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  1. Inaktiver User

    Outtake: Wenn Frauen sich nicht trennen wollen /Geschichtenstrang

    Ich kenne solche Fälle auch aus den Großstadt-Metropolen, Frauen die weit über 40 Jahre alt, noch nie eine eigene kleine Wohnung hatten, auch in der Jugend nicht, und nahtlos, kaum 18 Jahre alt, mit einem Ehemann zusammenzogen, Heirat....Ehe...Hausfrau....Kinderkriegen.

    Sogar fußläufig von mir entfernt, keine 700m, sitzt auch so ein Fall: Die Frau hockt seit über 22 Jahren in der Ehe fest (Wohnung, 4 Raum). Sexualität gibt es schon seit Jahren nicht mehr. Sie sagte mir, sie ekle sich vorm Ehemann. Sie zieht nicht aus. Sie reicht keine Scheidung ein. Sie lebt einfach weiter vor sich hin in dieser Ehe. Letzes Jahr ging sie wochenlang fremd, mit dem Tanzlehrer ihrer Tochter. Der Tanzlehrer viele Jahre jünger und die Tanzschule in einem anderen Stadtbezirk, also nicht beobachtbar für Ehemann oder Nachbarn oder Verwandte. (Hier Milionenmetropole mit mehr als 4 Milionen Einwohnern).


    In wiederum einem anderen Stadtbezirk lernte ich vor 20 Jahren eine Frau kennen, die auch christlich erzogen wurde und sich jahrelang furchtbaren Sklavenschikanen durch den Ehemann unterwarf. Der Mann ging fremd, verließ sie, etc...
    Bis heute glaubt sie, er habe sie geliebt, ihre Eltern hätten ihr doch die chrisliche Ehe vorgelebt. Sie hatte mehrere Aufenthaltle in Therapien/Phsychiatrie. Bis heute versteht sie nicht, daß sie Opfer römisch-katholischer Erziehung war und bis heute letztendlich ist. Sie ist jetzt weit über 50 Jahre alt, die Wohnung bei ihr ist zugestellt mit Käfigen und Tier-Betten: Vögel in Käfigen, Karnickel, Katzen ohne Ende. Mit denen spricht sie. Wenn sie die Wohnung aufschließt, spricht sie alle Tiere an mit: Hu hu.....Mami ist wieder da....
    Der Nachname des Exehemannes steht immer noch an ihrer Wohnungstür, obwohl die Scheidung fast zwanzig Jahre her ist.


    In Hessen, ländlicher Bereich, lernte ich damals eine junge Frau kennen mit genau den gleichen Strukturen: römisch-katholische Erziehung. Sie war 16 als sie sich band. Mit 18 war sie verheiratet. Sofort kamen die Kinder. Dann Haus und Grundstück von den Eltern des Ehemannes besorgt, die ständig dort ein und aus gingen. Sie hat auch niemals im Leben selbständig gelebt, geschweige daß sie jemals allein war.
    Auch sie kennt nichts anderes, als Ehe und Kinder und Haus. Als ich sie mal fragte, was wäre, wenn es zur Trennung, Scheidung etc. käme wenn ihr Mann eine andere Frau kennenlernen sollte später mal, antwortete sie vollkommen erbost: Na, da bleibe ich hier! Hier kriegt mich niemand raus aus dem Haus!


    Ich habe noch viel mehr solcher Beispiele, habe viele solcher Frauen als Kurzzeit-Kontakte gehabt. Die Kontakte länger zu halten privat macht überhaupt keinen Sinn, da sie nur für den Ehemann leben.
    Man kann sich mit ihnen niemals allein treffen, niemals mal einen Kaffee trinken gehen, nichts. Sie sind so verseucht von diesen christlichen kranken Doktrien, fehlt nur noch die Übernahme der Burka oder des Niqab von den muslimischen Frauen. Das Tragen der Kittelschürzen und das tägliche Kopftuch deutscher ganz alter Frauen aus der Kindheit erinnert mich auch immer daran. Oder der Gesichtsschleier aus den vorigen Jahrhunderten, wie sie hier die deutschen Frauen auch trugen.


    Bei all diesen Frauen sind die Kinder der einzige Halt. Deshalb lassen sie nicht los. Sie können nicht allein leben, haben nie gelernt, daß Frau auch Mensch ist. Die Kinder sind der Ersatz für die fehlende Liebe durch den Ehemann. Sie kennen nichts anderes. Sie gehen davon aus, daß alle Frauen so leben wie sie. Jedes Gespräch ist zum Scheitern verurteilt, wie man auch hier im anonymen Forum im Austausch mit der TE schnell und leicht bemerkt. Sie versteht nicht, was die Leute ihr hier schreiben. Sie kann es nicht, denn ihr Gehirn ist verholzt durch die christliche sektenhafte Erziehung ihrer Eltern und ihres Umfeldes. Ich vermute, sie ist vollkommen therapie-resistent.


    Women...[editiert]
    Geändert von Margali62 (12.01.2018 um 11:32 Uhr) Grund: editiert, AGB-Verstoß

  2. gesperrt

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    AW: Am Ende, und total verzweifelt, was kann ich tun wegen meinen Kindern, bitte um H

    Starke Worte, "Avocada"!
    Erst wollte ich schon entsetzt sein ob des letzten Satzes...ABER: Ich lese als Mann daraus Achtung für die sozial und körperlich bessere Menschheitshälfte UND den Versuch wachzurütteln!

  3. gesperrt

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    AW: Am Ende, und total verzweifelt, was kann ich tun wegen meinen Kindern, bitte um H

    @Avocata, gerade bei deiner ersten Geschichte kommen mir geradezu die Tränen: arme Frau sitzt in einer vier -Zimmer Wohnung in einer Metropole, die sie wohl kaum alleine finanzieren könnte, hat wesentlich jüngeren Liebhaber. Kohle ist im Überfluss vorhanden,,wenn es sogar für einen Tanzkurs für die Tochter reicht. Ihr Leiden ist schier unermesslich. Ironie off.
    Was die letzte Geschichte betrifft: da bezweifle ich ebenfalls, dass die Frau überhaupt leidet. Nur wenn sie anders leben als du es für richtig hälst, heißt das nicht automatisch, dass sie schlecht leben.
    Geändert von gorod (12.01.2018 um 10:47 Uhr)

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    AW: Am Ende, und total verzweifelt, was kann ich tun wegen meinen Kindern, bitte um H

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Bei all diesen Frauen sind die Kinder der einzige Halt. Deshalb lassen sie nicht los. Sie können nicht allein leben, haben nie gelernt, daß Frau auch Mensch ist. Die Kinder sind der Ersatz für die fehlende Liebe durch den Ehemann.
    "Kind, ich habe doch alles für dich/euch getan und erduldet!"
    Das setzt sich weiter und weiter fort.
    Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.

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    Outtake: Wenn Frauen sich nicht trennen wollen /Geschichtenstrang

    Im Nachbarstrang ging es ins Abschweifen zum Thema, wenn Frauen sich nicht trennen wollen und ihre Geschichten dazu.
    Deshalb habe ich hier ein neues Thema eröffnet. (Und die Beiträge [hier:1-4] hierhin verschoben.)

    Ich wünsche gute Erzählungen und eine sachliche Diskussion,


    Margali
    Geändert von Margali62 (12.01.2018 um 11:46 Uhr)
    Moderatorin im Forum

    Trennung und Scheidung,
    Kredite, Schulden und Privatinsolvenz,
    Über das Kennenlernen
    Reine Familiensache

  6. gesperrt

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    AW: Outtake: Wenn Frauen sich nicht trennen wollen /Geschichtenstrang

    Ich frage mich, was man da groß diskutieren kann? Sie bleiben in einer verkorksten Beziehung, weil es für sie Vorteile unterschiedlicher Art bringt. Meiner Meinung nach ist das ganz klar.

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    AW: Outtake: Wenn Frauen sich nicht trennen wollen /Geschichtenstrang

    Hmmm...
    Ich finde das lebebsmodell, das diese Frauen gewählt haben, jetzt nicht so verwerflich. Es ist doch ihre freie Entscheidung und sie werden Gründe haben, warum sie in dieser Ehe verharren (Sicherheit wohl in erster Linie).
    Ob das was mit christlich-katholischer Erziehung zu tun hat, Weiß ich nicht.

    Ich bin selbst glücklich verheiratet. Aber wer weiß, ob das immer so bleiben wird.
    Für mich ist dennoch klar, dass ich mich -auch wenn ich meinen Mann irgendwann nicht mehr lieben sollte- nicht trennen werde bis die Kinder groß sind.
    Ich bin selbst Scheidungskind und deswegen davon überzeugt, dass es schöner für Kinder ist, mit beiden Elternteilen aufzuwachsen -vorausgesetzt die gehen respektvoll miteinander um.

  8. Inaktiver User

    AW: Outtake: Wenn Frauen sich nicht trennen wollen /Geschichtenstrang

    Zitat Zitat von gorod Beitrag anzeigen
    Ich frage mich, was man da groß diskutieren kann? Sie bleiben in einer verkorksten Beziehung, weil es für sie Vorteile unterschiedlicher Art bringt. Meiner Meinung nach ist das ganz klar.
    Seh ich auch so. Jeder wird solche Frauen kennen.

    Die meisten Menschen wählen den bequemsten Weg und den der ihnen am wenigsten anstrengend erscheint. Die Freiheit hat auch ihren Preis, und ich hör nicht selten von anderen Frauen, dass ihnen mein Leben zu anstrengend wäre.

    Und da man nicht immer die Wahl hat zwischen tollem Leben und noch tollerem Leben entscheidet man sich halt einfach für das weniger anstrengende. Das definiert ja jeder für sich selbst was er anstrengend findet, für mich wäre das die Anpassung an einen ungeliebten Partner, für andere eben das Leben als alleinstehende Frau.

  9. Inaktiver User

    AW: Am Ende, und total verzweifelt, was kann ich tun wegen meinen Kindern, bitte um H

    Zitat Zitat von gorod Beitrag anzeigen
    @Avocata, gerade bei deiner ersten Geschichte kommen mir geradezu die Tränen: arme Frau sitzt in einer vier -Zimmer Wohnung in einer Metropole, die sie wohl kaum alleine finanzieren könnte, hat wesentlich jüngeren Liebhaber. Kohle ist im Überfluss vorhanden,,wenn es sogar für einen Tanzkurs für die Tochter reicht. Ihr Leiden ist schier unermesslich. Ironie off.
    Was die letzte Geschichte betrifft: da bezweifle ich ebenfalls, dass die Frau überhaupt leidet. Nur wenn sie anders leben als du es für richtig hälst, heißt das nicht automatisch, dass sie schlecht leben.
    Avocada schreibt, was die kreationistisch ausgerichtete Religionen so anrichten. Und dabei verbietet es die Kirche selbst, aus dem Leben nicht das beste zu machen. Siehe die Todsünden.

    Trägheit ist eine davon. Was diese Frauen tun ist mindestens diese eine Todsünde. Meistens kommen die anderen noch dazu. [editiert]

    Kann ich mal den Link zum Hauptstrang haben? Welcher ist das?
    Geändert von skirbifax (12.01.2018 um 14:26 Uhr) Grund: Verstoß gegen 13.1

  10. gesperrt

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    AW: Outtake: Wenn Frauen sich nicht trennen wollen /Geschichtenstrang

    Zitat Zitat von Dori79 Beitrag anzeigen
    Hmmm...
    Ich finde das lebebsmodell, das diese Frauen gewählt haben, jetzt nicht so verwerflich. Es ist doch ihre freie Entscheidung und sie werden Gründe haben, warum sie in dieser Ehe verharren (Sicherheit wohl in erster Linie).
    Ob das was mit christlich-katholischer Erziehung zu tun hat, Weiß ich nicht.

    Ich bin selbst glücklich verheiratet. Aber wer weiß, ob das immer so bleiben wird.
    Für mich ist dennoch klar, dass ich mich -auch wenn ich meinen Mann irgendwann nicht mehr lieben sollte- nicht trennen werde bis die Kinder groß sind.
    Ich bin selbst Scheidungskind und deswegen davon überzeugt, dass es schöner für Kinder ist, mit beiden Elternteilen aufzuwachsen -vorausgesetzt die gehen respektvoll miteinander um.
    Ja, wir haben jedes FREI gewählte Lebenskonzept zu respektieren, SOLANGE dabei Niemandem Schaden zugefügt wird!

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