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    Entscheidung für die Familie oder für die Liebe?

    Hallo zusammen.

    Ich bin seit 15 Jahren mit meinem Mann zusammen, seit 10 Jahren verheiratet und wir haben zwei kleine Kinder.
    Da ich an die Liebe für mich nie wirklich geglaubt habe (zu viele Enttäuschungen im Leben) habe ich einen Mann geheiratet, den ich zwar als Mensch schätze, den ich aber nie als Mann geliebt oder begehrt habe.
    War soweit alles erträglich, bis ich vor anderthalb Jahren die Liebe (meines Lebens) getroffen habe. Ich habe alles versucht, diese Liebe zu verhindern, zu unterbinden, zu "löschen", zu ignorieren ... Jetzt bin ich am Ende meiner Kraft. Die Situation zerreißt mich. Ich muss mir eingestehen, dass ich einen anderen Mann liebe. Von ganzem Herzen. Mit ganzem Verstand.
    Meine Familie, mein Mann, meine Kinder. Sie sollen glücklich sein.
    Aber ich bin es nicht. Ich vermisse den anderen Mann in meinem Alltag (Wir sehen uns zwar oft, aber alles geheim und kompliziert, weswegen ich auch keine Zukunft/keinen Alltag mit ihm erträumen kann. Er ist 10 Jahre jünger und seine Familie streng muslimisch...).

    Mein Ehemann weiß übrigens seit Jahren in aller Klarheit, dass ich ihn nicht liebe. Aber er weicht nicht von meiner Seite. Manchmal hasse ich ihn dafür, dass er mich einfach nicht gehen lässt.

    Es geht mir darum, dass ich an einem Punkt bin, an dem ich eine Entscheidung treffen muss. Für die "perfekte Familie" oder für mich.

    Habt ihr mir Entscheidungshilfen?
    Ich brauche jemanden, der Klartext redet.
    Leider habe ich völlig meinem Kopf verloren und weiß weder ein noch aus.

    Ich freue mich auf eure Impulse, Gedanken und Anregungen!

  2. Inaktiver User

    AW: Entscheidung für die Familie oder für die Liebe?

    Du liebst deinen Mann nicht und er weiß es.

    Beende diese Ehe. Die Kinder merken deine Unzufriedenheit doch sicher auch. Sieh es so, du gibst deinem Mann die Chance, eine Frau zu finden die ihn wirklich liebt. Und dir die Chance auf eine gute Beziehung.

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    AW: Entscheidung für die Familie oder für die Liebe?

    Jetzt lass' den anderen Mann mal weg - das hat doch sowieso keine Zukunft.
    Und vermutlich fühlt sich die Liebe so intensiv an, WEIL sie nicht wirklich gelebt werden kann.
    Tragik und Drama halt.

    Und dann schau' auf deine Familie.
    Und schau' wie du Leben in deine Ehe bringen kannst.

    Wie alt sind denn die Kinder?

  4. Inaktiver User

    AW: Entscheidung für die Familie oder für die Liebe?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Jetzt lass' den anderen Mann mal weg - das hat doch sowieso keine Zukunft.
    Und vermutlich fühlt sich die Liebe so intensiv an, WEIL sie nicht wirklich gelebt werden kann.
    Tragik und Drama halt.
    Das sehe ich auch so.

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Und dann schau' auf deine Familie.
    Und schau' wie du Leben in deine Ehe bringen kannst.
    Warum bei einem Mann bleiben, den sie noch nie geliebt hat?

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    AW: Entscheidung für die Familie oder für die Liebe?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Warum bei einem Mann bleiben, den sie noch nie geliebt hat?
    Immerhin hat sie ihn geheiratet - und ein Eheversprechen abgegeben.

    Und die Kinder sind klein - da verliert man sich oft ein Stückweit, da kann ein Paar auch wieder zusammenfinden.

    "Ich liebe ihn nicht (mehr)" ist immer so ein Totschlagargument, keine Verantwortung mehr zu haben und sich nicht mehr um die Ehe bemühen zu müssen.
    Ich frage lieber, ob und wie diese Beziehung gelebt werden kann.

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    AW: Entscheidung für die Familie oder für die Liebe?

    Oh je. Das klingt gar nicht gesund!

    Du solltest dir bewusst machen, dass das mit dem Freund auch schief gehen kann. Und dann stell dir einmal gedanklich vor, wie du dann damit klar kommst.

    Wenn du dich zur Trennung von deinem Mann entschließt, dann achte darauf, dass deine Kinder weiterhin in Geborgenheit leben. Bestenfalls können Sie beim Vater bleiben. Denn sie können nichts dafür, dass für dich jetzt eine Liebe entbrannt ist, die für deine Kinder ggf dazu führt, dass sie weniger Aufmerksamkeit von ihrer Mutter erhalten, während der Vater nur mal am Wochenende in Erscheinung treten kann.
    Geändert von animosa (19.03.2018 um 20:53 Uhr)

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    AW: Entscheidung für die Familie oder für die Liebe?

    Zitat Zitat von azizam Beitrag anzeigen
    Mein Ehemann weiß übrigens seit Jahren in aller Klarheit, dass ich ihn nicht liebe. Aber er weicht nicht von meiner Seite. Manchmal hasse ich ihn dafür, dass er mich einfach nicht gehen lässt.
    Du schiebst die Verantwortung auf Deinen Mann.
    Wie sollte er denn aktiv verhindern, wenn Du tatsächlich gehst?

    Es geht mir darum, dass ich an einem Punkt bin, an dem ich eine Entscheidung treffen muss. Für die "perfekte Familie" oder für mich.
    Perfekte Familie? Das seid ihr doch weder mit noch ohne Anführungszeichen und nicht mal in Ansätzen.

    Wie alt seid ihr, und eure Kinder?

  8. Inaktiver User

    AW: Entscheidung für die Familie oder für die Liebe?

    Hm, da hast du schon recht, Marta-Agata.

    Es ist vielleicht ein Fehler, bei Beziehungen und Ehe immer an die große Liebe zu denken. Das ist es natürlich nicht immer. Eine Beziehung kann sich auch anders gestalten.

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    AW: Entscheidung für die Familie oder für die Liebe?

    Oh! Danke für eure schnellen Antworten!

    Genau das meinte ich mit "Klartext" :)

    Den anderen Mann lass ich weg, das ist ja klar, wenn ich mich trennen würde, dann nicht, um mich in die Arme eines anderen zu stürzen. Ich seh ihn eher als Augenöffner ...

    Meine Ehe gelebt habe ich noch nie. Daher gibt es auch nichts zu finden. Wir waren immer eine Zweckgemeinschaft. Nie ein Liebespaar.
    Ich war immer viel zu teilnahmslos. Ich hab den Eindruck, ich lebe erst seit ich den anderen kenne.

    Meine Kinder sind im Kindergartenalter ...

  10. User Info Menu

    AW: Entscheidung für die Familie oder für die Liebe?

    Zitat Zitat von azizam Beitrag anzeigen
    Oh! Danke für eure schnellen Antworten!

    Genau das meinte ich mit "Klartext" :)

    Den anderen Mann lass ich weg
    , das ist ja klar, wenn ich mich trennen würde, dann nicht, um mich in die Arme eines anderen zu stürzen. Ich seh ihn eher als Augenöffner ...

    Meine Ehe gelebt habe ich noch nie. Daher gibt es auch nichts zu finden. Wir waren immer eine Zweckgemeinschaft. Nie ein Liebespaar.
    Ich war immer viel zu teilnahmslos. Ich hab den Eindruck, ich lebe erst seit ich den anderen kenne.
    Und Du meinst Du fällst dann nicht ein tiefes Loch, wenn der andere und Dein Mann weg sind?

    Was willst Du ganz praktisch machen? Wohnung, Umzug, Scheidung, Sorgerecht?


    Meine Kinder sind im Kindergartenalter ...
    Dann hat euer Arrangement ja nicht lange gehalten.

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