran wären.
    Es gibt Onkel, ohne die ihre jeweiligen Nichten und Neffen deutlich besser dran wären.
    Und so weiter.

    Es wird gerne angenommen, dass erwachsene Menschen, auf die es zutrifft, dass ihr Verhalten Kindern schadet, irgendeine Art von unverständlichen, entarteten Monstern seien. Das mag im Einzelfall zutreffen, das kann ich nicht beurteilen. Aber die Regel ist es meiner Erfahrung nach nicht. Was solche Menschen hingegen gemeinsam haben, ist die Fähigkeit, die Auswirkungen, die ihre Handlungen auf andere haben, in einem sehr, sehr hohen Mass ausblenden zu können. Wir neigen alle dazu, uns die Realität ein bisschen schön zu reden, Dinge so zu sehen, wie es uns angenehm ist. Das ist menschlich und normal. Die meisten von uns kommen jedoch nicht umhin, es zu bemerken, wenn sie einen nahestehenden Menschen schwer beeinträchtigen oder beeinträchtigt haben. Das hält uns nicht notwendigerweise davon ab, es trotzdem zu tun, aber es führt doch dazu, dass wir uns in geringerem oder größerem Maße - je nachdem – schuldig oder zumindest verantwortlich für die Folgen unseres Verhaltens fühlen.

    M. E. kann man angesichts des Verhaltens von Irenes Mann sich durchaus die Frage stellen, ob er in diesem Sinne normal ist (auch wenn man sie in einem Online-Forum ganz sicher nicht abschliessend beantworten kann). Ich möchte begründen, warum ich das so sehe und warum ich finde, dass bzw. ab welchem Punkt sein Verhalten nicht mehr nur die Paarebene betrifft. Die Tatsache, dass er erst seine widerstrebende Frau dazu überredet hat, mit ihm ein Kind zu haben und sie dann relativ kurzfristig und ziemlich „kampflos“ (also ohne noch etwa eine längere Paartherapie zu versuchen o.ä.) verliess, ist auf der Paarebene höchst mieses Verhalten, würde für mich aber seine Kompetenz, ein hinreichend guter Vater zu sein, nicht in Frage stellen. Denn solche Dinge passieren uns Menschen. Wir denken, dass wir etwas unbedingt wollen, und stellen dann fest – wenn es zu spät ist – dass wir es doch nicht wollen. Und dann gibt es manchmal keine gute Lösung mehr. Es kann sein, dass Irenes Mann tatsächlich unversehens die Liebe seines Lebens getroffen hat oder das zumindest glaubt. Und ich finde es eine durchaus ehrenwerte Verhaltensweise, dazu dann auch zu stehen und die Konsequenzen zu ziehen.

    Was ich jedoch ausgesprochen alarmierend finde, ist die Tatsache, dass er so offensichtlich (Irenes Darstellung nach, die für mich absolut konsistent und glaubwürdig ist) ausblendet, welche Katastrophe für Irene seine Entscheidung (so unvermeidlich sie sein mag) bedeuten muss und dass er dafür so gar keine Verantwortung übernimmt. Ich hätte von einem durchschnittlich emotional reifen Erwachsenen erwartet, dass er anerkennt, was er gerade anrichtet, und folglich tut, was immer er kann, um die Folgen abzumildern, dass er z. B. Irene fragt, was sie in dieser Situation braucht und auf ihre Bitte, den persönlichen Kontakt für eine Weile ruhen zu lassen (was während der Schwangerschaft ja problemlos machbar gewesen wäre), ohne Diskussion eingeht. Dass Menschen nach einer Trennung eine Zeit ohne Kontakt brauchen, um sich wieder zu stabilisieren und wiederzufinden, dürfte ja dem gesunden Menschenverstand entsprechen. Stattdessen hat er sich ihr ständig und permanent aufgedrängt und ihr keine Chance gegeben, zur Ruhe zu kommen. Offensichtlich hält er es für möglich, ja sogar für selbstverständlich, dass sein Verhalten nicht nur für ihn selbst keinerlei negative Konsequenzen haben wird, sondern dass auch Irene sich ohne grössere Probleme oder innere Kämpfe damit abfinden wird.

    Tatsächlich kann ich mir schwer vorstellen, dass ein emotional reifer Erwachsener in der Lage gewesen wäre, derartig komplett auszublenden, was sein Verhalten für Irene und auch für sein Kind bedeuten muss. Denn auch wenn es unvermeidlich sein mag, jedem vernünftigen Menschen dürfte doch klar sein, dass es für ein Ungeborenes bzw. Neugeborenes ungünstig ist, wenn die Mutter derartigem emotionalem Stress ausgesetzt ist. Und dass es enormen Stress für eine Frau bedeutet, in der Schwangerschaft ohne Vorwarnung verlassen zu werden.

    Irenes Mann scheint aber genau das ausblenden zu können. Er scheint in der Lage zu sein, die Wahrnehmung der Gefühle anderer komplett abspalten zu können. Und wenn das so ist, dann – es tut mir leid, das sagen zu müssen - ist er kein Mensch, dem man ein Kind ohne Aufsicht oder Begleitung anvertrauen kann.

    Das Problem ist natürlich, dass es – nicht nur virtuell, sondern auch im RL - unmöglich ist, abschliessend zu beurteilen, ob das der Fall ist, oder ob er zwar Irene gegenüber derartig blind ist, sich aber seinem Kind gegenüber verantwortlicher verhalten würde. Ich befürchte, dass es nicht so ist, weil er, wenn er dazu in der Lage wäre, er sich um seines Kindes willen Irene gegenüber rücksichtsvoller hätte verhalten müssen. Aber hundertprozentig sicher kann man sich weder in die eine noch die andere Richtung sein.

    Das heißt, Irene steht vor der Wahl, das Risiko einzugehen, je nachdem entweder ihrem Mann unrecht zu tun oder ihr Kind zu gefährden. Es ist eine unangenehme Wahl. Aber ich weiß, wofür ich mich entscheiden würde.
    Denn wenn man es beweisen kann, ist es zu spät.

    Liebe Irene,
    ich habe Deinen Strang von Anfang an mit sehr viel Mitgefühl gelesen. Wenn Du es nicht sowieso schon vorher wusstest, dann dürfte er Dir gezeigt haben, dass, wenn Du versuchst, Dein Kind zu schützen, sehr viele, auch sehr wohlmeinende und Dir zugeneigte Menschen glauben werden, dass es Dir nur darum geht, Dich an Deinem Ehemann zu rächen. Ich glaube Dir, dass das nicht der Fall ist. Und ich würde Dir empfehlen, gezielt nach Menschen zu suchen, die Dir glauben und die Dich unterstützen. Ich weiß, dass der erste Therapieversuch katastrophal daneben gegangen ist, und ich fand Deine Entscheidung, Dich dem nicht weiter auszusetzen, absolut richtig. Trotzdem würde ich Dich ermutigen, es nochmal zu versuchen und zu schauen, ob Du nicht jemanden findest, der Deine Situation versteht. Das Gleiche gilt aus meiner Sicht für die rechtliche Beratung. Es ist sicher sinnvoll, strategisch vorzugehen. Das Gesetz ist nicht auf deiner Seite. Aber Du solltest jemanden haben, der Dir klar erklärt, welche Handlungen welche Konsequenzen haben könnten und nicht jemanden, der Dir einfach nur trocken empfiehlt, unabhängig von den Umständen des Einzelfalls, z. B. den Kontakt einmal die Woche zu ermöglichen.

    Was mir an Deiner Stelle am wichtigsten wäre und worum ich mit allen Mitteln kämpfen würde – und ich habe keine Ahnung, wie schwer oder leicht oder ob überhaupt das juristisch zu erreichen ist – wäre, dass der Umgang nicht unbegleitet stattfindet, bis das Kind mindestens sechs Jahre ist.

    Alles Gute für Dich und Dein Kind!
    Himiko
    We are born to be happy, not perfect.

  4. Avatar von DerHeld
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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Himiko Beitrag anzeigen

    Was mir an Deiner Stelle am wichtigsten wäre und worum ich mit allen Mitteln kämpfen würde – und ich habe keine Ahnung, wie schwer oder leicht oder ob überhaupt das juristisch zu erreichen ist – wäre, dass der Umgang nicht unbegleitet stattfindet, bis das Kind mindestens sechs Jahre ist.
    Warum nicht gleich Kindesentzug, bis das Kind mindestens 18 ist?
    Soll dem Kind gleich von Anfang an vermittelt werden, dass man "dem da" nicht trauen kann und "den da" nicht allein treffen darf?

    Nirgendwo lese ich, dass Irene das möchte. Und das wirklich Allerletzte, was sie jetzt braucht, sind Einflüsterungen, wie sie dem Vater am besten eins auswischen kann. Welchen Gefallen würde sie dem gemeinsamen Kind damit tun?
    Ist ein Vater, mit dem kind die unangenehme Situation der Bewachung verbindet, wirklich besser als ein (so hoffentlich) liebevoller Vater?
    Grade jetzt gilt es, trotz alledem einen kühlen Kopf zu bewahren. Das zahlt sich langfristig aus.

    Dass er ein partnerschaftlicher Vollhorst ist, darüber sind sich alle einig. Das sagt aber erst mal nichts über seine väterlichen Qualifikationen aus.
    Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.

  5. Avatar von Tabea57
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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Was ich jedoch ausgesprochen alarmierend finde, ist die Tatsache, dass er so offensichtlich (Irenes Darstellung nach, die für mich absolut konsistent und glaubwürdig ist) ausblendet, welche Katastrophe für Irene seine Entscheidung (so unvermeidlich sie sein mag) bedeuten muss und dass er dafür so gar keine Verantwortung übernimmt
    Himiko, hierfür und für Deinen ganzen Beitrag: Danke!
    Gestaltet doch euer Leben, hofft weniger, macht was ihr wollt.
    Aber macht!


    ausgeborgt von Uli_F-2009

  6. Avatar von Himiko
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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Danke, Tabea!



    @DerHeld: Mir ist bewusst, dass meine Beiträge oft lang sind. Ich habe auch für jeden Verständnis, der sie deshalb nicht oder nicht vollständig liest. Ich kann aber nichts daran ändern, dass, wenn man das nicht tut, man sie auch nicht sinnvoll beantworten kann.
    We are born to be happy, not perfect.

  7. Avatar von silberklar
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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Zitat Zitat von DerHeld Beitrag anzeigen
    Deshalb: Kontakt von ANFANG AN! Je mehr, desto besser.
    Es ist und bleibt das RECHT des KINDES!
    Ein Mann mag als Partner eine Kröte sein und dennoch als Vater glänzen.

    Merkwürdig, bei Großeltern, Onkel, Tanten, Cousinen und Cousins hat frau wenig Bedenken .....
    Dieses Thema hatten wir schon vor der Geburt und es ist ein ganz schweres Thema in dieser Konstellation.

    Meine persönliche Meinung ist auch, der Vater hat gleich viel Recht an seinem Kind wie die Mutter und natürlich Recht auf freien ungestörten Umgang. Ja, auch der mieseste Partner der Welt kann ein klasse Papa für sein Kind sein. Und ja, die Zeit, die das Kind mit dem Papa verbringt ist Zeit, in der die Mama nur auf sich schauen kann. Es ist auch ein Geschenk für sie, zeitweise frei sein zu können.

    Alles ist hier aber anders, der Vater das reinste rote Tuch. Es wird Zeit brauchen bis sie sich emotional von ihm gelöst hat. Erst dann wird sie vermutlich das Kind gerne und frei zu ihm gehen lassen können. Ich wünsche ihr sehr, dass es bis dahin nicht mehr unendlich weit ist.

    Zitat Zitat von DerHeld Beitrag anzeigen
    Seid Anfang Oktober?
    Manche stehen nach der Geburt gleich wieder auf, aber was weiß ich schon ......
    Das ist sehr unsensibel Held. Wenn du ein Mann bist hast du noch nie ein Kind geboren, dann stimmt was du schreibst, du weißt es nicht. Wärst du eine Frau, die schon ein Kind geboren hat, dann wüßtest du, dass einen Monat nach der Geburt noch alles in dir und um dich herum Kopf steht. Auch unter besten Umständen und vor allem in so einer schweren Situation wie hier. Irene darf alles Zeit der Welt haben um wieder zu sich zu kommen. Was sie erlebt ist sehr schwer.
    Durchsage:

    "Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."


  8. Registriert seit
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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Ich bitte darum, die Geburtsfolgen nicht so zu verallgemeinern.

    Ich kann mir vorstellen, dass die psychische Belastung für Irene extrem ist, daher wäre ein Gespräch mit dem Gyn (Beispiel) sinnvoll. Man sollte in diesem Fall noch genauer hinsehen, dass sich keine postnatale Depression entwickelt.


  9. Registriert seit
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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Zitat Zitat von Himiko Beitrag anzeigen
    Aber die Regel ist es meiner Erfahrung nach nicht. Was solche Menschen hingegen gemeinsam haben, ist die Fähigkeit, die Auswirkungen, die ihre Handlungen auf andere haben, in einem sehr, sehr hohen Mass ausblenden zu können.

    Die meisten von uns kommen jedoch nicht umhin, es zu bemerken, wenn sie einen nahestehenden Menschen schwer beeinträchtigen oder beeinträchtigt haben. Das hält uns nicht notwendigerweise davon ab, es trotzdem zu tun, aber es führt doch dazu, dass wir uns in geringerem oder größerem Maße - je nachdem – schuldig oder zumindest verantwortlich für die Folgen unseres Verhaltens fühlen.



    Was ich jedoch ausgesprochen alarmierend finde, ist die Tatsache, dass er so offensichtlich (Irenes Darstellung nach, die für mich absolut konsistent und glaubwürdig ist) ausblendet, welche Katastrophe für Irene seine Entscheidung (so unvermeidlich sie sein mag) bedeuten muss und dass er dafür so gar keine Verantwortung übernimmt.

    Offensichtlich hält er es für möglich, ja sogar für selbstverständlich, dass sein Verhalten nicht nur für ihn selbst keinerlei negative Konsequenzen haben wird, sondern dass auch Irene sich ohne grössere Probleme oder innere Kämpfe damit abfinden wird.

    Tatsächlich kann ich mir schwer vorstellen, dass ein emotional reifer Erwachsener in der Lage gewesen wäre, derartig komplett auszublenden, was sein Verhalten für Irene und auch für sein Kind bedeuten muss.


    Irenes Mann scheint aber genau das ausblenden zu können. Er scheint in der Lage zu sein, die Wahrnehmung der Gefühle anderer komplett abspalten zu können. Und wenn das so ist, dann – es tut mir leid, das sagen zu müssen - ist er kein Mensch, dem man ein Kind ohne Aufsicht oder Begleitung anvertrauen kann.

    Das heißt, Irene steht vor der Wahl, das Risiko einzugehen, je nachdem entweder ihrem Mann unrecht zu tun oder ihr Kind zu gefährden. Es ist eine unangenehme Wahl. Aber ich weiß, wofür ich mich entscheiden würde.
    Denn wenn man es beweisen kann, ist es zu spät.

    Was mir an Deiner Stelle am wichtigsten wäre und worum ich mit allen Mitteln kämpfen würde – und ich habe keine Ahnung, wie schwer oder leicht oder ob überhaupt das juristisch zu erreichen ist – wäre, dass der Umgang nicht unbegleitet stattfindet, bis das Kind mindestens sechs Jahre ist.

    Alles Gute für Dich und Dein Kind!
    Himiko
    Liebe Himiko,

    du sprichst meine Gedanken aus!!! Und formulierst es viel schöner und stringenter als ich. Aber das wollte auch ich zum Ausdruck bringen!

    LG, Kessie
    Die Größe eines Menschen ist daran zu erkennen, wie er Geschöpfe behandelt, von denen er keinen Vorteil zu erwarten hat
    (Teddy, Polizeihund in Berlin)

  10. 22.11.2019, 20:12

    Grund
    Persönlicher Angriff


  11. Registriert seit
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    AW: Verlassen werden in der Schwangerschaft

    Die Forderung, keine unbegleiteten Umgänge bis zum 6ten Lebensjahr anzuleiern, weil der Vater sich (da sind wir uns wohl alle einig) wie ein Arx.. verhalten hat ist absolut überzogen und wird nicht durchzusetzen sein.

    Jedenfalls nicht, wenn man das jetzige Verhalten des Vaters als einzigen Maßstab nimmt.

    Und es ist tatsächlich Aufgabe des Anwalts, das objektiv zu sehen.

    Mein Vorschlag zur Umgangsbegleitung ging in die Richtung, einen Bindungsaufbau über Kontakte von Anfang an zu fördern, eine der Mutter und Kind vertraute Person dazwischen zu schalten, um Irene die derzeit noch sehr schmerzhafte direkte Begegnung zu ersparen. Denn - hier hilft die Zeit tatsächlich. Irgendwann wird der Punkt kommen an dem sie froh ist, daß sie mit ihm nicht zusammen ist und alles so gekommen ist wie es kam.

    Und nein, was der Mutter gut tut, tut nicht immer auch dem Kind gut.

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