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    AW: Bin gelähmt, ratlos. Trennung nach 23 Jahren j/n?

    Zitat Zitat von silberklar Beitrag anzeigen
    Für mich ist die Frage noch nicht beantwortet, die allerdings beantworten sollte, wie es weitergeht: Liebst du deinen Mann?

    Jetzt hast du dich richtig ausgekotzt was dir an ihm und euch stinkt. Das ist ok.

    Aber gibt es dahinter noch ein Gefühl oder ist das schon alles?
    Ich wiederhole wieder mal,, dass unter "Liebe" offensichtlich jeder was eigenes versteht. Selbst wenn die TE meinen würde, dass sie den Mann trotz allem noch "liebt", was hätten die beiden davon? Denn diese "Liebe" hält sie nicht davon ab, ihm ständig abzuwerten und von ihm immer nur enttäuscht und genervt zu sein.

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    AW: Bin gelähmt, ratlos. Trennung nach 23 Jahren j/n?

    Zitat Zitat von gorod Beitrag anzeigen
    In der Pädagogik spricht man von der erlernten Hilflosigkeit. Wenn man einem Kind immer sagt: "Das kannst du nicht, das packst du nicht, das hast du falsch gemacht, dafür bist du zu klein, zu dumm, zu ungeschickt", dann hört ein solches Kind irgendwann auf, überhaupt etwas zu machen. Das kann auch mit Erwachsenen passieren und offensichtlich ist das dem Mann der TE passiert. Daher seine Passivität.
    Bleibt aber unbedingt noch zu ergänzen, dass man als Erwachsener für sich selbst verantwortlich ist, dass man NICHT wie ein Kind behandelt wird.
    Wenn das diesem Mann PASSIERT sein sollte, lag es vielleicht wirklich an seiner PASSivität. Man kann es nicht immer nur den Aktiven vorwerfen, dass es auch Passive gibt. Passiv wird man nicht, weil andere aktiv sind, sondern weil es auch bequem ist.

  3. Inaktiver User

    AW: Bin gelähmt, ratlos. Trennung nach 23 Jahren j/n?

    Liebe Lucy - ich stimme Renka voll zu. Wenn ein Erwachsener in den Modus "erlernte Hilflosigkeit" geht, dann ist er selbst dafür verantwortlich. Das hat Dein Mann gemacht.

    Für mich - dies an die BriCom ist es kein Widerspruch, daß die Threadstellerin derzeit bei vollem Gehalt Freigehstellt ist und nach Ablauf der Freistellungsphase einen Job braucht.

    Lucy - wenn du es schaffst, dann fahr mal ein/zwei Wochen weg. Und kläre für dich, wo du hinwillst. Du bist nicht die Mami deines Mannes - und als solche hat er dich jahrelang behandelt. Ich kenn diese Konstellationen- jemand der organsiert ist, der ein macher ist, der nicht jammert - dem wird von seiner verwandten Umgebung einiges aufgeladen und denn beschwert sich die Umgebung, daß er macht und organisiert.

    Ich sehe das auch so, daß hier irgendwo ein letzter Tropfen gekommen ist, der das Faß zum Überlaufen gebracht hat. BriCom ist eine Gesprächsmöglichkeit. Vielleicht ist der Dialog mit einem Notizbuch = Tagebuch sogar noch besser. Ich an deiner Stelle würde auch dann, wenn Dein Mann auf deine Information, daß du die Trennung willst mit dem "Angebot" einer Paartherapie kommt dieses Angebot nicht annehmen.
    To much is to much - und er verliert mit der Trennung / Scheidung ein sehr bequemes Leben.

    Kopier alle Finanzunterlagen und bring diese außerhalb des Hauses sicher unter ehe du in Urlaub fährst. Lass dich von einem Anwalt über die finanzuiellen Seiten der Scheidung beraten - ist ganz wichtig. Falls ihr ein Anderkonto hat - kündige ihm die Kontovollmacht und errichte für dich ein eigenes Konto.

    Dir alles Gute !

  4. Moderation

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    AW: Bin gelähmt, ratlos. Trennung nach 23 Jahren j/n?

    Zitat Zitat von Renka Beitrag anzeigen
    Bleibt aber unbedingt noch zu ergänzen, dass man als Erwachsener für sich selbst verantwortlich ist, dass man NICHT wie ein Kind behandelt wird.
    Wenn das diesem Mann PASSIERT sein sollte, lag es vielleicht wirklich an seiner PASSivität. Man kann es nicht immer nur den Aktiven vorwerfen, dass es auch Passive gibt. Passiv wird man nicht, weil andere aktiv sind, sondern weil es auch bequem ist.
    Blöd ist, wenn einer konfliktscheu und bequem ist, und der andere detailversessen und betriebsam. Dann schieben sie sich immer tiefer in ihre Rollen. Der Detailversessene findet, das gehört anders, der Konfliktscheue denkt sich, von Bequemlichkeit geleitet , "dann mach du", der Betriebsame macht, und das wird immer schlimmer.

    Erlernte Hilflosigkeit ist eine Anpassung. Die kann man nicht einfach ablegen, genau, wie man nicht von heute auf morgen einen Dialekt ablegt. Da muß man erstmal überzeugt sein, daß die Anpassung ihre Nützlichkeit überlebt hat -- daß man einen Einfluß auf das nehmen kann, was mit einem geschieht, daß man imstande ist, etwas zum besseren zu wenden, daß man etwas tun kann ohne daß es mißlingt -- dann neue Strategien finden und dann üben. Und wie bei einem Dialekt gelingt das nicht, wenn die Sprache (oder in dem Fall, die Erwartungen, Anforderungen und Reaktionen) des Umfelds sich nicht ändern.

    Manchmal muß man einfach das Umfeld zurücklassen, weil alle Einsicht und Absicht nicht ausreicht, und neu anfangen.

    Wobei, so ein plötzlicher Zusammenbruch von Initiative wie die TE bei ihrem Mann beschreibt, und das in einer Krisensituaiton (Hausbau) -- das klingt als sei ein funktionierendes Gleichgewicht aus dem Ruder gelaufen. Man könnte mal zurückgehen, ob es einen konkreten Auslöser gab, wo alles ins falsche Gleis gelaufen ist, ob der Mann vielleicht eine depressive Episode hatte oder krank war und sich das nie wieder richtig eingependelt hat. Wenn es so einen Auslöser gab und man den findet, kann man ihn vielleicht aufarbeiten.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Bin gelähmt, ratlos. Trennung nach 23 Jahren j/n?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich sehe zur Zeit nur DACH DACH DACH und noch mehr DACH.
    Liebe Lucy.

    Ich glaube der Hausbau und die damit verbundenen Sorgen überschatten euer Leben so sehr, dass alles andere in den Hintergrund tritt und gar nicht mehr richtig gesehen und wahrgenommen werden kann.
    Du befindest dich in der Endlosschleife „Dach, Dach, Dach“ und gibst ihm die Schuld an deinen Gedanken und Gefühlen.



    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Er bedindet sich in der Superlage, dass Frauchen die Kohle hat, das Dach repariert werden kann.
    Das SIEHT ER NICHT! Er sieht nur das Geld. Scheiß aufs Geld!
    .
    Er ist in der gleichen Lage wie du. Ihr finanziert den Hausbau doch gemeinsam!
    Wieso jetzt seine Lage super sein soll, während du dich im Jammertal befindest, kann ich nicht sehen.

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