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    AW: Das Loch nach der Trennung

    Es tut mir sehr leid, dass Du gerade so ohne Boden unter den Füßen da stehst! Du schreibst, dass Dein Mann sehr krank war. Kann das vielleicht mit hineinspielen? Ich bin in einer ähnlichen Situation, mein Mann war letztes Jahr sehr schwer krank. Und hat sich vor zwei Wochen getrennt. Auch, wenn die "Rahmenbedingungen" etwas anders bei uns sind (lange zusammen und verheiratet, Kinder, Haus etc.), glaube ich, dass die Krankheit keinen geringen Anteil bei seiner Entscheidung hat. Auch, wenn er es so nicht artikuliert hat.

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    AW: Das Loch nach der Trennung

    Zitat Zitat von Kamea Beitrag anzeigen
    Es tut mir sehr leid, dass Du gerade so ohne Boden unter den Füßen da stehst! Du schreibst, dass Dein Mann sehr krank war. Kann das vielleicht mit hineinspielen? Ich bin in einer ähnlichen Situation, mein Mann war letztes Jahr sehr schwer krank. Und hat sich vor zwei Wochen getrennt. Auch, wenn die "Rahmenbedingungen" etwas anders bei uns sind (lange zusammen und verheiratet, Kinder, Haus etc.), glaube ich, dass die Krankheit keinen geringen Anteil bei seiner Entscheidung hat. Auch, wenn er es so nicht artikuliert hat.
    Ich glaube ehrlich gesagt, dass es auch mit eingeflossen ist. Manchmal kommt es mir vor, als wenn er jetzt plötzlich mit 30 das Bedürfnis hat alles zu verändern und alles negative, also auch die Krankheit, mit uns in Verbindung setzt und denkt, dass es besser wird, wenn er dann die Beziehung beendet...

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    AW: Das Loch nach der Trennung

    Dass er die Krankheit direkt mit Euch oder Dir negativ in Verbindung bringt, glaube ich eigentlich nicht. Das würde ja bedeuten, dass er Dir indirekt die Schuld daran geben würde. Nee, das ist Quatsch. Man weiß ja nie, wie es in jemandem nach einer schlimmen Krankheit aussieht. Vor allem, wenn sie - = Männer - nicht darüber reden und "indianermäßig" so tun, als wenn sie das - weil überstanden - locker wegstecken und so tun, als wäre alles wie vor der Krankheit. Irgendwie muss alles aber wohl doch verarbeitet werden. Und, wenn dazu noch Streit kommt, wird das dem einen oder anderen vielleicht einfach zu viel. Also vielleicht zu viele Baustellen für ihn sozusagen. Was nicht heißen soll, dass das damit gerechtfertigt ist.

    Schade ist, wenn so etwas nicht dann kommuniziert wird, wenn man noch etwas ändern oder zumindest drüber reden hätte können, sondern eben plötzlich vor vollendeten Tatsachen steht. Du kannst ihm schließlich nur bis vor den Kopf gucken. Das ist meines Erachtens ein Defizit an emotionaler Intelligenz, die eher die Männer betreffen als Frauen. Hm. Das hilft Dir jetzt aber auch nicht wirklich weiter.

    Diese Krankheit und das Durchmachen eben jener, kann er nicht wegdiskutieren, nicht davor weglaufen und macht das vlt eher mit sich selber aus. Das begleitet ihn. Weglaufen ist nicht. Den Streit kann er aber vermeiden, indem er ihm ausweicht. Meist geht es ja um Alltägliches, oder? Eigentlich Nichtigkeiten, die aber im Zusammenleben zu Wichtigkeiten werden. Männer wollen keinen Stress. Das nervt und stresst sie. Das ist wohl schon seit hunderten Jahren so ;-).

    Ich glaube, Du kannst aktiv im Moment nicht so viel tun. Außer Wunden lecken und wirklich an Dich selbst denken. Und erst mit ihm zu reden, wenn Du Dich dazu in der Lage fühlst. Die Idee aus den Beiträgen, das mit einem Dritten zu tun, könnte vielleicht tatsächlich helfen. Achtsam mit Dir sein. Es gab ja wahrscheinlich schon auch etwas, was Dich gestört hat, sonst wäre es nicht zu Streitereien gekommen. Und das ist auch legitim, denn man muss auch nicht alles hinnehmen. Nur Mütter lieben bedingungslos und wir leben ja nicht mehr in vor 70 Jahren. Vielleicht hilft es, fatalistisch an das Ganze zu gehen: Das Gute kommt zurück, das, was einem nicht gut tut, bleibt weg. Versuch durchzuatmen und Dir zu sagen, jetzt muss gar nichts entschieden werden. Ich hab alle Zeit der Welt. Wenn wir zusammen gehören, kommen wir auch wieder zusammen. Und versuch erstmal Dich auf Dich zu besinnen. Zur Ruhe zu kommen. Jeder macht Fehler und das darf man auch - es gehören immer 2 dazu - man darf sich nur selber nicht verlieren. Zugegebenermaßen fällt mir das auch gerade etwas schwer... Liebe Grüße

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    AW: Das Loch nach der Trennung

    Zitat Zitat von Kamea Beitrag anzeigen
    Ich glaube, Du kannst aktiv im Moment nicht so viel tun. Außer Wunden lecken und wirklich an Dich selbst denken. Und erst mit ihm zu reden, wenn Du Dich dazu in der Lage fühlst. Die Idee aus den Beiträgen, das mit einem Dritten zu tun, könnte vielleicht tatsächlich helfen. Achtsam mit Dir sein. Es gab ja wahrscheinlich schon auch etwas, was Dich gestört hat, sonst wäre es nicht zu Streitereien gekommen. Und das ist auch legitim, denn man muss auch nicht alles hinnehmen. Nur Mütter lieben bedingungslos und wir leben ja nicht mehr in vor 70 Jahren. Vielleicht hilft es, fatalistisch an das Ganze zu gehen: Das Gute kommt zurück, das, was einem nicht gut tut, bleibt weg. Versuch durchzuatmen und Dir zu sagen, jetzt muss gar nichts entschieden werden. Ich hab alle Zeit der Welt. Wenn wir zusammen gehören, kommen wir auch wieder zusammen. Und versuch erstmal Dich auf Dich zu besinnen. Zur Ruhe zu kommen. Jeder macht Fehler und das darf man auch - es gehören immer 2 dazu - man darf sich nur selber nicht verlieren. Zugegebenermaßen fällt mir das auch gerade etwas schwer... Liebe Grüße
    Danke, das hilft mir ein bisschen! Also besonders das „wenn wir zusammen gehören, kommen wir auch wieder zusammen“. Denn davor habe ich am meisten Angst. Dass wenn all das Organisatorische geklärt ist, er wirklich endgültig verschwindet.

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    AW: Das Loch nach der Trennung

    Heute ist es wieder besonders schlimm. Ich versuche mich jeden Tag abzulenken und Dinge für mich zu tun, aber ich fühle mich trotzdem so machtlos. Ich würde so gerne etwas an der Situation ändern und kann es doch nicht 😔Ich habe so Angst, dass er nie wieder zurück kommt, wenn erstmal alles Organisatorische geklärt ist.

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    AW: Das Loch nach der Trennung

    Zitat Zitat von ollischulz Beitrag anzeigen
    Heute ist es wieder besonders schlimm. Ich versuche mich jeden Tag abzulenken und Dinge für mich zu tun, aber ich fühle mich trotzdem so machtlos. Ich würde so gerne etwas an der Situation ändern und kann es doch nicht Ich habe so Angst, dass er nie wieder zurück kommt, wenn erstmal alles Organisatorische geklärt ist.
    Genau davon solltest Du ausgehen, ja ich weiß die Hoffnung stirbt zu letzte, aber damit verlängert sich die eigene Leidenszeit unendlich....

    Du trauerst, dass ist richtig und gut, alles braucht sein Zeit, wenn es weht tut hilft es los zu lassen, der Schmerz zeigt Dir die Wunde, wenn Schmerzen besser werden heilen die Wunden körperlich wie auch seelisch
    Das Leben macht was es will und ich auch!

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    AW: Das Loch nach der Trennung

    Hilft es dir zu wissen das der Schmerz normal ist? Keine Sorge, es wird besser. Es braucht halt
    Durchsage:

    "Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."

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    AW: Das Loch nach der Trennung

    Zitat Zitat von ollischulz Beitrag anzeigen
    Heute ist es wieder besonders schlimm. Ich versuche mich jeden Tag abzulenken und Dinge für mich zu tun, aber ich fühle mich trotzdem so machtlos. Ich würde so gerne etwas an der Situation ändern und kann es doch nicht ��Ich habe so Angst, dass er nie wieder zurück kommt, wenn erstmal alles Organisatorische geklärt ist.
    Ach Du, ich verstehe das so gut. Du kannst im Moment leider wohl nichts tun. Außer an Dich zu denken. Versuch die Gedanken wegzuschieben - ich weiß, das ist nicht leicht und gelingt manchmal mehr und manchmal weniger. Versuch, selbstbewusst zu sein und versuch Dich irgendwie aus dieser Passivität, aus der Handlungsunfähigkeit zu bringen. Dass Du wieder Deine Stärke zurückbekommst. Eine Freundin hat sich mal so aus so einer Situation "gehangelt": OK, Du hast Dich getrennt und sagst, Du liebst mich nicht mehr. OK, kann ich nicht ändern. Aber, mir schreibt keiner vor, wen ich gut finde oder liebe oder vermisse. Auch Du nicht. Das entscheide ich und nicht Du. Irgendwie hat ihr das geholfen. So dass sie ihm sogar recht selbstbewusst gegenübertreten konnte, wenn sie ihn traf.

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    AW: Das Loch nach der Trennung

    Zitat Zitat von ollischulz Beitrag anzeigen
    Heute ist es wieder besonders schlimm. Ich versuche mich jeden Tag abzulenken und Dinge für mich zu tun, aber ich fühle mich trotzdem so machtlos. Ich würde so gerne etwas an der Situation ändern und kann es doch nicht ��Ich habe so Angst, dass er nie wieder zurück kommt, wenn erstmal alles Organisatorische geklärt ist.
    Hallo meine Liebe,

    meine Mutter hat immer gesagt "Reisende soll man nicht aufhalten." und sie hatte so recht damit. Der Mann wollte eindeutig einfach erstmal raus und weg und fühlt sich jetzt wahrscheinlich auch erleichtert.
    Ich wurde auch mal aus heiterem Himmel verlassen und das war ein extrem schmerzhafter Kummer.
    Später kam raus, dass er mich parallel schon mit einer Anderen betrogen hat (mit der er heute noch zusammen ist).
    Deswegen konzentrier Dich jetzt erstmal auf Dich! Und wenn es Dir besonders mies geht, mach Dir traurige Musik an,
    guck Fotos von ihm an und heul Dich so ric htig aus! Aus purem Selbstschutz verfällst Du denn gnädigerweise in eine gewisse Taubheit. Die ist aber sehr hilfreich (der menschliche Körper verhindert, dass man nonstop leidet).

    Es gibt noch mehr, was Du tun kannst, wobei Dein Körper Glückshormone ausschüttet (hab ich damals nach dem Verlassen-werden auch gemacht). Sport (ich war fast jeden Abend laufen) :) und auch diese Lebensmittel helfen: Schokolade, Banane und Mandeln. Damit wird es Dir bald besser gehen. Kontakt zu ihm ruhig meiden! Obwohl ich eine schnelle Klärung vorgezogen hätte an Deiner Stelle um möglichst bald mit der Trauerarbeit zu beginnen (denn genau DAS ist es: Trauerarbeit). Ich sage Dir, wann er Dich zurück haben will. Wenn DU ihn nicht mehr willst! Ex-Partner riechen das und kommen genau dann wieder an. Lass ihn dann ja abprallen.
    Wer nicht will, der hat schon.

    So und hier ist Dein Stolz *abstaub und Dir rüber reich* jetzt benutze ihn. Hock da nicht und warte darauf, dass er Dich wieder haben möchte. Dafür bist Du doch viel zu gut. Und wenn Du mal nicht weißt, was Du machen sollst, dann überleg Dir was Du einer Freundin raten würdest in Deiner Situation :)
    Außerdem

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    AW: Das Loch nach der Trennung

    Schokolade ist immer die Lösung, ob Regen oder Sonnenschein !

    (Leider hat sie auch Nebenwirkungen , sonst wär sie ein Wundermittel!)
    Durchsage:

    "Achtung, es wurde eine herrenlose Damenhandtasche gefunden ..."

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