Hmmm, vielleicht nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen.
In einem Gespräch versuchen ihm schonend klar zu machen, dass deine Liebe irgendwo auf der Strecke geblieben ist und dann -wenn möglich- vielleicht gemeinsam in eine Beziehungsberatung gehen.
Schritt für Schritt. Trennung muss nicht gleich ausgesprochen werden wenn es dir so schwer fällt.
Gute Berater werden sehr rasch merken was in dir vorgeht und dich/euch auf diesem Weg begleiten. Vielleicht auch Mediation.
Und, wenn du dem gegenüber positiv eingestellt bist, einfach meine einige Stunden Therapie nur für dich. Dort kannst du über alles reden, ÜBER ALLES. Auch über alles was du sonst niemand erzählst. Es ist ein Raum wo alles gesagt werden darf und das wird dir vielleicht sehr gut tun.
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Ergebnis 21 bis 30 von 78
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16.05.2016, 20:57
AW: Trennung von einem kranken Partner
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16.05.2016, 21:02
AW: Trennung von einem kranken Partner
Hilfskonstruktion, wir haben uns geliebt, waren glücklich und die Kinder ein absolutes Geschenk.
Es war nichtmal abzusehen, das er überhaupt wird Kinder zeugen können.
Was sich verändert hat?
Ich bin nicht mehr glücklich, liebe ihn nicht mehr! Anders kann ich es nicht erklären.
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16.05.2016, 21:04
AW: Trennung von einem kranken Partner
Darf ich mal vermuten - Ihr Gefühl für diesen Mann? Ist man in der Pflicht, wenn man sich entliebt? Das wäre mir neu!
Edelfalter - geh den ganz normalen Weg auf der Suche nach Hilfe. Zunächst Hausarzt, der schickt Dich weiter. Ggf. könnt Ihr ja einen gemeinsamen Weg mit einer Familienberatung versuchen. So hat Dein Mann auch eine Chance, das alles besser zu verstehen - egal wie es ausgeht....
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16.05.2016, 21:09Inaktiver User
AW: Trennung von einem kranken Partner
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16.05.2016, 21:10Inaktiver User
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16.05.2016, 21:12
AW: Trennung von einem kranken Partner
Nein, die Auswirkungen können unterschiedlich sein. Auch wenn du die Belastungen zu verkraften scheinst: sie existieren. Die Krankheiten deines Mannes waren und sind ein lang anhaltender Psycho-Stress. Du brauchst vermutlich eine Auszeit, etwas zum Auftanken; therapeutische Gespräche hielte ich auch für sinnvoll - auch und gerade darüber, wie du mit der Situation, deinen Nicht- und evtl. Schuldgefühlen umgehen kannst. Deine Empfindungen sind nun einmal wie sie sind.
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16.05.2016, 21:13
AW: Trennung von einem kranken Partner
Mein Tipp, da ich in einer ähnlichen Situation mit krankem Mann war,
Geh zu einer Paarberatung , dort kann man auch in einer Situation in der die Trennung unausweichlich ist, helfen, dass der Partner dies besser verkraftet
Hab das leider versäumt, bzw. dachte das bringt nix mehr, hätte aus heutiger Sicht aber wahrscheinlich sogar viel gebracht.
Kann mit dem Vater meiner Kinder immer noch nicht normal umgehen, aber nicht von mir,sondern er blockiert, weil er auch nach vielen Jahren nicht verstanden hat, warum er verlassen wurde.
Auch wenn ich viele, viele Jahre geredet habe
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16.05.2016, 21:15Inaktiver User
AW: Trennung von einem kranken Partner
Die TE hat die Kinder mit dem Mann zu einem Zeitpunkt bekommen, als sie mit ihm glücklich war und ihn geliebt hat. Das waren sicher erstmal die allerbesten Voraussetzungen und die Kinder werden ja auch weiterhin von ihren Eltern geliebt.
Gefühle zu einem Partner können und dürfen sich ändern, da ist nichts in Stein gemeisselt, und dafür muss niemand verurteilt werden.
Keiner ist in den Schuhen der TE gelaufen und deshalb würde ich mir nicht anmaßen, jemandem mangelndes Pflichtbewusstsein vorzuwerfen.
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16.05.2016, 21:19
AW: Trennung von einem kranken Partner
Es ist sehr auszehrend, wenn man einen kranken Partner so lange umsorgt. Auch wenn er nicht sehr viel Betreuung braucht. Und dann noch zwei ziemlich kleine Kinder. Du kannst schon ein Pflege-Burnout haben. Du bist Alleinverdiener und Dein Mann steht zu Hause bestimmt nicht zu 100% seinen Mann (mit Haushalt, Einkaufen, Kochen etc.). Oder doch?
Ich wuerde erst selbst zu einem Therapeuten gehen um darueber zu reden, was die Jahre und die Affaere in Dir hinterlassen haben, wo Du jetzt stehst und wie Du mehr herausfinden kannst ueber das, was Du willst, und wie das gehen soll.
Du brauchst sicher auch einmal Urlaub alleine oder mit einer Freundin. So ein Pflegefall ist Dauerstress. Du kannst Dich ja umschauen, wer fuer Dich einspringen koennte, in der Zeit. Eine Schwester, eine Freundin? Eine angestellte Haushaelterin?
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16.05.2016, 21:21



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