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  1. Inaktiver User

    Kleine Zeichen ...

    Ich hatte heute Morgen das Bedürfnis, meinen allerersten Morgenkaffee draußen zu mir zu nehmen, auf der kleinen Bank vor dem Küchenfenster. Da saß ich dann, noch ganz zerstrubbelt und verschlafen, mit meinem dampfenden Kaffee, leicht frierend und schaute in den Garten hinaus, um mich herum Vogelzwitschern.

    Auf einmal hab ich ihn gesehen: einen bunten Schmetterling. Wild tanzend am Zaun zum Nachbarn, unermüdlich, auf und ab, hin und her. Minutenlang hat er für mich gezaubert - mich verzaubert. Ich war ganz gefangen von diesem Moment - "herzberührt".

    Für diejenigen, die es nicht wissen:
    Schmetterlinge haben für die Eltern verstorbener Kinder eine ganz besondere Bedeutung - wir sehen sie als Gruß, als Zeichen, als Trost. Ich habe zu den unmöglichsten Jahreszeiten Schmetterlinge gesehen und sie sind mir meist dann um die Nase geflattert, wenn diese rot vom Weinen und ich voller Verzweiflung war.

    Meine heutige Begegnung mit dem Schmetterling trägt mich warm durch den Tag und ist ein wunderschönes Geschenk von einem wunderbaren, kleinen Wesen - ganz weit weg, und doch so nah.

    Paula

  2. Inaktiver User

    Re: Kleine Zeichen ...

    Liebe Paula,

    dein Posting erinnert mich sehr an einen Text von Elisabeth Kübler-Ross, den ich nach dem Tod meines Vaters gelesen habe. Er hat mir Trost gespendet:

    Jener Tod, von dem uns die Wissenschaftler überzeugen wollen, existiert in Wirklichkeit überhaupt nicht. Der Tod ist ganz einfach das Heraustreten aus dem physischen Körper, und zwar in gleicher Weise, wie der Schmetterling aus seinem Kokon heraustritt. Der Tod ist ein Hinübergehen in einen neuen Bewusstseinszustand, in welchem man fortfährt zu fühlen, zu sehen, zu hören, zu verstehen, zu lachen und wo man befähigt ist, weiterhin zu wachsen.

    Alles Liebe...Jela

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    Ein Gruß aus dem Himmel

    Liebe Paula,

    es hat mein Herz weit werden lassen, deine Erzählungen über dein „Schmetterlingsflüstern“ an jenem frühen Sommermorgen zu lesen. Es ist einfach wundervoll zu sehen, wie viele „kleine Zeichen“ an uns vorüber fliegen … wie viele Grüße uns aus der Welt hinter der sichtbaren Grenze, dem Himmel, geflüstert werden … Lieben Dank dafür!

    Eine kleine Geschichte möchte ich heute ergänzend hinzufügen. Es war der 23. August 2002, der zweite Todestag unseres Kindes. Die Sonne scheint und suggeriert ungnädig Erinnerungen an jenen heißen Sommertag, an dem unser kleines Mädchen diese Welt gegen ihr Paradies eingetauscht hat. Einmal mehr haben mein Mann und ich diesem schmerzlichen Tag, der unsere Herzen so bang gefangen nimmt, ein wenig ängstlich entgegen gesehen. Doch Thomas und ich hatten seit Freya’s Tod beschlossen, ihren Todestag gemeinsam, Hand in Hand, vorüber gehen zu lassen. Sehr gerne gehen wir gemeinsam zum Grab unseres Kindes. Aber manchmal geht auch ein jeder allein, und diese Momente sind auch wichtig, selbst wenn wir wissen, dass unser Kind nicht wirklich in seinem Grab liegt, dass dort nur seine kleine Hülle beigesetzt ist, denn seine Seele (und das spüren wir in vielen Momenten), die ist ganz woanders ...

    Es sollte ein heißer Sommertag werden. Thomas schlug vor, die kleinen Rosenherzen, die ich am Abend zuvor gesteckt hatte, gleich in der früh auf Freya’s Garten zu legen. Er war sehr, sehr traurig – und ich sah, dass er geweint hatte. Es dauert seine Zeit, bis er wieder heimkam. Und da strahlte er über das ganze Gesicht und erzählte. Als er die Herzen auf Freya’s Grab legte, kam ein kleiner Bläuling angeflogen und blieb die ganze Zeit an seiner Seite. Immer und immer wieder umkreiste ihn dieser wunderschöne winzig kleine, himmelblaue Schmetterling. Bläulinge haben wir in unserer Region in Oberbayern nie zuvor gesehen! Vorzugsweise halten sich bei uns Kohlweißlinge, Große Füchse oder Admiräle auf. Mit dem Bild von unserem Kind und diesem hübschen zarten Bläuling in seinem Herzen besuchte mein Mann unsere kleine Kirche. Er betete und entzündete ein Licht für unser Mädchen. Als er die Kirche verließ fand er vor der Kirchenpforte eine kleine Schwungfeder von einer Taube. Heißt es nicht, „Engel lassen immer wieder einmal eine Feder zu uns hinunter schweben, damit wir ihre Gegenwart wahrnehmen …“?! – Und so haben ihn der kleine Bläuling und die „Engelsfeder“ ein wenig getröstet und er erzählte mir lächelnd davon. Wenig später gingen wir dann gemeinsam zum Grab unseres Kindes. Und siehe da! Der kleine Bläuling mit den zarten himmelblauen Flügeln flatterte noch immer über Freyas Grab, setzte sich hier und da auf eine Rosenblüte, um Nektar zu saugen – und flog nicht davon!

    Am frühen Nachmittag telefonierte ich mit meiner allerbesten Freundin, die viele hundert Kilometer von uns entfernt wohnt. Sie hatte ein wunderhübsches Gesteck und liebe Gedanken zu Freya’s Grab schicken lassen, und ich wollte mich gleich bei ihr bedanken. Gerade an solch schmerzlichen Jahrestagen ist es so schön, wenn man sich ein wenig aufgehoben und getröstet fühlen darf. Und dann erzählte mir meine Freundin diese wunderbare Geschichte, die ich als „synchronistisches Ereignis“ betrachte. Hier ist das Erlebnis, welches mir meine Freundin erzählte: „Stell dir vor, heute früh, da hatte ich ein wenig Zeit für mich. Also beschloss ich, mich mit einem Buch auf die Sonnenliege zu legen. Aber ich musste immer wieder an Freya und euch denken! Mit einem Mal bemerkte ich, wie mehrere »kleine himmelblaue Schmetterlinge« mich und meine Liege umkreisten. Eine ganze Weile lang flogen sie um mich herum! Hast du solche hellblauen kleinen Schmetterlinge schon einmal gesehen?“ Ich musste lächeln und antwortete: „Ja, gerade erst vor wenigen Minuten, am Grab unserer kleinen Maus hat auch uns ein kleiner Bläuling umkreist und ist nicht von unserer Seite gewichen …“

    Nun, deutlicher kann ein Zeichen wohl kaum ausfallen, als dass zur gleichen Zeit an verschiedenen Orten, um die Herzen von Freunden diese doch seltenen zarten Tagfalter fliegen. Und diese kleinen Bläulinge, sie haben uns von unserem kleinen Mädchen geflüstert und uns geholfen, dass wir alle Traurigkeit dieses Tages in ein wenig lichte Zuversicht wandeln konnten.

    Steht der Schmetterling in vielen Kulturen und auch in der christlichen Symbolik für die „vollkommene Verwandlung“, für das (Weiter-)Leben nach diesem Leben, so waren wir ein wenig getröstet. Unsere himmelblauen Schmetterlinge, diese hübschen Bläulinge, sie waren ein Gruß von unserem Kind aus seinem Himmel. Und sie sollten uns flüstern: „Hallo, Mami, Papili! Seid nicht traurig, ich bin bei euch – und all meine Liebe!“

    Mit unseren Herzen voller Liebe und umschließender Wärme haben wir es geschafft, auch jenen zweiten Todestag zu durchstehen und konnten ihm sogar ein wenig Liebreiz in der Erinnerung an einen himmlischen Bläuling abgewinnen … unsere Kinder, so fern und doch so nah …

    Eine liebevolle Umarmung an alle,
    eure madame butterfly *

    *in diesem Zusammenhang klingt mein Nickname vielleicht doch ein wenig eigenartig??!!

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    Re: Kleine Zeichen ...

    Liebe Paula,

    ich bin erst seit kurzen in diesem Forum, mein Verlobter André ist vor elf Wochen bei einem Autounfall ums Leben gekommen und ich habe hier Zuflucht gesucht. Ich habe viele Deiner Beiträge gelesen und bin ganz betroffen! Du hast mal geschrieben, das Dir aufgefallen ist, das viele Bekannte schon kein Wort mehr über Deinen schweren Verlust verlieren und ich möchte dir sagen: Auch wenn es bei mir erst elf Wochen her ist, so sind mir Andrés Eltern jetzt schon die Einzigen geblieben, die ebenso trauern und mit denen ich täglich darüber reden kann. Wie kann das sein? Wieso gehen alle einfach so zum Alltag zurück?

    In der nächsten Woche ist mein Geburtstag, André hätte sich bestimmt was ganz romantisches für mich ausgedacht! Der bevorstehende Tag macht mir furchtbare Angst. Ich will mich nur verstecken! Gestern ruft meine beste Freundin an und fragt mich ob ich an meinem Geburtstag Lust hätte mit auf einen Party zu gehen. Mein "Nein" hat sie nicht verstanden (sonst ist sie nie so unsensibel!) und hat sogar gesagt, das sie dann halt alleine dort hingehen wird.... wie können die Menschen glauben, das man so schnell über den TOD eines Menschen kommen kann! Eigentlich müsste die Welt stehen bleiben!!!!!

    Deine Erzählung über die schöne Begegnung mit dem Schmetterling fand ich sehr tröstlich. Ich habe ähnliches erlebt! Nach der Beerdigung meines Schatzes sind wir über den Friedhof Richtung Parkplatz zurückgegangen. In meiner Verzweiflung und Trauer habe ich erst gar nichts bemerkt, bis meine Mutter mich auf ein kleines Eichhörnchen am Rande des Weges aufmerksam gemacht hat. Der kleine Kerl saß da und hat mich mit großen Augen angeguckt und ist nicht weggelaufen. Ich bin stehen geblieben und habe mich hingehockt. Einen Moment ist das Kerlchen noch beblieben, dann war es weg. Wochen später war ich bei einer Wahrsagerin. Sie hat mit André Kontakt aufgenommen und sagte doch dann zu mir, das mein Verlobter auch auf seiner Beerdigung gewesen wäre. Er wäre als kleines Tier dort gewesen und ich hätte ihn auch gesehen! Er wollte mir dort nochmal nahe sein....

    Ist das nicht alles unglaublich. Natürlich habe ich mich nie vorher mit solchen Sachen auseinandergesetzt, aber seitdem lese ich viel über Seelenwanderung und Grüße aus dieser anderen Welt. Vielleicht glaube ich auch nur an das alles um mich an etwas festhalten zu können, aber so viele Menschen mit Ihren Erlebnissen können sich doch nicht irren!

    Ich wünsche Dir weiterhin ganz viel Kraft. Fühl dich gedrückt und verstanden!
    Lillian



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    Re: Kleine Zeichen ...

    Ich warte seit 1 1/2 Jahren auf solch liebevolle Zeichen meiner Mum...Oder ich seh sie nicht

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    Die Kraft der Geheimnisse

    Liebe Vemi,

    ich möchte dich gerne trösten und dich bitten, nicht traurig zu sein. Die Zeichen oder vielmehr liebevollen Botschaften von unseren Liebsten in ihrer Welt hinter der sichtbaren Grenze kommen sehr oft genau dann, wenn wir gar nicht damit rechnen.

    Es sind auch nicht immer nur sichtbare Zeichen. Sehr oft sind es „kleine Hallos“, zum Beispiel in einem Song im Radio, der die Antwort auf deine Frage enthält, oder ein besonderer Geruch, den du wahrnehmen kannst, der dich an deine Mum erinnert. Das Kinderzimmer unserer verstorbenen Maus ist an manchen Tagen erfüllt mit ihrem typischen Babyduft, den ich so sehr vermisse. Ich bin ganz zuversichtlich, dass auch deine Mum einen dir vertrauten Weg und ein Zeichen wählt, an dem du sie unverwechselbar erkennen kannst.

    Ich weiß nicht, wie es dir geht. Zu mancher Stunde wird mein Herz ganz weit und ist voller Liebe und umschließender Wärme. Das sind die Momente, in denen ich deutlich spüre (und mittlerweile fest versichert bin), dass unser kleines Mädchen mit all seiner Liebe bei mir ist. Spürst du manchmal auch dieses einnehmend schöne Gefühl?

    Doch ich bin auch sicher, dass viele Zeichen unbemerkt bleiben. Auch ich habe in den fünf Jahren seit dem Tod unseres Töchterchens lernen müssen, meine Ratio, meinen Verstand, weniger wichtig zu nehmen als das innere Gefühl, um diese Zeichen als tatsächliche Liebesbotschaften zuzulassen. Das war wirklich ein spiritueller Erfahrungsprozess. Und weißt du, da sage ich mir immer wieder: „Wunder geschehen eben nur, wenn ich sie auch zulasse ...“

    Mittlerweile vertraue ich auch darauf, dass ich viele Zeichen bekomme und an manchen vorbei gehe (ich bin ja nur ein Mensch). Doch um mit Martin Buber zu sprechen, bin ich heute auch „ausgerüstet, um aus der Kraft der Geheimnisse zu leben.“ Damit möchte ich sagen, auch wenn wir keine Zeichen bekommen, wir können darauf vertrauen, dass unsere Liebsten an unserer Seite weiterleben, dass sie uns ständig begleiten, uns inspirieren und uns ihre Liebe schicken ... und dass wir sie einst wieder in unsere Arme schließen dürfen. Denn unsere Liebe war und ist ein „Versprechen“.

    Ich umarme dich und wünsche dir von Herzen ein hoffnungsfrohes Zeichen, das dich tief in deinem Innersten berührt und deine Tränen trocknet ...


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    Re: Die Kraft der Geheimnisse

    Hallo,
    danke für deine tröstenden Worte.
    In der Nacht nach Mamas Tod(ich war bei ihr als sie ging)Wachte ich auf und war sicher mich hielt jemand im Arm,es war der Bruchteil einer Sekunde,aber ich spürte eine Umarmung.Mein Mann lag weit weg

    Ich glaube generell gabs schon mal Zeichen,so zBerzählte meine Tochter anfangs immer wieder "oma war da",einmal auch"oma war kurz da,sie hatte keine zeit,weil sie noch zu meinem Bruder wollte"-in der besagten Nacht wachte ich durch das brabbeln meines Sohnes auf,er war zu der Zeit etwa 4Monate alt und gluckste und kicherte,als ob jemand Späße mit ihm machte.
    In solchen Momentan wollte ich soooo gern glauben,dass Mama da war,aber der Verstand...
    Ich hätte einfach gern eine Antwort auf die Frage wie es ihr geht,sie hat so furchtbar gelitten und hatte schreckliche Angst vor der ewigen Dunkelheit(sie glaubte nicht an das "Danach").
    Sieht sie mich,weiss sie um meine tiefe Liebe?
    Ihr Tod kam trotz Krebs plötzlich,sie fiel von einem Tag auf den anderen in einen Dämmerschlaf bis sie starb.An klärende Gespräche war nicht mehr zu denken-sie hatte den Gedanken an den Tod nicht zugelassen,es war tabu.
    Schlußendlich haben wir entschieden,dass sie nicht weiter gequält werden soll,dass sie nur Flüssigkeit und Morphium bekommt aber keine anderen (Versuchs-)Medikamente mehr.Wir wußten das ist der sichere Tod.
    Die schlimmste Entscheidung meines Lebens-den Menschen,den ich so dringend brauchte loslassen zu müssen,ohne Rat von ihr...
    Ich sitze hier und bin sooo traurig,sie fehlt mir nach 1 1/2 Jahren mehr denn je,den mein Leben geht weiter und damit passiert immer mehr,das sie miterleben sollte.

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    Re: Die Kraft der Geheimnisse

    Hallo,

    erstmal möchte ich dir, Vemi, sagen, dass die Zeichen kommen, und wie du sagst sind sie schon da. Das heißt dass du schon ein Stückweit diese Dinge zulassen kannst. Auch wenn einem der Verstand sagt das gibt es nicht, so lass ihn reden, egal ob es wirklich ein Zeichen ist oder nicht, glaube einfach daran und denk nicht drüber nach, denn manchmal weiß der Verstand einfach weniger als das Herz. Ich schicke dir eine ganz feste Umarmung und wünsche dir, dass du die Grüße deiner Mutter einfach zulassen kannst.


    Nun möchte ich noch etwas über "meine" Zeichen schreiben.
    Ich habe auch gewartet und war ganz verzweifelt dass nichts kommt.
    Nun weiß ich dass er da ist. Und das auf ganz verschiedene Arten.

    Mal ist es nur das Gefühl der Umarmung, mal ein Traum, aber ganz besonders in realen Dingen.

    Die zwei schönsten Erlebnisse möchte ich nun schildern.

    In den letzten beiden Wochen hatten zwei meiner Freundinnen Geburtstag und ich hatte richtig Angst hinzugehen, weil wir immer ein Trupp von vier Pärchen waren, nun ind es nur noch drei plus meine Wenigkeit. Und ich hatte solche Angst, dass es dot besonders bewusst wird.

    Ich bin dann trotzdem gegangen. Auf dem ersten Geburtstag habe ih den Schmetterling erst gar nicht bemerkt, bis meine Freundin mich drauf aufmerksam machte, und sagte "Stefan hat mich nicht vergessen, er ist auch gekommen." Und der Schmetterling blieb immer in der Nähe so lange ich da war, mal ist er zu den Jungs rüber und schwirrte da rum, aber kam immer wieder zurück. Und auch auf dem zweiten Geburtstag war ein Schmetterling in meiner Nähe. Er hat mich nicht allein gelassen.

    Ich weiß, man sagt eigentlich, Schmetterlinge seien Grüße von den Kindern diee man verloren hat, aber vielleicht hat er diesen Weg gewählt, weil er es immer so süß fand wenn ich "hallo, mein Baby" gesagt habe.

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    Re: Die Kraft der Geheimnisse

    Heute haben wir (Familie und so) die Wohnung von meiner Freundin "ausgeräumt". Ich bin so gegen 7 uhr losgefahren und hatte schon heute morgen einige Schmetterlinge gesehen, die um mich herumschwirrten. Ok, ist jetzt im Moment Schmetterlingszeit und vielleicht hab ich auch einfach mehr darauf geachtet/gesehen. Dann kam ich dort an und ich hab gepackt, geräumt und geschleppt. Um 9 Uhr kam Eva2 vorbei und hat Kaffee und Brötchen gebracht. Kleiner Plausch am Rande. Danach wieder gepackt und geschleppt. Ich hab in der Zeit nicht einen Schmetterling gesehen. Beim Wegfahren bin ich noch bei Eva2 vorbeigefahren und hab ihr die Kanne usw. vorbeigebracht. Kaum bin ich auch dem Auto gestiegen und hab die Sachen zusammengesucht, kam wieder ein Schmetterling (kleiner oder großer Fuchs) und ist um mich herumgeschwirrt.

    Beim Ausräumen im Haus fand ich, war keine gute Stimmung. So willste das, brauchste das usw. Als ich dann zu Hause war, und hab die Sachen aus dem Auto geräumt hatte ich wieder Schmetterlinge.

    Ich bin mir inzwischen sicher, dass sie das alles so nicht wollte. Und dass sich die Fussnägel bei ihr rollen, was da abgeht.

    Hoffe, hab jetzt nicht zu wirr geschrieben, denn das ganze hat mich doch sehr mitgenommen. Vielleicht versteht ihr doch, was ich meine. Für mich waren das Zeichen.

    Toyo

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    Re: Kleine Zeichen ...

    Ich habe zu den unmöglichsten Jahreszeiten Schmetterlinge gesehen und sie sind mir meist dann um die Nase geflattert, wenn diese rot vom Weinen und ich voller Verzweiflung war.



    Weihnachten sah ich einen Schmetterling in der Kirche.Ich starrte die ganze Zeit wie gebannt auf ihn und habe mich lange gefragt wie das möglich ist.Meine Augen waren auch rot und geschwollen vom Weinen an diesem besonderen Tag,als ich sie NOCH mehr vermißte als sonst....

    Allerdings verlor ich meine Mama,kein Kind.

    Übrigens ,liebe Paula, deine Posts berühren mich tief.
    Viel Kraft.

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