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  1. Registriert seit
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    Meine beste Freundin...

    ... in dieser Intensität die einzige. Weit über 30 Jahre - plötzlich weg, unvorhersehbar hat ihr Herz aufgehört zu schlagen.

    Ich bin untröstlich und empfinde den Verlust so heftig wie kaum einen zuvor. Ich habe meine Eltern beerdigt und war sehr traurig darüber, aber das war eher so der Lauf der Dinge. Beide älter und krank, ich war vorbereitet. Natürlich hätte ich sie auch gerne länger gehabt, aber bei aller Trauer war da Akzeptanz von meiner Seite. Und: Ich durfte offen trauern, durchhängen und bekam Mitgefühl und Verständnis.

    Der Verlust meiner Freundin läuft eher unter "ja, traurig, aber das Leben geht weiter!" Klar tut es das. Tut es ja irgendwie immer. Ich weiß grad nur nicht wie.

  2. Avatar von Keela
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    1.616

    AW: Meine beste Freundin...


    Ich denke, du darfst auch jetzt öffentlich traurig sein. Auch der Verlust einer Freundin reißt ein großes Loch.
    Sprache ist die Kleidung der Gedanken

  3. Avatar von Blumenmeere
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    AW: Meine beste Freundin...

    Liebe Viktualia

    erstmal mein herzliches Beileid.

    Ich habe vor anderthalb Jahren meinen besten Freund verloren und kann nachempfinden, was so etwas in einem auslöst.

    Meiner Meinung nach ist es ganz wichtig rauszulassen, was raus muss. Eine beste Freundin ist etwas ganz besonderes, da trauert man nochmals auf andere Weise.
    Nimm dir Zeit zu trauern, denk an eure schöne Zeit zurück.
    Numme nit huddle!

  4. Inaktiver User

    AW: Meine beste Freundin...

    Mein herzliches Beileid, liebe Viktualia!

    Ihr hattet einander dreißig Jahre, welche Ehe hält so lange und glücklich?
    Vor einigen Jahren starb ein sehr enger Freund und noch heute fehlt er mir. Nimm Dir die Zeit und das Recht zu trauern!
    Viele Menschen sind unsicher in Bezug auf Sterben und Trauer, doch akzeptieren sie, wenn man es erklärt.

  5. Avatar von Simplemind66
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    10.477

    AW: Meine beste Freundin...

    Zitat Zitat von Viktualia Beitrag anzeigen
    ... in dieser Intensität die einzige. Weit über 30 Jahre - plötzlich weg, unvorhersehbar hat ihr Herz aufgehört zu schlagen.

    Ich bin untröstlich und empfinde den Verlust so heftig wie kaum einen zuvor. Ich habe meine Eltern beerdigt und war sehr traurig darüber, aber das war eher so der Lauf der Dinge. Beide älter und krank, ich war vorbereitet. Natürlich hätte ich sie auch gerne länger gehabt, aber bei aller Trauer war da Akzeptanz von meiner Seite. Und: Ich durfte offen trauern, durchhängen und bekam Mitgefühl und Verständnis.

    Der Verlust meiner Freundin läuft eher unter "ja, traurig, aber das Leben geht weiter!" Klar tut es das. Tut es ja irgendwie immer. Ich weiß grad nur nicht wie.
    das tut mir so leid...

    Die beste Freundin ist etwas ganz wertvolles und reißt eine riesige Lücke ins Leben.

    Wie Merav schon schrieb; wie viele Ehen halten schon mehr als 30Jahre !?
    Wie viele Freundschaften halten nur für gewisse Lebensabschnitte?

    Deswegen hast du alles Recht der Welt um diesen einen verlorenen Menschen zu trauern, ganz offen.
    simplemind
    _____________________________________

    Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte
    George Bernhard Shaw
    4.6.18

  6. Avatar von _Zitronenmond_
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    3.845

    AW: Meine beste Freundin...

    Der Tod der besten Freundin ist heftig.
    Und es ist ein Tod, der altersmäßig ungefähr auf Augenhöhe liegt, es konfrontiert auch mit der eigenen Sterblichkeit.
    Lass die Trauer zu, es ist ja auch einfach traurig.
    Das Leben ist wie ein Duschvorhang. Kann schimmeln, muss aber nicht.


  7. Registriert seit
    16.11.2008
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    12

    AW: Meine beste Freundin...

    Ich danke Euch.

    Ja, diese Freundschaft hat etliche Männer (auch meine langjährige Ehe) überlebt. Für mich ist es ein Riesenverlust und ich bin furchtbar traurig.

    Natürlich bin ich sehr froh, dass ich sie gehabt habe. Das mit der Dankbarkeit kommt sicher irgendwann auch noch... Im Moment ist da einfach nur Trauer.

  8. Inaktiver User

    AW: Meine beste Freundin...

    Liebe Viktualia,

    meine beste Freundin ist vor knapp 2 Jahren bei einem Unfall gestorben.

    Das tut scheiße weh.
    Immer noch.

    Aber die Erinnerungen und die gemeinsamen Erlebnisse überdauern und bringen mich auch nach Jahren noch zum Kichern, obwohl ich gleichzeitig weinen möchte, weil es keine neuen Erlebnisse geben wird.

    Und ja, in manchen Augenblicken vermisse ich sie so stark, dass ich tatsächlich noch immer um sie weine.

    Trauere, egal was „die Leute“ sagen.



  9. Registriert seit
    13.04.2006
    Beiträge
    76

    AW: Meine beste Freundin...

    Ihr Lieben,
    meine beste Freundin ist vor fünf Jahren an Brustkrebs gestorben. Ich glaube, das verkrafte ich nie. Mit ihr ist meine Vergangenheit und auch viel an meiner Zukunft gestorben. Ich könnte sofort und immer losheulen, wenn ich nur an sie denke, geschweige denn, von ihr erzähle. Aber wäre es nicht seltsam, wenn es nicht so wäre? Sie war ein wichtiger Teil meines Lebens.
    Wir hatten noch so viel vor.....
    Ich schaffe es immer noch nicht, in angemessener Art und Weise Kontakt zu ihrer Familie aufzunehmen.
    Wirkliche Liebe ist eben nicht zu vergessen.

    Susanne

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