Hallo zusammen
Hatte mich vor einiger Zeit schonmal regisitriert allerdings unter einem anderen ,nicht sehr klug gewählten , Namen. Habe auch bereits zwei Stränge bezüglich meiner Trennung geschrieben. Habe allerdings die Moderatoren damit genervt diverse Teile daraus zu löschen da ich leider durch meinen vorherigen Namen etwas unklug gehandelt habeSorry nochmal an diese!!
Nun um es kurz zu fassen ich hatte mich im August von meinem Freund getrennt, Kurzfassung: viel Streit, psychische Probleme seinerseits die sich oft mit Alkoholeskapaden und darauffolgendem Arbeitsverlust zu Buche geschlagen haben (sprich er hatte getrunken am Vortag ging dann einfach nicht mehr zur Arbeit ect.) ,Stress beim Ausbau einer gemeinsamen Wohnung usw. Natürlich bin ich nicht hundertprozent die Trennung ging von mir aus wegen diesen Sachen.
Soweit so gut, nun hatten wir uns vor ca zwei Monaten nach langen Gesprächen wieder zusammengerauft, in der Hoffnung meinerseits das alles doch nochmal klappen könnte da die Liebe ja noch da war/ist. Er hatte mir versprochen eine Therapie zu machen um die Sache mit dem Alkohol in den Griff zu bekommen ,und das Alkohol unter der Woche tabu sei. Er war dann auch zweimal auf einer Therapie die er dann aber aufgrund der Fahrstrecke wieder abgebrochen hatte. Dort wurde ihm eine Art Sozialphobie diagnostiziert.
Soweit so gut in der ersten Zeit klappte es eigentlich recht gut zwischen uns, aber dann kamen immer wieder kleinere Streiterein wegen eigentlich unwichtigen Sachen ect. Er hatte eine neue Arbeitsstelle, alles passte bis vor ca drei Wochen. Alles fing damit an dass er vor zwei Wochen Freitags nicht arbeiten ging da er Donnerstags mit einem Kumpel gefeiert hatte und nicht fähig dazu war. Er hatte es mir am Anfang verschwiegen und rückte erst ca eine Woche später damit raus, hatte mich vorher belogen dass er in der Arbeit war. Begründung seinerseits: Er wollte Stress vermeiden da ich mich ja dann aufregen würde und er hatte sich ja kurzfristig an dem Tag frei genommen, sprich in der früh angerufen. Da dacht ich mir nun gut vl war es ja eine einmalige Sache.
Dachte ich mir aber nur....Denn diese Woche war er Montags Abends bei einem Freund dessen Geburtstag feiern. Am darauffolgenden Tag dachte ich mir noch ob er wohl zur Arbeite gegangen ist...Fand aber relativ schnell heraus dass dies wieder mal nicht der Fall war und er bis 4 Uhr Nachmittags!!! unterwegs war. An diesem Tag hatte er mich abends noch angerufen als wäre nichts gewesen und ob ich zu ihm kommen wolle. Bin ich natürlich nicht. Nun am nächsten Tag hatte er sich nicht gemeldet und er war auch nicht zu erreichen und ich wusste nicht wie und was. Abends hatten wir dann kurz Kontakt und ich hatte ihn gefragt wie es denn mit Arbeit aussieht ob er überhaupt noch hingeht bzw dort ist. Seine Antwort: Man soll einen Menschen nicht immer nach seiner Arbeit beurteilen, er ist er und nicht seine Arbeit. Mehr kam dann nicht mehr. Hatte ihm dann geschrieben dass ich enttäuscht bin ect und was er sich dabei denkt und ja quasi klang es schon nach Trennung.
Nun gut gestern hatte er mich dann wieder angeschrieben und mir schöne Weihnachten gewunschen, ich mein hallo gehts noch, und dann haben wir eben kurz getextet und ich hab wieder nach der Arbeit gefragt und dann hatte er mir gesagt er scheisst auf die Arbeit usw. und wieder der text mit ein mensch ist nicht seine arbeit blabla . Hab gedacht er hat sie nicht mehr , es stellte sich aber heraus dass er sie noch hat und quasi nur mich angelogen hat ,wegen Arbeit da ich immer nur danach frage , behauptet er jedenfalls einem freund gegenüber
Nur kam dann heute morgen ein Text in diese Art: Es ist meine Entscheidung wie ich damit umgehe. Und alles was ihm helfen kann ist Anteilnahme und Hilfe. Aber ich bewirke genau das Gegenteil und bin nur negativ und weiss wohl nicht was Beziehung heisst. Denn entweder ich stehe zu ihm oder nicht. Und das alles ist sein alleiniger Kampf.
Ich hab dann geantwortet er solle mal überlegen wer ihm immer Hilfe angeboten hat ,zu ihm gestanden ist usw.
Hatte ihm ja hundertemale Angeboten mit ihm gemeinsam eine Lösung zu suchen, zur Therapie zu gehen ect.
Das wars dann auch seitdem kein kontakt mehr und hab auch keinen Bock mehr im Moment,
So nun hab ich mir alles von der Seele geschrieben und frage mich was dass eigentlich alles soll??? Wisst ihr da tut man ein halbes Jahr alles dafür dass es wieder passt, hundertmal sagt er es wird besser und gemeinsam schaffen wir das ,und dann sowas???
Meint plötzlich auf Alleingang und ist sein Ding, und das geht mich quasi nichts an ,weil entweder ich stehe zu ihm oder soll es lassen. Was glaubt der denn? Das Frauchen sagt ja toll gemacht mein armer junge, du hast ja psychische Probleme und kannst ja nichts dafür, komm ich mach dir nen Kakao und massier dir die Füße? Muss Frau sowas akzeptieren ,oder gibt es irgendwo auf der Welt eine erwachsene Frau der es egal ist ob der Mann arbeitet oder nicht? Was denkt der sich?? Und ich bin ja so negativ und zieh ihn auch noch runter weil er braucht Anteilnahme??
Klar tut er mir irgendwie leid, weil ers einfach nicht schafft sein Leben auf die Reihe zu bringen, aber jetzt auch noch mir die Schuld an der Beziehungsmiesere zu geben pfff. Oder seh ich da was falsch und muss man bei einem Partner alles akzeptieren weil man sich ja angeblich liebt?? und muss man eben auf ein geregeltes Leben verzichten weil man sich leider in so einen Menschen verliebt hat der mal so mal so ist, und eben warten bis er mal gedenkt was zu ändern???![]()
Danke fürs Lesen![]()
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 30
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21.12.2012, 12:06
Was denkt der sich, denkt er überhaupt???
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21.12.2012, 12:14Inaktiver User
AW: Was denkt der sich, denkt er überhaupt???
Glaube NIEMALS einem Mensch der ein Problem mit dem Alkohol hat !!! und DU läufst gefahr in eine Co-abhängigkeit zu geraten...wenns nicht eh schon passiert ist.
Ich kann dir nur raten beende diese ungute Beziehung. Es ist NICHT deine Aufgabe ihm zuhelfen vom dieser "Strasse" runter zu kommen, ER muß was tun und zwar nachhaltig, d.h. trocken werden UND bleiben. Leider müssen die meisten Alkis erstmal ganz unten ankommen um zu kapieren, daß sie etwas tun müssen, dazu gehört leider oft genug die Beziehung an die Wand zu fahren.
Bring dich in Sicherheit...
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21.12.2012, 12:21
AW: Was denkt der sich, denkt er überhaupt???
Vergiß ihn, er scheint massive Probleme zu haben. Und ich kann da ein Lied von singen. Mein Mann ist ebenfalls Sozialphobiker und Alkoholiker. Allerdings in Therapie und trocken, ohne geht es nicht.
Zusammenleben kannst Du mit so einem Menschen nur, wenn er einsieht, dass er Probleme hat und diese Probleme seine sind und er allein die lösen muss. Du kannst gar nix tun. Und lass Dir in Gottes Namen auch keine Schuldgefühle etc. einreden. Und Du mußt einsehen, dass wenn er nix tut, es runterspielt, nicht einsichtig ist, Du die A...karte hast. Du kannst gar nix tun, außer gehen. Unterstützen kannst Du selbst nur, wenn er an sich arbeitet, ihm dann Mut machen, ihm den Rücken freihalten. Aber nur dann...
LG Woody
Normale Menschen machen mir Angst!!! 
**Ich bin nicht dick - das ist erotische Nutzfläche!**
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21.12.2012, 12:26
AW: Was denkt der sich, denkt er überhaupt???
Liebe Kaleidosoup,
ich finde, dir gerät da etwas durcheinander: Seine Angelegenheit/Aufgabe ist es, mit seiner Alkoholsucht und dann auch der darunterliegenden Angst umzugehen.
Deine Aufgabe ist es, dich über Co-Abhängigkeit zu informieren.
Vielleicht könnt ihr zusammen leben. Aber erst nachdem jeder von euch seine "Aufgaben" deutlich in Angriff genommen hat. Und selbst dann ist es riskant. Jetzt ist es unmöglich.that was the river - this is the sea
Moderation in den Foren "Kindergesundheit", "Persönlichkeit" und im "Corona"-Forum
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21.12.2012, 12:29
AW: Was denkt der sich, denkt er überhaupt???
Wow ihr seit ja flink danke für die Antworten

Ja ich weiss dass ich ihn vergessen kann und das auch bestimmt werde, da ich einfach keine Lust Kraft habe mit ihm zusammenzuleben und einen Partner auf Augenhöhe brauche so gemein das auch klingen mag.
Was mich einfach irritiert ist dass er wirklich monatelang immer davon redet, dass wir das gemeinsam schaffen und er auch meine Hilfe will, mir jetzt aber damit kommt dass das ja eh sein Ding ist und sein Kampf (ja ich weiss das ist gut das er es einsieht) und so in etwa wenn ich ein Problem damit habe kann ich ja gehen.
Und da komm ich mir grad echt verarscht vor. Ich hab mich echt angestrengt dass er da raus kommt und jetzt stellt er mich so hin,als sei ich die negative in unserer beziehung ,weil ich auch natürlich sauer reagiere wenn es zum hundersten mal vorkommt...So quasi als hätte ich damit rechnenen müssen wenn wir zusammenkommen und ich muss das auch akzeptieren.
Er hat sich ja nicht mal dafür entschuldigt was war.... Sondern gleich mir die Schuld und die ganze Verantwortung unserer Beziehung zugeschoben, mit den Worten das ist ja meine Entscheidung....
Nein ich habs satt, aber trotzdem störts mich, dass er so reagiert und mir da noch ein schlechtes gewissen einredet dass ich quasi versage weil ich bei dem ganzen nicht mitmache
und ich ihn nicht als menschen mag sondern nur mit arbeit ect und ich soll mir doch nen reichen suchen.....was soll das um das gehts doch gar nicht....
Geändert von kaleidosoup (21.12.2012 um 12:39 Uhr)
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21.12.2012, 12:41
AW: Was denkt der sich, denkt er überhaupt???
Das ist eines der Probleme, die Alkoholabhängige haben: alle anderen sind Schuld, nur sie nicht.Und da komm ich mir grad echt verarscht vor. Ich hab mich echt angestrengt dass er da raus kommt und jetzt stellt er mich so hin, als würde ich dass alles immer bremsen weil ich ihm nicht nur gut zurede ,sondern auch natürlich sauer reagiere wenn es zum hundersten mal vorkommt...So quasi als hätte ich damit rechnenen müssen wenn wir zusammenkommen und ich muss das auch akzeptieren.
Er hat sich ja nicht mal dafür entschuldigt was war. Sondern gleich mir die Schuld und die ganze Verantwortung unserer Beziehung zugeschoben, mit den Worten das ist ja meine Entscheidung....
Und wer unvorbereitet auf so einen Menschen trifft, bekommt damit heftige Probleme. Man sieht genau, was abgeht, aber zieht sich doch den Schuh der Schuld an. Man zerbricht sich den Kopf, dass doch eigentlich alles gut werden müsste, wenn .... .
Aber genau das passiert nicht! Und so gerät man selbst in die Co-Abhängigkeit, entschuldigt, rechtfertigt und hofft. Um da raus zu kommen, braucht man selbst Hilfe. Du bist nicht für seine Sucht verantwortlich, Du kannst seine Sucht nicht heilen und daraus helfen. Und versuche erst garnicht die Gedankenwelt eines Süchtigen zu erfassen, es gelingt Dir nicht, denn seine Gedankenwelt reicht bei allem Lamentieren nur bis zum nächsten Schluck.Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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21.12.2012, 12:52
AW: Was denkt der sich, denkt er überhaupt???
ja ich weiss mittlerweile leider auch , dass ich ihm dabei überhaupt nicht helfen kann, so sehr ich das auch gewollt hätte....
und ja durch diese scheiss co-abhängigkeit die ich entwickelt habe , habe ich eben auch andererseits ein schlechtes gewissen ihm und unserer beziehung gegenüber, dass es doch nicht geklappt hat...
er hatte ja auch behauptet extra wegen mir nicht weggezogen zu sein ,und darum fühl ich mich auch etwas schuldig und als hätte ich versagt, was ich aber wohl nicht bin....
aber was soll man machen, ich kann mir nur damit helfen, dass ich es diesmal ganz sicher beende ,denn so hat das keine zukunft und ich werde bestimmt nicht glücklich damit, niemals da sich sowieso nichts ändern wird so schwer es auch klingt.
Man kann eben nicht alles richten so sehr ich es auch gewollt habe
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21.12.2012, 13:13Inaktiver User
AW: Was denkt der sich, denkt er überhaupt???
Frage: wie alt bist du eigentlich und bist du schon mal an einen geraten der mit einer Sucht oder psych. Störung Probleme hatte? bzw. gibts sowas in deiner Herkunftsfamilie ?...wenn ich das überhaupt fragen darf. Manchmal zeigen sich "Prägungen", die aus der Familie kommen und sich später bei der Partnerwahl fortsetzen können. Da heißt es wirklich aufpassen falls es so ist. Aus einem "gelernten Fahrwasser" kommt man nicht so leicht raus.
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21.12.2012, 13:33
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21.12.2012, 13:34
AW: Was denkt der sich, denkt er überhaupt???
Natürlich darfst du fragen.
Also zu mir ich bin 23, habe eine Stelle in einer tollen Firma und stehe so eigentlich mit beiden Beinen fest im Leben würde ich sagen, bis auf die eine oder andere Wochenendeskapade aber das darf doch sein
Meine Familie ist gutbürgerlich mit eigener Firma, keinerlei psychische Erkrankungen ect und ich bin sehr behütet aufgewachsen, bzw werde immer noch sehr verwöhnt und von meinen Eltern in allen Sachen unterstützt wo es nur geht.
Sie haben auch von der Sache mitbekommen zwar nicht mit ganz so vielen Details wie hier und sagen natürlich auch schiess ihn in den Wind.
Vielleicht sollte ich hinzufügen das bis jetzt jeder meine Ex-Freunde nicht gerade bodenständig war ,ich bis jetzt aber keinerlei Probleme damit hatte sie in den Wind zu schiessen. Ich hatte meinen vorherigen Ex-Freund zb auch verlassen da dieser wenn er trank sich unmöglich benahm und mir schon fast peinlich war vor meinen Freunden ect.
Nur bei meinem jezigen (Ex-)-Freund ist das anders da auch die Liebe viel stärker war und anders und wir auch lange zusammen waren...



Sorry nochmal an diese!!
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