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  1. Inaktiver User

    AW: Trennung kurz nach Hochzeit

    Das ist ja übel :-(

    Kannst Du Deine Eltern oder sonst irgendwen einspannen für Gespräche mit ihm über die Abwicklung der Trennung?
    Zu blöd, dass ihm das erst nach der kirchlichen Trauung einfällt... Wenn Dir das etwas bedeutet, würde ich durchaus auch mit dem Pfarrer sprechen, der Euch getraut hat.

    Was die Ehescheidung angeht, würde ich so bald wie möglich mit einem Anwalt sprechen, einfach für den Fall, damit Du weißt, was Du alles beachten musst jetzt.

  2. Inaktiver User

    AW: Trennung kurz nach Hochzeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist es möglich, dass er mir da trotzdem noch irgendwie einen reindrückt?
    Nein. Ich würde nur zusehen, dass Du Dich finanziell auch von ihm separierst, falls Ihr kein gemeinsames Konto habt. Sieh am besten zu, dass er die Miete überweist und Du ihm Deinen Anteil. Vielleicht könnt/dürft Ihr die kurz zwischenvermieten?

    Vielleicht könnt Ihr eine Scheidungsfolgenvereinbarung machen, dann hält sich der finanzielle Schaden in Grenzen und die Scheidung wird nur ein kurzer Verwaltungsakt. Sieh zu, dass Du Deine Rente selbst behältst.

  3. Inaktiver User

    AW: Trennung kurz nach Hochzeit

    luci, das sagt meine Mom auch (dass sie sowas in 60 Jahren noch nie erlebt hat). Ich bin glaub ich auch immer noch im Hoffnungs-/Schock-Moment. Ich habe immer alle belächelt, die nach einer Trennung zu ihren Eltern/der Familie zurückgegangen sind. Aber jetzt kann ich es verstehen. Mir wurde mein ganzes Leben und meine ganze Zukunft einfach entrissen. Ohne dass ich auch nur ein Wort mitsprechen durfte. Nichts. Ich weiß selbst nicht wohin mit mir. Vor allem jetzt, wo die dunkle Jahreszeit anfängt.

    Ich wollte heiraten, ja. Aber nicht um jeden Preis. Ich habe weder um den Antrag gebettelt bzw. die Pistole auf die Brust gesetzt. Ich hätte auch noch weitere Jahre gewartet oder nur in wilder Ehe gelebt. Aber er wusste, dass wenn ich heirate, das aufrichtig ernst meine und auch durch gute und schlechte Zeiten gehen will. Jetzt habe ich meine große Liebe geheiratet und er sagt mir [editiert] später, dass es nie wieder was zwischen uns geben wird. Manchmal muss ich vor Galgenhumor lachen, weil ich das Gefühl habe, dass er mir nie richtig zugehört hat und mich jetzt in eine Situation stößt vor der ich schon immer Angst hatte (und er das wusste).

    Ein gemeinsames Konto haben wir, aber nur für die laufenden Kosten. Wir überweisen jeder einen Betrag dorthin mit dem wir Miete usw. bezahlen und einen Sparbetrag (der aber größtenteils für die Hochzeit draufgegangen ist). Da werde ich jetzt natürlich den Dauerauftrag umstellen, so dass nur noch der Betrag darauf fließt, der für die Deckung der Kosten notwendig ist.
    Geändert von skirbifax (14.01.2019 um 14:24 Uhr) Grund: Zur Wahrung der Anonymität Daten editiert

  4. Moderation

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    AW: Trennung kurz nach Hochzeit

    AK, was für ein Mist!

    Ich könnte mir vorstellen, daß er sich gedacht hat, "Augen zu und durch, wird schon wieder werden" und es ist halt nicht geworden. Das passiert, wenn man eine Wegmarke (Hochzeit, in dem Fall) als sein Ziel nimmt.

    Willst du noch versuchen, die Brücke stehenzulassen -- Time Out mit Rückkehrmöglichkeit -- oder kannst du jemandem, der sich einmal so verhalten hat, nicht mehr trauen?

    Er hat also nicht vor, was zu erzählen. Ist es ihm peinlich oder will er sich Optionen offenhalten?

    Ich würde mir in so einer Situation, wenn irgend möglich, erst mal eine Auszeit gönnen, weg von ihm, vielleicht bei einer besonders lieben Vertrauten (wenn du hast: Mutter oder beste Freundin oder so) die dich etwas betüddeln, dir zuhören, und dich moralisch unterstützen, ohne das Drama zu vergrößern. Nach so einem Schock muß man erst mal zur Ruhe kommen ehe man sinnvoll entscheiden und handeln kann.

    (Schon mal das Schiff sturmfest zu machen, z.B. in Sachen Finanzen ist aber nicht verkehrt. Das ist nichts entgültiges, über das man sich sicher sein muß, sondern eine Sofortmaßnahme.)

    Danach ist dann die Frage, "und jetzt"? Aber das ist danach.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. Inaktiver User

    AW: Trennung kurz nach Hochzeit

    Einer früheren Freundin (haben uns aus den Augen verloren) ist das ganz ähnlich passiert wie Dir. Sie war ewig lang mit ihrer großen Liebe zusammen und dann haben sie - auch nach 10 Jahren geheiratet. Bei der kirchlichen Hochzeit war ich eingeladen, da waren sie noch ganz innig miteinander. Danach ging es noch schneller als bei Dir, denn die Ehe hat die Flitterwochen nicht überlebt. Ich wusste nur, dass beide dort krank wurden (Lebensmittelvergiftung oder sowas) und dann war's das irgendwie. Da bei denen ein sehr starker Bezug während der ganzen Feier über "viele Kinder" war, habe ich mir damals zusammengereimt, dass sie vielleicht eine Fehlgeburt hatte oder so... aber ansonsten war das ganz ähnlich wie bei Dir. Danksagungskarte kam noch, dann war's Geschichte. Leider hatte ich danach auch keinen Kontakt mehr (die Braut hat ziemlich alles abgebrochen, und mit ihm war ich nicht so gut bekannt).

  6. Inaktiver User

    AW: Trennung kurz nach Hochzeit

    Wildwusel, natürlich würde ich versuchen nochmal an der Situation zu arbeiten, nach einer gewissen Trennungsphase. Aber das schließt er komplett aus. Ein Zurück ist in seinen Augen auf keinen Fall eine Option. Das trifft mich eben so hart. Wie kann man jemanden nach[editiert] und nach einem sehr klaren "ja" einfach abschneiden?!

    Auch das mit der Wegmarke - natürlich hat er sich gedacht, dass es nach der Hochzeit besser wird. Aber was soll sich denn innerhalb von [editiert] ändern? Wir waren in den kleinen Flitterwochen (die echt schön waren und wir uns auch echt gut verstanden haben), mussten danach die ganze Hochzeitsdeko sortieren. Geschenke auspacken. Bankgänge, Rechnungen bezahlen. Dann mussten wir im Arbeitsalltag wieder ankommen und dann trennt er sich. Er hat uns ja nicht mal die Möglichkeit zu Ruhe zu kommen. Er hat uns ja nicht mal die Möglichkeit gegeben auf Augenhöhe wirklich miteinander zu sprechen.

    Ich glaube nicht, dass er sich jemals eingestehen würde, dass er einen Fehler gemacht hat. Dafür scheint er zu stolz zu sein.

    Ich werde jetzt meine Scherben mit Hilfe meiner Familie und meinen Freunden aufsammeln müssen und hoffen, dass ich das ganze einigermaßen überstehe (im Moment habe ich echt das Gefühl innerlich zu sterben).

    Er erzählt es niemanden, weil er Angst vor der Reaktion hat. Mein Bruder (die beiden haben sich extrem gut angefreundet) hat ihn angesprochen. Ihm hat er ins Gesicht gelogen und gesagt, dass er sich mit der Entscheidung auch nicht sicher ist und er nicht weiß, ob er überreagiert hat, um einer unangenehmen Reaktion aus dem weg zu gehen. Ein paar Augenblicke danach sagt er zu mir, dass ich gar nicht glauben soll, dass da nochmal was zwischen uns sein könnte.
    Geändert von skirbifax (14.01.2019 um 14:26 Uhr) Grund: Zur Wahrung der Anonymität Daten editiert

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    AW: Trennung kurz nach Hochzeit

    liebe avada,

    schön, dass du menschen hast, die dich auffangen.

    ich kann dir nur wenig raten, habe aber auch einmal eine riesenentäuschung im leben gehabt (bin 1 jahr lang betrogen worden) und musste mich, da war ich 44, völlig neu aufrappeln.

    mir hat es damals sehr gut getan, liebe freunde um mich herum zu haben, und dann habe ich reiten angefangen. die zeit bei den Pferden war die einzige, in der ich diesen ganzen mist vergessen konnte. den Pferden konnte ich alles erzählen, sie haben mich mit ihren grossen augen immer lieb angesehen.

    die zeit der trauer brauchst du, das weiss ich. du solltest nur sehen, dass du diese Monate möglichst irgendwie halbwegs angenehm rumbekommst.

    in Gedanken bei dir luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

  8. Inaktiver User

    AW: Trennung kurz nach Hochzeit

    Pferde mag ich auch.
    Mir haben Meerschweinchen geholfen .

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    AW: Trennung kurz nach Hochzeit

    Liebe TE, das ist echt hart. Alles Liebe für Dich!

    Ja, leider musst du damit rechnen, dass er jetzt Dinge abziehen könnte, die du ihm nie zugetraut hättest. Sie dich also vor und stell dich darauf ein.
    Er muss jetzt auch ein A*** sein, sonst könnte er sich nicht von dir lösen. Das ist sein Weg, damit umzugehen. Ich weiss, dass denkst, dass die letzten 10 Jahre nun nix wert waren. Ich kenn sowas auch, nur in keinem so krassen Zusammenhang mit Hochzeit wie du.
    Irgendwann wirst du merken, dass die Zeit nicht umsonst war und hauptsächlich aus schönen Momenten bestanden hat. Ich wünsche dir sehr, dass du dies irgendwann wieder sehen wirst. Evt. sogar in einem gemeinsamen Gespräch (irgendwann).
    life's a beach

  10. Inaktiver User

    AW: Trennung kurz nach Hochzeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich werde jetzt meine Scherben mit Hilfe meiner Familie und meinen Freunden aufsammeln müssen und hoffen, dass ich das ganze einigermaßen überstehe (im Moment habe ich echt das Gefühl innerlich zu sterben).

    Er erzählt es niemanden, weil er Angst vor der Reaktion hat. Mein Bruder (die beiden haben sich extrem gut angefreundet) hat ihn angesprochen. Ihm hat er ins Gesicht gelogen und gesagt, dass er sich mit der Entscheidung auch nicht sicher ist und er nicht weiß, ob er überreagiert hat, um einer unangenehmen Reaktion aus dem weg zu gehen. Ein paar Augenblicke danach sagt er zu mir, dass ich gar nicht glauben soll, dass da nochmal was zwischen uns sein könnte.
    Tut mir sehr leid, was dir passiert ist
    Es ist bestimmt ein totaler Schock. Viel schlimmer, als wenn er es dir schon vor der Hochzeit "gebeichtet" hätte. Vor allem einfach nur sehr feige, was er da abzieht. Irgendwie auch komisch, dass er plötzlich so rigoros die Trennung durchziehen will?!? Irgendwas muss passiert sein, zwischen Standesamt und Flitterwochen, was ihn so kalt werden lies?

    Wünsche dir viel Kraft, dies alles zu überstehen, wenn es auch nicht so schnell gehen wird. Vor allem ist es ja ein total Vertrauensmissbrauch
    Finde es schön, dass du eine tolle Familie/Freunde hast, die dich jetzt auffangen

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