Ja es ist gruselig, ich schäme mich selber dass ich so verharre aber ich fühle mich wie in einer Schockstarre, das heute Morgen war für mich so schlimm, ich komme nicht wirklich klar damit.
Ja, ich werde gehen müssen, denn er geht nicht , wohin soll er auch ? Er bekommt keine Wohnung, das weiß er. Ich muss aber erst was finden und ich hätte gerne noch etwas Zeit, ein Umzug kostet Geld und ich habe gerade den Urlaub mit meiner Tochter vor der Brust, den ich aber auch dringend brauche, habe gerade ein neues Auto gekauft vor 2 Monaten und eine Kurzreise im Juli gebucht. Alles Dinge die schon geplant waren , bzw die Kurzreise habe ich im Januar gebucht, das Auto musste vor zwei Monaten her, da meines alt und kaputt war, den Urlaub habe ich als Auszeit erst aktuell gebucht, weil ich Kraft schöpfen wollte und muss. Ich muss mal zur Ruhe kommen um wieder Energie zu bekommen. Das alles schlaucht mich so sehr.
Im Mietvertrag stehen wir beide. Raus werde ich ihn wohl nicht bekommen. Das Haus könnte ich vorübergehend alleine bezahlen, für länger wäre es mir zu teuer für uns zwei,, dann lieber eine nette Wohnung , vielleicht mit Gärtchen für den Hund und auch für uns ? Ich will das nicht alles wieder hoppla hopp, ich hab das ja schon einmal durch, den Auszug aus dem (damals Eigentum) Haus, ganz schnell und holter die polter die erste Wohnung genommen. Ich möchte was schönes für uns zwei, etwas wo wir uns direkt wohlfühlen können.
Im Moment fühle ich mich aber wie gelähmt, es nagt sehr schwer an mir. Er hat mich sozusagen getroffen, angeschossen, ich bin verwundet, aber richtig .
ich weiß nicht damit umzugehen gerade.![]()
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Ergebnis 21 bis 30 von 43
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22.05.2017, 12:27
AW: Umbruch, Neuanfang - ein langer Weg noch !
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22.05.2017, 12:35
AW: Umbruch, Neuanfang - ein langer Weg noch !
Danke Admaro für diese Erklärung. Ich hatte ähnliches gedacht heute, er hast sich selber und überträgt diesen Hass auf mich. Ich zeige ihm all seine Schwächen auf und damit kann er nicht umgehen.
Trotzdem ist es schwer auszuhalten gerade, es hat mich total umgeworfen mit solch einem dierekten Hass konfrontiert zu werden .
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22.05.2017, 12:50
AW: Umbruch, Neuanfang - ein langer Weg noch !
In dem Fall würde ich dazu raten, auch auf Pump umzuziehen. Weil so geht das echt nicht weiter. Was ist, wenn irgendwann den Worten Taten folgen?
Eigentlich ist es auch vollkommen egal WARUM er bestimmte Dinge tut. Er tut sie und sie sind jenseits von Gut und Böse. Besinn Dich auf DICH und Deine Tochter. Ob er sich eine Wohnung leisten kann, kann Dir echt Wurst sein. Und sollte es auch.
Kann er denn das Haus behalten? Nimm bloß alles mit was Dir gehört. Lass ihm nichts da, was ihm nicht gehört.„Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.“
Nicolas Chamfort
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22.05.2017, 13:22
AW: Umbruch, Neuanfang - ein langer Weg noch !
Was brauchst du noch, um deine Tochter und dich endlich aus der Schusslinie zu bringen?
Dein Helfer-Syndrom in allen Ehren... aber hier ist es doch nun völlig vergeudet...
Aber deiner Tochter gegenüber hast du eine Verantwortung... sie zu schützen... dich zu schützen...
Sie hat offensichtlich niemanden mehr außer dir...
Was soll aus ihr werden, wenn dir nun was passiert...???
Alkohol hin oder her.... und ja, ich kenne es auch als Exfrau eines Alkoholikers... wenn es an meine Kinder ging, hab ich schnellstens gehandelt und für ein ruhiges Zuhause gesorgt...
Du zögerst schon viel zu lange...
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22.05.2017, 13:24
AW: Umbruch, Neuanfang - ein langer Weg noch !
Er geht ja auch nur so mit dir um, weil er es kann und du ihm NIX entgegensetzt...
Natürlich kannst du jammern, wie schlecht er ist und wie unmöglich... aber du bist Teil dieses Gespanns und wenn du nicht mehr mitspielst und ihm die Grundlage entziehst, nur dann wird sich etwas ändern!
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22.05.2017, 13:37
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22.05.2017, 13:50
AW: Umbruch, Neuanfang - ein langer Weg noch !
Ich will dich nicht verletzen...
Das Problem ist nur... da kommt keiner und bietet dir eine Traumwohnung mit Garten für den Hund in bester Lage für 250 € warm...
Vielleicht wirst du am Anfang Kompromisse machen müssen...
Aber ein geschützter Raum, indem ihr beide euch zurückziehen könnte, ohne von seinem Elend immer direkt konfrontiert zu sein, das ist das Einzige, was euch jetzt hilft...
Keine Urlaub, kein Ausflug... (und dann wieder zurück in den Scheiss?)
Sorry...
Und da kommt auch keiner, der dich an die Hand nimmt und deine Angelegenheiten regelt.
Alle sind mit ihrem eigenen Scheiss beschäftigt, zumal du ja auch nach außen schön die Fassade aufrecht erhalten hast, wirst du da ordentlich in Erklärungsnotstand kommen.
Eig auch logisch, wenn man seinen Freunden gegenüber nicht ganz ehrlich ist und Theater spielt...
Fazit:
Such dir Hilfe... Arzt? Angehörigengruppe für Alkoholiker? und nimm die Vermietungsanzeigen unter die Lupe und nix wie raus da!!!
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22.05.2017, 13:52
AW: Umbruch, Neuanfang - ein langer Weg noch !
Nunja, ganz so ist es nicht, ich habe mich schon lange zurück gezogen und still beobachtet, teilweise nicht mehr reagiert auf seine Äusserungen ... seither ist es ja so schlimm geworden, seit ich mich entziehe.
Aber ich weiß schon wie due es meinst und ich weiß auch dass ich mich gänzlich entziehen muss, nicht nur passiv zurückziehen, sondern aktiv gehen.. ich wäre so gerne im Haus geblieben, es ist unser Zuhause, ich habe schon mal mein Zuhause verloren vor 13 Jahren , ich habe damals sehr gelitten und es hat lange gedauert bis der Schmerz vorbei ging .
Ich hab es dann nochmal gewagt und das jetzige Häuschen steckt wieder voller Herzblut, ich hab es eingerichtet, gestaltet und es so schön gemacht wie es heute ist. Ich fühle mich wohl dort , es ist unser Zuhause, von meiner Tochter und mir, ich glaube er hat eh kein wirkliches Zuhause , für ihn ist das nicht wichtig glaub ich. Er für sich braucht das nur um den schein zu waren , wenn unsere Freunde kommen und sagen wie schön wir es haben , sein "Büro" sieht aus wie eine Messibude, da schaltet und waltet er alleine, ich glaube so wäre es auch wenn er alleine lebt. Aber das ist mir egal. Gehen wird er leider ja nicht, das sagt er ja täglich.
Nicht falsch verstehen, ich fühl mich da auch nicht mehr verantwortlich, das ist sein Ding, ich kann ihm nicht mehr helfen, hab es nie gekonnt, da er es nie wollte.
Im MOment bin ich einfach in tiefer Trauer, dass er mir und meiner Tochter jetzt wieder das Zuhause nimmt. Das macht mich so wütend , weil es so unnötig ist .
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22.05.2017, 14:00
AW: Umbruch, Neuanfang - ein langer Weg noch !
Ich sehe das anders...
Ich halte das für sehr gesund nach einer Trennung gewisse Neuanfänge zu starten...
Es ist nötig... weil er nicht geht...
Es ist nötig, weil du doch nicht mit jeder Kleinigkeit an die letzten Jahre erinnert werden willst...
Es ist nötig, weil in diesem Haus, so viel Unwürdiges (deine Worte) passiert ist... wie willst du da nicht in den Erinnerungen hängen bleiben...
Es ist nicht nötig, sich das Leben zusätzlich schwer zu machen und sich dermaßen an ein Haus zu binden.
Ein schönes Zuhause kannst du überall einrichten... und wenn alles gut läuft bleibt deine Tochter ja noch ein paar Jahre und ihr werdet da eine nette Zeit haben...
Wenn man sich immer nur vor Augen hält, was man verliert und wie weh es einem tut und nicht die Chancen erkennt, die sich daraus ergeben...
dann fühlt man sich leer, klein, hilflos und verzweifelt...Geändert von skirbifax (22.05.2017 um 17:27 Uhr) Grund: Zitat korrekt zugeordnet
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22.05.2017, 14:28
AW: Umbruch, Neuanfang - ein langer Weg noch !
Geändert von skirbifax (22.05.2017 um 17:28 Uhr) Grund: Zitat korrekt zugeordnet


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