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  1. Inaktiver User

    Wer war ganz tief unten und hat sich berappelt?

    ...
    Geändert von BRIGITTE Community-Team (29.07.2013 um 17:54 Uhr) Grund: Auf dringenden Wunsch gelöscht

  2. Inaktiver User

    AW: Wer war ganz tief unten und hat sich berappelt?

    Geht's nicht jedem so wenn er verlassen wurde oder verlassen hat?

    Wir alle haben das schon erlebt - und es gibt immer wieder einen neuen Tag, einen neuen Weg...

    Wieso geht's dir nach einem halben Jahr noch immer so?

    Nach 10 Jahren gab es doch sicher Anzeichen für das Ende? Einfach so passiert doch eine Trennung nicht?

    Ja du manchmal dauert es einfach länger... auch bis man wieder jemand neues in sein Leben lassen kann, aber du hast ein Kind und allein dafür lohnt es sich doch oder nicht?

  3. Inaktiver User

    AW: Wer war ganz tief unten und hat sich berappelt?

    einen tag nach dem andern. einen schritt nach dem andern tun.

    mehr bleibt nicht.

    und nicht zuviel von einem selbst verlangen und erwarten.

    den alltag meistern. häppchen weise.

  4. Inaktiver User

    AW: Wer war ganz tief unten und hat sich berappelt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wer war ganz tief unten, dachte es gibt nie wieder ein bißchen Glück im Leben und hat sich berappelt?
    Ich frag mich eher: wer war das nicht schon? Das wär heute wohl die große Ausnahme...

    Was man machen kann? Ich denke, zuerst mal annehmen, ja, das tut weh und ja, es ist traurig. Aber dann vielleicht mal rechts und links gucken, sehen dass das (leider) heut ganz normal ist und die allerallermeisten auch geschafft haben irgendwann damit klarzukommen und sich ein neues Leben aufzubauen. Was war kannst du jetzt nicht mehr ändern - wie lange und wie heftig das aber noch beeinflußt was kommt, deine Zukunft, das hast du schon auch in der Hand.

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    AW: Wer war ganz tief unten und hat sich berappelt?

    Als ich verlassen wurde ging auch erst einmal gar nichts mehr.
    Und das auch über mehrere Monate.

    Inzwischen habe ich einen neuen Partner mit dem ich glücklich bin und auch erkennen kann, was mir in meiner Ehe gefehlt hat.
    Ich hatte so viele Kompromisse gemacht, mich immer mehr verloren, weil ich dem Bild entsprechen wollte, dass mein Mann von einer Traumfrau hatte. Ich war es eben nicht. Diese Erkenntnis wirklich an mich heran zu lassen tat weh, aber es war auch erleichternd.

    Geholfen hat mir mich realistisch mit dem Ende unserer Ehe auseinanderzusetzen. Mir genau anzusehen, wo ich meinem Mann eine Rolle zugeschrieben habe, die er gar nicht ausfüllen konnte.
    Geholfen hat auch, dass ich einfach nur Tag für Tag genommen habe. Nicht groß darüber nachgedacht, was in einer Woche, einem Monat, einem Jahr sein wird.
    Geholfen hat mir auch mir jeden Tag bewußt Zeit dafür zu nehmen mir anzuschauen, was an meinem Leben gut ist (Kinder sind da schon ein echter Anker).
    Geholfen hat auch Sport zu machen und zwar wann immer es möglich war im Freien. Bewegung an der frischen Luft macht den Kopf frei und beruhigt die Seele - kling banal, ist aber so. Probier es aus.

  6. Inaktiver User

    AW: Wer war ganz tief unten und hat sich berappelt?

    Zitat Zitat von bigbeat Beitrag anzeigen
    Geholfen hat auch Sport zu machen und zwar wann immer es möglich war im Freien. Bewegung an der frischen Luft macht den Kopf frei und beruhigt die Seele - kling banal, ist aber so. Probier es aus.
    das baut adrenalin ab. ist nicht banal- sondern sehr effektiv.

    für den anfang vielleicht jeden tag mind. 30 min an die frische luft- steigerungen immer möglich.

  7. User Info Menu

    AW: Wer war ganz tief unten und hat sich berappelt?

    Liebe Zwerg-Dine,

    es tut mir leid, dass du so arg in den Seilen hängst.
    Ich glaube, viele haben das schonmal erlebt. So oder so ähnlich.

    Bei mir ist es zwar schon viele Jahre her aber das war für mich wie einmal tot und zurück.
    Ja, auch zurück. Es hat gedauert, aber irgendwann war ich zurück.

    Es hat so unendlich lange gedauert, dass ich auch schon dachte, dass Leben wird nicht mehr gut.
    Den ultimativen Tipp habe ich auch nicht.
    Manchmal muss man die Zeit für sich arbeiten lassen.
    Sich realistisch mit der Sache auseinandersetzen, wie bereits vorgeschlagen, ist ein guter Tipp.
    Man muss nichts schlecht reden, aber man muss auch nichts schön reden.

    Vielleicht hilft es dir, ein Mantra zu entwickeln.
    "Ich akzeptiere, dass es vorbei ist. Ich werde wieder glücklich"
    "Es ist wie es ist und es kommt, wie es kommt"
    "Ich bin wertvoll und kann glücklich sein, auch wenn ich Single bin"
    Irgendwas in der Art.

    Und das sagst du dir immer und immer wieder. Und wenn es sein muss, 300 mal am Tag. Auch, wenn du dir blöd dabei vorkommst. Auch, wenn du selbst nicht so recht daran glaubst (wieder glücklich zu werden). Auch wenn du glaubst, ohne ihn nicht glücklich sein zu können.

    Es geht dir so schlecht aufgrund deiner Gedanken. Das ist keine Schuldzuweisung!
    Du kannst dich nicht gut fühlen, wenn du schlechte, negative oder demotivierende und runterziehende Gedanken hast. Und du kannst sie ändern. Auch wenn das sauschwer ist, da muss man sich auch nichts vormachen. Das ist - ich muss es zugeben - leichter dahergesagt als getan. Das merke ich selbst immer wieder, auch aktuell.
    Dennoch ist es so.

    Deswegen ist es gut, sich "hilfreiche, gute" Gedanken immer wieder bewusst vorzusagen. Bis sie einem eben nicht mehr wie eine Selbstlüge vorkommen, bis man sie irgendwann doch denkt. Man kann einfach versuchen, sich da umzuprogrammieren.
    Es ist manchmal auch nicht ganz einfach sich zu "erlauben", wieder glücklich zu sein. Das bedeutet nämlich, dass man loslässt. Und das will man nicht. Obwohl loslassen genau das ist, was man braucht.

    Und der Tipp mit dem Laufen, der ist auch gut.
    Ich bin gar kein Läufer. Ich bin eher ein Sportmuffel.
    Aber damals bin ich 5-6 x in der Woche ein Stunde lang gejoggt. Langsam, aber beständig (Auch mit einem Mantra im Kopf bei jedem Schritt "lauf-weiter-lauf-weiter-das-Leben-kriegt-dich-nicht-klein-lauf-weiter")
    Ich würde heute sagen, das hat mir "das Leben gerettet". Nicht ganz so übertrieben, aber vielleicht weißt du, wie ich es meine.

    Und mach dir keinen Druck. Es dauert so lange es dauert. Du bist nicht alleine, du bist nicht die einzige.

    Du schaffst das.

    "Ein anderer kann vielleicht über die Situation bestimmen aber niemals über deine Gefühle".

    Hab Mut!

    LG Hexl
    The difference between try and triumph is just a little "umph"

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    AW: Wer war ganz tief unten und hat sich berappelt?

    wie man sich DANACH fühlt, hängt auch ganz stark von der Art und Weise ab, wie man verlassen wurde...wie man davor und danach behandelt wurde, was er gesagt, getan, unterlassen hat.
    Eben auch,weil er alle Fäden in der Hand hatte und alles bestimmt hat.
    Damit muss jetzt Schluss sein!
    Schau nicht mehr nach hinten, zwing Dich dazu!
    Und beginne Mitleid für ihn zu empfinden, weil er so dumm ist Dich zu verlassen...
    Weil er glaubt,ohne Dich glücklich zu sein.
    Dieser arme bedauernswerte Mann glaubt tatsächlich, ohne Dich leben zu können.
    Fühl Dich ein wenig mehr erhaben und dreh den Spieß um.
    Nicht er hat Dich verlassen,sondern das Schicksal hat es gut mit DIR gemeint!!!

  9. User Info Menu

    AW: Wer war ganz tief unten und hat sich berappelt?

    lebeneu


    Alles was vorbei ist, kann dich heute nicht mehr verletzen.
    Du erlebst den Schmerz nicht mehr, nur die Erinnerung hält ihn aufrecht.

  10. Inaktiver User

    AW: Wer war ganz tief unten und hat sich berappelt?

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    Geändert von BRIGITTE Community-Team (29.07.2013 um 17:55 Uhr) Grund: Auf dringenden Wunsch gelöscht

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