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    Schwarm-Unterstützung gesucht - Trennung nach 22 Jahren

    Ich falle mal gleich mit der Tür ins Haus. Mein Mann hat sich nach 22 Jahren von mir getrennt. Aus heiterem Himmel. Zumindest insofern, als dass es vorher keinen Warnschuss seinerseits gab, keine Gespräche, nichts gab. Im Gegenteil, wenn, dann war ich es, die in der letzten Zeit häufiger mal gesagt hat: lass uns mal reden, so geht es nicht weiter, wir müssen etwas ändern. Weil es insbesondere in der letzten Zeit schwierig war. Aber, kurz von vorn:

    Wir sind seit 22 Jahren zusammen, seit 18 Jahren verheiratet. Wir haben zwei Kinder, eins ist kurz vor dem Abi, das andere in der Grundschule. Wir haben vor einigen Jahren ein Haus gekauft. Wir leben und arbeiten seitdem beide von Zuhause aus.

    So. Und nun hat mir mein Mann vor zwei Wochen gesagt, dass er sich trennt, einen Schluss-Strich zieht. Dass es sein muss, wir uns nicht mehr gut tun usw. Er meint das echt ernst. Es gäbe kein Andere, was ich ihm derzeit sogar glaube. Letztes Jahr war er sehr krank war und ist immer noch nicht wieder ganz fit. Diese Zeit der Krankheit war für uns alle natürlich ganz schlimm. Er meint aber, dass das nur für ihn schlimm war und dass er das alles ganz alleine durchgestanden hat. Hm.

    Am Tag danach sprach er von einer Pause, die er will. Und meinte, na ja, er hätte ja was getrunken, als er das mit der Trennung gesagt hat, aber so geht es trotzdem nicht weiter. Er stellt sich das jetzt so vor: zu seinen Eltern, die auch hier leben, will er nicht. Obwohl es dort eine Wohnung mit Bad und Küche gibt. Eine Wohnung mieten will er nicht und findet, dass das zu teuer ist.

    Ich bin vorerst nicht bereit auszuziehen. Einmal wegen der Kinder und einmal, weil ich der Meinung bin, wer sich trennt muss erstmal gehen. Mir ist klar, dass alle Eigentumsverhältnisse irgendwann gelöst werden müssen, auch wenn ich dann diejenige bin, die auf der Strecke bleibt, aber ich bin auch der Meinung, dass jetzt erstmal eine wirkliche räumliche Trennung sein muss.

    Er sieht das völlig anders. Sein Plan: Er zieht in unser winziges Nebengebäude, was mit dem Haus durch eine normale Zimmertür verbunden ist. Dort ist derzeit nur ein Gästezimmer und ein WC und erst vor kurzem, aber noch nicht ganz fertig, ausgebaut worden. Vielleicht schon mit dem Hintergedanken? Ich weiß es nicht. Aber eigentlich sollte dort auch mein Büro mit rein.

    Also, er will in dieses Gästezimmer, wo er dann auch arbeiten möchte. Folglich würde er nach wie vor immer da sein, weiterhin alles andere (Küche, Bad, wahrscheinlich sogar den Kleiderschrank, denn dort ist wirklich wenig Platz) im Haus nutzen wollen/müssen. Er findet das eine tolle, vernünftige Lösung. Gerade auch für die Kinder. Sie hätten uns dann beide. Dann möchte er irgendwie und irgendwann (möglichst schnell) in dieses Nebengebäude noch eine Küche und ein Bad einbauen. Und dann können wir schick bis an unser Lebensende nebeneinander leben.... Ja und im Zweifel kann ich mir dann angucken, wie er irgendwann mit einer Neuen durch den Garten wandelt oder höre sie in der "Wohnung" nebenan? Oder "schmeisst" mich spätestens dann raus... ? Also, mal unabhängig von dieser Vorstellung: Ich kann das nicht, ich kann doch nicht von meinem "Mann" getrennt sein und unter einem Dach leben? Ich bin völlig ratlos. Ich will keinen guten Freund.

    Ich möchte mich nicht trennen. Muss es aber akzeptieren, was ich auch tue. Nur nicht unter diesen seinen Bedingungen. Für mich undenkbar, mit ihm Tür an Tür zu leben. Er ist der Meinung, ich sollte mal an die Kinder und nicht an mich denken. Ich möchte jetzt eigentlich nur, dass er geht, damit ich (und er vielleicht auch) mal zur Ruhe komme. Aber ich schwimme im Moment. Weiß nicht mal mehr, wie ich ihm gegenüber sein soll. Reserviert? Ignorierend? Freundlich?

    In den ersten Tagen war es natürlich ganz schlimm. Jetzt ist es so, dass es irgendwie fast "normal" ist. Nur, dass wir eben "für uns getrennt" sind. Er tut fast so, als wäre nichts gewesen (bis auf dass er etwas launisch ist). Setzt sich mit an den Frühstückstisch, möchte auch mittags mit essen, nach wie vor wird erwartet, dass ich seinen "Kram" wegräume. Ich kann damit überhaupt nicht umgehen und glaube, dass er nicht gebunden - zumindest nicht an mich - aber partout auch nicht allein sein/leben will.

    Was meint Ihr dazu? Hat irgendjemand einen Rat? So etwas selber schon erlebt?
    Geändert von Kamea (12.02.2019 um 01:31 Uhr)

  2. Avatar von Raratonga
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    AW: Schwarm-Unterstützung gesucht - Trennung nach 22 Jahren

    Nur kurz: Er will sozusagen "Ehe light". Alle Freiheiten, aber die Geborgenheit des sozialen Mikrokosmos "Familie" nicht aufgeben oder für die Kinder erhalten.

    Ich persönlich könnte so etwas nicht, aber eine gute Freundin von mir lebt dieses Modell:
    Wegen der gemeinsamen Pflegetochter, schwierig aber kurz vor der Mittleren Reife, und der exorbitanten Wohnkosten in dieser Stadt leben sie im Familienhaus als WG zusammen, aber sie hat einen Freund, den sie mehrmals pro Woche sieht und wo sie auch öfters übernachtet.
    Wenn die Tochter und der ältere Sohn (Student) aus dem Haus sind, geht der Mann in Rente. Dann werden die Karten neu gemischt.
    Ihr Modell klappt, gerade für die Pflegetochter, die schon viel Schlimmes erleben musste, ist die Stabilität gut. Die Psychologen vom Jugendamt finden das auch. Die Stimmung daheim ist viel besser als vor der Trennung, und die Tochter mag den Neuen auch und ist auch manchmal dort.
    Einzige Bedingung des Noch-Ehemannes: Der Neue kommt nie ins Haus, niemals. Auch nicht in seiner Abwesenheit.
    Daran halten sich alle.

    Ich selber könnte das nicht.
    Bei meiner Freundin gibt es auch ab und zu noch gemeinsame Mahlzeiten, aber die Regel ist das nicht. Und den Kram ihres Ex' räumt sie auch nicht hinterher.

    Wenn ich aber bedenke, wie übel meine eigene Scheidung war, mit Existenzsorgen und Lügen, die mein Ex verbreitet hat, und der Zerrissenheit der Tochter, finde ich das auch nicht schlimmer.
    Das Einzige ist, dass ein wirklicher Neuanfang, ohne den Ex-Ehepartner, so für lange Jahre auf die Bank geschoben wird. Es ist die Frage, ob man das wirklich will.

  3. Avatar von Beachnoodle
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    AW: Schwarm-Unterstützung gesucht - Trennung nach 22 Jahren

    Trennung bettmässig von dir, aber mit weiterem KüchenVollservice deinerseits , so klingt dass für mich.
    Wenn jemand sich trennen will dann richtig. So aber ist er ständig da und präsent.

    Er könnte noch Bad und Küche da anbauen und für nen getrennten Eingang sorgen.

    Aber trotzdem ist er dann ständig da. Du bist nie frei um für Dich neu anzufangen.
    Keine Ahnung ob du dich trennen willst aber dieses gemeinsame wirtschaften würde ich nicht mitmachen.

    Vielleicht meint ja was im Leben verpasst zu haben.

    Dass mit der Krankheit, auch komisch dass er das so alleine für sich „beansprucht“..da wird doch die ganze Familie mit betroffen gewesen sein, oder? In der Regel übersteht man sowas gemeinsam.
    Auf dem Boden der Tatsachen liegt eindeutig zuwenig Glitzer


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    AW: Schwarm-Unterstützung gesucht - Trennung nach 22 Jahren

    Nein, ich hab das noch nicht erlebt. Ich schreibe hier mal meinen ersten Impuls dazu, zu bedenken das ich kein Gefühl für ihn habe so wie Du.

    Ich würde ausziehen, ihm die Kinder und die Verantwortung überlassen. Was bildet er sich ein, alle Bequemlichkeiten weiter nutzen zu wollen. Die Verantwortung die er im Leben für seine Nachkommen hat , einfach mal so tun als gebe es sie nicht.

    Ich würde das nicht zulassen was er will, aber wie gesagt ich schreibe ohne Gefühl und weiß das es Dir womöglich anders geht

    Ich krieg so'n Hals wenn sich einer aus der Verantwortung stehlen will um sich selbst zu verwiklichen. Kinder sind keine Puppen die man nach dem Spiel in die Schublade steckt.

    Soll er mal allein damit klarkommen, sein Essen zu "jagen", zubereiten, seine Wäsche waschen und seine Butze aufräumen. Und nebenbei den normalen Alltag zu wuppen.


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    AW: Schwarm-Unterstützung gesucht - Trennung nach 22 Jahren

    Puh. Erstmal danke Dir für die turboschnelle Einschätzung. Ja, das ist es halt. Ich kann das auch nicht. Und könnte das nicht.

    Obwohl auch ich mir über die wirtschaftliche katastrophale Situation eine "wirklichen" Trennung voll bewusst bin. Da habe ich wie gesagt überhaupt keine guten Karten. Zumal er sich, sollte er irgendwann jmd Anderen haben, nicht darauf einlassen würde, dass sie nicht zu ihm kommen kann/darf/soll. Da bin ich mir sicher...


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    AW: Schwarm-Unterstützung gesucht - Trennung nach 22 Jahren

    Mir geht es ja auch so, Beachnoodle, wenn man jemanden noch liebt, er aber einen eben wohl nicht mehr, ist es für mich nicht ertragbar, dass er immerzu präsent ist und vor der Nase rumturnt. Gut, vielleicht liebt man dann irgendwann auch nicht mehr, das weiß ich nicht. Dauert das Wochen, Monate, Jahre? Aber dass der dieses wohlüberlegte Konstrukt quasi schon mit der Aussprache der Trennung vorschlägt bzw. als gegeben voraussetzt, finde ich total unterirdisch. Getrennter Eingang ist sogar vorhanden. Trotzdem ist es doch so, dass alles nur nach seinen Bedingungen erfolgen soll. Vernünftig hin oder her...


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    AW: Schwarm-Unterstützung gesucht - Trennung nach 22 Jahren

    Zitat Zitat von Hummelbein Beitrag anzeigen
    Nein, ich hab das noch nicht erlebt. Ich schreibe hier mal meinen ersten Impuls dazu, zu bedenken das ich kein Gefühl für ihn habe so wie Du.

    Ich würde ausziehen, ihm die Kinder und die Verantwortung überlassen. Was bildet er sich ein, alle Bequemlichkeiten weiter nutzen zu wollen. Die Verantwortung die er im Leben für seine Nachkommen hat , einfach mal so tun als gebe es sie nicht.

    Ich würde das nicht zulassen was er will, aber wie gesagt ich schreibe ohne Gefühl und weiß das es Dir womöglich anders geht

    Ich krieg so'n Hals wenn sich einer aus der Verantwortung stehlen will um sich selbst zu verwiklichen. Kinder sind keine Puppen die man nach dem Spiel in die Schublade steckt.

    Soll er mal allein damit klarkommen, sein Essen zu "jagen", zubereiten, seine Wäsche waschen und seine Butze aufräumen. Und nebenbei den normalen Alltag zu wuppen.
    Das war auch mein erster Gedanke, dass ich einfach ausziehe und ihm mit all dem alleine klar kommen lasse. Und sehe all das absolut genauso. Und, es wäre für ihn auch echt nicht easy (weil wir auch noch ein Unternehmen zusammen führen, er kann dann gerne auch meinen Job mit machen...), wenn er das überhaupt packen würde. Aber irgendwie sehe ich es nicht ein. Das jüngere Kind würde mit mir mitwollen. Heisst, für ihn wäre es dann auch noch recht bequem, da ein Kind kurz vor dem Abi natürlich sehr selbständig ist, im Zweifel auch mit Pizza klarkommt und er machen kann, was er lustig ist. Vielleicht bin ich auch noch viel zu emotional, aber ich will es ihm jetzt auch nicht so einfach machen. Zumal ich - ist vielleicht doof - immer noch an uns glaube... Und natürlich in erster Linie an die Kinder denke. Und nicht nur an mich.

  8. Avatar von Raratonga
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    AW: Schwarm-Unterstützung gesucht - Trennung nach 22 Jahren

    Bist Du sicher, dass das nicht nur eine Krise wegen der überstandenen schweren Krankheit ist?
    Wäre er bereit, mit Dir zur Paartherapie oder auch nur "Trennungsberatung" zu gehen?
    Dort würde sich wahrscheinlich schon herausstellen, was wirklich dahintersteckt...

    Wie es aussieht, will er Dich nicht einmal verlassen, sondern nur "seine Ruhe".

    Wegen der möglichen Nachfolgerin würde ich jetzt mal nicht Panik schieben:
    Seine Wohnumstände sind extrem unattraktiv für eine Frau, die ernsthaft einen neuen Lebenspartner sucht.
    Und selbst eine Affäre würde sich hüten, zum Familienvater ins Familienhaus zu kommen und nur durch eine Zimmertür von denen getrennt, bei ihm zu übernachten...
    Sowas von unsexy, angeblich getrennt, aber noch bei der Familie wohnen und arbeiten, sie finanzieren, dort essen, die Sachen waschen lassen und Weihnachten feiern

    Jede Frau, die im Leben steht und noch halbwegs ihre fünf Sinne beisammen hat, würde sich doch hüten, sich in so eine Gemengelage zu begeben... so attraktiv kann doch ein Mann gar nicht sein!

    Ehrlich gesagt sieht mir das Ganze eher nach Krise aus als nach einem ernsthaften Trennungswunsch.
    Oder nach Machtkampf: Er will sich entziehen und es Dir heimzahlen.
    Oder nach Pubertät: Er will sich innerlich unabhängig machen, aber Euch alle nicht verlieren. Die wahren Gründe könnte ein Psychologe herausfinden.


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    AW: Schwarm-Unterstützung gesucht - Trennung nach 22 Jahren

    Zweiter Impuls, immer noch ich habe kein Gefühl für ihn.

    Die Zwischentür wird abgeschlossen, Du erhälst den Schlüssel. Er bekommt eine Kochplatte und einen Wasserkocher in seine Unterkunft. Wenn schon Trennung dann unter den gegebenen Umständen richtig. Wäsche kann er im Waschsalon waschen oder sonstwo, sein Problem.

    Ich find das so frech von ihm, wenn er sich trennen will dann nicht nur von Bett sondern auch von Tisch.

    Somit würdest Du nicht nur an Dich denken, sondern an ihn und seinen Wunsch nach Pause und die Kinder hätten ihren Vater noch in der Nähe. Denn so schnell eine neue Unterkunft für Dich zu finden ist ja auch nicht so einfach. Und als Mutter möchte man seine Kinder auch nicht allein lassen in dieser Situation.


  10. Registriert seit
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    AW: Schwarm-Unterstützung gesucht - Trennung nach 22 Jahren

    Zitat Zitat von Raratonga Beitrag anzeigen
    Bist Du sicher, dass das nicht nur eine Krise wegen der überstandenen schweren Krankheit ist?
    Wäre er bereit, mit Dir zur Paartherapie oder auch nur "Trennungsberatung" zu gehen?
    Dort würde sich wahrscheinlich schon herausstellen, was wirklich dahintersteckt...

    Wie es aussieht, will er Dich nicht einmal verlassen, sondern nur "seine Ruhe".

    Wegen der möglichen Nachfolgerin würde ich jetzt mal nicht Panik schieben:
    Seine Wohnumstände sind extrem unattraktiv für eine Frau, die ernsthaft einen neuen Lebenspartner sucht.
    Und selbst eine Affäre würde sich hüten, zum Familienvater ins Familienhaus zu kommen und nur durch eine Zimmertür von denen getrennt, bei ihm zu übernachten...
    Sowas von unsexy, angeblich getrennt, aber noch bei der Familie wohnen und arbeiten, sie finanzieren, dort essen, die Sachen waschen lassen und Weihnachten feiern

    Jede Frau, die im Leben steht und noch halbwegs ihre fünf Sinne beisammen hat, würde sich doch hüten, sich in so eine Gemengelage zu begeben... so attraktiv kann doch ein Mann gar nicht sein!

    Ehrlich gesagt sieht mir das Ganze eher nach Krise aus als nach einem ernsthaften Trennungswunsch.
    Oder nach Machtkampf: Er will sich entziehen und es Dir heimzahlen.
    Oder nach Pubertät: Er will sich innerlich unabhängig machen, aber Euch alle nicht verlieren. Die wahren Gründe könnte ein Psychologe herausfinden.
    Nee, Therapie kommt für ihn nicht in Frage. Er ist voll o.k... Nicht mal zu einer Beratung. Für ihn ist - lt. ihm - das Thema durch. Und er wüsste auch nicht, was es bringen würde, wenn er jetzt mal einige Zeit zu seinen Eltern ziehen würde. Also, meinetwegen könnte es auch ein Zimmer / Whg. / Pension, was auch immer sein. Ob ich glauben würde, dass er dann nach zwei Wochen reumütig zurückkehre... ???... Hä? Er meint offensichtlich, dass weder zwei noch vier noch sechs Wochen räumlich getrennt sein etwas an seiner Entscheidung oder an seinen Gedanken/Gefühlen ändern könnte. Ich versteh das alles ja auch nicht.
    Ja, ich glaube, es hat auch viel mit seiner Krankheit zu tun. Was ich auch irgendwie verstehen/nachvollziehen kann. Nur nicht insofern, als das wir und ich als Familie natürlich in der Zeit für ihn da waren. Trotzdem war es schwierig, weil auch er extrem schwierig war in der Zeit. Was nicht nur ich so empfinde bzw. empfunden habe. Das sieht er einfach nicht, weil er extrem auf sich fokussiert ist.
    Deine anderen Gedanken - lieben Dank dafür - so habe ich das noch nicht gesehen. Hatte irgendwie Kopfkino, wenn ich weiter gedacht habe.
    Und, ich denke die midlife Krise (= 2. Pubertät?) hat ihn möglicherweise voll erwischt. Also ansatzweise war das schon vor der Erkrankung so. Jetzt hat sich das aber möglicherweise noch potenziert.
    Ich komme aber trotzdem nicht an ihn ran. Ich weiß auch nicht, was er wirklich will. Er sagt, er will nicht mehr. Ganz vielleicht kommen wir ja mal wieder zusammen. Aber ehrlich gesagt, das ist mir zu schwammig und zu anstrengend. Im Moment will er glaube ich nur irgendwie frei sein...

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