+ Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 15

  1. Registriert seit
    29.08.2007
    Beiträge
    299

    Sibylle Berg über das Verlassenwerden

    Sehr treffend, wie ich finde. Was meint ihr?
    Viel Spaß beim Lesen! Lamariposa



    "Verliebte Kuhaugen machen, Köfferchen packen - und abhauen: In jeder zweiten Beziehung, in die ein anderer Mensch eindringt, obsiegt der oder die Neue. Warum ist es eigentlich so schwer, sein Leben mit nur einem einzigen Partner zu verbringen?

    Lebensentwürfe gibt es, die nachzuvollziehen nur mit größter Mühe gelingen mag. Erwachsene Menschen stehen nach 20, 30 gemeinsam verbrachten Jahren voreinander, und dann sagt einer Sätze wie: Ich konnte mich nicht dagegen wehren. Ich habe doch auch ein Recht darauf, glücklich zu sein! Das bedeutet: Ich habe mich in jemand anderen verliebt. Dann packen sie ihr Köfferchen, "du hörst von meinem Anwalt", und schlagen die Tür noch nicht mal zu. Ratlos sehen wir dem Menschen nach, der in den Wahnsinn taumelt." Verlassenwerden: Liebe ist nur ein Viertel des Lebens - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Geändert von Lukulla (13.09.2011 um 18:08 Uhr) Grund: Zitat gekürzt, da Einstellen des kompletten Textes das CopyRight verletzen kann


  2. Registriert seit
    19.02.2009
    Beiträge
    2.023

    AW: Sibylle Berg über das Verlassenwerden

    Ich hab das zufällig auch grad gelesen und war entsetzt. Ich hätte Sybille Berg gar nicht so konservativ eingeschätzt.


  3. Registriert seit
    29.08.2007
    Beiträge
    299

    AW: Sibylle Berg über das Verlassenwerden

    Ich musste schmunzeln, auch über ihre wie gewohnt sehr trockene Art... Finde diese Einstellung übrigens nicht konservativ (geht man von "einer normal guten, normal freundlichen Beziehung aus").

  4. Avatar von Loop1976
    Registriert seit
    20.02.2007
    Beiträge
    21.011

    AW: Sibylle Berg über das Verlassenwerden

    Zitat Zitat von Ditha Beitrag anzeigen
    Ich hab das zufällig auch grad gelesen und war entsetzt. Ich hätte Sybille Berg gar nicht so konservativ eingeschätzt.
    warum konservativ? verstehe ich grad auch nicht....

    auf jeden fall ist an dem aritikel viel wahres dran..... sehr viel sogar, finde ich
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Schade, dass man im Leben Menschen begegnet, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht


  5. Registriert seit
    19.02.2009
    Beiträge
    2.023

    AW: Sibylle Berg über das Verlassenwerden

    Warum ich das konservativ finde? Ich versuchs mal zu erklären.

    Zitat Zitat von lamariposa Beitrag anzeigen
    "Verliebte Kuhaugen machen, Köfferchen packen - und abhauen: In jeder zweiten Beziehung, in die ein anderer Mensch eindringt, obsiegt der oder die Neue. Warum ist es eigentlich so schwer, sein Leben mit nur einem einzigen Partner zu verbringen?
    Abwertung der Verliebtheit und Lob der langjährigen reifen Beziehung empfinde ich als konservativ. Außerdem bezweifle ich, dass hier die Fakten stimmen. Zumindest bei den Männern heißt es doch immer, dass sich nur 10% für die Geliebte und gegen die Ehefrau entscheiden, also ist das hier reine Panikmache.


    Zitat Zitat von lamariposa Beitrag anzeigen
    Lebensentwürfe gibt es, die nachzuvollziehen nur mit größter Mühe gelingen mag. Erwachsene Menschen stehen nach 20, 30 gemeinsam verbrachten Jahren voreinander, und dann sagt einer Sätze wie: Ich konnte mich nicht dagegen wehren. Ich habe doch auch ein Recht darauf, glücklich zu sein! Das bedeutet: Ich habe mich in jemand anderen verliebt. Dann packen sie ihr Köfferchen, "du hörst von meinem Anwalt", und schlagen die Tür noch nicht mal zu. Ratlos sehen wir dem Menschen nach, der in den Wahnsinn taumelt.
    Ich finde es nicht " nur mit größter Mühe nachzuvollziehen", dass man sich nach 30 Jahren Beziehung neu verliebt, sondern einfach menschlich. Und Verliebtheit als Wahnsinn zu bezeichnen, ist zumindest sehr einseitig.

    Zitat Zitat von lamariposa Beitrag anzeigen
    Gehen wir von einer normal guten, normal freundlichen Beziehung aus. Eine, in der man miteinander redet, wenn auch nicht ununterbrochen, in der man lacht und gemeinsam einschläft, in der man dem Verfall des anderen nicht unbedingt mit Jubilieren, so doch gutmütig beiwohnt. Eine Beziehung, in der man sich nicht verspannt, die meisten Geheimnisse des anderen kennt, seine blöde Verwandtschaft und seine Angewohnheiten.
    Ich finde es aufschlussreich, dass Sexualität in der Aufzählung nicht vorkommt, nur gemeinsam einschlafen, entspannt sein und Vertrautheit.

    Zitat Zitat von lamariposa Beitrag anzeigen
    Vielleicht waren da Kinder mit Krankheiten und Sorgen, und die Steuer war zu hoch, und die Haare fielen aus, da waren Erkältungen und Darmgrippen, versaute Urlaube und nervende Nachbarn. Alles haben sie zusammen ausgehalten, ausgestanden. Wie kleine Tiere in einer Höhle wird man da doch, in dieser Vertrautheit, die nur durch ständige Berührung unserer schlecht durchbluteten Haut entsteht. Und dann: Ich habe mich verliebt, es ist einfach so passiert.
    Familie als schützende Höhle ist ein konservatives Ideal.


    Zitat Zitat von lamariposa Beitrag anzeigen
    Keinem passiert das einfach so, das muss man doch wollen und zulassen. Natürlich schlummern in uns allen genetische Programme, die nach Paarung schreien. Natürlich sieht man immer wieder einen netten Menschen, einen potentiellen Partner, vielleicht verliert man sich mithin in erregenden Gesprächen, von denen man glaubt, sie so lebendig noch nie vorher erlebt zu haben. Aber darum einen Menschen verraten, mit dem man sein halbes Leben verbracht hat?
    Ich glaube schon, dass es einfach so passieren kann. Ich würde Verliebtheit auch nicht als biologisches Programm abwerten. Genauso kann man nämlich das Bedürfnis nach lebenslanger Bindung und Geborgenheit als biologisches Programm bezeichnen. Genetisch gesehen schlummert im Menschen beides.

    Zitat Zitat von lamariposa Beitrag anzeigen
    Sicher, sicher - jeder Mensch belebt andere Teile unseres Charakters. Der eine lässt uns wild sein, intellektuell, der andere kindisch und albern, möglich, dass so ein neuer potentieller Partner einem das Gefühl gibt, eine Seite zu aktivieren, von der wir selbst glaubten, sie sei nicht vorhanden. Das lässt einen lebendig fühlen, und das heißt, sich jung zu fühlen, denn wem macht es schon Spaß, die Vergänglichkeit zu akzeptieren?
    Was ist daran falsch, sich neu zu entdecken und jung zu fühlen?

    Zitat Zitat von lamariposa Beitrag anzeigen
    Da wird verlassen, betrogen, da wird die Idee, dass jeder austauschbar sei, zur Gewissheit - und außer Acht gelassen, dass eine Beziehung doch nur ein Viertel unseres Lebens ausmacht. Sie ist wichtig für die Geborgenheit, das familiäre Wohlgefühl. Aber den Versuch, gegen die Endlichkeit anzugehen, könnte man doch wundervoll in den drei anderen Bereichen - Beruf, Wohnort oder Freundeskreis - machen. Könnte sich endlich den Beruf suchen, den man schon immer wollte, Abenteuerurlaub machen, ein Studium beginnen oder sich der Verfeinerung seines Charakters widmen.
    Das hat nichts mit Austauschbarkeit zu tun. Beides kann schön sein, eine lebenslange Beziehung oder mehrere Beziehungen mit verschiedenen Partnern. Ich finde, als Erwachsener muss man damit rechnen, dass eine Bindung nicht ewig hält. Und da wird auch kein Urvertrauen zerstört, nur Kinder haben ein Recht darauf, dass ihr Urvertrauen nicht zerstört wird.

    Seltsame Gewichtung: Liebe zählt ein Viertel, genauso viel wie Wohnen???

    Zitat Zitat von lamariposa Beitrag anzeigen
    Doch das ist zu kompliziert, nicht lustvoll genug, die Resultate nicht rasch erhältlich, also machen die meisten das, was einen schnellen Effekt hat: eine Affäre, eine neue Liebe, das alte Leben scheinbar hinter sich lassen. Was glauben die denn, wie viele Leben sie noch haben? Das könnten sie sich überlegen, die Leutchen, in diesen Sekunden, bevor sie sich entscheiden zu gehen. In den Minuten, bevor es sie überkommt, das große, neue, wilde Gefühl, gegen das man so machtlos ist.
    Warum wird immer behauptet, es sei einfach und bequem, eine neue Liebe zu leben, da wird aber gewaltig was unterschätzt.


    Zitat Zitat von lamariposa Beitrag anzeigen
    Alles wird bleiben, wie es war. Nur vielleicht schlechter."
    Echt, das hätte auch irgendein CSU-Politiker schreiben können. Da hab ich schon Besseres von Sybille Berg gelesen, z.B. einen ihrer ersten Romane mit dem Titel "Sex II".

    Aber ich merke gerade, ich bin hier im Trennungsforum. Ich will hier niemanden verletzen, also bitte nicht falsch verstehen.

    Liebe Grüße,

    Ditha
    Geändert von Ditha (13.09.2011 um 17:00 Uhr)

  6. Avatar von elli07
    Registriert seit
    08.11.2007
    Beiträge
    10.790

    AW: Sibylle Berg über das Verlassenwerden

    Na ja, mal wieder das pauschale Gejammer über die pösen, unverantwortlichen Menschen, die sich trennen, weil sie ja nur auf das schnelle Vergnügen und Frischfleisch aus sind. Für die der andere ja eh einfach so austauschbar ist und die sich Hals über Kopf und grundlos aus dem Staub machen....... blablabla Klaro, die "Drohung" am Schluss darf nicht fehlen, dass der getrennt nie sein Glück finden wird..... Mann o Mann !

    Oft genug gelesen, gehört.... Nur weil das jetzt von Sibylle Berg kommt, wird es nicht richtiger oder schlüssiger oder sonst was. Zumindest nicht für mich. Aber der Beitrag ist "nur" eine Kolumne. Auch nicht ihre erste.

    Andere mögen das anders sehen und sich bestätigt fühlen aufgrund des Beitrags, habe ich kein Problem mit.

    Gruß, Elli
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)
    Geändert von elli07 (13.09.2011 um 21:53 Uhr) Grund: Ergänzung

  7. Inaktiver User

    AW: Sibylle Berg über das Verlassenwerden

    Hallo Ditha!

    Möchte mal deine Ansichten aus meinem Betroffenen-Blickwinkel kommentieren.

    Zitat Zitat von Ditha Beitrag anzeigen
    Warum ich das konservativ finde? Ich versuchs mal zu erklären.



    Abwertung der Verliebtheit und Lob der langjährigen reifen Beziehung empfinde ich als konservativ. Außerdem bezweifle ich, dass hier die Fakten stimmen. Zumindest bei den Männern heißt es doch immer, dass sich nur 10% für die Geliebte und gegen die Ehefrau entscheiden, also ist das hier reine Panikmache.


    Jedoch gehen 80% dieser durch die Affäre getroffenen Beziehungen in die Brüche !


    Ich finde es nicht " nur mit größter Mühe nachzuvollziehen", dass man sich nach 30 Jahren Beziehung neu verliebt, sondern einfach menschlich. Und Verliebtheit als Wahnsinn zu bezeichnen, ist zumindest sehr einseitig.

    Stimmt

    Ich finde es aufschlussreich, dass Sexualität in der Aufzählung nicht vorkommt, nur gemeinsam einschlafen, entspannt sein und Vertrautheit.

    Doch viele leben erstmal eine parallele-doppelte Sexualität.



    Familie als schützende Höhle ist ein konservatives Ideal.

    Aber ein wunderschönes - frag meine 3 Kinder, deren Ideal zerbrochen ist !


    Ich glaube schon, dass es einfach so passieren kann. Ich würde Verliebtheit auch nicht als biologisches Programm abwerten. Genauso kann man nämlich das Bedürfnis nach lebenslanger Bindung und Geborgenheit als biologisches Programm bezeichnen. Genetisch gesehen schlummert im Menschen beides.



    Was ist daran falsch, sich neu zu entdecken und jung zu fühlen?

    Das ist nicht falsch, könnte aber auch mit dem ALTEN partner zusammen passieren - wenn man denn wollte.

    Das hat nichts mit Austauschbarkeit zu tun. Beides kann schön sein, eine lebenslange Beziehung oder mehrere Beziehungen mit verschiedenen Partnern. Ich finde, als Erwachsener muss man damit rechnen, dass eine Bindung nicht ewig hält. Und da wird auch kein Urvertrauen zerstört, nur Kinder haben ein Recht darauf, dass ihr Urvertrauen nicht zerstört wird.

    OH JA! Beim Erwachsenen wird auch eine Art Urvertrauen zerstört!!!!!!
    Nicht das in den Partner, der ist ja ein Mensch mit Fehlern wie jeder von uns.

    Zerstört werden kann das Urvertrauen in sich SELBST - du glaubst verrückt zu sein, da du nicht gemerkt hast, dass dein Partner seit Monaten (oder Jahren?) eine Parallelbeziehung hatte -
    er stellt dich vor vollendete Tatsachen ohne vorher etwas anzudeuten.

    Du fragst dich: Was stimmt nicht mit meiner Wahrnehmung? Kann ich mich überhaupt auf mich selbst verlassen?
    DAS ist das Problem der Betrogenen!

    Aus vielen Gesprächen mit Betroffenen habe ich das immer wieder herausgehört.

    Und dadurch hast du LANGE Probleme überhaupt Beziehungen zu anderen einzugehen - immer fragst du dich: Stimmt das eigentlich, was ich höre - sehe - fühle ??????



    Seltsame Gewichtung: Liebe zählt ein Viertel, genauso viel wie Wohnen???



    Warum wird immer behauptet, es sei einfach und bequem, eine neue Liebe zu leben, da wird aber gewaltig was unterschätzt.
    Natürlich ist das nicht leichter, wenn das eigentliche Problem desjenigen, der geht, nicht gelöst, sondern nur der Partner ausgetauscht wird.



    Echt, das hätte auch irgendein CSU-Politiker schreiben können. Da hab ich schon Besseres von Sybille Berg gelesen, z.B. einen ihrer ersten Romane mit dem Titel "Sex II".

    Aber ich merke gerade, ich bin hier im Trennungsforum. Ich will hier niemanden verletzen, also bitte nicht falsch verstehen.

    Liebe Grüße,

    Ditha
    Keine Sorge - ich bin nicht verletzt durch deine Worte - ich verstehe sie sogar - vor 5 Jahren hätte ich wohl genauso gedacht.

    Mehr verletzt oder eher gesagt erschüttert als jetzt kann ich schwerlich werden (Krankheit mal ausgenommen).


    Liebe Grüße


  8. Registriert seit
    19.02.2009
    Beiträge
    2.023

    AW: Sibylle Berg über das Verlassenwerden

    Hallo bin ich,

    vielen Dank für deine Kommentare! Ich kann mich schon gut in dich einfühlen, weil ich auch mehrmals verlassen wurde, ich weiß wie schlimm das ist

    Leider kann ich dich nicht zitieren, aberr ich versuche trotzdem, auf Deine Kommentare einzugehen:

    Ich wusste nicht, dass 80% der betroffenen Bziehungen in die Brüche gehen.

    Die Familie als schützende Höhle ist ein konservatives Ideal - das habe ich so gemeint:

    Natürlich brauchen Kinder diese schützende Höhle, um vertrauensvoll aufzuwachsen. Ich würde auch nie in eine Familie mit kleineren Kindern einbrechen, Kinder sind für mich was Heiliges. Also wenn ich mich in einen verheirateten Mann mit Kindern verlieben würde (was schon passiert ist), dann wäre außer Schwärmen und ein bisschen Flirten und Bewundern nichts drin.

    Aber die Konservativen sagen darüber hinaus, dass die Familie auch für Erwachsene eine schützende Höhle ist. Schutz vor der rauhen, kalten, kapitalistischen Welt da draußen, die aber als solche akzeptiert wird. Während die Linken eher sagen, dass man versuchen muss, diese Welt zu verändern, anstatt sie durch Heimeligkeit zu kompensieren.

    Thema Urvertauen:

    Interessant, wie Du das Thema interpretierst, also das Vertrauen in sich selbst wird zerstört durch den Betrug? Das leuchtet mir ein und ich finde Betrug nicht schön. Trotzdem finde ich, dass man von vornherein einkalkulieren muss, der der Partner auch in der Ehe ein eigenständiger Mensch ist und sich jeder Zeit in jemand anders verlieben kann. Und dass er sich dann in einem Dilemma befindet, weil er nicht weiß, wie er damit umgehen soll und es mir deshalb verheimlicht. Dann sieht man es gar nicht so sehr als Betrug, sondern es gehört zur Tragik de Menschen, dass er in so eine Situaton geraten kann.

    Alles Gute,

    Ditha

  9. Avatar von blackheart
    Registriert seit
    26.11.2009
    Beiträge
    1.069

    AW: Sibylle Berg über das Verlassenwerden

    hallo!
    habe gerade den artikel gelesen. total weltfremd, aus heutiger sicht und erzkonservativ.

    wer sagt denn, daß man sein ganzes leben mit einem menschen verbringen muß, viele ehen bestehen sowieso nur aus gewohnheit und gleilchförmigkeit! schön, wenn es nicht so ist. leider sind das tatsachen.

    wenn einer sich in der beziehung absolut längere zeit nicht mehr wohlfühlt, die liebe total erkaltet ist aus welchen umständen auch immer, warum sollte derjenige sich über jahrzehnte quälen?

    leider kann man eine langjährige beziehung nicht mehr völlig ändern, dazu sind die verhaltensmuster zusehr eingeprägt über die jahre. auch wird nicht jeder einen völlig anderen beruf ergreifen , daß ändert ja nicht die person mit der er leben muß.

    wer sagt, daß 80 % der zweitbeziehungen in die brüche gehen??? wo hast du das her. ist wohl deine interpretation.

    das ist eben falsch immer nur von z.b. rein sexuellen zweitbeziehungen auszgehen, die vielleicht nicht lange halten.

    es gibt ja auch gefühle in vielen zweitbeziehungen.

    lg.c.

  10. Avatar von schafwolle
    Registriert seit
    17.09.2008
    Beiträge
    20.948

    AW: Sibylle Berg über das Verlassenwerden

    Zitat Zitat von blackheart Beitrag anzeigen
    wer sagt, daß 80 % der zweitbeziehungen in die brüche gehen???
    Wenn ich das richtig verstanden habe, waren die Zweitbeziehungen, welche aus einer Affaire heraus entstanden sind, gemeint.

+ Antworten
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •