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  1. Avatar von Marta-Agata
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    AW: von der Beerdigung "ausgeladen"

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    das hat die TE mit keinem Wort geschrieben, das wurde hier im Forum einfach unterstellt.
    Doch - sie hat sehr deutlich geschrieben, worum es ihr geht, aber das diskutieren wir im anderen Thread.

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen
    Als meine Schwiegermutter beerdigt wurde, kam ihre Tochter die seid 2 Jahren sie weder besucht hatte und auch den Kontakt zu den restlichen Geschwistern abgebrochen hatte.
    Wir haben sie bewusst nicht ausgeladen, aber nicht mehr zum anschließenden Kaffee gebeten, war alles O.K. sie hat sich benommen, mit keinem der Familie gesprochen und gut war...
    Wenn wir das getan hätten, dann wären wir genauso bescheuert wie sie!!!! Auf dieses Niveau wollten wir uns nicht begeben. Selbst im Nachruf im örtlichen Käseblatt stand einfach Deine Kinder...
    Wir führen niemanden öffentlich vor!
    Das finde ich absolut richtig und gut so!
    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Das kann in Extremfällen sehr schmerzhaft sein zB bei unverheirateten Paaren, die keine entsprechenden Regelungen getroffen haben und wo dann die Eltern des Verstorbenen über die Beerdigung entscheiden.
    Selbstverständlich entscheiden dann die Eltern über die Beerdigung.
    Alles andere wäre nicht im Sinne des Toten - der hat ja bewusst nichts anderes geregelt und jeder weiß, wie die Regeln da sind.

    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen
    Sehe ich genauso. Vor allem da man aus besagten Strang überhaupt keine Info hat, wie sie davon erfahren hat. (denke nicht das in 500KM Entfernung das in der Zeitung steht)

    Nur vom hören sagen, das jemand gestorben ist und am Dienstag die Beerdigung ist, würde ich nicht als Einladung empfinden.
    Ich denke, sie hat über Kontakt mit dem Vater ihres Kindes erfahren - dazu braucht man keine Anzeige.


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    AW: von der Beerdigung "ausgeladen"

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich entscheiden dann die Eltern über die Beerdigung.
    Alles andere wäre nicht im Sinne des Toten - der hat ja bewusst nichts anderes geregelt und jeder weiß, wie die Regeln da sind.
    Wie kommst du denn auf sowas? Das ist genau so individuell wie alle anderen Fälle. Es gibt tausend Gründe, warum (noch) nichts geregelt ist. Dass dann automatisch die Entscheidung durch die Eltern im Sinne des Toten wäre, ist doch Unfug.

  3. Avatar von Marta-Agata
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    AW: von der Beerdigung "ausgeladen"

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Wie kommst du denn auf sowas? Das ist genau so individuell wie alle anderen Fälle. Es gibt tausend Gründe, warum (noch) nichts geregelt ist. Dass dann automatisch die Entscheidung durch die Eltern im Sinne des Toten wäre, ist doch Unfug.
    Es muss ja nichts offiziell geregelt sein. Aber zumindest hätte er mit den Eltern mal sprechen müssen.
    Ansonsten müssen die Eltern davon ausgehen, dass er das so wollte.
    Das heißt ja nicht, dass die Eltern den/die Partner/in vor den Kopf stoßen sollen - aber sie sind zuständig und verpflichtet (rechtlich und moralisch), sich um die Beerdigung zu kümmern, und das tun sie dann eben auch.


  4. Registriert seit
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    AW: von der Beerdigung "ausgeladen"

    Ich glaube, dass die Bestattung ein schönes "Abrechnungsfeld" für die Lebenden darstellt und auch gerne dafür genommen wird- so traurig es ist.

    Warum ich zu einer Beerdigung gehe?
    Bestenfalls, weil mir der Mensch etwas bedeutet und ich ihm die letzte Ehre erweisen möchte.
    Es ist ein Abschluss für dieses Leben und es ist ein ritualisierter Akt, der letztlich wichtig ist.

    Wenn andere mich nicht dabei haben wollten?
    Ich würde doch nicht zum Ärgern der anderen hinfahren sondern zu dem Toten!

    Und es wurde hier schon erzählt, so kenne ich es auch: dass Nachbarn, Kollegen - ja selbst, wenn einer viele Jarhe aus dem Job ist- Menschen zu der Beerdigung kommen, weil es ihnen wichtig ist.
    Nochmal- es geht doch um den Verstorbenen- zu dem gehen doch die Menschen.

    Und zugegeben, wenn jemand sowas als großen Auftritt nutzen würde- wäre das schon echt übel und kommt sicher auch immer wieder vor.
    Nur kann man das kaum jemanden unterstellen, nur weil es Angehörige gibt, die sich über deren/dessen Anwesenheit nicht erfreuen.

  5. Avatar von Marta-Agata
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    AW: von der Beerdigung "ausgeladen"

    kenzia, es gibt sicher solche und solche - Leute, die "ausladen", um alte Dinge auszutragen, und Leute, die kommen und bei denen das Kommen daneben ist.
    Ich kann mir auch nur sehr schwer vorstellen, jemanden von einer Beerdigung auszuladen.

    Aber in dem Fall, der Anlass für diesen Thread war, ist die Sache völlig eindeutig - sie kommt nicht aus Verbundenheit zur Verstorbenen, sie will kommen, um einen Auftritt zu haben und etwas zu demonstrieren. Das sind wirklich unlautere Motive - und nachdem ich ihren Thread mitlese, ist klar, dass sie ausgeladen gehört.


    Was hast du denn diesbezüglich schon erlebt?


  6. Registriert seit
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    AW: von der Beerdigung "ausgeladen"

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    sie will kommen, um einen Auftritt zu haben und etwas zu demonstrieren.
    tut mir leid, ich kann das aus den ganzen Antworten nicht herauslesen.
    Die meisten Antworten bezogen sich sowieso nur auf ihren Umzug und hatten die Beerdigung gar nicht zum Thema. Es schoss sich alles nur auf den Umzug ein.- Wie man davon auf einen "Auftritt" ableitet, bleibt mir ein Geheimnis.

  7. Avatar von Mitternachtsblau
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    AW: von der Beerdigung "ausgeladen"

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    tut mir leid, ich kann das aus den ganzen Antworten nicht herauslesen.
    Aus ihren Antworten konnte man zumindest herauslesen, dass zu der Verstorbenen keine Beziehung mehr bestand, schon gleich gar keine innige.
    Wenn man jemanden seit fünf Jahren gar nicht mehr und vorher auch nicht grad häufig gesehen hat und nur hingehen will, weil "man das halt' so tut", obwohl man nicht gern gesehen ist - und wenn man dann die mehrfach gestellte Frage nach dem Motiv dafür ignoriert - dann muss man sich wohl die nächstgelegene Schlussfolgerung als Motiv irgendwie gefallenlassen.
    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.

    Oscar Wilde


  8. Registriert seit
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    AW: von der Beerdigung "ausgeladen"

    Zitat Zitat von Mitternachtsblau Beitrag anzeigen
    Aus ihren Antworten konnte man zumindest herauslesen, dass zu der Verstorbenen keine Beziehung mehr bestand, schon gleich gar keine innige.
    Wenn man jemanden seit fünf Jahren gar nicht mehr und vorher auch nicht grad häufig gesehen hat und nur hingehen will, weil "man das halt' so tut", obwohl man nicht gern gesehen ist - und wenn man dann die mehrfach gestellte Frage nach dem Motiv dafür ignoriert - dann muss man sich wohl die nächstgelegene Schlussfolgerung als Motiv irgendwie gefallenlassen.
    Es war keine aktiv- gelebte Beziehung, das stimmt.
    Wenn man sich aber mochte, vergeht das doch nicht.

    Mich erinnert das an meine Ex-Familie.
    Mit denen habe ich auch seit Jahren keinen direkten Kontakt mehr, und ich war auch nicht mit jedem super-eng.
    Aber man war "Familie" und wir haben uns gemocht.
    Erfahre ich Geschichten von denen, dann freut es mich immer und auch, wenn wir uns nicht merh sehen, sind sie noch gut in mir.

    Gibt es nicht viele Menschen, die sich zur Beerdigung "erinnern" und dann nochmal hingehen?
    Und natürlich stimmt es- wir sollten zu Lebzeiten unsere Zuneigung zeigen- aber wie oft machen wir das nicht?

    Mir kommen die Sichtweisen hier zu eindimensional vor.
    Es steckt doch immer mehr dahinter und wieso wird dann eher "der Auftritt" unterstellt als vielleicht Verbindung und ja- vielleicht auch eine Trauer über das, was alles mal war und nicht merh ist.
    Wir bringen doch alle auch mehr auf einen Friedhof als nur die Trauer für den Verstorbenen- wir tragen alle Trauer in uns, die dort einen Ausdruck finden kann.


  9. Registriert seit
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    AW: von der Beerdigung "ausgeladen"

    Na, ich finde es schon seltsam, wenn man keinerlei Kontakt mehr hat, obwohl man sich angeblich mag. Wir leben ja nicht mehr in Zeiten der Postkutschen.
    Und die Familie, um die es hier geht, mag die Person ja offenbar nicht besonders und wünscht halt, dass sie fernbleibt. Was angesichts der Vorgeschichte verständlich ist. Und ich wüsste nicht, wieso nun eine Außenstehende da mehr Rechte haben sollte als die Familie.


  10. Registriert seit
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    AW: von der Beerdigung "ausgeladen"

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Na, ich finde es schon seltsam, wenn man keinerlei Kontakt mehr hat, obwohl man sich angeblich mag. Wir leben ja nicht mehr in Zeiten der Postkutschen.
    Genau genommen hast du Recht, aber wenn man sich trennt, ist es nicht einfach Kontakt zu halten.
    Es gibt dann eben doch sowas wie eine "unsichtbare Grenze" und gerade am Anfang einer Trennung, wird halt doch auch gerne "Stellung bezogen".
    Das Mögen hört aber doch dann nicht auf.

    Und Postkutschenzeiten gibt es nicht, das stimmt- aber ich kenne jetzt keine 80jährige, die whatsapp hat und selbst telefonieren ist für einige in dem Alter kein schönes Hobby.
    Wenn man also entfernt lebt, kann der Kontakt schon gut einschlafen.

    Bei einer Freundin war es zB so, dass sie eine richtig große Familie hatte, die auch überall in D verteilt lebten.
    Jeder von denen hatte dann Kinder und ihr Leben und nachdem das Zentrum - die Mutter- verstorben war- wurde sich auch so kaum noch getroffen (keine Zeit!).
    Dann kam die Zeit, wo der eine oder andere starb.....und obwohl manche viele Jahre nichts mehr voneinander gehört hatten- war es klar, dass zur Beerdigung gefahren wird.
    Und es gab keinesfalls den Gedanken "ich hab 5 Jahre nix gehört- also fahr ich nicht hin"- das wäre undenkbar gewesen.

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