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    AW: Der eigene Tod, das eigene Sterben

    Ich mag eigentlich die Personalisierung bei Beerdigungen nicht, jedenfalls nicht fürmich.

    Wenn ich an meine Beerdigung denke tut es mir eigentlich leid, dass ich nicht Mitglied der katholischen Kirche bin.
    Ein ordentliches Requiem, wenigstens halbwegs gut gesungen. Danach das festgelegte Ritual am Grab - das würde mir gefallen.

    Aber natürlich bitte ,bloß keinen Pfarrer, der ein paar persönliche Worte über den Verstorbenen sagt. Allein bei dem Gedanken würde ich gern aus der Urne hüpfen.

    Ok, die Frage stellt sich nicht, ich bin kein Kirchenmitglied.
    Was ich ok finden würde wäre, wenn meine Freunde sich nach meinem Tod zusammensetzen, vielleicht zusammen essen und dabei dürfen sie gern auch über mich reden und über mich lachen - wenn ihnen danach ist.
    Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.
    (Friedrich Hölderlin)

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    AW: Der eigene Tod, das eigene Sterben

    ....
    Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.
    (Friedrich Hölderlin)

  3. VIP

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    AW: Der eigene Tod, das eigene Sterben

    Ach jofi, wer singt denn schon halbwegs schön.

    Und der, den ich auserkoren hatte, bei meiner Trauerfeier ein paar schräge Töne zu spielen, der hat sich kürzlich entzogen.

    Ansonsten ist mir eigentlich alles wurst, was nach meinem Tod so los ist. Testament habe ich, für die Hunde - jetzt den Hund - ist gesorgt hoffentlich. Ob die mich begraben oder verbrennen ist mir egal. Und ich zahle da auch nichts im Voraus. Die bedachten Organisationen werden sich das schon leisten können.
    ur bei einer eventuellen Rede möchte ich schon, dass meine Freu ndinnen den Redner briefen. Hab ich bei meinen Verstorbenen auch gemacht.

    Am liebsten wäre mir, meine Asche würde irgendwo mit dem Wind verblasen und die Freunde, die dann noch da sind würden sich mit feinstem Single Malt oder Barbaresco und Free Jazz oder BeBop zusammensetzen, während draußen der Sturm tobt ... Oder der Schneesturm.

    Romantisch.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

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    AW: Der eigene Tod, das eigene Sterben

    Ich zahle auch nichts für meine Bestattung im Voraus.
    Meine Erben sind meine Kinder, die können dann auch dafür zahlen.

    Ich will verbrannt und danach in der Erde verbuddelt werden. Kompostierbare Urne und ich werde Teil der Erde. Der Gedanke gefällt mir.
    Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.
    (Friedrich Hölderlin)

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    AW: Der eigene Tod, das eigene Sterben

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Ich mag eigentlich die Personalisierung bei Beerdigungen nicht, jedenfalls nicht für mich.

    Wenn ich an meine Beerdigung denke tut es mir eigentlich leid, dass ich nicht Mitglied der katholischen Kirche bin.
    Ein ordentliches Requiem, wenigstens halbwegs gut gesungen. Danach das festgelegte Ritual am Grab - das würde mir gefallen.
    Interessant.
    Ich finde, eine Ansprache über den Verstorbenen gehört dazu - für die Trauergäste und auch als Anerkennung für den Verstorbenen. Bei katholischen Beerdigungen, bei denen das dann tatsächlich nicht so ist, fehlt mir etwas.

  6. Inaktiver User

    AW: Der eigene Tod, das eigene Sterben

    Finde es interessant daß hier viele beim Thema "der eigene Tod" über die Modalitäten der Beerdigung nachdenken.
    Das wäre mir sowas von egal, dann bin ich ja nicht mehr da.
    Naja auf meinem Begräbnis wird auch niemand sein, vielleicht kann ich das deshalb nicht nachvollziehen.
    Also wenn schon dann wüde ich mir wünschen daß es überhaupt kein Grab gibt, sowas wie Asche irgendwo verstreuen., aber wer sollte das machen?

    Gedanken mache ich mir bloß darüber was mit meinen Sammlungen passiert, Musik, Instrumente und anderes, wäre schade wenn das im Müll landet oder keine Ahnung was passiert wenn jemand stirbt der keine Nchkommen oder sonstige Kontakte hat.
    Das ist eigentlich wenn man so viel mein Leben, mein Lebenswerk, wie eine Bibliothek die irgendwie für jemanden erhalten werden sollten, zumal diese Datenträger ja gerade aussterben, eigentlich Weltkulturerbe was ich da zusammengetragen habe.
    Darum sollte ich mich viellleicht mal kümmern. Schwierig, gerade in dieser Zeit noch eingeschränkterer Kontaktmöglichkeiten, müßte das wohl wirklich mal mit einem Notar besprechen was man da tut.

    Daß ich mich von niemandem verabschieden muß finde ich sehr beruhigend und erleichternd.
    Vermissen werde ich die Musik (natürlich nicht wenn ich tot bin), aber aus jetziger Sicht.
    Geändert von Inaktiver User (17.10.2020 um 00:40 Uhr)

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    AW: Der eigene Tod, das eigene Sterben

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Interessant.
    Ich finde, eine Ansprache über den Verstorbenen gehört dazu - für die Trauergäste und auch als Anerkennung für den Verstorbenen. Bei katholischen Beerdigungen, bei denen das dann tatsächlich nicht so ist, fehlt mir etwas.

    Mir nicht, ich kenne das aber auch eher nicht so und vielleicht ginge es mir sonst genauso.

    Ich mag es, wenn ein /e Geistliche neben den geistlichen Worten einfach die Lebensstationen benennt, ohne viel Auslegung, fast amtlich.

    Das finde ich irgendwie würdig - auch, dass der volle Name dabei noch evtl sogar mehrmals genannt wird.

    Das ist ja fast das letzte Mal, dass Vor-und Zuname erklingen.

    Durch das Rituelle empfinde ich es wie aus größerem Abstand und unser Kommen und Gehen in etwas Größeres eingebettet.
    Das Leben ist schön.

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    AW: Der eigene Tod, das eigene Sterben

    Interessant wie unterschiedlich die Meinungen/Empfindungen sind.

    Mich interessiert dagegen gar nicht, was mit meinen Habseligkeiten passiert.

    Ob es weggeworfen/verkauft/verschenkt/behalten wird.

    Wichtig sind mir andere Dinge.... Das alles organisiert ist.

    Ich finde es in Deutschland wirklich schrecklich. Da ist ein näher Angehöriger gestorben. Man ist noch im Schock und trauerzustand. Aber dann muss man sofort einen Bestatter suchen, Verträge unterschreiben, viele entscheidungen treffen und sich um die Bürokratie kümmern.

    Für mich ist alles geregelt und bezahlt. Das beruhigt mich ungemein.
    When a man tells you A and does B, believe B because A is what hes trying to get you to believe, B is who he is

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    AW: Der eigene Tod, das eigene Sterben

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Interessant.
    Ich finde, eine Ansprache über den Verstorbenen gehört dazu - für die Trauergäste und auch als Anerkennung für den Verstorbenen. Bei katholischen Beerdigungen, bei denen das dann tatsächlich nicht so ist, fehlt mir etwas.
    Bei katholischen Beerdigungen macht das doch der Pfarrer?

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    AW: Der eigene Tod, das eigene Sterben

    Zitat Zitat von MrsBingley Beitrag anzeigen
    Bei katholischen Beerdigungen macht das doch der Pfarrer?
    Nicht notwendigerweise.
    Früher geschah das eigentlich gar nicht wenn „normale Menschen“ bestattet wurden.
    Im Zuge der Personalisierung haben sie damit auch angefangen.

    Mein Bier ist es nicht.
    Die alten Riten sind in der Regel deutlich schöner und packender als die rethorischen Fähigkeiten der Pfarrer.
    Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.
    (Friedrich Hölderlin)

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