+ Antworten
Seite 6 von 68 ErsteErste ... 456781656 ... LetzteLetzte
Ergebnis 51 bis 60 von 673
  1. Avatar von Ivonne2017
    Registriert seit
    09.08.2017
    Beiträge
    5.373

    AW: Trennung nach 22 Jahren und Jobwechsel des Mannes

    Gute Laune...der Tipp kam von mir.
    Nicht gespielt oder geheuchelt. Selbst erarbeitet in dem Fall durch eigene Aktivitäten.

    Wenn ich das EP lese habe ich den Eindruck, dass der Mann die Leichtigkeit in der Beziehung vermisst. Es kam ja die Aufforderung, "mehr aus sich herausgehen"... das ist nicht gelungen.

    Dann kamen Jobwechsel und die neuen Kollegen, die dem Mann anscheinend genau das boten, was er daheim vermisste.
    Wie bereits bemerkt: Gute Laune ist ansteckend. Man lässt sich gerne anstecken. Mir kommt der Mann irgendwie verdreht vor, als ob ihm die neuen Kollegen "den Kopf verdreht hätten".

    Es muss nicht zwangsläufig eine andere Frau dahinterstecken.
    LG Ivi

  2. Avatar von Ivonne2017
    Registriert seit
    09.08.2017
    Beiträge
    5.373

    AW: Trennung nach 22 Jahren und Jobwechsel des Mannes

    War das mit dem nicht riechen können denn ernst gemeint?
    LG Ivi

  3. Avatar von chaos99
    Registriert seit
    23.08.2017
    Beiträge
    7.644

    AW: Trennung nach 22 Jahren und Jobwechsel des Mannes

    Zitat Zitat von Ivonne2017 Beitrag anzeigen
    Wenn ich das EP lese habe ich den Eindruck, dass der Mann die Leichtigkeit in der Beziehung vermisst. Es kam ja die Aufforderung, "mehr aus sich herausgehen"... das ist nicht gelungen.

    Dann kamen Jobwechsel und die neuen Kollegen, die dem Mann anscheinend genau das boten, was er daheim vermisste.
    Wie bereits bemerkt: Gute Laune ist ansteckend. Man lässt sich gerne anstecken. Mir kommt der Mann irgendwie verdreht vor, als ob ihm die neuen Kollegen "den Kopf verdreht hätten".

    Es muss nicht zwangsläufig eine andere Frau dahinterstecken.

    Richtig...sehe ich auch so.
    Er hat die Trostlosigkeit der Langeweile im Vergleich zu anderen Leuten gesehen und gemerkt, dass man noch " leben" kann.

    Da Gespräche wohl nicht gefruchtet haben, handelt er jetzt, weil er nicht untergehen möchte.

    Ihn im Denken und Handeln zu verurteilen, ist IMO auch deswegen der falsche Weg.

    Statt Mitleid zu erhaschen, sollte TE sich aufmachen, sich selber zu fragen.

    Er macht jetzt die Tür zu...ob sie abgeschlossen ist, muss TE mit ihm besprechen...ehrlich ihm und sich selber ggü.
    Er ist sicher nicht der Böse, für den sie ihn hier verkauft...auch , wenn das ja gerne gesehen wird hier...dazu malt sie ihn viel zu oberflächlich und mit wenig Substanz schwarz.

    Wenn TE das so hinnimmt, hat sie aber auch keinerlei Chancen, es umzubiegen, weil ihre Haltung nur negativ gefüttert wird und sie sich gerne als Opfer sieht, statt sich vor den Spiegel zu stellen.

    IMO ein absoluter Klassiker.


  4. Registriert seit
    08.01.2014
    Beiträge
    10.383

    AW: Trennung nach 22 Jahren und Jobwechsel des Mannes

    Zitat Zitat von bibs74 Beitrag anzeigen
    Vor vier Jahren ging eine FastTrennung von mir aus, er hat wie ein Löwe damals um mich gekämpft obwohl ich mir nicht mehr sicher war.
    Möglicherweise ist damals mehr zerstört worden, als Du dir das vorstellen konntest.

    Das war der Beginn einer schleichenden Entfremdung und selbst wenn es bei deinem Mann nur unbewusst stattfand, es hat an ihm und in ihm genagt, der Sand im Getriebe begann seine Arbeit.

    Nun noch die Lebensfreude bei den Kollegen, gepaart mit deinen "Wechseljahrbeschwerden" haben ihn zu dieser Entscheidung (auch wenn sie fragwürdig ist) gebracht.

    Ich vermute, dass deine Ansage, dass Du dir um deine Liebe zu ihm nicht mehr sicher bist, ihn wohl ziemlich hart getroffen hat, er eine Verletzung spürte (von dir sicherlich nicht gewollt), die er nicht so richtig in den Griff bekommen hat.
    Und so führte dann Eines zum Anderen, und ihr steht jetzt an einer Weggabelung, an die ihr wahrscheinlich niemals wolltet. Aber das sind eben die Konsequenzen aus den eigenen Handlungen, denen man sich dann auch stellen muss.

    Dem Partner mitzuteilen, dass man ihn nicht mehr liebt, ist nun einmal keine Kleinigkeit, die mal eben so vom Tisch gefegt und bereinigt werden kann, das ist schon ein Einschnitt, eine Wunde, die verletzt. Und manchmal gibt es eben keine Heilung, und selbst wenn man an der Oberfläche glaubt, es gehe doch gut weiter, gärt und fault es in der Tiefe, und bricht irgendwann unweigerlich aus.

    Diesen Ausbruch hat dein Mann nun für sich beschlossen, wobei ich nicht mal sicher bin, dass seine Ansage dich nicht mehr zu lieben, die tatsächliche Wahrheit ist, sondern vieles an seiner Entscheidung sich in den letzten vier Jahren herausgebildet hat, und er nun nichts mehr unter den Teppich kehren kann.

    lg jaws


  5. Registriert seit
    08.01.2014
    Beiträge
    10.383

    AW: Trennung nach 22 Jahren und Jobwechsel des Mannes

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen

    Er ist sicher nicht der Böse, für den sie ihn hier verkauft...auch , wenn das ja gerne gesehen wird hier...dazu malt sie ihn viel zu oberflächlich und mit wenig Substanz schwarz.
    Ich habe den gleichen Eindruck, und ich würde gerne wissen, ob die TE überhaupt weiß, wie es in ihrem Mann vor vier Jahren wirklich aussah?

  6. Avatar von chaos99
    Registriert seit
    23.08.2017
    Beiträge
    7.644

    AW: Trennung nach 22 Jahren und Jobwechsel des Mannes

    Zitat Zitat von jaws Beitrag anzeigen
    Ich habe den gleichen Eindruck, und ich würde gerne wissen, ob die TE überhaupt weiß, wie es in ihrem Mann vor vier Jahren wirklich aussah?
    Genau daran zweifle ich auch.

    Wenn ich zudem von ihr lese


    Zitat Zitat von bibs74 Beitrag anzeigen
    Das die Vergangenheit nicht viel zählt ist aber eine traurige Einstellung. Man hat doch ziemlich viel miteinander durchgestanden nach so langer Zeit. Ich muss nicht runter, bin gar nicht high ;-)

    ...merkt man, wo sie lebt.
    In der Vergangenheit.

    Partnerschaft finder aber immer in der Gegenwart statt und beeinflusst Zukunft gemeinsam.

    Sich ausruhen mit "damals"-Sprüchen und Plattitüden ala " Ehe nach XY Jahren einfach wegschmeissen" verstärkt den Eindruck.

    Ich als Partner hätte auch keine Lust im Gestern zu verharren, statt im Heute zu leben.

    Wie fühlt er wirklich...will sie das wirklich wissen?

    "Ich liebe Dich nicht mehr"
    ...war nur ein "Opener" seiner Konsequenzen.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)


  7. Registriert seit
    29.01.2017
    Beiträge
    2.302

    AW: Trennung nach 22 Jahren und Jobwechsel des Mannes

    Jaws, ich gehe in fast allem d‘accord mit dir! Bis auf die Aussage (auch @chaos), dass Bibs hier ihren Mann als Bösewicht verkauft.

    Das tut sie meiner Meinung nach nicht.

    Sie schildert ihre Sicht der Dinge, eben auch jene Veränderungen an ihm, die ihr missfallen. Die zu Streit und Entfremdung (nicht nur, aber eben nun auch im Aussen sichtbar) geführt haben.
    Deren Entwicklung sie nicht hat kommen sehen und auch (noch) nicht verstehen kann.

    Würde er hier schreiben und seine Sicht schildern, würde sie wohl auch nicht gut wegkommen. Andernfalls trennt man sich wohl kaum, wenn doch alles easy ist.

    Und Jungs, mal ehrlich, Gefühle können verschütt gehen, Interessen, Ziele sich ändern, Unzufriedenheit einziehen- aber ihre Wechseljahrsbeschwerden vorzuschieben? Das ist arm!

    Da müsste jede Ehe in der Mitte des Lebens scheitern. Denn die Wechseljahre erwischen jede Frau und Männer in ihrem Jugendwahn in der Midlifecrisis sind auch kein Zuckerschlecken.
    Das kann man zusammen durchstehen, es gibt weit schlimmeres.

    Ich finde auch, die Argumente, die er jetzt bringt wie „nicht mehr riechen können“ ziemlich dürftig.

    Sich zu entlieben ist nicht mal in wenigen Tagen passiert, das ist ja eher ein schleichender Prozess. Nun hat er den, statt sie mit einzubeziehen, für sich selber durchlebt und abgeschlossen sowie die Trennung ausgesprochen. Das muss sie verdauen.

    Dann sollte er die Trennung aber auch umsetzen. Sprich, klären wie es finanziell und räumlich weitergeht.
    Die Trennung auch klar leben. Alles andere nährt nur wieder ihre Hoffnung und verhindert einen sauberen Abschluss der Ehe. Das ist unfair ihr gegenüber.

    Diese Klarheit im Handeln vermisse ich bei ihm. Momentan agiert er tatsächlich eher wie ein Pubertier.


  8. Registriert seit
    29.01.2017
    Beiträge
    2.302

    AW: Trennung nach 22 Jahren und Jobwechsel des Mannes

    Bibs, dann liegt ja doch schon etwas länger im argen, wenn du schon vor vier Jahren eure Beziehung in Frage gestellt hast.

    Meinst du, ihr habt das damals wirklich klärenkönnen? Warum warst du dir deiner Gefühle für ihn nicht mehr sicher? Wie hat er reagiert? Habt ihr darüber gesprochen, wie es ihm mit dieser Aussage von dir ging?

    Ich finde da nämlich Jaws Einschätzung zur Gefühlslage deines Mannes wirklich nachvollziehbar.

    Es ist möglich, dass es die ganze Zeit in ihm doch noch gearbeitet hat.

    Egal wie, seine Gefühle für dich sind weg. Das musst du akzeptieren. Vielleicht könnt ihr irgendwann das ganze nochmal aufdröseln, nur jetzt eher nicht.

    Kümmere dich erstmal um das wesentliche. Wenn er dir so eine Ansage macht, sollte er aber auch sagen können, wie er sich das weitere in den nächsten Wochen vorstellt.

    Kannst du dich für eine Weile ausklinken und woanders wohnen? Oder er? So eine räumliche Trennung kann helfen, zu realisieren und in Ruhe nachzudenken.


  9. Registriert seit
    24.07.2018
    Beiträge
    241

    AW: Trennung nach 22 Jahren und Jobwechsel des Mannes

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ach komm mal wieder runter, schließlich hat er wegen Dir auch 22 Jahre weggeworfen, wenn er jetzt zum Entschluss gekommen ist, neu anzufangen. Die Vergangenheit zählt im Leben nicht viel, wenn der Rest zum Lebensende kürzer wird. Er wird seinen Grund haben, dass er Dich verlassen will.
    Trennt euch sauber und fangt beide von vorn an.
    Ich denke, DAS ist eher das Zitat, auf das sich die TE bezogen hat. Beide haben m.E. damit eine ALLGEMEINE Aussage gemacht und auf keine bestimmte Person bezogen. Dass die Vergangenheit insofern zählt, dass sie jeden von uns formt, denke ich schon. Was man daraus macht und ob man's dann gelassen abhaken kann, ist das andere.

  10. Avatar von bibs74
    Registriert seit
    14.07.2018
    Beiträge
    244

    AW: Trennung nach 22 Jahren und Jobwechsel des Mannes

    Zitat Zitat von Ivonne2017 Beitrag anzeigen
    War das mit dem nicht riechen können denn ernst gemeint?
    Ich glaub ja. Er sucht ja selbst nach Gründen, warum das Gefühl bei ihm weg ist. Wir begreifen es wohl beide nicht derzeit.

+ Antworten
Seite 6 von 68 ErsteErste ... 456781656 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •