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Thema: Trennung

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    Frage Trennung

    Danke für die vielen Antworten,
    ihr habt mir sehr geholfen
    Geändert von zeitgast (13.12.2017 um 22:07 Uhr)

  2. gesperrt

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    AW: Trennung

    Willkommen in der Bri.

    In meinen Augen habt ihr euer Zusammenkommen echt gut geplant - zuerst getrennte Wohnungen, um nicht gleich von Fernbeziehung auf gemeinsame Bude umzusteigen.

    Aber - sie hat Depressionen, ist in Therapie und hat offenbar kein Interesse mehr an dir. Es wird schwierig für dich, weil da alte Erinnerungen an einen anderen Menschen sind. Sie hat wenig Zeit, weil sie zudem viel arbeitet.

    Mein Rat:
    Trenn dich.

    Eure gemeinsame Zeit ist um. Außer Erinnerungen und Krämpfen bleibt dir momentan nichts Schönes, wenn du sie triffst. Das solltest du dir ersparen.
    Trefft euch noch einmal auf einen gemeinsamen Kaffee, dank ihr für die schöne Zeit und geh deiner Wege.
    Es gibt noch andere Frauen, die an dir interessiert sind und mit denen du ein gemeinsames Leben gehen kannst. Das hier scheint tot zu sein. Je länger du mit Festhalten reagierst, desto trübsinniger wirst du und aus deinen schönen Erinnerungen bleibt nur noch Krampf.

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    AW: Trennung

    Hallo!
    Ich bin selbst an einer Depression erkrankt mit einem aktuellen Schub... ich kann mir vorstellen, dass es schwer ist, einen depressiven Partner zu haben, denn tatsächlich ist man emotional wie tot, kalt, das passt zu dem, was Du zum verhalten Deiner Freundin sagst. Sie kann nichts dafür und das heißt auch nicht, dass sie kein Interesse mehr an Dir hat. Das hilft Dir aber nicht, denn auch du hast Bedürfnisse.
    Was mir an Deiner Beschreibung fehlt, ist, wie Du sie denn unterstützt in ihrer Erkrankung?
    Reichen Deine Gefühle aus, mit ihr diese schwere Zeit durchzustehen? Habt Ihr eine Basis, die durch diese Zeit trägt? Ihr seid noch nicht so lang zusammen und Du scheinst mir schon jetzt sehr unzufrieden zu sein und nur Deine Bedürfnisse im Blick zu haben... dann ist es vielleicht wirklich besser, Ihr trennt Euch.
    Alles Gute,
    LadyGlitzerfunkel

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    AW: Trennung

    Natürlich sollte man sich um einen geliebten Partner kümmern, wenn es ihm nicht gut geht.

    Nur: Man ist ja kein Therapeut und wenn man nichts zurückbekommt außer Kälte...dann nimmt man das persönlich. Wie sonst? Außerdem hat man auch selbst nur dieses eine Leben.

    Man sollte sich nicht kaputt machen und sein eigenes Seelenheil opfern.

  5. Inaktiver User

    AW: Trennung

    Zitat Zitat von zeitgast Beitrag anzeigen

    Hallo, ich bin seit 1 1/2 Jahren mit meiner Freundin zusammen.

    Meine konkrete Frage wäre: Was soll ich machen, bzw wie soll ich damit umgehen?

    Bis jetzt hast Du nur einige Monate deiner Zeit investiert, belass es dabei.

    Das wird für euch Beide das Beste sein, auch wenn es zunächst einmal schmerzen wird.

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    AW: Trennung

    Ich denke, die heiße Phase ist vorbei. Und nun kommt ihre Erkrankung hinzu, sie ist müde; ich lese nicht, dass euch noch irgendwas Spaß macht.
    Telefoniert ihr? Wie verabredet ihr euch? Wer macht den ersten Schritt? Seht ihr euch täglich? Was wäre, wenn du dich nicht mehr melden würdest?
    Moderatorin im Forum

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    AW: Trennung

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Natürlich sollte man sich um einen geliebten Partner kümmern, wenn es ihm nicht gut geht.

    Nur: Man ist ja kein Therapeut und wenn man nichts zurückbekommt außer Kälte...dann nimmt man das persönlich. Wie sonst? Außerdem hat man auch selbst nur dieses eine Leben.

    Man sollte sich nicht kaputt machen und sein eigenes Seelenheil opfern.

    Hat ja auch keiner verlangt... ich wollte damit nur sagen, dass hier vermutlich noch nicht genug Basis vorhanden ist, um diese Zeit als Paar zu überstehen... das hat aber eher was mit der Erkrankung zu tun als mangelndem Interesse ihrerseits. Aber das ist nicht nur für Außenstehende schwer zu verstehen, man versteht es als Depressiver ja auch nicht. Und nein, als Partner sollte man die Kälte nicht persönlich nehmen, sondern als Krankheitssymptom. Aber wenn die Basis fehlt, dann ist das wirklich zu viel verlangt. Deswegen auch meine Prognose, dass eine Trennung für beide besser ist, dann muss sie sich nicht auch noch mit den Schuldgefühlen ihm gegenüber plagen...
    Liebe Grüße, LadyGlitzerfunkel

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    AW: Trennung

    Hallo leute, danke für so viele rasche Antworten.

    Zitat Zitat von Ladyglitzerfunkel Beitrag anzeigen
    Was mir an Deiner Beschreibung fehlt, ist, wie Du sie denn unterstützt in ihrer Erkrankung?
    Reichen Deine Gefühle aus, mit ihr diese schwere Zeit durchzustehen? Habt Ihr eine Basis, die durch diese Zeit trägt?
    Ich habe viel versucht sie zu unterstützen, leider traf das meistens auf taube Ohren bzw Zorn. Auch auf die Frage "was kann ich machen?" meinte sie nur "gar nix". Sie kommt auch mit dem "sich helfen lassen" nicht klar, ist im Gegenzug aber von allem überfordert. Ich finde nicht, das wir eine wirklich stabile Basis haben.

    Zitat Zitat von Margali62 Beitrag anzeigen
    Telefoniert ihr? Wie verabredet ihr euch? Wer macht den ersten Schritt? Seht ihr euch täglich? Was wäre, wenn du dich nicht mehr melden würdest?
    Wir telefonieren fast gar nicht mehr. Auf Whatsappnachrichten wird erst spät reagiert, auf Fragen oft gar nicht geantwortet (das ist aber schon länger so). Wir haben einen Tag in der Woche an dem wir uns "bewusst" sehen und was unternehmen wollten, doch das ist auch schwierig geworden. Ich muss gestehen ich habe in letzter Zeit auch damit begonnen mich nicht mehr so häufig zu melden. Denn wenn ich ihr dann gleich schreibe, sehe ich noch das sie es liest und dann kommt oft erst nach einer Stunde eine kurze Antwort (weil sie grad beschäftigt war). Small talk nervt sie und war auch schon manchmal Grund für Streitereien, doch kann ich leider nicht immer mit tiefgründigen Sachen aufwarten (und bin auch der Meinung das ich das nicht muss).

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    AW: Trennung

    Zitat Zitat von zeitgast Beitrag anzeigen
    Hallo leute, danke für so viele rasche Antworten.


    Ich habe viel versucht sie zu unterstützen, leider traf das meistens auf taube Ohren bzw Zorn. Auch auf die Frage "was kann ich machen?" meinte sie nur "gar nix". Sie kommt auch mit dem "sich helfen lassen" nicht klar, ist im Gegenzug aber von allem überfordert. Ich finde nicht, das wir eine wirklich stabile Basis haben.
    Auch das Verhalten ist typisch, Du kannst ihr auf diese Weise nicht helfen, das ist ja das Fatale. Je mehr Du ins sie dringst, desto schlimmer für sie, denn sie fühlt sich dadurch noch schlechter, unzulänglicher, schuldiger. Deswegen das Genervtsein.
    Sie ist in Therapie, das ist ja schon mal was. Nimmt sie Medis?

    Mir hilft dann, dass mein Mann mich in Ruhe lässt, mir Vorschläge macht, etwas zu unternehmen, mich in der Familie entlastet. Aber wir sind auch schon ewig zusammen und haben viel Schönes und Schlimmes durchgestanden, deswegen kann er das. Hoffe ich.

  10. Inaktiver User

    AW: Trennung

    Wie alt seid ihr beide denn?

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