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    AW: Tod meiner Mutter und entsetzliche Probleme seitdem!

    Wow. Das war ja ein ... tolles Gespräch.

    Zuerst haben wir tatsächlich mal recht vernünftig reden können. Hatte ich zumindest den Eindruck. Er hat erzählt, dass er depressiv ist und tagelang nichts hinbekommt und dass er sich deshalb nicht meldet und mich ja nicht runterziehen will usw.

    Und dann hat das Gespräch irgendwann 'ne Wendung genommen und er hat - MAL WIEDER - meine Mutter für alles verantwortlich gemacht. Dieses Mal ist der Grund dafür, dass meine Mutter nach mir noch mal von ihm schwanger war und das Kind abgetrieben hat. Damit hat meine Mutter ja sein Leben und auch das Verhältnis zwischen mir und ihm völlig zerstört. Meine Mutter die eiskalte Mörderin, die mich nur bekommen hat, um mich dann gegen meine Vater aufzuhetzen. Ist klar.

    Ich habe ihm auch gesagt, dass sie das ganz sicher nicht hat und dass meine Kritik an ihn sein jetziges Verhalten und nichts von vor 20 Jahren ist. Aber ab da möchte er wieder den Kontakt abbrechen.

    - Alter. Ich geb's auf. Bei diesem Mann ist nichts zu retten.

  2. gesperrt
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    AW: Tod meiner Mutter und entsetzliche Probleme seitdem!

    Es ist einfach ein Trauerspiel. Das ist wirklich unglaublich. Jetzt hat er mir noch 'ne SMS hinterhergeschrieben, dass er sich gleich morgen eine neue Karte kauft, damit ich ihn nicht mehr erreichen kann. Ich würde ihn ja eh nicht lieben und das ist die Schuld meiner Mutter und er würde sich von mir nicht länger zum, Zitat, "Arsch" machen lassen.

    Ich habe jetzt geantwortet, dass meine Mutter, die Böse, ihn wohl auch dazu bringt, sich die neue Karte zu kaufen.

    Ich kann ihn nicht mehr ernst nehmen. Verletzend ist es damit auch nicht mehr,
    Aber was mache ich jetzt? Ich brauche immer noch 'nen erwachsenen Menschen, der mir diese Stabilität vermittelt.

    Also was kann ich jetzt tun. WAS. Nicht, was ich NICHT tun kann.
    Geändert von Flowerina (08.01.2019 um 00:33 Uhr)

  3. Avatar von Simpleness2
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    AW: Tod meiner Mutter und entsetzliche Probleme seitdem!

    Zitat Zitat von Flowerina Beitrag anzeigen
    Aber was mache ich jetzt? Ich brauche immer noch 'nen erwachsenen Menschen, der mir diese Stabilität vermittelt.
    Sicher? Es wundert mich ein wenig. Hat Dich Deine Mutter nicht dazu erzogen ein selbständiger, selbstbewusster Mensch zu werden der auf eigenen Beinen stehen kann?

    Also was kann ich jetzt tun. WAS. Nicht, was ich NICHT tun kann.
    Akzeptiere Deine neue Lebenssituation ohne andere Menschen (jene die nicht für Dich da sind) dafür verantwortlich zu machen. Widerstand gegen das was ist erschafft Leid!!! Sei dankbar für die Zeit die Du mit Deiner Mutter hattest und die Liebe die sie Dir gab. Das sollte Dich eigentlich für's Leben bereit gemacht und gestärkt haben. Du bist jetzt Mitte 20 und kein Kind mehr!

    Alles Gute für Dich.


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    AW: Tod meiner Mutter und entsetzliche Probleme seitdem!

    Zitat Zitat von Simpleness2 Beitrag anzeigen
    Sicher? Es wundert mich ein wenig. Hat Dich Deine Mutter nicht dazu erzogen ein selbständiger, selbstbewusster Mensch zu werden der auf eigenen Beinen stehen kann?

    Weil mich selbst diese Erkenntnis deutlich nach 18 auch ziemlich umgehauen hat:
    Du *bist* ein erwachsener Mensch!


    Es ist nicht mehr so, dass Du Kind bist und irgendwo stehen die doch recht mächtigen Erwachsenen, Du bist nun auch eine Erwachsene.


  5. Registriert seit
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    AW: Tod meiner Mutter und entsetzliche Probleme seitdem!

    Ich kann mir gut vorstellen, dass man auch mit Anfang/Mitte 20 gerne noch mal zu Hause andockt und einfach das GEFÜHL braucht, es steht jemand hinter einem. Nur, weil man rechtlich erwachsen ist, kommt man ja nicht automatisch völlig isoliert klar. Selbst für deutlich ältere Menschen wird es oft sehr schwer, wenn die Eltern sterben.
    Wichtig ist, finde ich, sich einerseits eine Phase des Schocks und immer wieder auch der Trauer zuzugestehen, aber genauso wichtig wäre dann, sich auf das zu besinnen, was man hatte und auf der stabilen Basis der ersten Jahre aufzubauen und davon zu zehren.
    Du hast viel geschafft, teils auch gegen Widerstände, du schaffst auch noch mehr. Denke dran, dir selber immer wieder Gutes zu tun, damit du in schlechten Phasen davon zehren kannst. Und achte vor allem auch drauf, das Gute wahrzunehmen und zu genießen.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass jetzt, wo auch die finanzielle Seite einigermaßen gesichert ist, eine gewisse Gelassenheit aufkommen könnte. Wahrscheinlich werden sich nach einiger Zeit des Studierens und Wohnens in der neuen Stadt auch neue Kontakte entwickeln, es werden viele neue Erfahrungen auf dich zukommen.... nicht immer gute, klar, aber ich hoffe, die guten überwiegen. Du hast die Chance, dein Leben neu und in deinem Sinne zu gestalten.
    Wie schnell ist nichts passiert....

    _________________________

    Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss es nur schaffen, ihm den Beigeschmack der Katastrophe zu nehmen.

    Max Frisch

  6. gesperrt
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    AW: Tod meiner Mutter und entsetzliche Probleme seitdem!

    Zitat Zitat von poca Beitrag anzeigen
    Ich kann mir gut vorstellen, dass man auch mit Anfang/Mitte 20 gerne noch mal zu Hause andockt und einfach das GEFÜHL braucht, es steht jemand hinter einem. Nur, weil man rechtlich erwachsen ist, kommt man ja nicht automatisch völlig isoliert klar. Selbst für deutlich ältere Menschen wird es oft sehr schwer, wenn die Eltern sterben.
    Wichtig ist, finde ich, sich einerseits eine Phase des Schocks und immer wieder auch der Trauer zuzugestehen, aber genauso wichtig wäre dann, sich auf das zu besinnen, was man hatte und auf der stabilen Basis der ersten Jahre aufzubauen und davon zu zehren.
    Du hast viel geschafft, teils auch gegen Widerstände, du schaffst auch noch mehr. Denke dran, dir selber immer wieder Gutes zu tun, damit du in schlechten Phasen davon zehren kannst. Und achte vor allem auch drauf, das Gute wahrzunehmen und zu genießen.
    Ich kann mir gut vorstellen, dass jetzt, wo auch die finanzielle Seite einigermaßen gesichert ist, eine gewisse Gelassenheit aufkommen könnte. Wahrscheinlich werden sich nach einiger Zeit des Studierens und Wohnens in der neuen Stadt auch neue Kontakte entwickeln, es werden viele neue Erfahrungen auf dich zukommen.... nicht immer gute, klar, aber ich hoffe, die guten überwiegen. Du hast die Chance, dein Leben neu und in deinem Sinne zu gestalten.
    Danke, poca!

    Meine Mutter würde nur noch weinen, wenn sie wüsste, wie ich mich wegen der ganzen Situation fühle und mir hier dann auch noch für einen Quatsch anhören muss. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass sie das sieht.

    Ich frage mich, was da für massive Verletzungen und Probleme dahinterstecken, wenn Menschen es nötig haben, zu versuchen, einen trauernden Menschen noch zusätzlich runterzuziehen. Das ist auch verdammt degeneriert und krank.
    Aber egal. Muss ich nicht auch noch zu meinem Problem machen.

    Ich denke, ich werde die psychologische Beratungsstelle an der Uni mal aufsuchen. Irgendwo muss ich mir Hilfe holen, denn das überfordert mich emotional doch dermaßen, dass ich das nicht mit mir rumtragen will. Die können dann sicher auch an 'nen Therapeuten vermitteln. Und ich glaube eigentlich nicht, dass sie ihre Studenten so behandeln würden wie die "Therapeutin", bei der ich vorher war. Ich habe halt aber schon irgendwie Angst.

    Ich möchte bitte wieder leben. Ich hab' ja nichts verbrochen und meine Mama will ganz sicher auch nicht, dass ich soo sehr leide. Es wird doch irgendeine Lösung für mich geben. :( Auf jeden Fall hoffe ich, dass man mich zumindest aufbauen und stabilisieren kann. So etwas kann eben passieren - aber es kann nicht sein, dass man denjenigen dann mit den emotionalen Problemen, die damit verbunden sind, einfach im Stich lässt. Es hilft mir halt nicht zu hören, ich müsste halt akzeptieren. Aber da gibt es doch wohl sicher Dinge, mit denen man mir helfen kann. Dafür sind Therapeuten doch da, wenn sie sich auch mit "Krisenintervention", "Coaching", "Trauerbegleitung", "bei Angststörungen" usw. ausweisen.

  7. gesperrt
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    AW: Tod meiner Mutter und entsetzliche Probleme seitdem!

    Zitat Zitat von Simpleness2 Beitrag anzeigen
    Sicher? Es wundert mich ein wenig. Hat Dich Deine Mutter nicht dazu erzogen ein selbständiger, selbstbewusster Mensch zu werden der auf eigenen Beinen stehen kann?



    Akzeptiere Deine neue Lebenssituation ohne andere Menschen (jene die nicht für Dich da sind) dafür verantwortlich zu machen. Widerstand gegen das was ist erschafft Leid!!! Sei dankbar für die Zeit die Du mit Deiner Mutter hattest und die Liebe die sie Dir gab. Das sollte Dich eigentlich für's Leben bereit gemacht und gestärkt haben. Du bist jetzt Mitte 20 und kein Kind mehr!

    Alles Gute für Dich.

    ... editiert ...
    Geändert von BRIGITTE Community-Team (09.01.2019 um 15:21 Uhr) Grund: Unangemessene Antwort gelöscht

  8. gesperrt
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    AW: Tod meiner Mutter und entsetzliche Probleme seitdem!

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Weil mich selbst diese Erkenntnis deutlich nach 18 auch ziemlich umgehauen hat:
    Du *bist* ein erwachsener Mensch!


    Es ist nicht mehr so, dass Du Kind bist und irgendwo stehen die doch recht mächtigen Erwachsenen, Du bist nun auch eine Erwachsene.
    ... editiert ...
    Geändert von BRIGITTE Community-Team (09.01.2019 um 15:22 Uhr) Grund: Unangemessene Antwort gelöscht

  9. Inaktiver User

    AW: Tod meiner Mutter und entsetzliche Probleme seitdem!

    ... editiert ...
    Geändert von BRIGITTE Community-Team (09.01.2019 um 15:43 Uhr) Grund: OT gelöscht


  10. Registriert seit
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    AW: Tod meiner Mutter und entsetzliche Probleme seitdem!

    Manchmal ist man so in sein eigenes Kopfkino verstrickt, dass man nur noch selektiv aufnimmt, was andere sagen oder meinen.

    Das scheint mir bei deiner schroffen Reaktion gerade auf die letzten Beiträge deutlich zu werden. Die Mitschreiberinnen versuchen, dir neue Gedankenimpulse zu geben, die du ja durchaus einfach mal anschauen kannst, weil sie wahr sind und dir helfen könnten, wenn du dich darauf einlassen könntest.

    Wegbeißen hilft meist nicht auf Dauer.

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