Hallo,
nachdem vor 2 Monaten sich meine Exfreundin von mir getrennt hat(nach 8 Jahren Beziehung), komme ich einfach mir meinem Leben nicht mehr klar. Es gibt zwar Tage und Phasen an denen es mir besser geht, aber im Großen und Ganzen ist meine Stimmung ziehmlich down. Zudem habe ich in 2 Woche eine wichtige Prüfung im letzten Versuch und wenn ich Durchfalle war mein ganzes Studium sozusagen umsonst. Aber meine Gedanken, meine Gefühle, mein ganzer Körper ist einfach nicht Imstande den geforderten Stoff in sich aufzunehmen. Mir geht es die ganzen zwei Monate, die ich eigentlich hätte konsequent durchlernen müssen, als wenn ich total abgebrannt und einfach fertig bin. Ich will mein Leben nicht verhunzen und das wäre es dann. Von vielen Seiten wird mir geraten eine Therapie zu machen und da ich davon keine Ahnung habe, frage ich euch, wie läuft so was ab, zu welchem Arzt muß ich gehen? (Hausarzt)? Lohnt sich das überhaupt, oder ist in Anbetracht meiner Prüfung in 2 Wochen sowieso alles schon zu spät? Kostet das Geld? Gibt es Wartezeiten und und und...
Danke für eure Antworten. Da ich denke, daß hier einige schon solche Erfahrungen gemacht haben, poste ich den Artikel auch hier.
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Ergebnis 1 bis 3 von 3
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03.09.2006, 16:04
Fragen zur Therapie nach einer Trennung
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03.09.2006, 19:24
AW: Fragen zur Therapie nach einer Trennung
Hallo Lolletrixi.
Was es kostet, ist abhängig davon, ob du in Deutschland oder Österreich wohnst. In Österreich ist es relativ teuer. Die Krankenkassen zahlen nur einen kleinen Teil (maximal 22 Euro pro Stunde / 50 Minuten). Brutto kostet aber eine Stunde zwischen 60 und 200 Euro. Angeblich soll es in Deutschland diesbezüglich wesentlich besser sein.
Zum Hausarzt kann man immer gehen. In Österreich muss man nur, wenn man die 22 Euro Rückvergütung haben will. Ansonsten bringt es im Normalfall gar nichts. Er sagt nur, eine Psychotherapie wäre angebracht. Er entscheidet eigentlich nur ob ein Psychotherapeut oder ein Psychiater notwendig ist. Bei Partnerproblemen ist aber grundsätzlich erst einmal ein Psychotherapeut der erste Ansprechpartner.
Noch ein paar Tipps:
Therapeut ist nicht Therapeut. Die Chemie muss stimmen. Wechle sofort den Therapeuten, wenn es dir nichts bringt. Geh niemals aus Pflichtbewußtsein hin, Geh nur hin, wenn es dir was bringt und wenn es dir Freude macht und wenn es dir ein Bedürfnis ist, dorthin zu gehen.
Es gibt verschiedene Therapiearten. Verhaltenstherapien und Gesprächstherapien sind langwierig und bringen manchmal wenig. Ich habe auf so was nicht angesprochen. Habe 2x den Therapeuten gewechselt. Dann habe ich mich entschlossen, etwas anderes zu machen. Ich bin dann auf körperorientierte Therapien gestossen. Die waren für mich super. Google mal.
In 2 Wochen hast du eine Prüfung? Oh weh, da kann ich kaum einen Rat geben. Du bräuchtest ja einen Crashkurs. Keine Ahnung, was dir da so schnell helfen könnte.
Ich kann nur ungefähr das nachfühlen, was wäre wenn ich du wäre. Was hätte mir gut getan? Also: Ich würde folgendes tun: 2 bis 3 mal die Woche Reiki, Energiearbeit, Atemtechnik, Massage und Meditation. Und nicht vergessen: Jeden Tag in der Früh einen halben Liter Wasser trinken (innerhalb einer Stunde). Zu Mittag probier dann ein isotonisches Getränk.
Falls ich was vergessen habe, frag bitte nach.
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03.09.2006, 19:44
AW: Fragen zur Therapie nach einer Trennung
Hallo lolletrixi,
au weh, die Prüfung ist in zwei Wochen? Kannst Du dich nicht wegen Depressionen krankschreiben lassen und die Prüfung später machen?
Wenn Du unfähig warst Du lernen, hattest Du bestimmt Depressionen, ein Trauma oder eine schwere Trennungskrise. Da hilft jetzt auch kurzfristig kein Antidepressivum und keine Therapie, zumal du die nötige Lernerei verpasst hast.
Kauf Dir das Buch "Wenn der Partner geht" von Doris Wolf, such Dir psychologische Unterstützung, kostenlos bei einer psychologischen Beratungsstelle (Träger: Städte oder Kirchen) und lass Dich zu einer Neurologin überweisen, um abzuklären, ob eine Depression vorliegt. Diese kann man dann medikametös abfangen.
Alles, alles Gute wünscht
Malila


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