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  1. Registriert seit
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    AW: Wieso hat er nie geredet oder gekämpft nach 20 Jahren?

    Wieviele Männer gibt es, die die Frau "austauschen" ohne mit der Wimper zu zucken und sich voller Ekel abwenden. Dein Mann folgt einer inneren Unbefriedigung, gleichzeitig weiß er, wie sehr er dich verletzt. Er erwartet die Absolution von dir. Er will damit sagen, dass er die Vergangenheit nicht wegwirft, jedoch die Zukunft so nicht weiterführen kann.
    Er entschuldigt sich auch andauernd bei mir, dass er mich so sehr verletzt hat und ihm ist bewusst, dass es irgendwann kein Zurück mehr geben kann. Meiner Meinung nach eilt jetzt alles so sehr (mit dem Zusammenziehen mit der Neuen), weil er wirklich Angst hat, dass ich jemanden kennen lernen werde und dann die Türe für immer geschlossen ist. Aber das ist eine reine Vermutung von mir. Seine Argumentation mit der neuen Wohnung ist ja, dass es keinen Sinn machen würde, wenn wir alle 3 Miete zahlen müssen und so ein Mietvertrag auch schnell wieder aufgelöst werden kann wenn es denn mit ihr nicht funktioniert.

    Was wichtig ist, ist Zeit. Miteinander reden, ist in dieser aufgewühlten Zeit eh nicht produktiv. Was in ein paar Monaten ist, kann man nicht voraussehen, noch als Vorgabe vereinbaren. Ich würde ihm auch deutlich zu verstehen geben, dass - sollte eine Aussprache noch einmal möglich sein - nicht "garantiert" ist, dass auf deiner Seite noch irgendein Interesse an einer Fortsetzung eurer Ehe (auch in abgeänderter Form) besteht
    Leider haben wir das in den letzten Jahren etwas verlernt und nun wo alles vorbei ist können wir plötzlich wieder miteinander sprechen. Ich dachte ja immer es sei alles ok in der Beziehung und ich habe ihn auch ein paar mal darauf angesprochen und ihn gefragt ob er mich noch liebt und er hat mir immer wieder gesagt es sei alles in Ordnung und er liebe mich. Wie hätte ich da misstrauisch werden können? Da ist mir mein Bauchgefühl komplett abhanden gekommen und auch meine Therapeutin hat mir gesagt, ich hätte mich verloren.

    Ende Mai werde ich 2 Wochen auf Wanderschaft gehen und mir viele Gedanken machen können über mich selbst, über unsere Beziehung und wie es aus meiner Sicht weitergehen soll. Danach ziehe ich in eine eigene Wohnung und daher wird der Kontakt so oder so auf ein Minimum reduziert.

    Ich glaube nach wie vor, dass unsere Geschichte noch nicht zu Ende ist, warum sonst sollte er so hin und hergerissen sein? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es nur Mitleid und Gewohnheit ist. Er sagt ja selber zu seinen Freunden, dass er nicht sicher sei ob er nicht einen grossen Fehler gemacht hat

    Viele investieren so viel beim Kennenlernen, geben sich nobel, jedoch eine Trennung bekommen wenig Paare ebenso nobel hin. Ich finde, deine Grundeinstellung daher völlig in Ordnung. Jedoch sollte dies nicht zur Folge haben, dass du nicht auch deine Wunden lecken darfst. Und zwar ganz alleine. Den einzigen Respekt dem du ihm jetzt anbieten kannst, ist es, seine Entscheidung zu akzeptieren.
    Er hat mir selbst gesagt ich sei viel zu nett zu ihm, ich solle doch auch mal böse sein. Aber diesen Gefallen möchte ich ihm nicht machen, denn dann nehme ich ihm die Entscheidung ab


  2. Registriert seit
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    AW: Wieso hat er nie geredet oder gekämpft nach 20 Jahren?

    Zitat Zitat von smartie74 Beitrag anzeigen
    Aber mein Herz will noch nicht so wie mein Kopf, das kommt hoffentlich so schnell wie möglich.
    Ich werde nach meinen Umzug den Kontakt auf das Nötigste beschränken und dann soll er sich um mich bemühen wenn er es denn noch will
    Ja, ist denn Dein Herz so ganz und gar nicht tief verletzt und bist Du denn gar nicht sauer auf ihn? Lass Dich nicht so sehr auf einen Konkurrenzkampf ein, sondern bleibe besser bei Dir und Deinen Gefühlen und was das mit Dir und Deinem Leben doch jetzt gerade gemacht hat. Klar in ein paar Monaten kann es sogar sein, wenn Du genug Abstand hattest, dass Du Dich ganz anders allein entwickelst und vielleicht sogar dankbar für diese Trennung bist, auch wenn das jetzt noch komisch klingt für Dich. Vielleicht wirst Du lernen viel besser für Dich einzustehen als mit ihm.

    Das mit dem Kontakt beschränken finde ich nämlich absolut in Ordnung, zumal er ja scheinbar nicht in der Lage ist angemessen mit Dir zu sprechen, was ja nun nach Wohnungsauflösung im Grunde viel zu spät ist und er hat ja diese Nummer nicht nur einmal durchgezogen, sondern gleich 2 mal. Er hat Dich mehr oder weniger vor vollendete Tatsachen gestellt, ohne, dass Du ein echtes Mitspracherecht gehabt hättest. Darin äußert sic für mich, dass er die Verbindung zu Dir nicht richtig wertgeschätzt hat und Dich nicht wirklich. Er hatte die Nerven Dir das gleich 2 mal anzutun. Wo ist sein Mitgefühl für Dich? Es ist seine Sache, dass er solch spontane Entscheidungen im Alleingang getroffen hat und damit wäre er bei mir als Partner raus. Ja, mag hart klingen, aber der wäre eine Zeitbombe für mich zumal er es mit dem Reden und der Weitergabe von echt wichtigen Informationen wohl nicht so hat.

    Das mag jetzt noch sehr komisch klingen für Dich, aber vielleicht wirst Du es in ein paar Monaten nachvollziehen können, wie gut es Dir tut Dir Deine eigene Wohnung ganz allein nach Deinem Geschmack einzurichten, Dir Dein Leben zu gestalten, vielleicht neue Freizeitaktivitäten zu entdecken. Ggf. gehe auch ein paar Monate auf Null Kontakt, einfach für Dich selbst, dass Du nicht abgelenkt wirst.

    Zitat Zitat von smartie74 Beitrag anzeigen
    Er hat mir selbst gesagt ich sei viel zu nett zu ihm, ich solle doch auch mal böse sein. Aber diesen Gefallen möchte ich ihm nicht machen, denn dann nehme ich ihm die Entscheidung ab
    Also ich wäre sauer und das würde ich nicht mit einer Entscheidung von ihm in Verbindung bringen, 2 mal hintereinander die Ehe vor die Füße geworfen kriegen, ist schon eine Nummer. Ich glaube, dass man manchmal keinen wirklichen Schritt weiter kommt, wenn man wenig Zugang zu den eigenen Gefühlen hat.
    Geändert von fromanotherplanet (30.04.2019 um 07:50 Uhr)


  3. Registriert seit
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    AW: Wieso hat er nie geredet oder gekämpft nach 20 Jahren?

    Also ich wäre sauer und das würde ich nicht mit einer Entscheidung von ihm in Verbindung bringen, 2 mal hintereinander die Ehe vor die Füße geworfen kriegen, ist schon eine Nummer. Ich glaube, dass man manchmal keinen wirklichen Schritt weiter kommt, wenn man wenig Zugang zu den eigenen Gefühlen hat.
    Ja ich bin auch sauer und verletzt. Das habe ich ihm auch gesagt und er war sehr betroffen ab dem Gefühlschaos das in mir herrscht. Auch er ist verwirrt und weiss nicht ob der Entscheid richtig ist aber ich lasse ihn ziehen. Denn auch wenn mir hier wenig Verständnis entgegenkommt, ich bin sicher, dass uns diese Krise stärker macht. Ob als Paar oder dann jeder für sich alleine.

    Das mit dem Kontakt beschränken finde ich nämlich absolut in Ordnung, zumal er ja scheinbar nicht in der Lage ist angemessen mit Dir zu sprechen, was ja nun nach Wohnungsauflösung im Grunde viel zu spät ist und er hat ja diese Nummer nicht nur einmal durchgezogen, sondern gleich 2 mal. Er hat Dich mehr oder weniger vor vollendete Tatsachen gestellt, ohne, dass Du ein echtes Mitspracherecht gehabt hättest. Darin äußert sic für mich, dass er die Verbindung zu Dir nicht richtig wertgeschätzt hat und Dich nicht wirklich. Er hatte die Nerven Dir das gleich 2 mal anzutun. Wo ist sein Mitgefühl für Dich? Es ist seine Sache, dass er solch spontane Entscheidungen im Alleingang getroffen hat und damit wäre er bei mir als Partner raus. Ja, mag hart klingen, aber der wäre eine Zeitbombe für mich zumal er es mit dem Reden und der Weitergabe von echt wichtigen Informationen wohl nicht so hat.
    so war er schon immer. Er hat wichtige Entscheide mit sich selbst ausgemacht und mich vor vollendete Tatsachen gestellt. Ich kenne es nicht anders und habe gelernt es zu akzeptieren. Auch ich bin immer meinen eigenen Weg gegangen und nicht immer seinem Rat gefolgt und habe es selten bereut.

    Wir haben uns so früh kennen gelernt und wir hatten vorher beide keine Partner. Wenn du nun 20 Jahre mit dem selben Menschen zusammen bist und dich immer gleichzeitig in die gleiche Richtung entwickelst und einer plötzlich abzweigt, dann ist es sehr schwer zu verstehen was den anderen in diese Richtung getrieben hat. Ich habe keine Angst vor dem Allein sein oder dass ich jemals wieder einen Mann finden sollte, um das geht es nicht. Es geht mir darum zu verstehen was ich hätte ändern können damit so etwas nicht nochmals passiert. Wieder einem Menschen vorbehaltslos zu vertrauen und sich fallen zu lassen.

    Ich habe den Tod meiner Mutter noch überhaupt nicht verarbeitet und das nehme ich ihm extrem übel. Er hat einen Anstands-Abstand abgewartet von 6 Wochen und mich dann einfach sitzen gelassen inmitten meiner Trauer. Meine Trauer um meine Mutter ist total in den Hintergrund gerückt und ich muss mich nun mit dem Scherbenhaufen meiner Ehe befassen. Ich habe keine Geschwister und mein Vater lebt im Ausland. Daher war mein Mann auch gleichzeitig meine Familie und diese Stütze ist nun komplett weggebrochen.

    ich warte immer noch auf den Tag an dem ein Schalter umgelegt wird und meine Trauer nicht mehr so gross ist und ich wieder zu mir gefunden habe und loslassen kann. Ich hoffe jeden Morgen, dass dieser Tag endlich gekommen ist, aber wahrscheinlich wird das erst nach dem Umzug kommen...

  4. Avatar von silberklar
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    AW: Wieso hat er nie geredet oder gekämpft nach 20 Jahren?

    Ja, laß ihn ziehen.

    Hör ihm nicht mehr zu.

    Beschäftige dich mit deiner Trauer, mit deiner Wut, mit deiner Verzweiflung, mit allem, was da ist.
    Aber alles ohne ihn. Laß ihn ab heute außen vor. Heul dich bei deinen Freundinnen aus,, bei Therapeutin, Masseuren, Friseuren, tanze, weine, schreie, male und schreibe daheim soviel du brauchst. Aber zeig nichts mehr davon in den möglichst offiziellen und kurzen Treffen mit deinem Mann und laß dir auch von ihm keinen Quatsch mehr erzählen wie traurig er ist. Nicht mehr dein Kaffee.

    Schau das du rechtlich alles hinkriegst um eine Scheidung die für beide fair ist über die Bühne zu bekommen und geh in jeder Hinsicht weg von ihm.

    Wie viel jünger ist seine Neue? Anfang bis Mitte 30? Stell dich drauf ein, dass sich das Paar bald auf machen wird eine Familie zu gründen. Das ist der übliche Weg. Wenn er eine Frau gefunden hätte die da schon drüber weg ist, spräche das für ihn.
    Wie stand es mit dem Familienthema zwischen euch?
    Durchsage:

    "Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."


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    AW: Wieso hat er nie geredet oder gekämpft nach 20 Jahren?

    Zitat Zitat von smartie74 Beitrag anzeigen
    Ich glaube nach wie vor, dass unsere Geschichte noch nicht zu Ende ist, warum sonst sollte er so hin und hergerissen sein?
    Der Grund für das Hin- und Hergerissensein kann einfach sein, dass man auch etwas verliert mit der alten Beziehung, das die neue Beziehung nicht bietet. Das heißt aber lange noch nicht, dass Dein Mann auf das, was ihm die neue Beziehung bietet, verzichten wird.
    Bei einer Entscheidung von so großer Tragweite gibt es eben auch Unsicherheit, selbst wenn man die Trennung will.

    Damit will ich nicht sagen, dass Dein Mann nicht zurückkommen wird, wie könnte ich auch. Aber zusammen mit Deiner Aussage, er hielte Dich für "zu nett", sprich für zu weich, zu wenig abgegrenzt, glaube ich, dass Du sehr auf Dein eigenes Seelenheil achten und ihm nicht die Tür offen halten solltest. Sollte er sich tatsächlich für Dich entscheiden, dann wird er sowieso Wege finden, Dich zu erreichen.

    smartie, Deinen Plan mit der Wanderschaft finde ich toll!


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    AW: Wieso hat er nie geredet oder gekämpft nach 20 Jahren?

    Wie viel jünger ist seine Neue? Anfang bis Mitte 30? Stell dich drauf ein, dass sich das Paar bald auf machen wird eine Familie zu gründen. Das ist der übliche Weg. Wenn er eine Frau gefunden hätte die da schon drüber weg ist, spräche das für ihn.
    Wie stand es mit dem Familienthema zwischen euch?
    Sie ist 11 Jahr jünger, also 33... Er wollte nie Kinder ich schon. Aber ich habe ihn gefragt ob ER denn wenigstens verhütet, da ich mir nicht noch eine Krankheit einfangen wollte. Da hat er gesagt: klar, ich will ja nicht Vater werden . Aber auch bei mir kam der Familienwunsch erst Mitte 30 und ich denke auch bei ihr wird irgendwann das Thema Kinder auftauchen.

    Ich finde die Hilflosigkeit dieser Situation einfach so schlimm. Ich kann nichts tun, einfach zusehen wie meine Ehe zerbricht und wie ich wieder auf die Füsse komme.

    Damit will ich nicht sagen, dass Dein Mann nicht zurückkommen wird, wie könnte ich auch. Aber zusammen mit Deiner Aussage, er hielte Dich für "zu nett", sprich für zu weich, zu wenig abgegrenzt, glaube ich, dass Du sehr auf Dein eigenes Seelenheil achten und ihm nicht die Tür offen halten solltest. Sollte er sich tatsächlich für Dich entscheiden, dann wird er sowieso Wege finden, Dich zu erreichen.
    Meine Freundin hat mir dasselbe gesagt. Sie hat mir gesagt, dass ich genug gekämpft habe und dass ich ihm immer den roten Teppich ausgerollt habe. So müsse er sich auch nicht entscheiden und könne jeweils beides haben. Er habe ja meine Nummer und wenn es ihm ernst ist zurück zu kommen dann wisse er auch wie er mich erreichen könne...

    smartie, Deinen Plan mit der Wanderschaft finde ich toll!
    ich werde 2 Wochen auf den Jakobsweg gehen, das war vor der Trennung schon so geplant. Natürlich habe ich Bammel vor der Anstrengung, den Blasen und dem Muskelkater. Aber ich sehe das im Moment als einzigen Ausweg aus meinem Gedankenkarussell und aus meiner inneren Unzufriedenheit und meinem verlorenen Selbstbewusstsein.

  7. Avatar von silberklar
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    AW: Wieso hat er nie geredet oder gekämpft nach 20 Jahren?

    Ich hoffe du hast dir einen ruhigen und schönen Abschnitt des Wanderweges ausgesucht, idealerweise nicht gerade durch Spanien. Damit es eine gute Erfahrung wird. Hast du Erfahrung mit Weitwandern? Es kann eine sehr sehr sehr harte und frustrierende Angelegenheit sein, der Kopf und das Herz werden nicht automatisch frei von Sorgen und voller Spiritualität wie in den Filmen und Büchern.
    Durchsage:

    "Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."


  8. Registriert seit
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    AW: Wieso hat er nie geredet oder gekämpft nach 20 Jahren?

    ja ich werde in Porto (Portugal) starten und dann ein Stück der Küste entlang nach Spanien wandern. Ich möchte nicht den überfüllten, üblichen Weg machen, da wären mir zu viele Leute und grosser Stress.
    Bis jetzt bin ich manchmal ein paar Stunden gewandert aber nur jeweils Tages-Wanderungen. Daher weiss ich jetzt schon, dass es hart wird, aber da muss und will ich auch durch. Ich kann mir vorstellen dass ich viele frustrierte Tage haben werde aber die habe ich ja heute schon..


  9. Registriert seit
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    AW: Wieso hat er nie geredet oder gekämpft nach 20 Jahren?

    Zitat Zitat von smartie74 Beitrag anzeigen
    ich werde 2 Wochen auf den Jakobsweg gehen, das war vor der Trennung schon so geplant. Natürlich habe ich Bammel vor der Anstrengung, den Blasen und dem Muskelkater. Aber ich sehe das im Moment als einzigen Ausweg aus meinem Gedankenkarussell und aus meiner inneren Unzufriedenheit und meinem verlorenen Selbstbewusstsein.
    Manches wird uns als Ausweg verkauft, er kann es sein oder auch nicht. Ich würde mir ein wenig Zeit geben, da doch recht viel auf einmal bei Dir los was mit Betrug, Trennung, Umzug und dem Tod Deiner Mutter. Das kann ggf. nur häppchenweise emotional hochkommen, da es sonst eine Überlastung wäre.

    Zitat Zitat von smartie74 Beitrag anzeigen
    Daher weiss ich jetzt schon, dass es hart wird, aber da muss und will ich auch durch. Ich kann mir vorstellen dass ich viele frustrierte Tage haben werde aber die habe ich ja heute schon..
    Schau, was für Dich gut ist und wenn es etwas Entspannteres ist, dann ist es eben dies.


  10. Registriert seit
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    AW: Wieso hat er nie geredet oder gekämpft nach 20 Jahren?

    ich setze mich nicht unter Druck. Wenn ich das Gefühl habe das überfordert mich, dann nehme ich den Bus oder wenns gar nicht geht fliege ich wieder nach Hause. Natürlich hoffe ich, dass ich nach dieser Erfahrung mich selber wieder finde und mich aus dem ganzen Wirrwarr wieder befreien kann aber mir ist schon bewusst, dass der Jakobsweg keine Absolution gibt und ich nachher weiser und allwissend sein werde aber ich glaube wenn ich mich stundenlang mit mir selber befassen muss, dann bleibt mir ja nichts anderes übrig über mich selbst, mein Leben und mein Ziel nachzudenken.

    Ich bin eine starke Frau und das ist jetzt auch für mich ein wenig viel. Ich klammere mich vielleicht deshalb an jeden Strohhalm den mir mein Mann entgegenhält, auch wenn es wahrscheinlich manchmal Wunschdenken ist. Ich hoffe diese 2 Wochen geben mir genügend Abstand zur gesamten Situation und dass dieser Strohhalm wegbricht, damit ich auch wieder frei sein kann im Kopf.

    Wenn es eine Rückkehr geben sollte, dann kann ich sagen, dass ich nie aufgegeben habe, aber er den Weg zurück selber finden musste. Wenn es nicht so sein sollte, dann wünsche ich ihm viel Glück in seinem weiteren Leben ohne mich

    Jetzt müssen meine Worte nur noch den Weg in mein Herz finden...

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