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    AW: Bin gelähmt, ratlos. Trennung nach 23 Jahren j/n?

    In dieser Reihenfolge, würde ich vorschlagen:
    - ich befinde mich gerade direkt in einem professionellen Bewerbungstraining
    - ich benötige einen Job zum Herbst
    - das Dach muss repariert werden
    - Ich benötige eine günstige Wohnung (Stecknadel im Heuhaufen in HH)
    - das Haus, im Falle einer Trennung, verkauft werden

    Ein neuer guter Job ist ganz wichtig. Versuche dafür noch einige Monate im goldenen Käfig zu bleiben, vielleicht in einem eigenen Arbeitszimmer, versuche zu wenig wie möglich zu Hause zu sein.

  2. Inaktiver User

    AW: Bin gelähmt, ratlos. Trennung nach 23 Jahren j/n?

    @Margali
    Keine Ahnung, deswegen bin ich hier.

  3. Inaktiver User

    AW: Bin gelähmt, ratlos. Trennung nach 23 Jahren j/n?

    @die Elvis
    Ja, meine Ungeduld stört ihn. Das ist wirklich alles.
    Ist doch auch super, wenn man jemanden hat, der alles stemmt.
    Verkehrte Welt!
    Ich will endlich Frau sein, und mich nicht mehr um alles kümmern, alles planen und ihn durchs Leben leiten!

  4. Inaktiver User

    AW: Bin gelähmt, ratlos. Trennung nach 23 Jahren j/n?

    Danke Renka!
    Das klingt nach einer logischen und abarbeitbaren Reihenfolge.
    Ich sehe zur Zeit nur DACH DACH DACH und noch mehr DACH.

  5. Moderation

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    AW: Bin gelähmt, ratlos. Trennung nach 23 Jahren j/n?

    Da du aktuell Zeit hast und offenbar auch genug Geld.

    Fahr für eine Woche oder zwei an die Ostsee oder Nordsee in ein kleines Ferienhaus und komm dort zur Ruhe.
    Informiere alle kurz über deine Abwesenheit und schalte dann dein Handy aus und lies auch keine e-mails.
    Mach Spaziergänge, geh in die Sauna, geh in ein Heimatmuseum, lies ein paar Bücher, blick in die Ferne übers Meer und kommt zur Ruhe.

    Und nach den zwei Wochen mach einen Plan, was du in welcher Reihenfolge machen willst und was Priorität hat.

    Das Dach wir in den nächsten zwei Wochen nicht zusammen brechen, dein Mann wird nicht verhungern und verwahrlosen udn wenn doch, dann weißt du zumindest, dass du Recht hattest. Und auch sonst wird die Welt ohne dich weiter existieren.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    .... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/


    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

  6. gesperrt

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    AW: Bin gelähmt, ratlos. Trennung nach 23 Jahren j/n?

    Liebe TE,
    Du hast für deinen Ehemann nichts mehr positives übrig. Seit langem nervt er dich nur noch und kann dir nichts recht machen. Da ist die Entscheidung für die Trennung doch bereits vorweggenommen.
    Und den Rest wirst du auch wuppen, du bist doch strukturiert und zielstrebig, im Unterschied zu deinem Ehemann und deinen Geschwistern. (leichte Ironie, es ist immer verdächtig, wenn ALLE um einen herum sich falsch verhalten)

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    AW: Bin gelähmt, ratlos. Trennung nach 23 Jahren j/n?

    hallo Lucy,
    Ihr habt beide über einen langen Zeitraum nach bestimmten Spielregeln gelebt. Du warst der Macher, er nicht.

    jetzt möchtest Du die Spielregeln ändern, z.B. auch mal getröstet werden, oder er soll mit Sachen aktiv werden.
    Du kannst m.E. aber nicht erwarten, dass er Deine neuen Regeln annehmen soll, zumal es sicherlich auch einige Regeln gibt, die Du ihm noch nicht kommuniziert hast. Alles Neue müsste doch gemeinsam besprochen und von allen Parteien akzeptiert werden, bevor sie geändert werden.

    Er soll sich für Dich also ändern. Das klappt aber nicht in einer Beziehung...

    Ich würde versuchen, wieder etwas runterzukommen, die Idee mit 2 Wochen am Meer ist fantastisch.

  8. User Info Menu

    AW: Bin gelähmt, ratlos. Trennung nach 23 Jahren j/n?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ganz sicherlich nicht, in ihrem Umfeld sind alle unfähig, die Eltern sind anstrengend, die Geschwister unzuverlässig, der Mann funktioniert auch nicht, nur sie ist perfekt, und zwar in allem und jedem.

    Ich würde dem Mann wünschen, dass er einer Trennung zustimmt, was Besseres kann dem echt nicht passieren.

    Nach 23 Jahren Bevormundung, Gängelei und Nörgeln hätte der sich so langsam die Freiheit verdient.
    Sehr hart ausgedrückt.
    Aber so einen ähnlichen Eindruck habe ich auch.

  9. User Info Menu

    AW: Bin gelähmt, ratlos. Trennung nach 23 Jahren j/n?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Räumliche Trennung im Haus ist möglich, ist auch schon erfolgt.
    Dann seid ihr doch bereits auf dem Weg der Trennung.
    Wollt ihr euch scheiden lassen? Warum siehst Du es dann als einen der dringlichsten Punkte an, eine neue Wohnung zu finden? Du sitzt doch nicht auf der Straße und bist auch nicht gezwungen einen Alltag mit ihm zu leben.

    Er könnte zu seinen Eltern ziehen, komplettes 1.OG frei, inkl. Küche und Bad.
    Lehnt er ab, wegen einer Stunde Fahrzeit zur Arbeit (mit dem Auto)!
    Ich fuhr 23 Jahre lang fast 75min. (pro Strecke) mit den Öffis nach HH, bin wegen ihm damals hierher gezogen.
    Und dann? Zahlst Du ihm Miete? Kaufst Du ihm die Haushälfte ab?
    Du willst Veränderung, egal, wie sehr er Dich nervt. Dann wäre es an Dir auszuziehen.

    Die Reihenfolge hat Renka gut vorgegeben.

  10. Moderation

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    AW: Bin gelähmt, ratlos. Trennung nach 23 Jahren j/n?

    Hallo Lucy,

    Meiner Meinung nach ist das erste, was du tun mußt, entscheiden, ob du die Zukunft mit oder ohne deinen Mann haben möchtest.

    Das beeinflußt alle weiteren Vorgehensweisen.

    Wenn du sagst, "ohne" brauchst du einen Anwalt und jemanden, der dir den Rücken stärkt. (Coach, Therapeut, Selbsthilfegruppe, beste Freundin, BriCom (letzte Rettung...))
    Wenn du sagst "mit" braucht ihr vermutlich eine Eheberatung, denn um das selber zu regeln, läuft das schon zu lange schlecht.

    So oder so mußt du dich von falschen Erwartungen frei machen.
    - Überlege dir auf wen du dich verlassen kannst, und in welchen Dingen, und verlasse dich nur in den Dingen auf sie.
    - Zu deiner Selbstdefinition darf nicht gehören "Ich schaffe alles". Jeder hat Grenzen.
    - Erkenne die Grenzen des für dich Möglichen, und verfranse dich nicht an Vergeblichkeiten.
    - Du mußt nicht jeden glücklich machen und versorgen. Du bist kein Glas Nutella.

    Dann mußt du entscheiden
    - Was kann nicht warten?
    - Was soll mit dem Haus passieren?
    - Was kann warten, aber nicht beliebig lange? Wann muß es gemacht werden? (=Zeitplan)
    - Ist deine Finanzkalkulation solide? ("Nicht arbeiten bei vollem Gehalt" und "Muß bis Herbst einen Job haben" klingt widersprüchlich.)
    - Kannst du die Verantwortung für deine Eltern an deine Eltern zurückgeben?
    - Ist das Bewerbungstraining zielführend?
    - Was kostet dich Zeit und Energie und ist weder dringend noch wichtig noch gut?
    => summa summarum: Was tun? Was nicht tun? Was ändern?

    Wer immer das gleiche tut, kriegt immer das gleiche Ergebnis.

    Vielleicht wäre das allererste, mal ein paar Tage abzuhauen irgendwohin, wo du in Ruhe denken kannst. Wenn man sich mitten in einem Zirkus zwischen den Ponies, den Tigern, der Band, und den Clowns befindet, wird das mit dem Denken nichts, dann reagiert man nur.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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