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    Die Beziehung mit dem verheirateten Mann

    Hallo alle Leser meines Threads,

    da ich in den letzten drei Monaten etwas erlebt habe - wie ihr euch denken könnt, es geht um einen verheirateten Mann - schreibe ich euch hier, was ich euch hier einmal mitteilen möchte.
    Es wäre schön, wenn ihr euch diesen Beitrag durchlest und eure Meinung diesbezüglich kund tut.

    Alles fing an, als eine Freundin von mir mit einem älteren, verheirateten, jedoch getrennt lebenden Mann schrieb. Sie hatte kein Interesse an ihm, sagte ihm dies jedoch nicht aufrichtig. Ich schrieb für sie eine Zeit lang mit ihm und war ehrlich in allem, was ich sagte. Sie gab ihm irgendwann den Laufpass, da sie ja in einer festen Beziehung sei. Wir blieben jedoch weiter im Kontakt.

    Das ging so weit, dass wir ein Treffen arrangierten, Wir trafen uns und er war hin und weg, es kam sogar beinahe zu einem Kuss. Ich sah ihn noch am gleichen Abend wieder und so kam es auch, dass wir einige Zeit später schon intim wurden, uns verliebten. Es war alles so typisch - man mag sich, verliebt sich und denkt, alles sei gut.

    Doch es kam anders. Ich erfuhr, er war seit knapp einem Jahr getrennt, jedoch lebte seine Ehefrau noch bis vor kurzem mit den kleinen Kindern bei ihm. Das machte mich leicht stutzig, denn so war auch ich mit dem Gedanken beschäftigt, er könne noch an ihr hängen und die Scheidung würde sich noch länger hinziehen. Denn das eigentliche Trennungsjahr wäre schon in diesem Monat zu Ende gewesen. Doch so sollte es sich noch ein knappes Jahr weiter hinziehen.

    Nach einiger Zeit kam ich damit klar, auch mit dem Gedanken in mir, die andere Frau, die Geliebte zu sein. Doch er war ja getrennt. Sie hatte ihn verlassen, keine Gefühle mehr. Das mit uns ging weiter, wir trafen uns, liebten uns, ich bekam seine Schlüssel, konnte jederzeit kommen.

    Die Sehnsucht nach den Kindern nahm ihn ein, er besuchte oft seine Familie. Diese wohnte weit weg und er blieb immer über Nacht. Auch sie kam mit den Kindern zu ihm und blieb.

    Er ging auch seiner Arbeit nach, es veränderte sich etwas, es war der Alltag - so dachte ich.

    Es kamen tiefgründige Gespräche auf, wie sehr er verletzt wurde, was er fühlt, wie viel er mir doch auflastet, er wolle uns eine Chance geben, nicht mehr zu ihr zurück kehren.

    Und so kam es, dass er wieder seine Familie besuchte, er meldete sich kaum, ich mich jedoch ebenfalls nicht. Ich wollte ihm die Zeit geben mit seinen Kindern, die für ihn alles sind.

    Dann sahen wir uns wieder und er beendete es mit uns. Er liebe nur sie, müsse alleine bleiben, um sich seiner Gefühle klar zu werden, sie zu akzeptieren. Er denkt, es gäbe noch eine Chance, es sei noch nicht endgültig vorbei.

    Die beiden verstehen sich äußert gut, hatten sich wohl vor einigen Jahren schon einmal kurz getrennt, doch dann kamen sie wieder zusammen, heirateten und die Kinder kamen.

    Bei seinem letzten Besuch gab es eine Umarmung, einen flüchtigen, eher freundschaftlichen Kuss - laut ihm.

    Er mag mich, aber nicht genug. Es sei nicht fair mir gegenüber und er denkt, er betrügt sie mit mir. Intimität kann er nicht mehr. Freundschaft ja. Ich durfte auch den Hausschlüssel behalten.

    Ihr habt sicher schon öfters von Beziehung-Aus gelesen. Es war nicht lange mit uns, aber trotzdem dachte ich, es könnte etwas werden. Ich nahm viel Rücksicht auf ihn, besonders weil er so sehr an seinen Kindern hängt. Habe kein Drama gemacht, wenn er keine Zeit hatte oder sie wieder bei ihm war. Es war ok. Schwierig, aber ich kam damit klar. Ich nahm es in Kauf. Ich habe so oft zurück gesteckt und war auch bereit, das in Zukunft zu machen. Auch wenn er es geheim halten wollte vor ihr.

    Er sagte bei unserem Gespräch, ich hätte nichts falsch gemacht, es liegt wirklich nur an ihm - auch wenn das ein typisches Klischee sei. Aber ich könne die Gefühle für seine Frau nicht in ihm ausschalten.

    Ich weiß nicht genau, was ich noch dazu schreiben soll. Wenn es bezüglich der Beziehung noch Fragen gibt, dann schreibt sie offen und ich antworte.

    Hier jedoch noch mein Fazit aus diesem Erlebnis: Ich bin/war verletzt, ich weine noch, aber es war keine Liebe, weder bei ihm noch bei mir. Es war ein Verliebt sein, das Gefühl jemand zu haben. Wir taten uns gut. Doch wahre Empfindungen, die im Herzen sind, können nicht einfach ausgelöscht werden. Da hätte ich alles machen können, es wäre nicht anders gelaufen.

    Doch ein verheirateter Mann ist nicht das, was ich mir ans 'Bein' binden sollte. Es war eine interessante Erfahrung, doch das Gefühl, nur Frau Nr. 2 sein zu können, war nicht immer schön. Manchmal fühlte ich mich auch wie ein Spielzeug, eine Frau fürs Bett. Darüber sprachen wir auch, und er hatte wohl bei mir ebenfalls das Gefühl. Aber das wollten wir beide dem anderen nicht vermitteln.

    Er war nur noch ein Vater, wusste von sich aus nicht mehr genau, wie er sich als Mann fühlen oder verhalten sollte. Dies betonte er immer wieder. Und genau das machte es mir schwer.

    Darauf werde ich mich nicht mehr einlassen. Meine Worte bleiben auch bei den Taten - das kann ich mir nur selbst wünschen. Denn etwas fühle ich noch, kann ich eine Freundschaft noch mit ihm halten?

    Erstmal nehme ich Abstand, die Zeit brauche ich, um damit ganz abzuschließen.

    Auf eure Kommentare freue ich mich. Vielen Dank.

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    AW: Die Beziehung mit dem verheirateten Mann

    Zitat Zitat von olia Beitrag anzeigen
    Er liebe nur sie, müsse alleine bleiben, um sich seiner Gefühle klar zu werden, sie zu akzeptieren. Er denkt, es gäbe noch eine Chance, es sei noch nicht endgültig vorbei.


    Er mag mich, aber nicht genug.
    Okay das sind doch sehr klare Aussagen von ihm!

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    AW: Die Beziehung mit dem verheirateten Mann

    Zitat Zitat von olia Beitrag anzeigen
    Darauf werde ich mich nicht mehr einlassen. Meine Worte bleiben auch bei den Taten - das kann ich mir nur selbst wünschen. Denn etwas fühle ich noch, kann ich eine Freundschaft noch mit ihm halten?
    .
    Die Freundschaft "danach" ist nur dann möglich, wenn es das ist, was wirklich auch beide wollen. Leider ist es oft so, dass sich einer selbst in die Tasche lügt und die "Freundschaft" nur eingeht, weil er die Liebe nicht haben kann. Das führt dann aber nur zu noch mehr Verletzungen.

    Es kamen tiefgründige Gespräche auf, wie sehr er verletzt wurde, was er fühlt, wie viel er mir doch auflastet, er wolle uns eine Chance geben, nicht mehr zu ihr zurück kehren.
    Spätestens ab da hätte ich nichts mehr erwartet. Das zeigt doch, dass der Mann über seine Ehe noch nicht hinweg ist und die Geliebte letztlich nur ein Puffer ist, um dieses Problem nicht lösen zu müssen oder bequemer "lösen" zu können.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

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    AW: Die Beziehung mit dem verheirateten Mann

    Heute kam noch eine erneute Nachricht von ihm, ich ließ sie unbeantwortet.

    Er habe gedacht, er sei bereit für einen neuen Anfang. Er wollte sicherlich alles, nur mich nicht verletzen.

    Ich werde jetzt darüber hinweg kommen müssen, es ist besser für mich. Und ich nehme den Abstand von ihm, den ich brauche. Egal wie lange und ob für immer.

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    AW: Die Beziehung mit dem verheirateten Mann

    Zitat Zitat von olia Beitrag anzeigen
    Er wollte sicherlich alles, nur mich nicht verletzen.
    blablablubb. . dieser Satz dient in erster Linie der eigenen Bequemlichkeit. Mehr ist es nicht.
    Die Priorität liegt auf dem ersten Teil des Satzes: er wollte alles. Der zweite Teil (jemanden verletzen) wurde hinten angestellt, weil er mit der Priorität nicht vereinbar ist.

    Du wirst drüber wegkommen
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

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    AW: Die Beziehung mit dem verheirateten Mann

    Hallo,
    solange der Mann noch nicht losgelassen hat, kannst du als"neue Partnerin" einpacken... Alles andere ist von uns Männern nur blabla... Ich spreche aus Erfahrung..
    Gruß Tom

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    AW: Die Beziehung mit dem verheirateten Mann

    Liebe olia,
    ich finde Du blickst sehr reflektiert auf Eure Geschichte zurück. Ich finde auch, dass der Abstand Dir gut tun wird.
    Ich versteh nur nicht, weshalb Du jetzt noch daran denkst, eine Freundschaft mit ihm haben zu wollen? Mal davon abgesehen, dass seine Ehefrau davon alles andere als begeistert sein wird und ihm möglicherweise die Hölle heiss machen wird:
    Eure Geschichte ist vorbei. Jeder geht in eine andere Richtung und lebt sein Leben weiter. Jetzt im Moment ist noch eine Vertrautheit zwischen euch, viele (aufgewühlte) Gefühle sind noch ziemlich lebendig, aber das wird sich auch geben.
    Lass ihn ganz los, ich denk, es ist besser für Dich.
    life's a beach

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    AW: Die Beziehung mit dem verheirateten Mann

    Ja, das sehe ich genauso.
    Überraschenderweise hat er sich gestern erneut gemeldet. Ich habe wieder nicht geantwortet.

    Er weiß nicht, ob ich ihn stumm geschaltet habe oder nichts von ihm hören will. (Meine blauen Harken sind bei WhatsApp aus, möchte einfach nur meine Ruhe haben.) Er kann mir nur sagen, er hat mich nie belogen, in keinerlei Hinsicht. Als er mich kennen lernte, stand für ihn nie zur Debatte, mit mir einen Fehler zu begehen und er bereut auch heute nicht, was er tat.

    Heute kam zum Glück nichts. Gestern ging es mir wirklich gut, habe kaum an ihn gedacht, nicht geweint und als seine Nachricht kam, war ich wieder etwas weinerisch drauf. Zum Glück hat mich dann ein guter Kumpel aufgeheitert und ist mit mir ins Kino gegangen.

    Ich werde auf jeden Fall drüber hinweg kommen, aber das ganze ist schon ziemlich nervenaufreibend.
    Im Social Media postet er auch dauernd so deprimierende Dinge, wie schlecht es ihm doch geht, wie blöd sein Leben doch ist. Da kann ich nur den Kopf schütteln, als wenn das was bringt..


    Bezüglich Freundschaft zu ihm, es geht ja mit meinem Ex auch irgendwie und es war ja nicht alles schlecht. Ich bin mir diesbezüglich nicht sicher.

    Seine Ex hat da wohl eher nichts gegen, sie liebt ihn ja nicht mehr - laut ihrer Aussage - und lebt ja ihr eigenes Leben.

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    AW: Die Beziehung mit dem verheirateten Mann

    Olia,

    warum liest du seine Posts im Facebook?

    Lass es sein. Lösch die Verbindungsdaten. Blockier ihn.

    Das Freunde-bleiben nach dem hin und her, lass es sein.
    Siehst ja wie es Dir dann geht.
    Dass musst Du dir nicht antun.
    Schluss heisst eben auch Schluss.

    Denk nicht mehr dran. Geh aus, flirte und sei unbekümmert.
    Hat der Kumpel vielleicht noch nen Freund? Spielt er in einem Verein?
    Irgendwo findet sich bestimmt jemand.
    Der Mann kriegt sein trauriges Leben auf die Rille oder nicht. Kann Dir wurst sein. Und seine Ex auch.
    Alles Gute.
    Auf dem Boden der Tatsachen liegt eindeutig zuwenig Glitzer

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    AW: Die Beziehung mit dem verheirateten Mann

    Das hatte ich auch schon überlegt, und wenn ich ihn nur 'entabonniere'. Seine Posts werden mir nun mal ständig angezeigt, vielleicht möchte ich mir auch nicht bewusst werden, dass mich sein Leben trotz allem noch interessiert.. Natürlich wüsste ich gern, wie es ihm geht. Aber Abstand wie gesagt ist mein Stichwort. Ich muss mir das alles gut überlegen, was ich kann und was nicht.

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