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    AW: Veränderung des Partners und der Beziehung durch Trauer

    Hallo Domi,

    ich vermute, deine Freundin braucht etwas Abstand und zur Zeit kannst du einfach nichts richtig machen.
    Vielleicht solltest du Dich zurückziehen und dich rar machen.
    Manchmal weiß man erst, was man hat, wenn es nicht mehr da ist.

    Im übrigen hat niemand das Recht, den Partner tagelang zu ignorieren. Das ist psychische Gewalt und absolut indiskutabel. Das solltest du nicht aushalten.

    Dir alles Gute
    simplemind
    _____________________________________

    Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte
    George Bernhard Shaw
    4.6.18

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    AW: Veränderung des Partners und der Beziehung durch Trauer

    Hallo!

    Es ist sicher schwer bis unmöglich, allgemein gültige Aussagen zum Thema zu treffen (jeder Mensch ist anders, jeder Fall ist anders) doch ich glaube, dass eine solche Veränderung normal (also die Regel) ist.

    Durch einen Trauerfall bekommt man ja auch eine ganz neue Sicht auf die Dinge; das Leben wird u. U. in seinen Grundfesten erschüttert, man verliert Gewissheiten.

    Ich lebe heute anders als vor dem Tod meiner Frau; mir sind heute andere Dinge wichtig und ich gehe auch auf fremde Menschen anders zu bzw. ein als zuvor.

    Hab' Geduld mit Deiner Freundin. Es ist für Euch beide schwer, doch das Warten lohnt sich - sie weiss, dass sie sich in JEDER Lage au Dich verlassen kann.

    Trotz allem: Frohe Festtage und ein frohes (und vor allem gesundes!) neues Jahr.

    Gruss von

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    AW: Veränderung des Partners und der Beziehung durch Trauer

    ich habe den eindruck: mit deiner fürsorge bekommt sie platzangst und luftnot.

    lasse sie in ruhe. und was streit betrifft: es braucht zwei dafür. sie nimmt sich das recht zu schweigen und die wohnung zu verlassen? grenze dich ab und ziehe dich ein stückweit zurück.

    mit der klaren ansage: wenn du reden magst- gerne. aber ich lasse mich von dir nicht runtermachen.

    grenze dich ab und lasse ihr luft zum atmen. sie muss ihre trauer in ihrem eigenen tempo verarbeiten. höre auf ihr da gute ratschläge zu erteilen. wenn sie dich fragt- nein, du bist nicht ihr therapeut. du meinst es gut- aber ich habe, wie gesagt, den eindruck- sie fühlt sich bedrängt.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern

  4. Inaktiver User

    AW: Veränderung des Partners und der Beziehung durch Trauer

    Hallo liebe Community,

    ich habe mir nun in Ruhe alle Beitrag dieses Themas durchgelesen, um Antworten auf Fragen zu bekommen, die ich mir momentan stelle, bzw. um nachvollziehen zu können, was im Kopf meines mittlerweile Expartners vorgeht.... Viele fand ich sehr hilfreich, nichtsdestotrotz würde ich gerne meine momentane Situation kurz schildern, weil ich nicht so richtig weiß, wie ich mich verhalten soll... Vielleicht weiß ja jemand einen klugen Ratschlag.

    Ich und mein Exfreund waren 6 Jahre zusammen, seit wir beide 16Jahre waren. Es war gerade zu Beginn unser Beziehung nicht immer einfach, mir ging es psychisch nicht sehr gut. Dies wirkte sich auf unsere Beziehung aus, es war wirklich nicht immer einfach. Aber er stand mir immer bei, auch wenn ich mich manchmal frage, wie er das alles aushielt. Nachdem ich Hilfe bekam wurde alles besser, habe jetzt schon viele Jahre keine Probleme mehr. Auch in unserer Beziehung lief zuletzt alles sehr sehr gut.

    Letztes Jahr ließen sich die Eltern von ihm dann scheiden. Er sprach nicht viel drüber aber mitgenommen hat es ihn. Anfang des Jahres starb der allerbeste freund meines Freundes bei einem schlimmen Verkehrsunfall... er war wirklich ein enorm wichtiger Mensch im Leben meines Freundes, und auch so, war es ein toller Mensch, es war einfach nicht fair, er trug keine Schuld..

    Die darauffolgende Zeit verbrachten wir viel Zeit zusammen. Ich wollte für ihn da sein. Ich dachte, das wäre gut. Heute frage ich mich, ob es richtig war soviel Zeit miteinander zu verbringen, vielleicht hatte er zu wenig Zeit sich damit auseinanderzusetzten.. Egal, es erschien mir richtig und auch ihm schien es gut zu tun... Naja etwa 2 Monate später fing er an sich von mir zu distanzieren. Der Grund: er würde seit dem schlimmen Unfall einfach viel nachdenken und sei sich in gar nichts mehr sicher, weder seiner beruflichen Zukunft, seines langjährigens Hobbys und auch nicht uns. Er fragt sich, ob er nicht was verpasst, wenn er nur mit mir zusammen ist. An mir würde es nicht liegen. Er versteht es selbst nicht. Eine Woche später trennte er sich und ich hatte auch keine Chance mehr etwas zu sagen. In späteren Treffen kam raus, dass er selbst gar nicht genau weiß, warum, aber er spürt, dass er momentan einfach diese feste Beziehung nicht mehr möchte bzw. es momentan einfach nicht weiß und mich auch nicht im Unklaren lassen möchte. Er würde mich wohl vermissen und fragt sich manchmal was er nicht alles aufgegeben hat. Als ich ihn fragte, ob er mich noch liebt, wich er eher aus und sagte, dass das so gar nicht wäre, aber momentan einfach so viele andere Sachen im Kopf hat..Es täte ihm momentan auch einfach gut allein zu sein und er denkt auch nicht, dass sich das in nächster Zeit ändert. es täte ihm Leid..Er macht viel Sport momentan, Training, geht viel raus, feiern und trinken..

    Meine Frage ist natürlich einmal, wie ihr die Sache seht und sein Verhalten deutet. Scheinbar scheint es ja so, dass es hier auch mal einigen so ergangen ist, dass sie in so einer Ausnahmesituation zumindest dachten mit ihren Partner Schluss zu machen.
    Ich liebe meinen Freund und habe das Ende nicht kommen sehen, und hoffe natürlich, dass wir wieder zusammenfinden, aber ich weiß eigentlich auch, dass das nur die Zeit zeigen wird und mir hier niemand sicher sagen kann, dass das passieren wird... Mein eigentliches Anliegen ist daher ein ganz anderes:

    Ich weiß einfach absolut nicht, wie ich mich verhalten soll. Mein Therapeut hat gemutmaßt, dass er sich vorstellen könnte, dass er so gehandelt hat, weil er Angst hat nochmal so einen schlimmen Verlust zu erleiden. Die Trennug seiner Eltern, der Tod seine Freundes, alles was stabil schien, ist zerbrochen. Dazu sei erwähnt, dass ich zum studieren in die nächstgrößere Stadt gezogen bin und ich fortan nur noch am Wochenende hier gewesen wäre. Er zog die Notbremse, wenn auch unterbewusst. Ich fand das schon plausibel und auch als ich meinen Freund davon erzählte, sagte er, dass das schon sein kann.
    Wie dem auch sei, ich dachte es wäre richtig einfach ab und zu mit ihm zu schreiben, ab und zu spazieren zu gehen, ihm zu zeigen, dass ich da bin, dass ich stabil bin.

    Leider merke ich, dass es mir nicht so sonderlich gut tut, da ich mir immer neue Hoffnungen für eine Beziehung mache und es mir dann immer sehr schlecht geht, wenn er sagt, dass er das momentan nicht kann. Daher hatte ich eigentlich vor ihm zu sagen, dass wir eine Zeit lang besser keinen Kontakt haben, ich kann nach 6 Jahren Beziehung nicht einfach nur eine Freundin für ihn sein und ich habe so Angst vor dem Moment, dass er mir igrendwann als Freundin davon erzählt, dass er jemand neues kennengelernt hat..
    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich Abstand brauche, um das zu verarbeiten, irgendwie hoffe ich natürlich auch, dass er dann merkt, dass er mich doch zu sehr vermisst, wenn er es denn tut..

    Naja wie dem auch sei, ich weiß einfach nicht, ob das richtig ist. Er macht soviel durch momentan. Ich habe so ein schlechtes Gefühl dabei ihn jetzt einfach allein zu lassen, dann wieder denke ich: er hat sich ja getrennt. Aber Man merkt es geht ihm nicht so gut. Er spricht anders. Sagt er würde jetzt keine langfristigen Pläne mehr machen.Aber er verdrängt auch viel, hat er schon immer. Er hat Freunde ja und natürlich auch eine Familie, aber auch ich musste ihm immer alles aus der Nase ziehen, daher weiß ich nicht, wieviel er mit denen darüber spricht. Ich habe Angst, dass das irgendwann alles auf ihn zurückkommt, wenn er alles nur verdrängt..

    Ich hatte auch schon gedacht auf persönliche Treffen in nächster Zeit erstmal zu verzichten, vielleicht aber ab und zu zu schreiben. Was meint ihr? Wie sollte ich mich verhalten.. bin um jeden Ratschlag sehr dankbar!

    Gute Nacht!

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    AW: Veränderung des Partners und der Beziehung durch Trauer

    Liebe Fenna,

    ich kenne Dich nicht und auch deinen Freund nicht.
    Daher wäre alles, was ich hier mutmaße, nur Küchenpsychologie...

    Raten kann ich dir nur eines:

    Melde dich nicht.


    Sein ganzes Leben ist durcheinandergewirbelt und in den Grundfesten erschüttert.
    Ich denke er wird erst einmal wieder zu sich selbst finden müssen.

    Und manchmal muss man etwas loslassen, damit es wieder zu einem zurückfindet.....auch wenn es schmerzt
    simplemind
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    AW: Veränderung des Partners und der Beziehung durch Trauer

    Hallo Leute,
    Ich sehe, es ist über dieses Thema in den letzten Jahren wenig gesprochen worden...trotzdem möchte ich einen Versuch wagen.
    Seit 6 Monaten hatte ich eine sehr glückliche Beziehung zu meiner Freundin, allerdings eine Fernbeziehung. Wir hatten beide das Gefühl, endlich die richtige Person an der Seite zu haben.
    In diesen Monaten starb aber zuerst ihre Mama nach langer Krankheit. Sie schien das relativ schnell verarbeitet zu haben.
    Vor 4 Wochen starb unerwartet ihr geliebter Bruder.
    Seitdem ist sie wie ausgetauscht. Sie fing an zuzumauern, irgendwann machte sie Schluß, sie schaffe das alles nicht da ihre ganze Welt eingestürzt ist. Sie bat mir mehrmals um Vergebung. Ich konnte ihr es ansehen, wie sehr sie unter den Umständen litt.
    Ich war stets verständnisvoll.
    Jetzt kommt sie langsam aus ihrer Trauer raus, zumindestens nach außen (sie gibt sich gerne stark und lachend auf facebook Fotos). Zur Zeit herrscht absolute Funkstille zwischen uns.
    Ich will sie nicht aufgeben. Will sie aber nicht drängeln....was tun?
    Danke im Voraus für Eure Hilfe.

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    AW: Veränderung des Partners und der Beziehung durch Trauer

    Liebe Mariposa,

    Dazu fiel mir spoantan der Spruch von Konfuzius ein; denn er stimmt wirklich:

    „Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer.“
    simplemind
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    AW: Veränderung des Partners und der Beziehung durch Trauer

    Liebe Community,

    anscheinend bin ich nicht allein damit, dass ein Partner sich durch den Tod eines nahen Angehörigen auf einmal massiv verändert. Ich danke euch daher für eure Erfahrungen. Vielleicht können sich andere ja auch in meiner Erfahrung wiederfinden - und haben möglicherweise wertvolle Tipps.

    Mein Freund und ich (beide 29) sind seit über drei Jahren ein sehr glückliches Paar. Wir wohnen zusammen und haben uns in der Beziehung beide sehr positiv beeinflusst und verwirklicht (Sport, gesundes Essen, Hobbies,...). Wir haben unsere Zukunft zusammen geplant, leben in sicheren Verhältnissen, kennen unsere Familien und haben uns Gedanken über eine eigene Familie gemacht.

    Vor 4,5 Monaten ist dann sein Vater völlig unerwartet an einem Herzinfarkt gestorben. Mein Freund kommt aus der Türkei, sodass der Tod seines Vaters für ihn hier in Deutschland wahrscheinlich noch schwieriger zu begreifen ist. Wir sind noch am selben Tag hin geflogen und haben den Vater kaum 24 Stunden später beerdigt. Selbst für mich was das sehr traumatisch. Ich kannte den Vater und wusste, was für ein gutes Verhältnis die beiden hatten.

    Zurück in Deutschland ging es erst mal so weiter wie bisher, seine Stimmung war jedoch gedrückter und ich habe gespürt, wie er versucht hat, gegen negative Gefühle zu kämpfen. Mein Freund war immer extrem lebensfroh und hat wirklich "auf der Sonnenseite" gelebt. Nach dem Sport war er jetzt aber z.B. nicht mehr gelöst, sondern nach wie vor gestresst (wo er sonst immer gestrahlt hat).

    Vor einem Monat kam es dann zu einer plötzlichen und heftigen Reaktion, als wären mit einem Mal seine Kapazitäten übergelaufen. Er kam nach Hause und sagte mir, er müsse mal einen Schritt zurückgehen und würde erst mal bei einem Freund übernachten. Er müsse sehen, wie gut doch eigentlich alles ist. Ich bin natürlich total zusammen gebrochen.

    Seitdem befinde ich mich in einer schrecklichen Warteposition. Er sagt, dass er mich liebt, dass ich der wichtigste Mensch in seinem Leben bin und die letzten drei Jahre alles für ihn war. Er sagt auch, dass er weiß, dass er keine Bessere finden wird als mich und ich gleichzeitig seine beste Freundin bin.

    Aber dass es sich eben auch nicht mehr anfühlt wie vorher, die Verliebtheit, Aufregung und Spannung sei weg und es fühle sich gerade einfach gut an, allein zu sein. Er weiß nicht, ob er Schluss machen muss.

    Seitdem wohnen wir mehr oder weniger getrennt trotz gemeinsamer Wohnung, haben meist nur übers Handy Kontakt und sehen uns ca. einmal die Woche (vorher täglich).

    Ich bemühe mich, bei den Treffen emotional stark zu sein und nicht zu heulen. Ich möchte keine zusätzliche Last für ihn sein.
    Besonders schwer für mich ist, dass er körperliche Nähe überhaupt nicht ertragen kann, dabei war er vorher selbst sehr körperlich mit mir.

    Außerdem ist es für ihn schwierig, seinen Zustand mit dem Tod seines Vaters in Zusammenhang zu bringen. Er sagt, so viel denke er gar nicht an seinen Vater, auch wenn ihm klar ist, dass es damit zusammen hängen muss. Er hat auch die letzten Monate nicht viel vom Vater geredet und ich wollte ihn nicht drängen. Aber ich weiß, dass er intensiv von ihm geträumt hat. Für mich und auch unsere gemeinsamen Freunde ist es sehr eindeutig, dass er sich tief im Trauerprozess befindet, denn andere Probleme gab es einfach nicht.

    Er fühlt sich elendig und furchtbar schuldig mir gegenüber, auch wenn ich betont habe, dass er sich nicht schuldig fühlen muss und ich weiß, dass er mir nicht absichtlich weh tut. Ich befürchte, dass er mich auch deswegen nicht sehen kann.


    Ich versuche, unabhängig zu sein und auf meinen eigenen Füßen zu stehen und auch mir selbst Gutes zu tun, um ihm die Last zu nehmen, dass sein Verhalten mich gerade so quält. Ich weiß, er ist derjenige dessen Welt zurzeit noch mehr auf dem Kopf steht als meine.

    Aber ich empfinde die Situation als sehr schwierigen Balanceakt und bin mir unsicher, wie ich handeln soll.

    Wie viel Kontakt soll ich zu ihm haben und wie kann ich ihm gleichzeitig den Raum geben, den er jetzt braucht? Welche Fehler sollte ich auf jeden Fall vermeiden?

    Natürlich kann mir keiner von Euch sagen, ob unsere Beziehung diese Prüfung bestehen wird.
    Aber ich würde mich über Erfahrungen freuen von Menschen, denen es ähnlich ging und auch anderen Trauernden, damit ich ihn besser verstehen kann.

    In der Trauerberatung wird bekanntlich empfohlen, man solle keine lebensverändernden Entscheidungen mindestens ein Jahr nach dem Verlust eines geliebten Menschen treffen. Mir wurde dort ein "langer Atem" gewünscht und ich werde auf jeden Fall kämpfen und hoffen bis zuletzt.


    Viele Grüße

    A.

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    AW: Veränderung des Partners und der Beziehung durch Trauer

    Hallo Annyonomus,

    Dein Post hat mich sehr beschäftigt und ich habe es erst einmal überdenken müssen.

    Ich kann dir nur raten, was mein Bauchgefühl sagt: Gib ihm Zeit und Raum.

    Auch wenn es vielleicht platt klingt, aber ich halte sehr viel von diesem Rat :

    Was du liebst; lass frei. Kommt es zurück gehört es dir - für immer.

    Wie gesagt, nur mein persönliches Gefühl.

    Dir alles Gute
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    AW: Veränderung des Partners und der Beziehung durch Trauer

    Vielen Dank simplemind66 für Deine liebe Antwort.
    Selbst diese wenigen Worte sind schon hilfreich und es klingt gar nicht so platt für mich.

    Ich liebe ihn sehr und er soll natürlich soviel Zeit und Raum bekommen, wie er braucht.
    Ich möchte ihm bei seiner Art zu trauern auf keinen Fall im Weg stehen.

    Es hat sich für mich im ersten Moment so angefühlt, als wäre meine Liebe für ihn schädlich - und dieses Gefühl war sehr schlimm für mich.

    Dabei weiß ich jetzt, dass es nicht um mich geht, sondern dass ihm einfach ein Stück Boden unter den Füßen weggerissen wurde. Und wahrscheinlich ist lediglich ein Klammern meinerseits schädlich und eine zusätzliche Last für ihn, daher versuche ich jetzt mein Bestes, ihn frei zu lassen.

    Vielen Dank und Dir auch alles Gute.

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