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    AW: Veränderung des Partners und der Beziehung durch Trauer

    Er soll ja nicht für mich da sein, aber wenigstens soweit sollte man sich zusammenreißen können daß man sich noch irgendwie derart äußerst, daß man den kontakt nicht grundsätzlich abbrechen will sondern das es momentan nicht anders geht...ich habe seit 25 Jahren depressionen, ich hatte auch schon verluste, ich hatte echt schlimme zustände und da gabs bestimtm zeiten wo ich mich nicht hätte um jemand kümmern können der selber gerade ne schlimme krise hat, aber jemadn da einfach mit seienr verzweiflung stehen zu lassen, der eigentlich nur hören will: ich bin nicht für immer weg, wir werden uns wiedersehen, beruhig dich...dazu ist er bestimmt noch in der lage. seinem sohn sagt er ja jetzt auch nicht, daß er ihn auf unbesitmmte zeit nicht mehr sehen wird, er ruft ihn nach wie vor täglich an.

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    AW: Veränderung des Partners und der Beziehung durch Trauer

    Hallo Rosenresli,

    Ich glaube,du mißverstehst da etwas.

    Hier ist ein geschütztes Trauerforum, in denen Menschen schreiben, die einen lieben Menschen verloren haben und damit auf die ein oder andere Weise nicht zurechtkommen.

    Ich möchte daher nicht weiter auf deine Problematik hier eingehen, weil ich denke, da wäre ein anderer Thread sinnvoller und möchte dich bitten einmal hier *klick* zu schauen.

    Alles Gute

    simplemind66

    Edit: Ich habe nachgelesen, da hast du ja schon einen Thread eröffnet.
    Geändert von Simplemind66 (28.12.2011 um 19:33 Uhr)

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    AW: Veränderung des Partners und der Beziehung durch Trauer

    Zitat Zitat von Simplemind66 Beitrag anzeigen
    Hallo Rosenresli,

    Ich glaube,du mißverstehst da etwas.

    Hier ist ein geschütztes Trauerforum, in denen Menschen schreiben, die einen lieben Menschen verloren haben und damit auf die ein oder andere Weise nicht zurechtkommen.



    Ich möchte daher nicht weiter auf deine Problematik hier eingehen, weil ich denke, da wäre ein anderer Thread sinnvoller und möchte dich bitten einmal hier *klick* zu schauen.

    Alles Gute

    simplemind66

    Edit: Ich habe nachgelesen, da hast du ja schon einen Thread eröffnet.
    Danke simplemind66, hatte auf der Seite vorher zu lesen angefangen und es kochte schon langsam hoch. Wollte schon entsprechend antworten, das hast du mir abgenommen.
    Du hast mir aus der Seele gesprochen.
    Gute Tage wünscht Euch allen
    turmalin

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    AW: Veränderung des Partners und der Beziehung durch Trauer

    Hallo Ihr Lieben.

    Ich wollte mich nur schnell melden, denn sich die Last von der Seele zu schreiben, wenn eine Situation schwierig ist, verlangt auch danach sich zu melden, wenn es mal besser läuft

    Weihnachten ist emotional so aufgeladen, reiner Wahnsinn, oder?

    Ich hatte ein paar gute Gespräche mit meinem Mann. Auch wenn er bei allen Argumenten seine Mutter verteidigt und versucht, mir den Wind aus den Segeln zu nehmen. Was aber nicht gelingt. Also - nicht mehr. Aber man merkt, dass es fruchtet.
    Ich respektiere ihre Trauer, besonders an solchen festlichen Tagen, die jetzt so anders ablaufen.
    Aber dennoch lege ich Wert darauf, dass die Kinder ein schönes Weihnachtsfest haben.

    Mein Vorsatz für 2012 ist, nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen. Zu akzeptieren, dass ich ein Teil bin, der halt da ist, aber für den sich niemand aus der Familie meines Mannes besonders interessiert. Ist eben so. Es ist schwer, nicht eifersüchtig zu werden, aber es nützt, sich eigene Räume zu bauen und einzurichten.

    Emotionale Distanz / Räumliche Nähe
    Räumliche Distanz / Emotionale Nähe

    Eine Gratwanderung, wenn es um den Verlust geht, der als Teil in das Familienleben integriert wird. Ich übe mich in Verständnis, zeige aber, dass ich auch ohne ihn kann und Dinge unternehme, ohne darauf zu warten, ob er mitkommt. Ich dränge nicht mehr auf "Familie machen" - wenn ich mit den Kindern ein Spiel mache und er sitzt daneben und liest auf seinem Handy ... traurig, aber ich halte meinen Mund.
    Manchmal denke ich, dass der Todesfall nur ein Katalysator war für etwas, dass sowieso passiert wäre. Hat nicht eine von euch geschrieben, dass eine Extremsituation wie Trauer den Charakter des Menschen hervorbringt?

    Meine Gedankenfetzen zum Jahresausklang. 2012 sehe ich trotz aller Prognosen optimistisch entgegen.
    Euch wünsche ich viel Kraft.

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    AW: Veränderung des Partners und der Beziehung durch Trauer

    Hi Lyndwyn, ich war sehr lange nicht mehr in diesem Forum. Ich will dir gerne schreiben wie es ausgegangen ist. Es hat sich gelohnt. Wir sind immer noch zusammen und ich habe die Zeit durchgestanden mit ihr. Es war schwer und ist mir nur gelungen, dass ich immer nach mir gekuckt habe, versucht habe zu verstehen und nicht alles auf mich bezogen habe. Und irgendwann war der Tag da, wo sie mir gesagt hat wie wichtig das für sie war das ich da war und es wäre die Hölle für sie gewesen wenn ich zu dieser Zeit losgelassen habe. Auch sie hatte zwischendurch immer mal das Gefühl alles beenden zu müssen, hat es aber nie getan. Natürlich ist das alles auch individuell zu sehen. Jeder ist anders und geht anders mit der Situation um. Was aber dann passierte hat es mir anschaulich gemacht wie das ganze funktionirert hat. Vor ca. drei Monaten ist mein eigener Vater gestorben. Und auf einmal war alles umgekehrt. Ich kann jetzt nachvollziehen wie es ist wenn man trauert auch wie man daa auf seine/n begleitendenLiebste/n reagiert. Es ist einfach so, dass das Emotionsfaß in dir voll istm, auch mit vielen unbewußten Gefühlen. Und wenn irgendwas von außen in emotioneller Form auf dich zukommt läuft das über. Eine Beziehung ist eben auch eine emotionelle Sache. Und wenn die/der Partner/in Ihre Probleme formuliert trifft dich das und das Faß läuft sofort über. Du selbst kannst in Trauer nicht agieren sondern nur reagieren und dir ist gleich alles zuviel. Ich habe dann auch schon drüber nachgedacht Schluss zu machen usw. aber einfach deswegen weil ich merke, das ich auf nichts eingehen kann außer auf meine Traurigkeit. Das ist ein ganz schöner Mist. Es wird nun von Tag zu Tag besser, weil die Trauerphasen auch manchmal garnicht da sind und dann auf einmal wieder. Es ist einfach so das eine zeitlang nichts funktioniert und irgendwie muß man das stehen lassen auch wenn es schwer ist und auf die Momenta warten in denen man auch agieren kann. Die kommen :=)
    Jeronimo

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    AW: Veränderung des Partners und der Beziehung durch Trauer

    Hallo,

    Ich habe gesehen, dass die letzten Threads leider schon sehr weit zurück liegen.
    Ich habe fast alle Beiträge gelesen und es hat mir ein bisschen geholfen.
    Ich muss sagen mir geht es nun sehr ähnlich... Der Vater meines Partners starb vor 2 Monaten. Erst jetzt bemerke ich wie mein Partner sich zunehmend verändert... Er ist so kalt und abweisend mir gegenüber, obwohl ich immer an seiner Seite war und ihn wo ich nur konnte unterstützt habe. ich habe das Gefühl wie ich mich auch verhalte kann ich es ihm nicht recht machen... Körperlich sind wir uns länger nicht mehr nah bis auf Umarmungen, die es nun mittlerweile auch nicht mehr gibt. Ich liebe meinen Freund sehr und möchte wirklich geduldig sein und ihm alle Zeit geben, die er braucht um seine Trauer zu verarbeiten... Aber manchmal komme ich einfach an meine Grenzen und weiß einfach nicht wie unsere beziehung weitergehen soll. Er ist sehr streitsüchtig geworden und vergräbt sich nun nur noch in seiner Arbeit. Er geht immer mehr auf Distanz zu mir, verbringt lieber Zeit mit Freunden und seiner Arbeit anstatt mit mir- ich habe Angst das ich nun bald gar nicht mehr an ihn herankomme. Ich habe schon oft versucht ihn auf unsere Probleme anzusprechen, aber er tut dann so als ob das alles nicht so wäre und ich es missverstehe.. ich habe ihm geraten zu einem Psychologen zu gehen.. auch da ist er der Meinung er braucht ihn nicht.
    Ich war sehr froh zu lesen, dass ich nicht alleine bin und es anderen Paaren wohl ähnlich geht..
    Klar hat Trauer kein Muster, aber viele trauererscheinungen wie abkapseln, körperliche Distanz, Streitsucht treffen auch auf meinen Partner zu. Funktionieren wie ein Roboter trifft es wirklich am genauesten. Ich möchte diese Beziehung auf keinen Fall aufgeben - weiss einfach aber nicht mehr was ich machen soll, auf der einem Seite werde ich weggestoßen und manchmal mit Worten so verletzt und auf der anderen weiß ich, mein Freund braucht und liebt mich. Und wie ich schon bei jeronimo gelesen habe, war es genau das richtige seine Freundin nicht alleine zu lassen.

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    AW: Veränderung des Partners und der Beziehung durch Trauer

    ich möchte mich auch bei euch allen bedanken. die beiträge haben mir sehr geholfen.
    mein partner trauert seit nunmehr zwei monaten um seinen vater - meiner lebt noch, ist aber auch schwer krank.
    wir reden ehrlich, doch leide auch ich unter der mangelnden körperlichkeit. es ist schwer all das nie auf sich zu beziehen. ich merke auch, wie meine kräftereserven nachlassen. das macht mir angst. ich habe mich für diesen mann entschieden, doch ängstigt es, wenn man nichts tun kann und auch nicht weiss, wie lange die kräfte noch halten müssen.
    er fehlt mir. manchmal zerreisst es einen fast.

    ich danke sehr für das öffnen meiner augen. meine trauer ist auch gross, was alles nicht einfacher macht.

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    AW: Veränderung des Partners und der Beziehung durch Trauer

    Hallo.
    Ich weiß momentan echt keinen Rat mehr.
    Es geht darum: Meine Freundin ihre Mama ist letztes Jahr Ende August verstorben und wir sind erst seit dem 1.August zusammen.Ich hatte sehr wenig ihre Mutter kennen zu lernen aber sie war eine echt sehr liebe frau.Meine Freundin ist nur mit ihrer mutter aufgewachsen und hatte nie Kontakt zu ihren richtigen Vater.Sie hat nur noch einen Stiefvater mit dem sie ganz gut zurecht kommt aber seit einen Monat hat er eine neue Freundin was meine Freundin wahrscheinlich sehr zusetzt was ich auch voll verstehen kann. Ich lebe mit meiner Freundin seit mitte September letzten Jahres in einer eigenen Wohnung und es läuft soweit alles gut bis vor einer Woche.Meine Freundin und ich streiten uns seit 2 Wochen fast jeden Tag wegen kleinigkeiten.Oder sie hat von jetzt auf gleich mega schlechte Laune und wenn ich sie frage was los ist dann sagt sie es ist nix oder haut ab.Ich weiß das ihr verlust sehr schlimm für sie ist da sie auch erst 20 Jahre alt ist.Ich versuche ihr beizustehen und mache alles für sie aber der tod steht voll zwischen uns und sie will nicht darüber reden und auch nicht professionelle Hilfe sich suchen.


    Ich habe richtig große Angst sie deswegen zu verlieren weil ich sie über alles Liebe und auch schon Pläne für eine eigene Familie haben und so.

    Was soll ich machen damit ich sie nicht verliere? :'( wie kann ich ihr helfen oder was kann och tun um es ihr einfacher zu machen.

    Brauche dringend Hilfe

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    AW: Veränderung des Partners und der Beziehung durch Trauer

    Hallo Domi,

    ich habe lange gezögert zu antworten, denn ich weiß mir auch keinen Rat.

    Trauer ist sehr individuell und hat viele Masken. Es gibt auch keine Regeln,wie sehr oder wie lange man trauert.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann seit ihr sehr früh nach dem Kennenlernen zusammengezogen und das fiel dann auch in die akute Trauerphase. Darin kann eine Ursache für das Verhalten deiner Freundin sein.

    Ich denke ein klärendes Gespräch in einer ruhigen Minute ist sinnvoll.
    simplemind
    _____________________________________

    Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte
    George Bernhard Shaw
    4.6.18

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    AW: Veränderung des Partners und der Beziehung durch Trauer

    Hallo simplemind
    Danke für deine Antwort.
    Ja wir sind schnell zusammen gezogen weil sie dringend eine Wohnung durch ihre Ausbildung gesucht hat und ich auch ausziehen wollte und kein Monat später ist ihre Mama gestorben.
    Ich hatte ihre Tante letzte Woche gebeten mit ihr zu sprechen weil meine Freundin nur bei ihr ihre Trauer raus lassen kann und das aber auch erst wenn sie sie zwingt mal drüber zu sprechen.
    Aber wenn ich das versuche mit ihr zu sprechen dann fährt sie sauer weg und lässt lange nichts von sich hören oder spricht manchmal tagelang nicht mit mir.
    Wenn ich sie frage was los ist und warum sie sauer ist dann sagt sie immer nur es ist nichts.
    Wir hatten die letzten 3 tage jetzt mal schöne gemeinsame Tage und hatte gehofft das es jetzt besser wird da sie sich letzge woche bei ihrer Tante ausgeweint hatte.
    Aber heute gleich nach dem aufstehen ist sie total genervt und nicht groß ansprechbar und wurde über den Tag immer schlimmer.
    Ich weiß langsam kein Rat mehr und wenn sie genervt ist dann sagt sie immer Sachen was mich sehr verletzten wie das ich meine Sachen packen kann oder das sie weg gehtvund nicht wieder kommt :'(
    Ich bin dagegen immer der ruhige Typ und will sie beruhigen und sie versuchen ihre Probleme bei mir auszusprechen aber da stoß ich nur auf Abneigung.

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