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  1. Inaktiver User

    AW: Meine Mama ist ganz plötzlich gestorben

    Danke für dein Mitgefühl!

  2. Inaktiver User

    AW: Meine Mama ist ganz plötzlich gestorben

    Zitat Zitat von _Fado_ Beitrag anzeigen
    Liebes Wombat!
    ... auch von mir eine Umarmung.
    Ich finde dem Post von Valium ist nichts hinzuzufügen. Ich würde es mir ausdrucken und immer lesen, wenn dein Schmerz zu groß wird.

    Ich wünsche dir und deinem Vater viel Kraft.
    Liebe Grüße
    Ganz lieben Dank für dein Mitgefühl, _Fado_

  3. Inaktiver User

    AW: Meine Mama ist ganz plötzlich gestorben

    Achje, irgendwie hat das mit der Antwortfunktion nicht so geklappt, wie ich das wollte, tut mir leid für das "gespamme"

    Zitat Zitat von Zitronenminze13 Beitrag anzeigen
    Liebes Wombat,
    Ich habe Tränen in den Augen und wünsche dir mein allertiefstes Beileid. Ich drücke dich virtuell und kann dir nicht sagen, wie leid es mir tut.
    Auch ich liebe meine Mama sehr, sie ist der wichtigste Mensch in meinem Leben und ich kann mir ebenfalls nicht vorstellen, ohne sie zu sein.
    Aber ich weiß, dass es irgendwie gehen muss. Meine Mama sagt immer: Ich möchte, dass du auch nach meinem Tod ein glückliches Leben führst und das wollte deine Mama sicher auch.

    Ich weiß, dass dieses Gerede aber nicht hilft und von daher: Ich habe tiefes Mitgefühl für dich.
    Ich wünsche dir und deiner Familie ganz viel Kraft.
    Nein, "Gerede" ist das nicht. Es ist gut, dass du mit deiner Mama über so etwas sprechen kannst. Mir ist natürlich jetzt erst bewusst geworden wich wichtig so etwas ist und wie sehr es wahrscheinlich helfen würde. Aber man rechnet in dem Alter nunmal nicht mit dem Tod.

    Zitat Zitat von TraurigeTochter Beitrag anzeigen
    Mir ging/geht es so, daß ich das Gefühl habe die Welt hat sich in zwei Teile geteilt: Die Menschen, die mich verstehen weil sie es auch erlebt haben und die Menschen, die - nach meinem Empfinden - eigentlich gar nicht mitreden können weil sie beide Eltern noch haben. Mir ist es immer schwer gefallen Trostversuche der zweiten Gruppe Menschen überhaupt anzuhören. Ich wünsche Dir Menschen aus der ersten Gruppe. Klingt auch blöd irgendwie, ich wünsche ja keinem was schlechtes. Und dennoch ist man, bin ich, sehr dankbar wenn man, wenn ich, Erfahrungen mit Erfahrenen teilen darf. Das macht es irgendwie leichter oder erträglicher. TT
    Ja, ich verstehe was du meinst. Es ist natürlich etwas anderes mit Menschen zu sprechen, die das ganze auch durchgemacht haben. Für mich ist es auch gut zu sehen, dass es diesen Menschen auch mal wieder besser geht. Im Moment kann ich mir gar nicht richtig vorstellen, wie das Leben wieder völlig normal werden kann.

    Zitat Zitat von TraurigeTochter Beitrag anzeigen
    Was ist heute noch immer nicht hören kann ist wenn jemand, wenn ich tieftraurig bin weil sie nicht mehr da ist, zu mir sagt 'das hätte Deine Mutter nicht gewollt ...' Bitte, dann hätte sie ja hierbleiben können, dann wäre ich jetzt nicht so am Ende. Blöd und kindisch, ich weiß, vielleicht wäre sie ja im Zweifel sogar lieber (gesund) hiergeblieben. Nur wenn ich traurig bin will ich Verständnis und keine Vorwürfe!TT
    Den Satz habe ich auch schon gehört. Ich nehme ihn den Menschen nicht übel, ich weiß ja wie er gemeint ist, kann dich aber auch gut verstehen. Eins weiß ich, wenn man meine Mama gefragt hätte wäre sie auch lieber bei uns geblieben.

    Ich bin übrigens gerade das erste mal ganz alleine in meiner Wohnung seitdem es passiert ist. Erst ging es mir richtig schlecht und ich habe viel geweint. Nachdem ich dann eure Antworten gelesen habe geht es mir etwas besser.

    Ich danke euch allen vom Herzen!!!

  4. Inaktiver User

    AW: Meine Mama ist ganz plötzlich gestorben

    Eben in der Stadt gewesen. So viele Mütter mit ihren Töchtern. So viele Gedanken an Einkäufe mit meiner Mutter…

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    AW: Meine Mama ist ganz plötzlich gestorben

    Liebes Wombat,
    Ich verspreche dir, dass es dir irgendwann wieder besser gehen wird.
    Ich habe beide Eltern innerhalb von 6 Monaten an den Scheiß-Krebs verloren. Sie waren 61 und 62 Jahre alt und ich 34. Das erste Jahr ist hart, aber es geht stetig bergauf. Mittlerweile ist es 4 Jahre her und mir geht es wieder gut. Klar, ich denke ganz oft an meine Eltern und muss auch manchmal weinen, aber nicht mehr jedes mal.

    Halte durch! das wird! Und mach immer das, wonach dir ist!
    Liebe grüße!

  6. Inaktiver User

    AW: Meine Mama ist ganz plötzlich gestorben

    Zitat Zitat von judith75 Beitrag anzeigen
    Liebes Wombat,
    Ich habe beide Eltern innerhalb von 6 Monaten an den Scheiß-Krebs verloren. Sie waren 61 und 62 Jahre alt und ich 34.
    Da bekommt man richtig Gänsehaut. Das Leben kann ganz schön unfair sein :(.
    Hast du Geschwister?

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    AW: Meine Mama ist ganz plötzlich gestorben

    Ja, ich habe glücklicherweise einen Bruder. Sonst hätte ich das nicht überlebt.
    Du hast keine Geschwister, oder?

    Was meine Situation aber einfacher gemacht hat als deine, ist, dass es bei meinen Eltern absehbar war. Ich konnte mich gewissermaßen vorbereiten. Trotzdem traf es mich dann doch irgendwie unvorbereitet. Gehofft habe ich bis zum Schluss.

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    AW: Meine Mama ist ganz plötzlich gestorben

    Und das Gefühl, dass das Leben verdammt scheißunfair ist, hatte (und z.T. habe) ich oft.
    Es fällt mir auch schwerer, meinen damaligen Grundoptimismus aufrecht zu erhalten. Ach, was: Er ist mir fast ganz abhanden gekommen, spätestens nach meiner Fehlgeburt und nem Notkaiserschnitt.

    Und trotzdem: Das Leben ist schön!
    Liebes Wombat: TTrauere, weine, schreie, lache, wenn dir danach ist. Da gibt es kein falsch oder richtig.
    Ich glaube, wenn du das beherzigst, wird es dir stetig besser gehen.
    LG, Judith

  9. Inaktiver User

    AW: Meine Mama ist ganz plötzlich gestorben

    Deine Zeilen treiben mir did Tränen in die Augen... Mein tief empfundenes Mitgefühl!
    Ich selbst habe meine Mutter vor nunmehr fast sieben Jahren verloren. Sie war mit 69 Jahren nicht ganz so jung wie deine, und ihr Tod war auch nicht ganz so überraschend (sie war schwer an Krebs erkrankt), aber ich bin dadurch in eine tiefe Krise getaumelt... Auch ich hatte ein sehr inniges Verhältnis zu meiner Mutter, und ich vermisse sie immer noch sehr.
    "Niemandes Kind mehr zu sein" - hat Elke Heidenreich es mal formuliert. So habe icv micv auch gefühlt, obwohl auch mein Vater noch lebt und ich ihn auch sehr liebe. Aber trotzdem: Das Verhältnis zu meiner Mutter war noch mal anders...
    Ich möchte mich zum einen den weisen Worten von Valium anschließen. Dir zum anderen aber auch raten (nein, raten wäre falsch, aber die Möglichkeit aufzeigen, dass es das gibt!), den Besuch einer Trauergruppe oder evtl. sogar eine Psychotherapie empfehlen!
    Ich selbst mache seit einigen Wochen eine Therapie, weil ich einen weiteren Schicksalsschlag zu verkraften habe, und wie sehr mich der Tod meiner Mutter traumatisiert hat, wird mir jetzt erst klar.
    Überfordere dich nicht - du bist in einer tiefen persönlichen Krise, und es ist nicht verkehrt, sich dann helfen zu lassen!
    Alles Gute für dich - der Tod der eigenen Mutter tut einfach unfassbar weh.

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    AW: Meine Mama ist ganz plötzlich gestorben

    Es tut mir so leid, Wombat. Der Tod meiner Mutter wuerde mich vor Schmerz fast zerreissen. Mein Onkel ist gerade gestorben, ich kam gestern von der Beerdigung nach Hause. Er war der Bruder meiner Mutter und ist wie deine Mutter einfach nicht mehr aufgewacht. Dabei war er erst 74 und ueberhaupt nicht krank!

    Es tat mir sehr weh weil ich ein sehr gutes Verhaeltnis zu ihm hatte. Eigentlich ein besseres als zu meinem Vater, der die Familie verlassen hat um gleich wieder zu heiraten und mit dem Kinder bekommen einfach weiter gemacht hat, als haette er keine Familie davor gehabt. Und ich wollte ihn so oft besuchen und hatte dann nie Zeit (wir wohnen alle sehr weit aus einander, so quasi einen ganzen Tag fliegen egal wen wir sehen wollen).

    Und vor allem meine Mutter so ganz am Boden zu sehen, das hat auch sehr weh getan. Ich habe sie und meine Tante viel in den Arm genommen. Ich war auch die einzige andere Frau bei der Beerdigung. Er hatte nur Soehne gehabt. Beide Frauen waren ploetzlich ganz zerbrechlich und ich habe sie immer als ziemlich stark und robust angesehen.

    Ich bin so traurig, dass ich nichts auf die Reihe bekomme. Arbeiten kann ich gerade noch aber z.B. mit meinem Freund verstehe ich mich garnicht mehr. Er versteht es einfach nicht, dass ich jetzt etwas Hilfe brauche. Heute abend hatte er nur etwas fuer sich zum Essen eingekauft und ich stand doof da. Da bin ich einfach nach Hause gegangen. Dann bin ich lieber alleine als mit jemand zusammen, der meinen Zustand nicht versteht.

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