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    Re: Gehofft, gekämpft und verloren. Es tut so weh!

    Hallo Soulsister,

    schreibst Du in Deinem anderen Thread nicht weiter? Wäre schade.

    >er hat vorhin angerufen und möchte heute abend zum Reden vorbeikommen. Schon werde ich wieder weich, ich doofe, blöde Idiotin. Es ist so unendlich schwer.

    Könnte ich ihn nur nie wieder sehen......>



    FG von Helga
    Liebe Helga,

    gerne schreibe ich im anderen Thread weiter. Wollte nur zum Ausdruck bringen, daß ich mich jetzt mit dem Thema "Trennung" konfrontieren muß.

    Das ist auch der Grund weshalb ich ihn gerne nie wieder sehen würde. Es ist einfacher sich zu verabschieden, wenn man den anderen nicht immer wieder sehen muß. Man muß nicht vor ihm stehen und sich nichts sehnlicher wünschen, als von ihm in den Arm genommen zu werden. Diese Trennung muß sein. Ich muß den Fakten ins Gesicht sehen. Er betrügt mich, ich verzeihe, Neuanfang, er betügt mich wieder (selbe Frau), ich habe trotzdem Hoffung, sie ist schwanger, ich sehe immer noch eine Chance, er pennt weiterhin mit ihr+mir. Sie will das Kind, er spricht von aufkeimenden Vatergefühlen, er wird sie deshalb weiterhin sehen, da er sich um das Kind kümmern will. Sie will ihn weiterhin, auch wenn er sagt, er möchte keine Beziehung mit ihr, sie wird ewig rummachen.

    Er kann mich mal, jetzt zähle nur noch ich. Auch wenn es so unendlich weh tut, ich muß die Leine von meinem Herzen zu ihm kappen. Es geht nicht, sonst werde ich immer nur weiter verletzt. Mit diesem Päckchen kann ich nicht leben. Ich will meinen Seelenfrieden wieder und ich habe das Gefühl, daß ich den mit ihm nicht bekomme.

    LG von Soulsister

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    Re: Gehofft, gekämpft und verloren. Es tut so weh!



    Liebe Soulsister!
    Wie ist es bei Dir?


    Absolut beschissen. Saß heute auf dem Klo im Büro und habe laut geschluchzt. Aber egal wenn das jemand gehört haben sollte.

    In der neuen Brigitte ist das Dossier "Trennung", hilft mir im Augenblick nicht wirklich weiter. Es sind alles Geschichten, die ein gutes Ende nehmen. Klar, weiß ich, daß wir alle nicht in dem dunklen Loch stecken bleiben in dem wir uns gerade befinden, aber im Augenblick fühlt sich alles - wirklich alles - nach Trauer und Abschied an. Die Wohnung, der Garten, der aufkeimende Frühling. Neue Liebe zu finden - unvorstellbar. Ich will gar keinen Mann mehr, können mich doch alle kreuzweise. (Sicher denke ich in weiß nicht wieviel Wochen/Monate/Jahre anders.....)

    Ich kenne das Problem mit der Wohnung, auch ich werde sie nicht alleine halten können und das allein bringt mich wieder zum Heulen. Es ist die absolute Traumwohnung, genauso, wie ich sie mir gewünscht habe. Sicherlich gibt es noch was zu verbessern, aber das wollte man doch gemeinsam machen.... Letztes Jahr haben wir den Garten gerichtet und ein Fest gefeiert von dem er sagte, das sei das beste Fest, das er je veranstaltete. Da war der Arsch schon wieder mit der Schlampe im Bett. Bitte jetzt keine erhobenen Finger, das sagt man aber nicht. DOCH, ich will nämlich ganz schnell in Phase 3.

    Dazu siehe Dossier Trennung. Dort werden 4 Phasen einer Trennung beschrieben:
    1. Nicht-Wahrhaben-Wollen
    habe ich hinter mir.
    Eine Freundin hat mir mehrfach gesagt, daß sie nicht verstehen kann, daß ich so gefasst mit der ganzen Situation umgehe. Heute ist das anders, denn jetzt bin ich Phase

    2. Aufbrechende Gefühle
    Traurigkeit, Hoffungslosigkeit, Verzweifung, der Eindruck, ausgeliefert zu sein und versagt zu haben.

    3. Neuorientierung
    Abklingen von Wut und Hass, wachsender innerer Abstand zum Ex-Partner, Hoffnung

    4. Neuer Lebensentwurf
    Gelassenheit, innerer Friede, erstarktes Selbstbewusstsein.

    Ich habe nur mal aufgeschrieben, was dort unter Gefühle steht.

    Bestimmt gibt es auch noch Abstufungen, ich denke in Phase 2 kommt die Wut und der Hass nach Traurigkeit und Verzweiflung. Deshalb: Ausdruck meiner Wut: triebgesteuertes Arschloch, Betrüger, Lügner, Schlappschwanz, verantwortungsloser, kopfloser Schwanzträger...... darf ich das alles sagen oder wird das in dem Forum hier "geschwärzt"? Naja, egal es ist aufgeschrieben, ach ja und die Alte: doofe Kuh, alte Schlampe, dumme F. (ganz schlimm ). So nun geht es mir ein klein wenig besser.

    Kind will Aufmerksamkeit - heute abend schaue ich nochmal rein.

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    Re: Gehofft, gekämpft und verloren. Es tut so weh!

    Hallo Soulsister,

    laß Deine Wut ruhig hier ab ...

    WAS bitte ist denn gestern bei Eurem GESPRÄCH herausgekommen?

    Muss Dein Mann für Dich und Euer Kind Trennungs-Unterhalt zahlen?
    Hast Du Dich schon einmal bei einem Anwalt für Familienrecht BERATEN lassen, damit Du weißt, was ggf. auf Dich zukommt?

    Vielleicht kannst Du ja dann doch die Wohnung behalten?

    Hat Dein Mann Dir gegenüber überhaupt schon einmal von GELD (für Dich und die Tochter) gesprochen?

    Liebe Grüße von Helga

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    Re: Gehofft, gekämpft und verloren. Es tut so weh!

    Hi Helga,

    das Gespräch gestern.... es ist nichts Neues rausgekommen, aber mir ist einfach klar, daß es nicht mehr weitergeht.

    Über Geld haben wir bisher noch nicht gesprochen. Wird schon alles irgendwie werden.

    Ich glaube, ich sollte ganz dringend ins Bett. Kostet ganz schön viel Energie der Scheiß!
    Gute Nacht
    Soulsister

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    Re: Gehofft, gekämpft und verloren. Es tut so weh!

    Liebe Soulsister,

    es scheint, als hättest Du eine Entscheidung getroffen.

    Wie ich auch finde, ist das Leitthema der aktuellen Brigitte sehr passend. Bei unserem eigentlichen Krisenausbruch war auch das genau passende Thema in Brigitte. Scheint so, als ob uns/mich die Brigitte durch unsere/meine Lebensphasen begleite.
    Aber genau wie bei Dir konnte ich mit den Geschichten auch nichts anfangen. Das "alles" irgendwann wieder gut wird, kann ich mir heute nicht vorstellen. Oder vorstellen vielleicht, aber meine Gefühle sagen mir noch etwas ganz anderes.

    Heute ist bei mir Tag 3 danach. Ich schaffe es bisher immer einigermaßen über den Tag, heule ab und zu im Büro auf der Toilette, reiße mich unsagbar zusammen und abends - -kaum fällt die Tür hinter mir ins Schloss - kann ich nur noch weinen. Dann bin ich so erschöpft, dass ich gegen 20.30 schon einschlafe. Das geht dann ganz gut, aber leider nur so bis 0.00 Uhr. Und dann fängt das Rumwälzen und Grübeln an. Insofern weiß ich, was Du mit "kostet viel Energie" meinst.

    Habe gestern seine Sachen aus unserem Badezimmer genommen und in eine Kiste gepackt. Dieser Anblick tut jedes Mal aufs neue so weh, dass ich es nicht mehr ertragen habe. Das Wegpacken an sich war aber auch nicht besser.

    Über den ganzen organisatorischen/finanziellen Kram mag ich mir noch gar keine Gedanken machen. Wird bei uns aber wohl verhältnismäßig einfach, weil wir "nur" Möbel und anderen Hausstand trennen müssen. Und dann war es das für immer!

    Ich werde die Wohnung wohl alleine halten können, ob ich das jedoch will ... Im Moment ist es schon MEIN Zufluchtsort und das ist erstmal positiv.

    Immer wieder komme ich an den Punkt, dass ich einfach nicht fassen kann, was da passiert ist. Wie nur konnte es so weit kommen?

    ****** , ich will den Tag nicht schon so negativ beginnen. Daher höre ich mal auf, bevor ich wieder hier im Büro rumheulen muss.

    Sei lieb gedrückt und alle anderen in ähnlicher Situation auch

    Schlafmaus


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    Re: Gehofft, gekämpft und verloren. Es tut so weh!

    Guten Morgen Schlafmaus und die anderen,

    Tag X, das wird jetzt auch ein fester Tag sein und zwar der Sonntag, 26.03.2006 - als symbolischer Schlußpunkt. Uhhh, fällt das schwer, das zu schreiben. Somit ist auch bei mir heute der 3. Tag nach X.

    Im Augenblick geht es mir ganz gut - Verdrängung sei Dank. Zumindest bin ich nicht aufgewacht und habe gleich losgeheult wie gestern.

    Die Strategie alles was ihn angeht soweit wie möglich wegzuräumen ist wirklich gut. Ich habe vor 11 Jahren schon einmal eine Trennung gehabt (allerdings waren wir nicht verheiratet und hatten keine Kinder) und irgendwann habe ich ihm die Kartons gepackt, das gemeinsame Bett zerkleinert und die Wohnung umgestaltet. Da ging es mir echt besser. Irgendwann kannst du das auch!

    Tja, diesmal geht das bei mir nicht so. Wir werden weiterhin eine gemeinsame Aufgabe, eine Verbindung haben, das Kind. Das werde ich auch noch hinbekommen, das weiß ich, aber die letzte Träne ist bestimmt lange noch nicht geweint.

    Mann bzw. Frau, habe ich gerade eine Wut auf diesen saublöden Typen! Ich könnte was nehmen und an die Wand schleudern. Ich sitze in einem Büro mit Glaswänden, was würden die alle belämmert aus der Wäsche schauen, wenn ich jetzt ne Wasserflasche nehmen würde (wir haben hier noch welche aus Glas) und einfach gegen diese Glaswände knallen würde. Und dann in Ruhe weiterarbeiten, wie wenn nichts gewesen wäre. Würden sie die Männer in weiß mit den Jacken die hinten geschlossen werden holen???

    Nein lieber würde ich ihm was antun. Aber wenn ich überlege, es fällt mir nichts, aber auch gar nichts ein, was mir die Wut, den Schmerz nehmen könnte. Selbst nicht, wenn ich die große Gartenschere nehmen würde......

    Vielleicht kommt der Frühling doch endlich mal, dann geht es uns vielleicht ein klein wenig besser, auch wenn es dann umso schwerer wird mich von meinem Garten zu verabschieden. Aber ein Schritt nach dem anderen und das Wohnungsthema steht nicht an erster Stelle.

    Liebe Grüße *feste drück*
    Soulsister

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    Re: Gehofft, gekämpft und verloren. Es tut so weh!

    Hallo Soulsister ,

    Du bis eindeutig schon in der WUT Phase. Das ist doch schon mal ein Anfang!!!!

    Witzige Vorstellung mit der Wasserflasche. Bist Du sonst auch immer eine von den "Beherrschten"? Dann würden wohl alle noch erstaunter schauen.
    Ich stelle mir auch immer mal vor, wie es wäre, wenn ich hier im Büro in irgendeiner Form zusammenbrechen würde. Aber zum Glück konnte ich das immer bis zu Hause hinauszögern. Die würden mich sicher auch nicht wiedererkennen und sehr hilflos sein. Da bi ich ja auch sehr kopfgesteuert und habe dann sollte Gedanken "Das macht man nicht", "Denk dran, Du musst auch am nächsten Tag wieder hingehen" ...

    Wie äussert sich denn eigentlich Dein Partner dazu? Hat er Deine Entscheidung schon begriffen?

    Hab noch einen guten Tag - soweit das möglich ist.

    LG
    Schlafmaus

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    Re: Gehofft, gekämpft und verloren. Es tut so weh!

    Konnte mich gestern nicht mehr melden, mir ging es körperlich total mies.

    Heule nicht mehr ganz so viel, aber der Zustand jetzt ist fast noch schlimmer. Ich kann es gar nicht beschreiben. Schmerz ohne Ventil....

    Meinen "Partner" habe ich noch nicht gesagt, wie ich empfinde. Gestern war er da, um unseren Sohn zu besuchen. Wir haben zusammen gegessen und uns noch über den Job etc. unterhalten. War alles wieder wie Familie...... Saublöde Situation!

    Als er dann ging haben wir uns umarmt und tschüss gesagt und wieder umarmt. Scheiße, jetzt kommen die Tränen wieder.... In denen Momenten möchte ich einfach in seinen Armen bleiben und nie wieder raus in die Wirklichkeit.....

    Im Internet war ich auch und habe eine Wohnung gefunden, die ich schon am Fr. anschauen kann, hört sich ganz gut an..... Da sind doch irgendwelche Kräfte, die mich anschupsen weitere Schritte zu tun Richtung loslösen. Ach könnte ich die Zeit doch zurückdrehen..... Ich will das alles nicht!!!!!!!!!!!!! SCHEISSE SCHEISSE SCHEISSE!!!!

    Muß was arbeiten
    Liebe Grüße
    Soulsister


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    Re: Gehofft, gekämpft und verloren. Es tut so weh!

    Hallo Soulsister,

    " Ach könnte ich die Zeit doch zurückdrehen..... Ich will das alles nicht!!!!!!!!!!!!!"

    Das habe ich mich auch oft gefragt, doch ist es uns nicht möglich.

    Zwei Wege gibt es nur

    Der erste erfordert ein riesigen Kraftakt von beiden. Neubeginn, sich von dem alten Müll und Zopfmustern trennen.Auf die guten Gemeinsamkeiten die uns miteinander verbinden wieder aufbauen. Es ist ein langer beschwerlicher Weg der von verzeihen, dem anderen wieder vertrauen, geprägt ist und der auch wichtig von beiden gewollt ist beginnt . Leider gehen heutzutage viele Paare diesen nicht mehr :schild uups:.Bei uns ist das leider auch so.

    Der zweite du bist nur Dir verantwortlich, du mußt Dein Leben wieder selbst in die Hand nehmen, du läßt Trauer aber auch Wut zu, dass befreit ungemein. Den Partner kannst du nicht ändern das muß von Ihm kommen. Das Idealbild Deines Partners verschwindet langsam aber sicher und man lernt sich selbst wieder zu lieben.Du bist ein liebenswerter Mensch und so werden dich auch wieder andere sehen. Finde zurück zu Deinen Stärken, akzeptiere deine Schwächen. Es geht glaube mir .
    Ich gehe Ihn er ist dornenreich und schwierig aber wir werden auch wieder Licht am Ende de Tunnels sehen glaube mir. Ich glaube fest daran

    Laß dich fest drücken,mir geht es genauso..

    L.G.Ralf60


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    Re: Gehofft, gekämpft und verloren. Es tut so weh!

    Liebe Soulsiter,

    ich kann Dich so gut verstehen.

    Ich empfinde auch die fehlende Nähe und möchte so gerne einfach in seinen Arm und die Augen vor der Wirklichkeit verschliessen. Aber in seinem Arm könnte ich ja leider nicht ewig bleiben und so würde mich die Wirklich umso härter wieder treffen.

    Ich habe meinen Partner seit Sonntag nicht mehr gesehen und will das vom Kopf her auch gar nicht. Nur so kann ich wieder einigermaßen stabil werden und Abstand bekommen. Nur früher oder später wird er ein paar Sachen von unserem ehemaligen gemeinsamen Zuhause brauche und ich möchte dann eigentlich nicht dabei sein.

    Meinen Gefühlen nach brauche ich dringend seine Nähe ... Mist, ich muss heulen.

    Schön, dass Du schon einen Schritt Richtung Wohnung geschafft hast. Ich denke, es ist generell gut, wenn man aktiv wird, weil das ein etwas besseres Gefühl gibt.

    Denke auch in den letzten Tagen an unsere gemeinsame Zeit, als alles noch (vermeitlich) in Ordnung war. Macht sehr traurig und ich habe den Eindruck, als hätten wir soviel gemeinsam erlebt, dass gar kein Raum mehr da ist, um je wieder etwas schönes mit jemand anderem zu erleben.

    Ach, Sch***!

    Muss auch wieder arbeiten. Laufe sowieso schon nur auf höchstens 70 Prozent.

    LG
    Schlafmaus


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