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  1. Avatar von Paraplumeau
    Registriert seit
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    AW: Angst vor Trennung mit Kindern und Haus

    Barneyy,
    ich kann mich ganz gut in die Situation einfühlen.
    Wir haben drei Kinder und eine ganz ähnliche schwere Krise mit kleinen Blessuren überstanden, da waren die Kinder 9, 8 und 3 Jahre alt.
    Bei uns stand eine Paarberatung nicht zur Diskussion, ich denke aber, für die meisten Paare wird das zumindest als Mediation hilfreich sein.
    Diese gegenseitige Bereitschaft, die Paarsituation zu besprechen, ist doch etwas sehr Positives!

    Eure Paarsituation kann aber nicht isoliert von euch als Familie betrachtet werden. (Das geht nach meiner Erfahrung auch nicht.)

    Ich hätte auch mit dem Rat, dass wir uns Zeit für uns als Paar nehmen sollen, nur sehr wenig anfangen können, Kinder lösen sich ja für gewöhnlich nicht in Luft auf, drei Kinder in dem Alter sind ein solcher Happen, das lässt sich nicht einfach wegorganisieren.

    Wichtig ist, dass du für dich feststellst, ob du weiter in dieser Ehe bleiben möchtest! Wenn du und deine Frau das jeweils für sich beantwortet haben, kann man sich an die konstruktiven Details machen.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.


  2. Registriert seit
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    AW: Angst vor Trennung mit Kindern und Haus

    Danke farfalle61,

    evtl. liest Du oben nochmal nach: Ich mache zu 50% auch den Haushalt, Badezimmer putzen, Putzen, Wäsche waschen, Kinderbtreuung, Fenster putzen - ich denke, Du solltest dein anfängliches Bild von mir überdenken.

    Ich sehe auch, dass es meiner Frau nicht gut geht mit der Situation, klar. Ich habe ihr gestern angeboten, dass ich heute nachmittag zu Hause bei den Kindern bleibe, damit sie Freiraum hat zur Erholung und zum Nachdenken.

    Und wer in meiner Situation keine Ängste hat, der wäre meiner Meinung recht unnormal. Jeder hat in dieser Situation Ängste, z.B. vor dem Familienaus.

    Es ist nicht böse gemeint, aber ich hatte auch um Ratschäge gebeten, weil ich echt verzweifelt bin - Deinem Post #9 entnehme ich kaum etwas in der Hinsicht. Trotzdem danke!

  3. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Angst vor Trennung mit Kindern und Haus

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Sag mal, barneyy … liebst Du Deine Frau eigentlich?
    Davon les ich hier nämlich nichts.
    Ich gehe soweit zu sagen, dass das nicht die Hauptsache ist.
    Die Frage ist, kann man sich vorstellen, die Arbeit die ganz praktisch ansteht, mit einem noch nicht abbezahlten Haus und drei kleinen Kindern, zusammen in Würde und Respekt zu erledigen.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.


  4. Registriert seit
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    AW: Angst vor Trennung mit Kindern und Haus

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Sag mal, barneyy … liebst Du Deine Frau eigentlich?
    Davon les ich hier nämlich nichts.

    Würdest Du sie heute treffen, wäre sie anziehen, attraktiv für Dich, würdest Du Dich HEUTE erneut in sie verlieben?

    Und jetzt bitte kein spontanes "ja, natürlich", sondern denk drüber nach und beantworte das ehrlich - und zwar zuallererst vor Dir selber.
    Tja Mambi, genau das ist das Problem. Ich bin echt total verliebt. Ich habe viele negative Eigenschaften meiner Frau erkannt, die sind mir alle egal. Ich bin auch schon zum 2. Mal mit ihr zusammen mit langer Pause, weil meine Frau damals noch sehr jung war, hat Sie mich "abgeschossen" - ich habe nachgefragt warum das geschehen ist. Weil meine Frau damals gedacht hat, dass das nicht alles gewesen sein kann und wollte in die Welt raus. Hat Sie auch gemacht. Aber nach 7 Jahren Pause sind wir dann wieder Hals über Kopf zusammen gekommen. Das war der größte Gewinn meines Lebens.

  5. Avatar von Mambi
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    AW: Angst vor Trennung mit Kindern und Haus

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Ich gehe soweit zu sagen, dass das nicht die Hauptsache ist.
    Das ist wohl ein Punkt, in dem wir uns definitv nicht einig sind.
    Für mich - ist das nicht nur die Hauptsache, sondern der Punkt, der absolut elementar ist.
    Ohne gegenseitige Liebe und Zuneigung - was bitte soll ich da in einer Beziehung?
    Für mich wäre das nicht mal mehr eine, sondern eine Wohn- oder Zweckgemeinschaft.
    Ja, viele leben so und sofern es für beide (!) so passt, ist dagegen ja auch nichts einzuwenden.
    Aber es NICHT wollen, sondern aushalten und verharren, aus Bequemlichkeit - das kann nicht gutgehen und macht am Ende nicht nur einen unglücklich.
    Also sollten die Karten auf den Tisch.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"


  6. Registriert seit
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    AW: Angst vor Trennung mit Kindern und Haus

    Zitat Zitat von barneyy Beitrag anzeigen
    Danke farfalle61,

    evtl. liest Du oben nochmal nach: Ich mache zu 50% auch den Haushalt, Badezimmer putzen, Putzen, Wäsche waschen, Kinderbtreuung, Fenster putzen - ich denke, Du solltest dein anfängliches Bild von mir überdenken.

    Ich sehe auch, dass es meiner Frau nicht gut geht mit der Situation, klar. Ich habe ihr gestern angeboten, dass ich heute nachmittag zu Hause bei den Kindern bleibe, damit sie Freiraum hat zur Erholung und zum Nachdenken.

    Und wer in meiner Situation keine Ängste hat, der wäre meiner Meinung recht unnormal. Jeder hat in dieser Situation Ängste, z.B. vor dem Familienaus.

    Es ist nicht böse gemeint, aber ich hatte auch um Ratschäge gebeten, weil ich echt verzweifelt bin - Deinem Post #9 entnehme ich kaum etwas in der Hinsicht. Trotzdem danke!
    Du liest selektiv.
    In #9 habe ich dir geraten deine Ängste anzugehen. Ist ganz wichtig für dich und euch.
    Ihr müsst beide herausfinden was ihr wollt. Da eure Kinder noch klein sind tragt ihr da aich Verantwortung.
    Auch ein nicht abbezahlen Haus kann man verkaufen. Betrachtet eure Beziehung losgelöst davon.
    Wollt ihr zusammen bleiben und wie soll das in Zukunft aussehen ? Das müsst ihr euch beide fragen und abgleichen.
    Lizzy 27.11.2019

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

  7. Avatar von schafwolle
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    AW: Angst vor Trennung mit Kindern und Haus

    Zitat Zitat von barneyy Beitrag anzeigen
    So geht's auch nicht, reiß Dich am Riemen. Gesagt, getan - positiv gedacht. Mit dem Positiven bin ich nach Hause - da ist meine Frau nicht richtig mit klargekommen.
    Wie meinst Du das?

  8. Avatar von Paraplumeau
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    AW: Angst vor Trennung mit Kindern und Haus

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Ohne gegenseitige Liebe und Zuneigung - was bitte soll ich da in einer Beziehung?
    Liebe und Zuneigung kommt in unterschiedlicher Erscheinungsform daher und kann auch vorübergehend bedeuten, nicht rasend ineinander verliebt zu sein (so etwas unterliegt doch ohnehin einer steten Wellenbewegung).
    Die beiden haben sich eine Aufgabe auferlegt, die gemeinsam zu erledigen ist, die endet in frühestens 18 - 20 Jahren.

    Dass sich diese Arbeit in gegenseitiger Zugewandtheit und Respekt besser erledigen lässt, ist keine Frage.
    Wenn ich anderer Leute Innerstes sehen wollte, wäre ich Gerichtsmedizinerin geworden.


  9. Registriert seit
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    AW: Angst vor Trennung mit Kindern und Haus

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Barneyy,
    ich kann mich ganz gut in die Situation einfühlen.
    Wir haben drei Kinder und eine ganz ähnliche schwere Krise mit kleinen Blessuren überstanden, da waren die Kinder 9, 8 und 3 Jahre alt.
    Bei uns stand eine Paarberatung nicht zur Diskussion, ich denke aber, für die meisten Paare wird das zumindest als Mediation hilfreich sein.
    Diese gegenseitige Bereitschaft, die Paarsituation zu besprechen, ist doch etwas sehr Positives!

    Eure Paarsituation kann aber nicht isoliert von euch als Familie betrachtet werden. (Das geht nach meiner Erfahrung auch nicht.)

    Ich hätte auch mit dem Rat, dass wir uns Zeit für uns als Paar nehmen sollen, nur sehr wenig anfangen können, Kinder lösen sich ja für gewöhnlich nicht in Luft auf, drei Kinder in dem Alter sind ein solcher Happen, das lässt sich nicht einfach wegorganisieren.

    Wichtig ist, dass du für dich feststellst, ob du weiter in dieser Ehe bleiben möchtest! Wenn du und deine Frau das jeweils für sich beantwortet haben, kann man sich an die konstruktiven Details machen.
    Danke dafür, dass macht mir Mut. Ich habe den wirklich großen Fehler gemacht, dass ich seit April diesen Jahres immer wieder versucht habe, an unserer Ehe und an meiner Frau zu "arbeiten" - das war totaler Irrsinn, weil ich ja nicht gleichzeitig "Therapeut" und "Betroffener" sein kann. Sicher hat das einiges zu Tage gefördert, aber der Preis (die totale Verunsicherung meiner Frau - glaube ich!) ist jetzt betrachtet viel zu hoch!

    Das hätte man "professioneller" regeln müssen. Und wir brauchen die Paarberatung auf jeden Fall, weil meine Frau nicht oder nur eingeschränkt mit mir kommunizieren kann. Das hat auch ursachen inIhrer Kindheit. Es steht auch noch ein "Ereignis" in Ihrer Kindheit zur Diskussion. Irgendwas ist noch passiert, glaube ich. Meine Frau hat das angedeutet.

    Ich spreche das aber nicht mehr ohne neutralen Vermittler an, das ist zu heikel.

    Der letzte Satz ist echt tiefgründig. Mein bester Freund lebt im Ausland, er hat eine erzkonservative sehr christliche Frau geheiratet. Die haben jetzt 5 Kinder. Und er hat mir gesagt: Aus religiösen Gründen steht eine Trennung der Familie niemals zur Debatte.

    Ab das nun das NonplusUltra ist sei mal dahingestellt, aber mit dieser Entscheidung wird ja nichts anders gemacht, als das "Spielfeld der Ehe abzustecken" - und das finde ich dann in soweit sinnvoll, als das man sich bei der Hochzeit das Versprechen dazu gibt und das auch eingehalten wird.

    Ich will jetzt nicht irgendwie drauf rumreiten, auf diesem Sicherheitsbegriff. Und sicher, ich bin in der Ehe auch langweiliger geworden, daran arbeite ich aber auch schon. Meine Frau ist auch langweiliger geworden.

    Nur ich habe schon verstärkt den Eindruck, dass die Trennung viel zu schnell ausgesprochen wird. Man muss schon einiges aushalten, damit das beständig bleibt.

    Ich habe, weil ich auch schon lange nicht mehr vernünftig als Selbstständiger arbeiten kann, viel gelsen über die Beziehung und die Ehe in unserem Stadium. Dazu meinte eine sehr renommierte Schweizer Scheidungsanwältin: "Solange man nicht erbrechen muss, wenn der Partner die Türe reinkommt, besteht kein Grund zur Trennung!"


  10. Registriert seit
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    AW: Angst vor Trennung mit Kindern und Haus

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Willkommen im Forum, barneyy

    Ich lese aus Deinem Beitrag hauptsächlich Überforderung heraus,
    und zwar auf beiden Seiten. Dass Gefühle darunter leiden ist nicht
    weiter verwunderlich.

    Die Paarberatung ist ein guter Ansatz, sie sollte Euch aufzeigen können,
    was veränderbar ist.

    Darf ich fragen, was zu immerhin sieben Jahre "Pause" geführt hat?
    Ich habe dich missverstanden: Die 7 Jahre "Pause" waren ganz normal. Meine Frau hat Abitur gemacht und wollte dann losziehen. Da war ich dann im Weg, das finde ich auch nicht schlimm. Wir waren im Grunde viel zu jung. Ich war ihr erster Freund, und ich habe mich sehr darüber gefreut, dass Sie nochmals Interesse an mir gezeigt hat, weil Sie immer das Wertvollste in meinem Leben war und hoffentlich auch bleibt.

    Es war aber immer schon merkwürdig. Obwohl wir auseinander waren, ich damit nach einiger Zeit auch gut zurecht gekommen bin, so war ich doch zu Weihnachten immer in der heimat. Es gibt ein Event bei uns in der Stadt: Am 23.12. treffen sich alle Leute von früher an einem bestimmten Ort. Dort habe ich Sie auch immer getroffen, aber nie mit Ihr geredet. Es ist an diesm Abend immer sehr wuselig und es gibt viele Leute, mit denen man sprechen möchte. Ich habe mir immer gedacht, wenn Sie mit mir reden möchte, wird Sie schon kommen.

    Um ein Gespräch hat allerdings nicht sie gebeten, sondern ihr Schwester. Sie hat es nicht geschafft, mich an diesen vielen 23.12.-Abenden anzusprechen.

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