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  1. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Für immer und noch viel länger...

    Ihr Lieben,

    dein letzter Beitrag, liebe Midyu, der entspricht in so vielen Inhalten den Aufzeichnungen und Briefen, die ich geschrieben habe, dass es mir fast unheimlich ist.
    u spielst dich, ich sage immer noch), dass ich den Oscar für de beste weibliche Hauptrolle bekommen müsste. Ich hab meine Rolle sehr gut gelernt und die Allermeisten lassen sich blenden.
    Dein Verlust des Zuhauses und nd dein Glück, nicht viel mit "draußen" interagieren zu müssen ...

    Ich war fast 2 Wochen im Krankenhaus. Mein Zimmer war fast ein Zuhause: 12 Quadratmeter, rundum weiß, kein Besuch ... Tat mir sehr gut.
    Jetzt bin ich schon wieder fast 2 Wochen zuhause.

    Die Kontaktvermeidung macht mir gar nichts aus - im Gegenteil. Ich schleiche durchs Haus, lese oder schreib mal eine Mail (geht nicht lang wegen hartnäckiger Augenentzündung) und drehe mit den Hunden Runden durch den Garten. Ich brauch ncht mehr. Freu mich zwar, irgendwann mal wieder mehr Kultur mitzubekommen, aber eigentlich ist es gut so.

    Meine Arbeit habe ich immer geliebt, jetzt finde ich sie sinnlos. "Damals" hat mich die Arbeit vom Grübeln abgehalten, der Rückzug war derselbe. Aber jetzt hab ich eigntlich nichts zu Grübeln.

    Ich schreibe wirr, sorry.

    Passt gut auf euch auf!
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin
    Geändert von katelbach (10.04.2020 um 12:43 Uhr)


  2. Registriert seit
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    AW: Für immer und noch viel länger...

    Ihr Lieben,

    auch ich lese hier immer mit Interesse mit und warte darauf, dass irgendjemand "den Fall löst" ...
    doch eigentlich finde ich mich nur in euren Worten wieder, Midyu und Katelbach.
    Natürlich hat es in den 13 Jahren nach Tommy Tod Dinge gegeben, die mich gefreut haben, die ich sogar gern getan habe ...
    doch um ganz genau zu sein: ich habe mich dazu gezwungen, vielleicht um mein "Dasein" zu rechtfertigen?

    Vor langer Zeit fand ich im Forum einen Text zum Lebensinn.
    Er ist nicht gerade aufbauend, aber er passt so gut zu mir und meinen Ansichten ...besser hätte ich es nicht schreiben können ... ich finde, es ist auf den Punkt gebracht, obwohl selbstverständlich noch so einiges dazwischen liegt ...
    ***
    Das Leben ist sinnlos und erfüllt nur den Zweck der Reproduktion, um das System am Leben zu halten.
    Für das Individuum ist das Leben komplett sinnlos, da es mit dem Tod endet und all das was passiert, ist egal. Man könnte sagen, dass der Fortschritt ein Sinn ist, um dem kommenden Leben ein einfacheres besseres zu bescheren, aber auch das ist völlig egal, denn auch das zukünftige ist vergänglich und damit sinnlos.

    Die Kunst ist nun entweder das alles einfach zu ignorieren und so lange durchzuhalten bis man vom Tod überrascht wird oder einen persönlichen Sinn in der ganzen Sinnlosigkeit zu finden. Das ist für jeden Menschen etwas anderes. Viele Menschen scheitern daran.

    von bratkaroffel
    ****
    Ich finde den Text grossartig , er drückt das aus, was ich denke, fühle und lebe ...seit Tommys Tod
    und ich erlebe Menschen, die immer mehr dem Text von Bratkartoffel entsprechen oder sich zumindest mit der Idee beschäftigen ...
    Es ist immer JETZT

  3. Avatar von Midyu
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    AW: Für immer und noch viel länger...

    Hallo!

    Wow, soviel Verständnis hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Wenn doch vorhanden, dann eben nicht schriftlich ausgedrückt (bissel schräg mag das ja erscheinen ). Danke!

    Ich wundere mich immer, was dahinter steckt, wenn in irgendwelchen Documentaries jemand sagt: aber ich WILL LEBEN. Also ich verstehe das im Kopf, das ist unser biologisches Erbe. Somit finde ich das wirklich normal. Aber ich...habe das nie gefühlt. Mir ist das Leben so lieb wie der Tod (und das ist ein Fortschritt) und ich habe wirklich nicht die geringste Ahnung wie es dich anfühlt, dies oder das noch erleben zu wollen. Dabei genieße ich durchaus so einiges, was mir geblieben ist. Mir sind die Menschen teuer, die mir zur Seite standen. Und doch würde ich diesem Kreis echt niemanden mehr hinzufügen wollen.

    Zu meinem aktuellen Stand: erstes Gespräch mit der Arge ging übers Telefon. Seit der Ankündigung war ich nervlich runter. Was falsches sagen? Lügen? Alles gar nicht mein Ding. Nun, die Dame war wirklich nett und als ich bei der Schilderung der bisherigen Gegebenheiten in Tränen ausgebrochen bin, kamen auch gute Vorschläge. Eine wirklich nette Person! So denn marschiere ich als nächstes zum psychosozialen Dienst und lasse mich da beurteilen (auch wenn´s mir fürs Amt nix bringt). Das ist zwar für mich wirklich Stress, aber ich versuche es als Chance zu sehen. Wenn ich nicht arbeiten kann, soll sich auch keiner abmühen, mir einen Job zu besorgen.

    Mir war davor nicht bewusst, WIE sehr sich meine "daheim-Persönlichkeit" von der "draussen-Persönlichkeit" unterscheidet. Ja, ich vermeide es, rauszugehen. Ja, ich bekomme bei dem einem Mal pro Woche fürs Einkaufen, Besuch auf dem Friedhof und Besuch bei der Mutter draussen schon öfter das Gefühl von Nebel im Gehirn. Die Konzentration reicht auch manchmal nicht vom Flaschen einwerfen bis zum Bonziehen (der Kunde danach freut sich), aber irgendwie...dachte ich, ich könnte besser...funktionieren(?).

    @katelbach: für HIER bist du nie wirr genug. Und ich persönlich finde das nicht wirr.

    @Lyanna: auch deinen Strang lese ich mit. Ich schreibe insgesamt sehr, sehr selten, weil die Trauer von anderen....das spüre ich so tief und ich bin absolut unsicher, was ich schreiben könnte. Doof, was? Aber so düster wie ich mich fühle, will ich mich nicht auf andere loslassen. Und einfach SO was schreiben...klappt auch nicht. Ich bin dankbar für die Leute, die antworten und versuchen ein wenig Trost zu spenden, denn auch mir selbst hat das Feedback damals irgendwie geholfen. Aber ich arbeite daran.

    @Alina, ich hoffe bei dir ist alles klar soweit? Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass nicht hier zu schreiben leider nicht immer bedeutet, dass es einem zu gut geht dafür. Trotzdem würde ich dir das so sehr wünschen.

    Tja Ostern ist wahrlich ein passender Zeitpunkt fürs Thema -.-

  4. Avatar von Bella-Marie
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    AW: Für immer und noch viel länger...

    Liebe Midyu ich lasse auch mal ein paar Grüsse hier. Mir geht es ganz gut und ich denke hin und wieder an dich. Liebe Grüüsse Bella

  5. Avatar von Midyu
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    AW: Für immer und noch viel länger...

    Hallo Bella!
    Danke für deine Grüße und es ist schön zu lesen, dass es bei dir gut läuft Glaub mir, ich habe dich auch nicht vergessen .

    Heute habe ich einmal eine bisher abstrakte Ausdrucksweise ganz persönlich erlebt: Tränen, die geweint werden müssen.

    Nun, es mangelt sicher nicht an feuchten Augen die letzten 2 Jahre, aber Erleichterung? Vielleicht anfangs, irgendwann droht man eher darin zu ertrinken, als dass es erleichtert.
    Ich meine damit nicht die vielen Gelegenheiten, wenn die Gedanken wieder schweifen oder man etwas sieht/hört oder riecht, so dass die Augen feucht werden und vielleicht ein paar wenige Tränen kullern. Diese sind oft mit Dankbarkeit für etwas ( jemanden), warme Erinnerungen, manchmal sogar so ein "man weiss gar nicht ob man lächeln oder heulen soll" verknüpft. Ich empfinde es als großen Luxus, diesen freien Lauf lassen zu können, da ich zuhause bin.
    Nein, ich meine diese Attacken, die einfach nur Schmerzen und Sehnsucht als Grund haben, diesem Bewusstsein um den Verlust. Die nicht aufhören wollen und wenn sie es doch tun, bei der kleinsten Kleinigkeit wieder kommen. Zumindest bis der Schlaf diese Lage erst einmal klärt.
    Heute habe ich wieder einmal etwas weggepackt, was ich immer mit einem Brief mache, der die damit verknüpften Erinnerungen beinhaltet. Heute war es ein eher dunkles Kapitel unserer gemeinsamen Vergangenheit. Erst dachte ich, ich würde dazu nicht viel schreiben können, aber oho...währenddessen wurde mir nicht nur die Zeit damals wieder bewusst, nein auch Aspekte, die ich bisher nie so gesehen hatte. Auch wenn dies bei mir großes Bedauern über mein eigenes Versagen dabei auslöste und damit auch wieder Tränen flossen, war dies so ein: muss geweint werden. Ich hab´s gemerkt und auch wenn ich es nicht beschreiben kann: es fühlt sich wirklich heilsam an.

    Vielleicht nicht für meine Trauer, aber zumindest was mein Misstrauen gegenüber dem Leben und die damit verbundenen Ängste, die mir nicht bewusst sind, die aber mein Leben trotz allem ganz erheblich mitbestimmen, betrifft. Denn auch wenn es in meinem Fall nur sehr, sehr langsam geht mit dem Fortschritt: es gibt zumindest einen. Und was mich daran am meisten freut: ich muss meinen Mann nicht loslassen, damit es fortschreitet. Ich kann eigenes Versagen sehen, ohne mich direkt dafür in Grund und Boden zu hassen. Er heilt mich noch immer bzw. hilft mir noch immer, das selbst zu tun.
    Ich liebe Dich mein Alles


  6. Registriert seit
    13.06.2017
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    AW: Für immer und noch viel länger...

    Hallo liebe Midyu,
    ich habe mich sehr gefreut von dir zu lesen 🌺!

    Ja, mit der Klinik hat es geklappt. Die Klinik ist klein und es wird nur Psychotherapie gemacht. Ich fühle mich hier gut aufgehoben, obwohl nicht alles leicht ist.
    Ich hatte jetzt sogar Glück, dass die letzten Wochen niemand ins Zimmer dazu gekommen ist. Das ist normalerweise nicht so.
    Die verschiedenen Therapiestunden helfen mir. Und das Personal ist nett und fürsorglich. Midyu, ich verstehe alles, was du schreibst. Empfinde vieles auch so, wenn es auch bei mir, dadurch, dass wir nicht zusammen gelebt haben, abgemildert ist.
    Aber gut geht es mir nicht.

    Trotzdem bin ich froh, hier Unterstützung zu erfahren und denke mal wieder, ob das nicht für dich auch einen Versuch wert wäre.
    Woanders oder auch sogar hier in dieser kleinen Klinik, landschaftlich sehr schön gelegen. In einem ruhigen, einfachen Ort im Schwarzwald.. Ich beschreibe es dir noch ausführlicher per PN.
    Leider geht es grad nur per Handy.

    Ja, zur Zeit bin ich auch froh, dass es wenigstens im Außen nicht mehr grau ist. Ich hoffe, es hilft dir auch ein wenig.

    Ich empfinde es auch so, dass ein Stück von mir mitgestorben ist.

    Vielleicht würde professionelle Hilfe dir auch gut tun und wäre wichtig. Das mit dem Telefongespräch (Arge?) klang nicht schlecht. Wie ging es weiter?

    Alles Liebe für dich und alle anderen
    Viele Grüße
    Alina 🌼

  7. Avatar von Midyu
    Registriert seit
    01.04.2018
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    161
    Hallo Alina,

    für meinen Allgemeinzustand ist es bezeichnend, dass ich Dir eigentlich gerne direkt geantwortet hätte hier. Irgendwie habe ich das Gefühl wie in Gelatine zu leben. Ganz, ganz vieles scheint so anstrengend, so nervend...alles in mir wehrt sich dagegen und ich schiebe es auf und wieder auf...

    Das betrifft eben viel die Kommunikation oder alles, was draußen stattfindet. Seit meiner Freistellung von der Arbeit habe ich mich zwar hier in meinen 4 Wänden weiterentwickelt, aber rausgehen war und ist einfach nur schrecklich. Ich habe - wenn möglich - alles auf einen Tag pro Woche geschoben, damit ich ja nicht öfter raus gehen muss. Meine leere Autobatterie brachte mich nun seit ein paar Wochen dazu, regelmäßig 2 mal pro Woche einzukaufen und ein paar extra Kilometer zu fahren. Beides also nix schlimmes und eigentlich bekannt bzw. im Auto sitze ich ja allein und muss ja nix besonderes machen. Eigentlich hätte ich gedacht, das geht mit der Zeit immer leichter, sozusagen Teil der Routine. Aber irgendwie wurde es eher immer schlimmer. 1 x raus, okay. Das 2. Mal wurde immer mehr zum Drama. Dass ich nicht anfing, lieber ein 2. Mal die Wohnung durchzuputzen um die Abfahrt aufzuschieben, war schon ein Wunder.

    Der Mai läuft bisher wieder einigermaßen rund, allerdings habe ich es bis heute noch nicht geschafft, mit dem psychologischen Dienst Kontakt aufzunehmen. Vielleicht im Anschluß an dieses Posting, obwohl ich mich mittlerweile wieder so stabil fühle, dass ich denke: ach was soll ich denn da? Tja, lese ich die Zeilen, die ich bisher geschrieben habe und erinnere ich mich an das Telefongespräch mit der Arbeitsagentur, dann weiß ich schon, was ich da soll

    Der Gedanke, gleich mehrere Tage und Wochen nicht nach Hause zu kommen...geht nicht mal hypothetisch. Es kann mich nicht einmal ängstigen, denn ich kann es mir schlicht und ergreifend nicht vorstellen. So wie früher der Gedanke, meinem Mann könnte was passieren. Da streikt das Hirn, bevor die Vorstellung zu einem Bild wird. Fachliche Hilfe hat ja irgendwie auch nur Sinn, wenn man selbst auch will und selbst ambulant (igittt wieder raus) fühle ich mich nicht gut bei dem Gedanken, über das Thema reden zu MÜSSEN. Oder überhaupt zu einem fixen Termin reden zu müssen.
    Sicher würde das nicht schaden (sagt der Verstand), aber wenn ich für eine einfache Mail zum PD so lange mit mir kämpfen muss? Und das ist ja nun überhaupt nix schlimmes.

    Irgendwie erstarre ich außerhalb meiner selbst gesteckten Ziele. Wie gesagt, während des letzten Jahres habe ich für mich gefühlt immer mehr Routinen aufgebaut. Sinnvolles wie Hausarbeit und Bewegung, Kontrolle über meine Laster wie Rauchen und Trinken usw. Insgesamt ein Ja zum Weitermachen. Es gibt noch mehr, was ich fix einbauen will: Kreatives zum Beispiel. Selbst da brauche ich Anlauf und als ich das letze Mal soweit war, hat mich das Telefonat mit dem Arbeitsamt ungefähr um 20 Monate zurückgeworfen. Ich habe mir die einzelnen "normalen" Wochentage wieder zurückerobern müssen. Druck von außen zerbricht mich schneller als eine Schaufenster-Glasscheibe in den Händen zweier Schauspieler in einer Slapstick-Komödie von einst. Ist es gut, dass ich mich dagegen wehre? Ich weiß es nicht, aber ich sage mal so: ich KANN nicht anders. Ich habe keinen Leidensdruck außerhalb meiner Trauer, nur weil ich nicht raus gehe. Ohne diesen Leidensdruck hat man auch keinen inneren Grund, sich Hilfe zu suchen. Mit der Trauer kann ich auch einigermaßen umgehen mittlerweile. Solche Nebenkriegsschauplätze wie: mit jeder Freude kommt sofort der bittere Moment des Vermissens desjenigen, mit dem man es so gerne teilen würde, halten mich von einem zufriedenen Leben außerhalb der ganz dunklen Phasen nicht ab.
    Nun habe ich aber Druck von außen, wohin das führen wird? Ich fühle erhebliche Fluchtreflexe in mir und ich bin froh, jenseits davon wieder schrittweise in meine Normalität zurückgefunden zu haben. Aber ich brauche Zeit. Viel Zeit. Ob ich die bekomme? Wenn nicht, nehme ich sie mir trotzdem.

    Immerhin muss man ja leben wollen.
    Sagen alle.
    Wenn ich schon wollen muss, dann bitte nicht auch noch zu fremdbestimmten Konditionen, die die paar Scherben meines Lebens, die ich mittlerweile mühsam verklebt habe, wieder zersplittern. Dann kann ich es auch gleich lassen. Ich pack das nämlich nicht. Also gar nicht erst soweit kommen lassen, stimmt´s?

    Danke nochmals Alina für Deine Erfahrungen, immerhin erweitert das die Möglichkeiten-Liste für die Zukunft und je mehr ich darüber weiß umso besser.
    Irgendwie habe ich teilweise einen ganz erheblichen Kontrollzwang entwickelt, also muss Situationen etc. möglichst unverbindlich testen, zumindest mehrmals gedanklich durchspielen, bevor überhaupt ein Gedanke an Realisation aufkommen kann. Das erinnert mich an die Zeit von vor Google-Maps, in denen ich - wenn möglich - neue Strecken erst mit dem Bus abgefahren bin, die ich mit dem Auto später dann wiederholt habe. Wie es scheint, hat der Gefühls-Gau von vor 2 Jahren alle meine Macken der Vergangenheit zu echten Ticks anwachsen lassen.

    So, nun beende ich mein Posting mit dem Wunsch nach mehr Wärme für uns alle

    Liebe Grüße
    Midyu


  8. Registriert seit
    13.06.2017
    Beiträge
    1.050

    AW: Für immer und noch viel länger...

    Liebe Midyu,
    ich kann alles nachvollziehen, was du schreibst. Der Rückzug, die Sensibilität, die zusammengesetzten Scherben (ich denke, das ist ist was Gutes) komplette, massive Abwehr von Druck.

    Ich kann mir vorstellen, das war schon vorher in uns. Die Trauer hat es massiv hervor gebracht. Kompromisslos.

    Kann nur wiederholen, dass es mir mit zwei Aufenthalten in der Klinik gelungen ist, wieder etwas "hervor zu kommen". Unterstützung anzunehmen. Irgendwie Erleichterung in der Trauer zu finden.Ohne alle meine Probleme lösen zu können!
    Es ist Arbeit und wird nicht bei jedem gleich ablaufen.

    Nimm dir deine Zeit! Ich glaube, dass Hilfe dir auch gut tun könnte. Aber niemand weiß es und du bist schon voran gekommen, denke ich.
    Hast zwei Jahre weiter gelebt, Wege gefunden. Ich finde, du bist stark!

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