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    AW: Einvernehmliche Trennung mit Kind- Erfahrungen?

    Hallo Zada,

    danke für die PN und deine Antwort.

    Wir haben nochmal gemeinsam mit unserem Anwalt gesprochen, der uns den Unterhalt auch berechnet hat.
    Da konnte ich einige Fragen bezüglich Titel ja/nein und organisatorischer Dinge klären.

    Danach haben wir uns hingesetzt und eine für uns akzeptable Lösung ausgearbeitet. Das haben wir schriftlich fixiert und beide unterschrieben. Und den Termin beim Jugendamt hab ich erstmal abgesagt. Ich bin zuversichtlich, das wir das auch so geregelt bekommen.

    Bin jetzt erleichtert, das alle Punkte geklärt sind, vor allem die finanziellen. Umgang klappt gut, am Sonntag waren wir zu dritt im Zoo.

    Um unsere Partnerschaft trauere ich nicht, fühle mich alleine erstmal wohl. Aber als Familie gescheitert zu sein, das finde ich sehr traurig. Im Zoo war ich von gefühlt nur glücklichen Familien umgeben (ja ich weiß, uns sieht mans auch nicht an, aber es macht mir einfach zu schaffen). Oft frage ich mich, was zum Henker machen die anderen richtig?
    Kleine Raupe Mai 2013

  2. Inaktiver User

    AW: Einvernehmliche Trennung mit Kind- Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Dannygirl Beitrag anzeigen
    Um unsere Partnerschaft trauere ich nicht, fühle mich alleine erstmal wohl. Aber als Familie gescheitert zu sein, das finde ich sehr traurig. Im Zoo war ich von gefühlt nur glücklichen Familien umgeben (ja ich weiß, uns sieht mans auch nicht an, aber es macht mir einfach zu schaffen). Oft frage ich mich, was zum Henker machen die anderen richtig?
    Inwiefern seid ihr als Familie gescheitert?
    Ihr seid doch immer noch eine - halt nicht die aus der Rama-Werbung, sondern mit getrennten Eltern - aber das geht doch noch.
    Ihr vertragt euch, ihr erzieht euer Kind gemeinsam, ihr spielt es nicht gegen den jeweilig anderen Elternteil aus ... Kindeswohl steht an erster Stelle, den Rest erarbeitet ihr euch -
    also eigentlich faellt das fuer mich schon sehr kraeftig unter geglueckte Familie

    Und selbst wenn's bei den anderen irgendwo ziept und hakt und unter der schoenen Oberflaeche doch eh laengst usw ...
    das betrifft euch ja ueberhaupt nicht.
    Und wenn bei ihnen eh alles paletti ist - dann kann man sich vielleicht dort ein paar gute Tipps, Techniken und sonstiges Hilfreiches abschauen - aber in euren Alltag, eure Weltanschauung und Praxis, muesst ihr das dann doch selbst integrieren - und zwar so, dass es passt.

    Ist da noch was anderes mit im Spiel?
    Du schreibst, die Beziehung war immer schon schwierig, ihr hattet getrennte Wohnungen und Konten etc. -
    kann es sein, dass du eher einen Traum/Wunsch begraebst, als eine echte Realitaet?
    Sorry, wenn ich komplett danebenliege. Ist auch nur ein vager Eindruck - bekomme kein scharfes Bild. Vielleicht hilft's dir aber trotzdem irgendwie.

  3. Inaktiver User

    AW: Einvernehmliche Trennung mit Kind- Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Inwiefern seid ihr als Familie gescheitert?
    Ihr seid doch immer noch eine - halt nicht die aus der Rama-Werbung, sondern mit getrennten Eltern - aber das geht doch noch.
    Ihr vertragt euch, ihr erzieht euer Kind gemeinsam, ihr spielt es nicht gegen den jeweilig anderen Elternteil aus ... Kindeswohl steht an erster Stelle, den Rest erarbeitet ihr euch -
    also eigentlich faellt das fuer mich schon sehr kraeftig unter geglueckte Familie

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    AW: Einvernehmliche Trennung mit Kind- Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist da noch was anderes mit im Spiel?
    Du schreibst, die Beziehung war immer schon schwierig, ihr hattet getrennte Wohnungen und Konten etc. -
    kann es sein, dass du eher einen Traum/Wunsch begraebst, als eine echte Realitaet?
    .
    Ja, das trifft es wohl. Das Bild, was hätte sein können (was es aber nie war......das weiß ich selbst) , davon muß ich mich verabschieden.
    Kleine Raupe Mai 2013

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    AW: Einvernehmliche Trennung mit Kind- Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Dannygirl Beitrag anzeigen
    Um unsere Partnerschaft trauere ich nicht, fühle mich alleine erstmal wohl. Aber als Familie gescheitert zu sein, das finde ich sehr traurig. Im Zoo war ich von gefühlt nur glücklichen Familien umgeben (ja ich weiß, uns sieht mans auch nicht an, aber es macht mir einfach zu schaffen). Oft frage ich mich, was zum Henker machen die anderen richtig?
    Ich kann mich Pony_Huetchen nur anschließen. Ihr seid immer noch eine Familie.

    Auch wenn ich immer wieder auf Unverständnis stoße - ich bezeichne uns auch immer noch als Familie. Mein Mann ist nicht mehr mein Partner, mein neuer Partner ist mein Freund aber wir sind (Freund inkl.) alle füreinander da. Wir verbringen gerne Zeit miteinander, wir helfen und unterstützen uns, wir tauschen uns aus, wir erziehen die Kinder gemeinsam.
    Ist eben nicht das klassische Modell, aber wir sind glücklich und vor allen Dingen harmonischer im Umgang miteinander als die meisten Familien die wir kennen.

    Viel "gezeigtes Glück" ist schlicht und ergreifend Show. Ist leider so. Ihr habt nun beide die Chance glücklich zu werden und seid gemeinsam für euer Kind da und zeigt ihm, dass man sich in Freundschaft trennen kann. Ich finde das toll, denn das schaffen die wenigsten.

    Alles Liebe für Euch!
    Zada

    Hoffe nicht ohne Zweifel und zweifle nicht ohne Hoffnung.
    [Lucius Annaeus Seneca]

    Wer lebt, stört.
    [Tankred Dorst]
    In einer Familie, die nicht nur aus Mumien besteht, gehören Konflikte dazu.
    [Reinhard Mey]

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    AW: Einvernehmliche Trennung mit Kind- Erfahrungen?

    Danke für die guten Wünsche, Zada.

    Ja, ich weiß das alles. Trotzdem empfinde ich ein Stückweit Wehmut..... auch weil ich mir selbst eingestehe, dass das, was ich mir gewünscht habe, nicht eingetreten ist. Das was nun ist, muss ja erst noch "werden" und ist ein Stückweit mit Unsicherheiten behaftet.

    Ich danke euch für euren Zuspruch!
    Kleine Raupe Mai 2013

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    AW: Einvernehmliche Trennung mit Kind- Erfahrungen?

    Pn dannygirl

  8. gesperrt

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    AW: Einvernehmliche Trennung mit Kind- Erfahrungen?

    Dannygirl, so eine einfach unterschrieben Erklärung ist nicht unbedingt das Papier wert, auf dem Du es unterschrieben hast.
    Denn es ist ja keine notarielle Vereinbarung, oder?
    Ein Titel beim Jugendamt ist dagegen juristisch hieb- und stichfest. Im Falle eines Falles problemlos "eintreibbar". Und auch nichts ehrenrühriges.

    Abgesehen davon, DARFST Du garnicht auf Unterhalt für das Kind verzichten. Das ist juristisch nicht mlglich, denn es ist das Geld des Kindes!

    Zum anderen - ich will hier nichts unterstellen. Aber ich habe auch schon einiges fieses gesehen...:
    Du sagst "Unser" Anwalt.
    Das gibt es in Deutschland nicht.
    Es gibt da immer eine 1:1 Verpflichtung gegenüber dem Mandanten. Und das ist der, der beauftragt und bezahlt. (Notar ist was anderes!)
    Der Anwalt darf dann durchaus Gespräche im Sinne seines Mandanten führen... gegen die Interessen des zweiten Anwesenden (Nicht-Mandanten).
    Wer war der Mandant bei Euch?

    Das Jugendamt ist neutral, da nur dem Kind verpflichtet, ein Notar hat jede Partei über eventuelle Nachteile aus einer Vereinbarung aufzuklären.

    Es kann ja wirklich bei Euch alles i.O. sein.
    Denk aber trotzdem nochmal drüber nach, wie das lief, und was vereinbart wurde.
    Auch im Bezug auf die zukünftige Entwicklung (plötzlich taucht missgünstige Next auf, er verfällt in eine Midlife-Crises, Du wirst krank, bekommst weniger Gehalt....).
    Geändert von Sacrebleu (04.06.2017 um 22:47 Uhr)

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    AW: Einvernehmliche Trennung mit Kind- Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Sacrebleu Beitrag anzeigen
    Dannygirl, so eine einfach unterschrieben Erklärung ist nicht unbedingt das Papier wert, auf dem Du es unterschrieben hast.
    Denn es ist ja keine notarielle Vereinbarung, oder?
    Ein Titel beim Jugendamt ist dagegen juristisch hieb- und stichfest. Im Falle eines Falles problemlos "eintreibbar". Und auch nichts ehrenrühriges.

    Abgesehen davon, DARFST Du garnicht auf Unterhalt für das Kind verzichten. Das ist juristisch nicht mlglich, denn es ist das Geld des Kindes!

    Zum anderen - ich will hier nichts unterstellen. Aber ich habe auch schon einiges fieses gesehen...:
    Du sagst "Unser" Anwalt.
    Das gibt es in Deutschland nicht.
    Es gibt da immer eine 1:1 Verpflichtung gegenüber dem Mandanten. Und das ist der, der beauftragt und bezahlt. (Notar ist was anderes!)
    Der Anwalt darf dann durchaus Gespräche im Sinne seines Mandanten führen... gegen die Interessen des zweiten Anwesenden (Nicht-Mandanten).
    Wer war der Mandant bei Euch?

    Das Jugendamt ist neutral, da nur dem Kind verpflichtet, ein Notar hat jede Partei über eventuelle Nachteile aus einer Vereinbarung aufzuklären.

    Es kann ja wirklich bei Euch alles i.O. sein.
    Denk aber trotzdem nochmal drüber nach, wie das lief, und was vereinbart wurde.
    Auch im Bezug auf die zukünftige Entwicklung (plötzlich taucht missgünstige Next auf, er verfällt in eine Midlife-Crises, Du wirst krank, bekommst weniger Gehalt....).
    Hallo Sacrebleu,

    mittlerweile ( Trennung ist fast ein Dreivierteljahr her) hat sich alles gut eingespielt.

    Ich verzichte nicht auf Unterhalt. Er bezahlt ganz regelmäßig.

    Und "Unser" Anwalt ist ein Freund von uns, der Anwalt für Familienrecht ist, der uns freundlicherweise beraten hat und den Unterhalt berechnet hat.

    Bisher klappt alles gut, glücklicherweise.
    Kleine Raupe Mai 2013

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