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    Erleuchtung Sammelklage gegen das neue Unterhaltsrecht

    Hallo,
    viele Frauen wollen etwas tun gegen das neue Unterhaltsrecht. Schließen wir uns zusammen, klagen wir oder was immer es an öffentlichkeitswirksamen Aktionen gibt.
    Gewinnen fängt an mit Beginnen.
    Victoria12

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    AW: Sammelklage gegen das neue Unterhaltsrecht

    Warum sollte ich dagegen klagen?
    Ich find`s gut.
    Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.

  3. Inaktiver User

    AW: Sammelklage gegen das neue Unterhaltsrecht

    Zitat Zitat von victoria12 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    viele Frauen wollen etwas tun gegen das neue Unterhaltsrecht. Schließen wir uns zusammen, klagen wir oder was immer es an öffentlichkeitswirksamen Aktionen gibt.
    Gewinnen fängt an mit Beginnen.
    Victoria12
    Zum Scheitern veruteilt, denn das BVerfG wird eine Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz als unzulässig verwerfen. Die Verfassungsbechwerde könnte nur mit wirklich guter Begründung gegen ein letztinstanzliches, unterhaltsversagendes oder -begrenzendes Gesetz zulässig sein.

  4. Inaktiver User

    AW: Sammelklage gegen das neue Unterhaltsrecht

    Zitat Zitat von victoria12 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    viele Frauen wollen etwas tun gegen das neue Unterhaltsrecht. Schließen wir uns zusammen, klagen wir oder was immer es an öffentlichkeitswirksamen Aktionen gibt.
    Gewinnen fängt an mit Beginnen.
    Victoria12
    Es gibt nur eins, was frau dagegen tun kann.

    Sich immer finanziell unabhängig machen und bleiben.


  5. Inaktiver User

    AW: Sammelklage gegen das neue Unterhaltsrecht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt nur eins, was frau dagegen tun kann.

    Sich immer finanziell unabhängig machen und bleiben.

    So sehe ich das auch.

    Ich finde das neue Unterhaltsrecht grundsätzlich gut und würde von daher nie dagegen klagen.

  6. Inaktiver User

    AW: Sammelklage gegen das neue Unterhaltsrecht

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gibt nur eins, was frau dagegen tun kann.

    Sich immer finanziell unabhängig machen und bleiben.


  7. Inaktiver User

    AW: Sammelklage gegen das neue Unterhaltsrecht

    Als 2003 unter Kanzler Schröder der steuerliche Haushaltsfreibetrag, der Alleinerziehenden zustand, von 2340 € auf 1308 € jährlich gekürzt wurde - gingen Petitionen an den Bundestag, erschienen Artikel in Zeitungen, Zeitschriften, gebracht hat es nichts.
    Lass es dir noch mal auf der Zunge zergehen, 2340 € jährlich durfte alleinerziehende berufstätige Frau steuerfrei verdienen. Der Rest wurde versteuert. ab 2004 betrug der dann jährlich 1308 €.
    Das Ehegattensplitting ist nie aufgehoben worden. Davon profitieren bis heute "Hausfrauen"ehen.

    Ich habe nach der Schule eine Beruf erlernt, danach studiert. Ich habe geheiratet, 2 Kinder bekommen. Das ist 25 Jahre her. Ich habe immer Vollzeit gearbeitet. Meine Ehe hat gerade mal 6 Jahre gehalten, als er ging waren die Kinder anderthalb und drei Jahre alt.
    Ich habe keinen Ehegattenuntgerhalt bekommen, aber ich musste auch keine Rentenpunkte abgeben. Das geht heut nicht mehr.
    Da ich mein Studium schneller durchgezogen hatte als mein Mann, galt mein Einkommen als eheprägend. Ich hätte ihn also weiter unterstützen müssen, da er zum Zeitpunkt der Trennung arbeitslos war. Das Recht galt nämlich für beide Seiten.
    Es war halt damals noch ein bisschen ungewöhnlich, das Frau der Haupternährer war.
    Das hat in den letzten Jahren immer mehr zugenommen.
    Wer das nicht wahrhaben wollte, der steht heute gelackmeiert da.

    So wenig, wie man erwarten kann, dass die Liebe des Partners ewig hält, so wenig kann man erwarten, dass man vom Partner bis an sein Lebensende versorgt wird. Das was man erwarten kann, ist eine gewisse Fairness und Respekt. Das ist aber meist schon in der Ehe verloren gegangen.

    Es ist in der heutigen Zeit schon sehr schwer für qualifizierte Leute einen Job zu finden, erst recht für Frauen, die seit Jahren nicht mehr in die Hierarchie, den Druck, das Tempo eines Unternehmens eingebunden sind.
    Aber auch das ist nix neues.

    Ich verlor meinen Job nach langer Krankheit, ich habe mich fast 200 mal beworben. Nix.
    Und ich verfüge über eine Reihe Qualifikationen. Und nebenbei manage ich seit dem ich 23 bin, ein kleines Unternehmen, wie uns die Vorwerkwerbung weismachen wollte.
    Ich habe seelisch unter dieser Zwangsarbeitspause sehr gelitten.
    Denn ich habe mein Geld nicht selber verdienen dürfen. Ich war abhängig vom Amt.
    Heute habe ich wieder eine Job. Nicht gut bezahlt und körperlich schwer, nach meiner Krankheit Wahnsinn, aber ich verdiene wieder eigenes Geld.
    Geändert von Inaktiver User (13.11.2010 um 22:29 Uhr) Grund: Nachtrag eingefügt

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    AW: Sammelklage gegen das neue Unterhaltsrecht

    Noch ein Versuch, bin eben rausgeworfen worden...
    Liebe Hillary,
    ich bin nicht für einseitige Privilegien für Ehefrauen. Aber: Wir sind nicht gleichberechtigt, was Bezahlung, Kinderbetreuung, Karrierechancen betrifft. Familienmanagerin ist auch ein Beruf und ermöglicht manchem Mann die Karriere. Findet Frau nach der Scheidung keinen Job, zahlt die Steuerzahlerin und Männe vergnügt sich u. U. in der Karibik.
    Frauen wurschteln sich überqualifiziert und unterbezahlt durch, sind stolz auf ihre "Unabhängigkeit" und merken nicht, wie ihnen schleichend die Rechte entzogen werden. Mehr für alle! Der Erfolg der Männer basiert auf der Geduld der Frauen- immer noch!

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    AW: Sammelklage gegen das neue Unterhaltsrecht

    Zitat Zitat von victoria12 Beitrag anzeigen
    Wir sind nicht gleichberechtigt, was Bezahlung, Kinderbetreuung, Karrierechancen betrifft.
    Das habe ich ja noch nie gehört, dass Ehefrauen schlechter bezahlt würden oder weniger Karrierechancen hätten als... wer eigentlich? Ehemänner? Unverheiratete Frauen? Hä? Wer steht denn da im Gegensatz?

    Wo Kinderbetreuungsplätze Mangelware sind, werden Alleinerziehende bevorzugt. Das würde dir nach einer Scheidung sicher auch besser gefallen. Für mich total klar, dass das so laufen muss, weil Nicht-Alleinerziehende bessere Ausgleichsmöglichkeiten haben.
    Wir haben aber inzwischen einen Rechtsanspruch auf den Kindergartenplatz, von daher zieht das Argument ja wohl kaum.

    Familienmanagerin ist auch ein Beruf und ermöglicht manchem Mann die Karriere.
    Wie, Beruf? Möchtest du Bezahlung dafür?
    Wenn du mit einem Mann den Deal hast, dass du die Familie managst, damit er beruflich den Rücken frei hat: deine Entscheidung. Es wird ja sogar steuerlich und rententechnisch gefördert, dieses Modell. Was gibt es da zu kritisieren? Dass der Deal nach einer Scheidung nicht ein Leben lang weiter Bestand hat? Das finde ich ehrlich gesagt ganz schön unverfroren.

    Findet Frau nach der Scheidung keinen Job...
    ... hat sie womöglich mit ihrer vorherigen Berufswahl (Familienmanagerin) danebengelangt? Wieviel Jahre umfasst denn so eine Laufbahn als Familienmanagerin? Bis zur Rente mit 67?

    Frauen wurschteln sich überqualifiziert und unterbezahlt durch
    Das Problem kennen auch Männer. Sprichst du jetzt von der Arbeitswelt oder auch von dem Berufsfeld Familienmanagement?

    ...sind stolz auf ihre "Unabhängigkeit"...
    Ja, sehr. Ich finde es gut, dass meine Rente an meiner Arbeitsleistung, also in meinen beruflichen Händen liegt und nicht an dem wackeligen Faden einer weiter Bestand haben müssenden Ehe.
    Warum setzt du Unabhängigkeit in Anführungszeichen?

    ... und merken nicht, wie ihnen schleichend die Rechte entzogen werden. Mehr für alle! Der Erfolg der Männer basiert auf der Geduld der Frauen- immer noch!
    Gute Güte, ein bisschen mehr politisches Denken kann aber auch nicht schaden. Der Entzug von Rechten im Arbeitsleben betrifft Männer wie Frauen und das hat mehr mit Globalisierung zu tun als alles andere.Wir stehen im Konkurrenzkampf mit allen Ländern der Welt, also mit Arbeitnehmern, die sich mit wesentlich weniger Lohn begnügen (müssen).
    Ich habe keine Ahnung, was für ein Recht das sein soll, auf dem du da so vehement beharrst. Was wird dir denn konkret genommen durch das neue Unterhaltsrecht?
    Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.

  10. Inaktiver User

    AW: Sammelklage gegen das neue Unterhaltsrecht

    Zitat Zitat von victoria12 Beitrag anzeigen
    Der Erfolg der Männer basiert auf der Geduld der Frauen- immer noch!
    wenn frauen sich freiwillig auf das modell: hausfrauenehe einlassen- ist das ihre freie entscheidung.

    willst du diese frauen etwa entmündigen oder ihrer entscheidungsfreiheit berauben?

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