Ich brauche einmal Tipps und Ratschläge zum Umgang mit der Trauer meines Vaters um meine Mutter...
Meine geliebte Mutter ist genau heute vor 3 Monaten gestorben. Ihr plötzlicher Tod - sie war gerade mal 63 Jahre alt - hat uns alles sehr getroffen.
Meiner Mutter ging es seit Oktober nicht gut, sie fühlte sich schlapp, kam nicht richtig auf die Beine und Wunden heilten schlecht.
Anfang November kam sie ins Krankenhaus und nach 4 Tagen sagte man ihr, dass sie höchstwahrscheinlich Leukämie hat und überwies zu einem Spezialarzt.
Es folgten wöchentlich mehrere Blut-Transfusionen, um sie einigermaßen zu stabilisieren - sie hatte Blutwerte von denen selbst Fachärzte nicht dachten, dass man damit überhaupt noch leben kann.
Ende November (an ihrem 43. Hochzeitstag) kam die finale Diagnose: Sie hatte Leukämie, AML in einer besonders aggressiven Form.
Ist es Ironie des Schicksals, dass an diesem Tag auch die Mitteilung kam, dass ihr ihre Lebensversicherung im Januar ausgezahlt wird? Sie sollte diesen Tag nicht mehr erleben.
Sie kam sofort am nächsten Tag in die Uniklinik und begann tapfer ihre Chemotherapie. Ich war fast jeden Tag bei ihr und stand ihr so gut bei, wie man das eben als hilfloser Angehöriger machen kann.
Am 12. Dezember war ich bei ihr und wie anders als sonst, sie hat viel geweint und immer, wenn ich fragte, warum sie weine, sagte sie nur, weil sie Weihnachten nicht zu Hause sein könne und weil ihr mein Vater so leid täte...
In dieser Nacht erlitt sie eine massive Hirnblutung, wir wurden Sonntag morgen angerufen, wir sollte alle sofort kommen.
In der Uniklinik sagte man uns dann, dass man meine Mutter morgens im tiefen Koma vorgefunden hätte und eine CT-Untersuchung ergeben hatte, dass sie eine so massive Hirnblutung erlitten hat, dass das gesamte Gehirn betroffen war und man nichts mehr für sie tun könne.
Am Montag, 14.12. waren wir alle noch mal bei ihr, um uns zu verabschieden. Mein Bruder und ich sind bei ihr geblieben, um ihr bei ihrem Tod beizustehen...
13 Stunden waren wir noch bei ihr, sie zeigte zwar keinerlei Reaktion mehr - sie war hirntod, aber wir haben ihr ganz viel erzählt, gesungen, Danke gesagt, sie gestreichelt und ermutigt, zu gehen...
Noch einen Tag vorher hätte ich mir nicht vorstellen können, einen Menschen, geschweige denn meine Mutter beim Sterben zu begleiten. Als es dann aber so war, war für mich selbstverständlich, dass ich bei ihr bin...
Ich hatte das Bedürfnis, ich war es ihr schuldig - sie hat mich auf die Welt gebracht, ich habe ihr so gut ich konnte, geholfen, diese Erde wieder zu verlassen...
Ich leide nach wie vor sehr unter dem Verlust meiner Mutter, es vergeht kein Tag - und keine Nacht - in der ich nicht an sie denke und versuche zu verarbeiten, was geschehen ist...
Aber eigentlich wollte ich darüber gar nicht so ausführlich schreiben, aber ich musste es mir wohl mal von der Seele schreiben...
Dies ist also meine persönliche Situation dabei, die mir sehr zu schaffen macht...
Dazu kommt die Trauer meines Vaters. Er hat mit dem Tod meiner Mutter jeglichen Lebensmut verloren.
Meine Eltern haben die ganz klassische Ehe geführt. Mein Vater ging arbeiten, meine Mutter hat den Haushalt gemacht, uns Kinder erzogen. Die klassische Rollenverteilung halt. Sie führten eine gute Ehe, wobei meine Mutter immer zurück gesteckt hat. Sie waren sich selbst genug und haben kaum Kontakte und Freundschaften gepflegt. Sie haben viel unternommen und sind auch gereist.
Alles war gut, bis meine Mutter krank wurde. Nun ist mein Vater alleine - das erste Mal in seinem Leben. Er ist mit der Heirat meiner Mutter bei seinen Eltern ausgezogen. Für meinen Vater hat nie die Vorstellung existiert, dass meine Mutter mal zuerst gehen müsste. Er ist 5 Jahre älter und herzkrank.
Nun sitzt er in seinem riesigen Haus, erlernt mühsam die Grundlagen der Haushaltsführung. Er ist traurig, einsam, hilflos. Und ich fühle mich irgendwie sehr verantwortlich für ihn. Mein Kopf weiss, dass das nicht per se so ist, mein Herz sagt was ganz anderes.
Mein Vater sieht keinen Sinn mehr im Leben und sagt das auch ganz deutlich. Meist spricht er nur davon, dass alles keinen Sinn mehr hat und er wünscht, dass er so schnell wie möglich bei meiner Mutter ist.
Fast täglich spricht er davon, dass er sich "am liebsten den Strick nehmen würde, damit er es endlich hinter sich hat"...
Mein Vater ist ein sehr negativer und konservativer Mensch. Er geht nicht auf Menschen zu. Ich habe bereits bei ihm verschiedene Dinge angeregt. Wie beispielsweise, dass er überlegt, sich einen Hund zu holen; dann hätte er wieder Leben um sich, Verantwortung für jemand anderen etc.
Psychologische Hilfe will er auch nicht in Anspruch nehmen und auf meinen Vorschlag, an Veranstaltungen der Kirche für ältere Menschen teilzunehmen, hat er überhaupt nicht reagiert.
Er will halt nur, dass Leben so schnell wie möglich hinter sich haben...
Mich überfordert diese Situation und diese Aussagen sehr. Ich weiss nicht, wie ich damit umgehen soll.
Heute, als ich bei ihm war und diese Sätze wieder kamen, fing ich an zu weinen und habe ihm gesagt, wie schlimm das für mich ist und ich ihm so gerne helfen würde...
Habt ihr Tipps für mich, wie ich mit dieser Situation umgehen kann, wie ich meine Panik um ihn in den Griff bekommen kann und wie ich meinem Vater helfen kann, seinen Schicksalsschlag zu verarbeiten und wieder nach vorne zu schauen?
Vielen Dank schon mal fürs Lesen und eure Meinung...![]()
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 14
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14.03.2010, 20:59Inaktiver User
Wie gehe ich mit der Trauer meines Vaters am besten um?
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14.03.2010, 21:07Inaktiver User
AW: Wie gehe ich mit der Trauer meines Vaters am besten um?
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Geändert von Inaktiver User (15.03.2010 um 10:34 Uhr) Grund: sorry
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14.03.2010, 21:22
AW: Wie gehe ich mit der Trauer meines Vaters am besten um?
Liebste Sonnenschein,
lass Dich mal ganz feste umarmen
und mein herzliches Beileid zum Tod Deiner Mutter ausdrücken.
Ich glaube allerdings, dass ich keine Tipps für Dich habe, außer vielleicht, großes Verständnis für Deinen Vater zu haben. Und dazusein für ihn, wenn er jemanden braucht...
Vielleicht helfen ihm auch andere Menschen, die, so wie er, einen großen Verlust hinnehmen mussten, so eine Art Selbsthilfegruppe. Aber ich weiß auch nicht, ist nicht so jedermanns Sache.
Es tut mir sehr leidTime flies...
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15.03.2010, 04:38
AW: Wie gehe ich mit der Trauer meines Vaters am besten um?
Liebe Sonnenschein - ich bin eben mehr oder weniger durch Zufall hier gelandet und wollte nicht gehen, ohne dir kurz ein paar Zeilen hierzulassen, du hast so offen geschrieben, es tut mir sehr leid, dass du diene Mutter so früh verloren hast

Ich denke, es ist noch viel zu früh, deinen Vater zu irgendetwas zu bewegen. Es war ein langer Winter und das drückt sicher noch zusätzlich aufs Gemüt. Ich würd ihn auch zu nichts zwingen, aber reagieren, wenn er andeutet, dass er gerne irgendetwas machen wuerde (spazierengehen, etc).
Seid einfach da und hört ihm zu. Und vergesst euch selbst nicht dabei, ihr trauert ja auch. Vielleicht hilft es dir, einfach zu denken, dass er es nur im Moment so sieht, dass er nicht mehr leben möchte.
Wer nie gross auf so Veranstaltungen wie z.B. der von der Kirche oder Gesprächskreise, etc konnte, der kann es in solchen Ausnahmesituationen oft erst recht nicht. Ich hab das bei meiner Mutter erlebt, die sehr um meinen Bruder trauert.
Ich wünsch euch viel Kraft -- und vor allem, dass der Frühling bald kommt. Dann kann man besser durchatmen.
f."I don't want to be part of a world where being kind is a weakness" - Keanu Reeves
Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.
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15.03.2010, 06:52Inaktiver User
AW: Wie gehe ich mit der Trauer meines Vaters am besten um?
...dein Vater hat jetzt eine große Aufgabe zu bewältigen, nämlich ohne den "selbstverständlichen Motor" weiterzuleben. Nun hat es lange gut geklappt, seine verschlossene Lebensweise nicht ändern zu müssen, weil vermutlich seine Frau die Außenkontakte pflegte.
Jetzt hat er doppelte "Arbeit", die Trauerarbeit für den Verlust seines wertvollsten Menschen und das große Projekt, im geprägten Alter doch noch an die unangenehme Aufgabe heranzugehen, selbst auf Menschen zuzugehen.
Schwierig für solche Menschen, aber du kannst es ihm nicht abnehmen, sondern ihm nur aufzeigen, dass deine Zuneigung für ihn dazusein, unverändert ist.
Du kannst ihn begleiten, für ihn da sein, ihm helfen in dieser außergewöhnlichen Situation, jedoch laufen auf seinem nun veränderten Weg muss er selbst.
Du hast selbst jetzt eine große Aufgabe zu bewältigen, deine eigene Trauerarbeit, schau also auch auf dich. Wenn du dich jetzt anstelle der Mutter siehst, wirst du eventuell das Gefühl haben, du hast "die Situation gut überstanden".
jedoch könnte es dabei passieren, dass du vor lauter "dich um den Vater kümmern" deiner eigene Traurigkeit nicht genug Aufmerksamkeit gibst. Pass auf dich auf und gib, wenn du übrig hast, alles Gute...
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15.03.2010, 09:42
AW: Wie gehe ich mit der Trauer meines Vaters am besten um?
Liebe Sonnenschein,
erst einmal auch von mir ein herzliches Beileid
eine solche Begleitung ist sehr schwer und die Verarbeitung nicht minder
Mir ist ein Satz sehr ins Auge gefallen:
Wenn es möglich ist und dein Vater auch früher schon mal Bezug zu einem Hund /Tier hatte finde ich die Idee sehr gut. Gerade Tiere können depressiven und trauernden Menschen eine gute Stütze bei der Bewältigung des täglichen Lebens sein.Mein Vater ist ein sehr negativer und konservativer Mensch. Er geht nicht auf Menschen zu. Ich habe bereits bei ihm verschiedene Dinge angeregt. Wie beispielsweise, dass er überlegt, sich einen Hund zu holen; dann hätte er wieder Leben um sich, Verantwortung für jemand anderen etc.
simplemind
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Freunde sind Gottes Entschuldigung für Verwandte
George Bernhard Shaw
4.6.18

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15.03.2010, 13:03Inaktiver User
AW: Wie gehe ich mit der Trauer meines Vaters am besten um?
Liebe Sonnenschein ,
mein Beileid zum Tode deiner Mutter !
Bitte verstehe, das diese Reaktionen deines Vaters zunächst ganz "normal" sind, das ist seine Form zu trauern, das ist ein entsetzlich schmerzlicher Prozess und diese Art Gefühle sind einfach so stark und müssen durchlebt und durchlitten werden, jeder Mensch geht damit anders um.
Du bist da, hilfst, hörst zu (ganz wichtig) UND "hältst es aus" , obglich du sicher selber um deine Mama trauerst, dir wird dadurch sehr viel abverlangt.
Auch wirst du aus einem eher konservativen, introvertiertem Menschen
keinen machen können, der offen auf andere zugeht.
Aber: kennst du vielleicht Leute, die auf ihn zugehen würden ?
Ggf. in ähnlicher Situation ? Es gibt Netzwerke, Gruppen, speziell
für Trauernde, könntest du dir vorstellen, da evtl. einen Kontakt zu vermitteln ? Z.B. zu einem sog. "Trauerbegleiter" ?
Ist dein Vater Mitglied einer Kirche ? Da werden oft Angebote
für Menschen in Trauer unterbreitet, aber das geht natürlich erst, wenn von ihm auch der Willen dazu kommt, aufzwingen bringt da gar nichts. Hat dein Vater einen PC , Internet ?
Es gibt speziell für Verwitwete da eine sehr gute Community....
Erstmal solltest du so weiter machen wie bisher und ihm auch immer das Gefühl geben, wie wichtig er für dich /euch ist.
Die Zeit heilt nicht alle Wunden, aber hilft damit zu leben, alles Liebe für euch !
Lieben Gruss
S.
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15.03.2010, 16:02Inaktiver User
AW: Wie gehe ich mit der Trauer meines Vaters am besten um?
Vielen Dank für eure netten und einfühlsamen Zuschriften!

Ich habe absolutes Verständnis für meinen Vater und denke keinesfalls, dass er sich doch einfach nur zusammenreissen müsste oder ähnliches.
Ihm ist das schlimmste widerfahren, was für ihn nur vorstellbar war. Nein, schlimmer: Er hätte sich niemals vorstellen können, dass ihm das passiert.
Dadurch, dass es so furchtbar schnell ging und wir alle noch voller Hoffnung waren, gab es auch keine Gelegenheit, sich darauf einzustellen oder vorzubereiten...
Und es sind gerade erst mal 3 Monate vergangen. Und ich erlebe auch an mir, dass man das jetzt alles viel schlimmer empfindet als direkt danach... In den ersten 3 Wochen stand ich nur unter Schock und habe alles etwas "gedämpft" erlebt.
Jetzt schlägt die Erkenntnis, was passiert ist, aber ungehindert durch und ich habe in den letzten Wochen und Monaten starke körperliche Reaktionen.
Ich gehe auch immer nur so vor, dass ich meinem Vater "Angebote" mache, Ideen einfach mal so formuliere und nicht in ihn dringe. Ich sage ihm auch immer, dass es keine "Richtlinien" für Trauer gibt und er das Tempo bestimmt und er immer nur ein Signal geben soll, wenn er bereit ist für den nächsten Schritt.
Mein Vater ist 68 Jahre alt - er wird sich nicht mehr verändern und plötzlich eine positive Grundeinstellung bekommen und auf Menschen zugehen. Ich versuche immer nur, ihm Anregungen und Ideen zu geben - und er entscheidet, ob er sie aufgreift oder nicht. Leider greift er bislang nichts auf und macht bei allem zu.
So begleite ich ihn, glaube ich, ganz gut. Für ihn ist das alles gut so.
Ein großer Punkt ist der, den ihr fast alles beschrieben habt: Ich habe auch meine Trauer und ich muss auch an mich denken. Und das ist etwas, was mich stark belastet.
Ich leide sehr, wenn er immer und immer wieder sagt, dass er nur tot sein will. Ich habe ihm schon versucht zu erklären, dass er als Mensch mehr als nur eine Rolle im Leben hat. Die größte war sicher die des Ehemanns, aber er ist auch beispielsweise Vater und Großvater (mein Bruder hat eine 6jährige Tochter). Momentan kann er aber keine andere Rolle wahrnehmen - was ich auch verstehe...
Ich gehe aber kaputt an seinen Selbstmord-Gedanken. Ich fühle mich so hilflos und weiss gar nicht, was ich machen soll, habe aber gleichzeitig immer das Gefühl, ich müsse etwas tun, um ihm zu helfen.
Mir ist klar, dass er das zur Verarbeitung auch alles mal aussprechen muss, aber ich fühle mich damit überfordert der Adressat zu sein.
Ich habe keinen professionellen Abstand, wie das beispielsweise ein Therapeut hätte.
Ich habe ihm auch schon mal gesagt, dass es therapeutische Trauerbegleitung gibt, die ihm helfen kann. All sowas kommt für ihn nicht in Frage. Ich bin seine Vertrauensperson - aber ich kann diese Last kaum tragen.
Ich habe fast täglich Herzschmerzen, Herzrasen, Engegefühhle in der Brust. Dazu kommen massive Schlafprobleme und Verdauungsstörungen und Hautausschläge.
Heute nacht konnte ich bespielsweise bis 4 Uhr nicht einschlafen, dann bin ich vor Erschöpfung eingeschlafen - um 6 Uhr hätte ich wieder aufstehen müssen. Ich habe dann einfach bis 8 Uhr geschlafen und im Büro angerufen, dass ich später komme...
Was ich mir als Ratschlag auch wünsche, sind Tipps, wie ich mich innerlich abgrenzen kann - damit ich selbst nicht daran zerbreche... Habt ihr da Ideen? Vielen Dank schon mal!
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15.03.2010, 17:36Inaktiver User
AW: Wie gehe ich mit der Trauer meines Vaters am besten um?
Hallo Sonnenschein,
darf ich fragen, ob dein Vater in ärztlicher Behandlung ist ?
Durch die Trauer kann es sogar zu schweren Depressionen kommen,
da müsste unbedingt ein Arzt zu Rate gezogen werden !
Was dich angeht: sage dir immer wieder, dass du alles tust,
was du nur kannst, mehr geht von deiner Seite nicht, es muss auch von ihm etwas kommen. Aber das braucht Zeit, geht eben langsam.
Der Drang zu leben wird am Ende siegen und was dein Vater aus seinem weiteren Leben macht, ist vor allem auch seine Sache,
er ist ein mündiger Mensch !
Tu dir soviel Gutes, wie möglich, ohne schlechtes Gewissen, dein Vater kann froh sein, dich zu haben
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15.03.2010, 17:52
AW: Wie gehe ich mit der Trauer meines Vaters am besten um?
Liebe Sonnenschein,
würde es Dir vielleicht helfen, dich an eine Trauerbegleiterin zu wenden? Ich habe damals auch mit einer mehrere Gespräche geführt und es war ein gutes Gefühl zu wissen, dass da jemand ist, den ich ansprechen kann, wenn ich Gesprächsbedarf habe. Ich hatte sie über den örtlichen Hospizverein gefunden.
Es tut so gut, alle seine Gedanken einmal zu formulieren und los zu werden. Was man einmal in Worte gefaßt und ausgesprochen hat, wiegt in einem nicht mehr so schwer....
Alles Gute für Dich, deinen Vater ...und auch deine Mutter. Das hört sich vielleicht seltsam an für dich, aber für mich sind die Toten nicht weg.... Am Anfang fühlte ich mich abgetrennt von meinem Freund. Heute spüre ich, dass er bei mir ist. Der Schmerz, der am Anfang jedes andere Gefühl übertönt hat, mußte erst weniger werden, damit ich ihn spüren kann....Vielleicht kannst Du es eines Tages auch spüren.
HaferflockeGeändert von Haferflocke (15.03.2010 um 18:25 Uhr) Grund: Schreibfehler
Wenn Mensch und Berg sich begegnen,
ereignen sich große Dinge,
die sich im Gedränge der Straßen
nicht verwirklichen lassen
William Blake


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