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    Rücken freihalten

    Hallo,

    folgende Situation:
    Verheiratet, 2 Kinder 16 und 12 Jahre beide Ganztagsschule. Frau arbeitet seit 16 Jahren nicht mehr. Als das jüngste Kind in den Kindergarten kam meinte ich das meine Frau ab dem Zeitpunkt wieder halbtags arbeiten könnte. Aber es ging nicht, weil das älteren Kind da in die Schule kam und in der ersten Klasse um 11 Uhr Schule aus hatte und da meinte meine Frau es rentiert sich nicht wegen der 2-3 Stunden arbeiten zu gehen. Sie wollte dann arbeiten gehen wenn beide Kinder auf einer weiterführenden Schule sind und ganztags untergebracht sind. Dies ist jetzt der Fall, aber nun kann sie nicht arbeiten, weil sie ja die Kinder in den Ferien betreuen müsse, weil sie die Kinder zu Sportveranstaltungen fahren muss, zuhause bleiben müsste wenn ein Kind krank wäre, sie nach 16 Jahren raus aus dem Berufsleben keine adäquate Stelle findet, die Löhne ja lachhaft sind und es sich nicht rentiert für den Hungerlohn zu arbeiten, sie sich um den Haushalt und Garten kümmern muss und kochen muss damit die Kinder nach der Schule was zum essen haben, sie ja schließlich keine Kinder bekommen hat um sie dann von anderen Leuten großziehen zu lassen (z.B. in den Ferien bei Oma und Opa). Meine Einwände, dass wir uns die Betreuung während der Ferien teilen können und die Kinder auch alt genug sind ein paar Stunden alleine bleiben können, das ich im Krankheitsfall auch die Betreuung übernehmen könnte (selbstständig und relativ freie Zeiteinteilung), das wir die Hausarbeit aufteilen können (haben noch 3mal die Woche eine Zugehfrau) interessieren meine Frau nicht. Sie meinte sie „halte mir den Rücken frei“ damit ich arbeiten kann und sie kümmert sich um Haus und Kinder. Aber ich will nicht das mir der „Rücken frei gehalten“ wird, sondern ich möchte das sie arbeiten geht und etwas zum Haushaltseinkommen beiträgt und nicht lieber mehrmals wöchentlich mit ihren ebenfalls erwerbslosen Hausfrauenfreundinnen Kaffeekränzchen oder Frühstückseinladungen abhält.
    Was kann ich tun damit meine Frau wieder einer Erwerbstätigkeit nachgeht? Sollte es in ein paar Jahren zur Scheidung kommen (was nicht auszuschließen ist) wird sie dem Richter sagen „…ich habe meinem Mann den Rücken freigehalten….“ und wird lebenslang Unterhalt verlangen. Ich will aber nicht das sie mir den Rücken freihält, sondern langsam anfängt selber ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

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    AW: Rücken freihalten

    Ich bin auch eine Frau, die ihrem Mann den Rücken freihält.
    Und ich kann dir bestätigen, dass das verdammt viel Arbeit ist.

    Vielleicht hat sie einfach die Sorge, dass sie das alles nicht schafft, diese Mehrfach-Anforderungen, die sie dann hätte. Vielleicht hat sie auch die Sorge, dass deine Worte nicht so umgesetzt werden, wie du jetzt versprichst.

    Frag sie danach!

    Täusche ich mich, oder arbeitest du daraufhin, dass sie jetzt schon einen Job hat, damit sie bei der Scheidung nicht soviel Unterhalt bekäme?
    The original Karla
    est. 2006


  3. Inaktiver User

    AW: Rücken freihalten

    Zitat Zitat von Karla48 Beitrag anzeigen
    Täusche ich mich, oder arbeitest du daraufhin, dass sie jetzt schon einen Job hat, damit sie bei der Scheidung nicht soviel Unterhalt bekäme?
    Die Frage hab ich mir auch gleich gestellt...

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    AW: Rücken freihalten

    Ich mir auch!

  5. Inaktiver User

    AW: Rücken freihalten

    Und mir kommt es so vor, als würde das Thema grad so gut zum Nachbarstrang passen ......

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    AW: Rücken freihalten

    Hallo,

    natürlich habe ich meine Frau danach gefragt wieso sie nicht mehr arbeiten geht. Angeblich möchte sie auch arbeiten, aber sie findet immer Gründe es nicht zu tun.
    - keine adäquate Stelle und für 8 Euro arbeitet sie nicht (z.B. Verkauf)
    - Kinder brauchen noch Betreuung in den Ferien, Essen nach der Schule, etc. etc.
    - etc.
    - etc.

    Bei den Mehrfach-Anforderungen würde ich ihr gerne entgegenkommen und ihr einiges abnehmen und es sind ja auch viele "unnütze" Sachen dabei wie z.B. die Kids mit dem Auto zur Schule fahren wo auch ein Bus geht.

    Nein, hinarbeiten auf keine Fälle. Aber die Scheidungsstatistik zeigt das es ja nicht so abwegig sein muss und falls der Fall tatsächlich eintreten würde möchte ich ungern einer der Männer sein denen ungewollt "der Rücken freigehalten" wurde und wo die Frau dann lebenslang alimentiert werden will.
    Mir wäre es jedenfalls lieber ich könnte ein paar Stunden weniger arbeiten (und diese Stunden für die Familie einsetzen) und meine Frau würde auch einer Erwerbstätigkeit nachgehen.

    Leider findet sie laufend "Hinderungsgründe" warum es ihr unmöglich ist arbeiten zu gehen und das wo Millionen anderen Frauen trotz dieser "Hinderungsgründe" arbeiten gehen können.

    Es muss ja auch nicht der Scheidungsfall eintreten. Ich könnte ja auch erwerbslos werden, sterben, etc. und da fände ich es einfach für mich UND meine Frau sinnvoll wenn sie in der Lage wäre ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen, weil vom "Rücken freihalten" wird der Kühlschrank nicht voll.

  7. Inaktiver User

    AW: Rücken freihalten

    egal was deine und was ihre motivation ist-----------------------


    du möchtest etwas und sie möchte es nicht.

    wer zieht heftiger, wer hat die besseren argumente?

    wie sie davon überzeugen, dass es zu ihrem vorteil wäre wenn sie sich deiner sichtweise anschliessen würde?

    ich befürchte: da kommt noch einiges an überzeugungsarbeit auf dich zu.

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    AW: Rücken freihalten

    Tja, die Gattin liebts bequem.

    So wie Du schreibst, hattet Ihr beide wohl schon vor Geburt der Kinder vereinbart, dass sie wieder arbeiten geht, wenn die Kinder aus dem gröbsten raus sind?

    Wenn ja, finde ich es äußerst unfair von ihr, jetzt 1000 Ausreden fürs Nichtarbeitengehen zu finden.

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    AW: Rücken freihalten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Frage hab ich mir auch gleich gestellt...
    Ich auch!
    Hinfallen ist keine Schande - liegenbleiben schon

    Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen

    Der eine Tag, der alles im Leben verändern kann beginnt jeden Morgen neu

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    AW: Rücken freihalten

    Ihr habt 3x pro Woche eine Haushaltshilfe und die Kinder sind ganztags in der Schule? Kriegen sie dort kein Mittagessen?

    Die Argumente deiner Frau sind - sorry - in meinen Augen lachhafte Ausreden. Wenn sie wieder in ihren Beruf einsteigt, verdient sie natürlich erstmal nicht so viel, aber dann könntet ihr ja auch die Einstufung in die Lohnsteuer so gestalten, dass sie nicht LSK 5 hat, sodass sie auch eine schöne Zahl auf ihrem Einkommensbescheid stehen hat (arbeiten gehen und dann nix auf dem Zettel zu haben frustriert). Ihr könntet vorab einen "Vertrag" abschließen und festlegen, wer zukünftig welche Aufgaben im Haushalt übernimmt.
    Sicherlich sind auch die Kinder bereit, etwas zu tun.

    Und damit ein bisschen klar wird, warum ich ihre "Argumente" lachhaft finde: ich arbeite Vollzeit, erziehe zwei Kinder allein und bewirftschafte Haus und großen Garten OHNE Zugehfrau. Gut, es sieht nicht immer geleckt aus, aber das kann ich ja auf die zwei Hunde schieben.

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