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    AW: Trennung von einem kranken Partner

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Edelfalter, deine Situation ist wirklich schwierig und ich kann dich absolut verstehen.

    Wäre es eine Möglichkeit, dass dein Partner auch mit in deine alte Heimat zieht und ihr 2 Wohnungen nehmt? Den Kindern den Vater zu nehmen (und dem Vater die Kinder) fände ich nicht fair.
    Natürlich überlege ich, ob ein Umzug wirklich sein muss / klug wäre / die richtige Entscheidung etc etc

    So schnell würde es wahrscheinlich auch gar nicht dazu kommen. Müsste beruflich ja auch erstmal machbar sein.
    Aber es ist ein Wunsch, den ich habe!

    Im Moment kann ich mir einfach nicht vorstellen ihn weiterhin als gute Freundin zu 'betreuen' oder gar mit ihm als eine Art WG zu leben.
    Krass ausgedrückt führe ich dieses Leben seit vielen Jahren!

    Ich möchte mein eigenes Leben! Endlich mal tun und lassen können was ich möchte, ohne für ihn mitüberlegen zu müssen!

    Und ja, natürlich sehne ich mich bereits nach einem neuen Partner! Ich möchte offen dafür sein können! Frei!

    Das mag vielen jetzt zu hart / herzlos vorkommen.....aber so hart/ herzlos / egoistisch haben mich die letzten Jahre vielleicht einfach gemacht!

    Ich möchte nicht in eine Depression geraten, nur damit es ihm weiterhin gut geht!

    Vielleicht sieht er es ja mittlerweile auch ganz ähnlich. Aber er klammert sich vielleicht aus verschiedenen Gründen noch an der Liebe fest.

    Ich muss mit ihm reden! Ohne Frage!
    Doch irgendwie hab ich das Gefühl mich dafür erst noch 'stark' machen zu müssen!

  2. Inaktiver User

    AW: Trennung von einem kranken Partner

    Was für eine schwierige Situation für dich. Du hast mein vollstes Mitgefühl!

    Ich habe vor einiger Zeit eine Reportage aus der "Menschen hautnah-Reihe" des WDR gesehen, die mich unheimlich berührt hat und in der es um eine ähnliche Situation wie bei dir geht. Ich habe die Folge jetzt spontan nicht online gefunden, aber mit ein bisschen Suche gibt es sie sicherlich noch irgendwo. Ich verlinke mal zur Beschreibung: Für immer Liebe? Leben zu dritt | Einsfestival Sie heißt "Für immer Liebe? Leben zu dritt".

    Alles, alles Gute wünsche ich dir!
    Frischling

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    AW: Trennung von einem kranken Partner

    Ja, es ist immer wieder erstaunlich was alles möglich ist, wenn man es wagt, über den
    Tellerrand hinaus zu schauen und sich von festgefahrenen Konventionen zu verabschieden.

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    AW: Trennung von einem kranken Partner

    Fühl Dich erst einmal gedrückt...

    Du fühlst Dich in einer Falle, die Krankheit die Dir therretisch verbietet den Mann zu verlassen und Du fühlst Dich auf Gedeih und Verderb dem ausgeliefert...
    Wir sind sozial so gepolt, einen kranken Menschen verlässt man nicht, der ist ja eh schon arm dran...

    Wir wollen ja auch alle nicht als asozial gelten und von den Mitmenschen verurteilt werden...

    Mein Mann ist ebenfalls chronisch Krebskrank, ich kann Dich verstehen, auch dieses Gefühl gefangen zu sein.
    Ich bin froh, dass ich das Glück habe meine Liebe nicht verloren zu haben und auch er nicht.
    Trotzdem gab es Phasen in denen ich glaubte ich komme da nicht mehr raus! Ein Gefühl zu ersticken kommt dem Nahe.

    Du brauchst Abstand, Zeit für Dich alleine, denk doch mal darüber nach eine Reha zu beantragen, nur für Dich ganz alleine ohne Kinder und ihn.

    Nein, Du bist keine Sozialsau wenn Du am Ende zu dem Schluss kommst, ich muss gehen! Dass ist völlig legitim, man kann sich nicht aufgeben für das Leben eines anderen...

    Doch musst Du ihm Step by Step beibringen dass Du keine Liebesgefühle mehr hast, sondern die eher freundschaftlicher Natur sind, dass die Krankheit diese genommen hat auf Dauer....

    Wenn Du ihn in der Ahnungslosigkeit belässt wird er es niemals verstehen können.... Es geht ihm gut jetzt, also ist jetzt der richtige Zeitpunkt für Dich selbst etwas zu tun.
    Das Leben macht was es will und ich auch!

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    AW: Trennung von einem kranken Partner

    Zitat Zitat von Edelfalter77 Beitrag anzeigen
    Ich habe vieler meiner Wünsche und Ziele zurückgestellt...aus Liebe!
    Und es war zu jeder Zeit absolut ok für mich!
    Jetzt ist es das aber nicht mehr, der Wunsch einen anderen Weg zu gehen ist stärker geworden. Stärker als das Gefühl der Verbundenheit / der Liebe!

    Falls jemand ein Rezept hat, wie ich das wieder ändern kann...ich nehme es sofort!!
    Da kann ich Dir nur ein Lebensmotto geben, wie wir leben

    Soviel Normalität wie möglich, soviel Rücksichtnahme wie nötig...

    Nicht nur in akuten Krankheitsphasen, auch gerade im Reallife und auf Partnerschaftsebene.... Es ist normal dass man sich in Partnerschaften entliebt....
    Das Leben macht was es will und ich auch!

  6. Inaktiver User

    AW: Trennung von einem kranken Partner

    Was für ein schwieriges Schicksal!!

    Ich empfinde bei Deinen Zeilen sehr viel Hilflosigkeit und so ein ganz tiefes LMAA - Gefühl......weil Du einfach nicht mehr kannst.
    Es wurde hier schon geschrieben- ich glaube, dass Du emotional nicht "auf der Höhe" bist und Du vermutlich außer angek*** zu sein- gar nicht mehr viel spürst.....stimmt das?

    In so einer Lage dann Entscheidungen fällen ist ganz ungut, denn das ist jetzt kein DAuerzustand sondern verändert sich noch......zum Besseren oder Schlechteren......

    Was würde ich Dir empfehlen?
    1. schau, dass Du irgendwie an eine Auszeit kommst- mach eine Kur- komm Raus........in der Zeit eine Haushaltshilfe organisieren........nur, dass DU mal zum Luftholen kommst.
    2. sprich mit Deinem Mann- versuche die Trennung GEMEINSAM zu erabeiten- dazu kann man zu Caritas oder ähnlichen Institutionen gehen.......oder zu Beginn überhaupt von allem reden.
    3. Du musst- und das sag ich echt selten- an einen Punkt innerlich kommen, wo Du WENN Du gehst....zu 1000% dahinters stehen kannst (deshalb wäre der jetzige emotionale Zustand nicht passend)- DENN.......sollte Dein Mann nach der Trennung aufgeben- musst DU auch mit diesen Konsequenzen für immer leben können......- und auch Deinen Kindern dazu stehen können.

    Ich könnte mir vorstellen, dass es Lösungen gibt, bei denen Du getrennt bist- dennoch ihr gemeinsam das Sorgerecht leben könnt....zB nah beinander wohnen und Du frei genug bist das zu tun, was Du willst samt neuem Partner.
    Aber dazu musst Du erst einmal diesen tiefen Frust loswerden und er reden wollen und diesen Weg ebenso wollen.

    Möglich wäre also noch viel......aber vor allem musst DU erst einmal zur Ruhe und zu DIR kommen!
    alles Gute für Dich
    kenzia

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    AW: Trennung von einem kranken Partner

    Zitat Zitat von Edelfalter77 Beitrag anzeigen


    Ich möchte mein eigenes Leben! Endlich mal tun und lassen können was ich möchte, ohne für ihn mitüberlegen zu müssen!

    Und ja, natürlich sehne ich mich bereits nach einem neuen Partner! Ich möchte offen dafür sein können! Frei!
    Nun, da sind aber ja noch deine Kinder - schon alleine deshalb kannst du ja nicht machen, was du willst. Und ein neuer Partner - der muss ja auch erst mal in dein Leben (mit den Kindern) passen...

    Und meinst du, er lässt die Kinder einfach so 250 km weit weg ziehen? Oder hat er nicht die Kraft, zu kämpfen?

    Dich trennen - ok. Aber mit den Kindern wegziehen und ihn mit seiner schweren Krankheit alleine sitzen zu lassen finde ich krass. Das wäre schlecht für ihn, schlecht für die Kinder. Ziemlich egoistisch, wenn du mich fragst. Vor Allem, weil er sich bisher viel um die Kinder gekümmert hat...

    Wenn hier ein Vater schreiben würde, der seine schwerkranke Frau verlassen will UND die Kinder auch mal gleich wer weis wie weit mit wegnehmen möchte, dann würden die Beiträge wohl weniger verständnisvoll rüberkommen. Zu Recht.

    Wenn ich mir vorstelle, dass ich zwei Kinder liebevoll großziehe, dann schwer krank werde und mein Partner meine Kinder schnappt und weg zieht, würde ich wohl keinen Sinn mehr sehen in meinem Leben...
    Geändert von marylin (17.05.2016 um 18:06 Uhr)
    Bevor man anfängt zu reden, könnte man sich überlegen:
    Ist es wichtig?
    Ist es wahr?
    Und ist es besser, als die Stille?


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    AW: Trennung von einem kranken Partner

    Wenn hier ein Vater schreiben würde, der seine schwerkranke Frau verlassen will UND die Kinder auch mal gleich wer weis wie weit mit wegnehmen möchte, dann würden die Beiträge wohl weniger verständnisvoll rüberkommen. Zu Recht.
    So wie ich die TE verstanden habe ist sie am überlegen, und äußert lediglich wie ihre Wünsche aussehen.

    Mir ist es egal ob ein Mann oder eine Frau hier schreibt, hier ist Rat geben nicht einfach - aber ich fuer meinen würde der TE ihre Freiheit geben, und das im Guten.

    Die TE macht es sich nicht leicht sonst wäre sie ja schon vor 4 Jahren gegangen.
    Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.

    Mckenzie

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