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    AW: Lebe ich eigentlich das Leben, das ich leben wollte?

    Nein, das Leben, was ich mir wünsche, führe ich wahrlich nicht. Aber auch ncht das, was ich mir nie im Leben gewünscht hätte - sprich, ich habe zumind. einen Teil meiner Wünsche und Träume realisieren können. Ich habe einen Beruf, der mir Spass macht und einen guten Freundeskreis, verdiene gut und lebe in einer schönen Gegend. Ich bin gesund -auch das ist nicht selbstverständlich. Dennoch ist es nicht das Leben, wonach ich mich sehne. Meine Sehnsucht nach einem Partner, nach Familie, einem Häuschen im Grünen ist da und wird umso stärker, je mehr der frühere Zusammenhalt meiner Kernfamilie auseinanderbricht - da ist viel räumliche und emotionale Distanz, meine Eltern werden immer älter, meine Mutter ist krank etc. etc. Manchmal ist da viel Angst, Angst vor der Einsamkeit, Angst, dass mir die Zeit davonrennt, meine Träume zu realisieren... Angst, dass mir irgendwann mal die Kraft ausgeht, da ich das Gefühl habe, jede wichtige Neuigkeit ist eine Hiobsbotschaft ... ich glaube eigentlich daran, dass in der Sehnsucht eine grosse Kraft steckt, die ich aber bisher für mich noch nicht habe entdecken können. Vielleicht fehlt mir einfach noch der Mut, wichtige Dinge in meinem Leben zu verändern...
    LG, Katrin

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    AW: Lebe ich eigentlich das Leben, das ich leben wollte?

    hallo hewelt

    nun bin ich etwas beruhigt , das es auch andere gibt die nicht den traum ihres lebens sich erfüllen konnten.
    mein traum von ehemann , kinder haus und hof habe ich nie geschafft. karriere habe ich auch keine gemacht weil hausfrau und mutter sein wollte. aber das ist immer irgendwie geplatz der traum. im augenblick bin ich wieder in deiner großen krise.
    manchmal finde ich meine leben nur noch blöd.

    lieben gruß silvia

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    AW: Lebe ich eigentlich das Leben, das ich leben wollte?

    Ich war gerade 18 Jahre (Azubi zur Industriekauffrau) als ich unsere Chefsekretärin mit Ihrem Sportwagen auf´s Firmengelände fahren seh. Sie steigt aus und sieht einfach klasse und zufrieden aus. WOW - das war alles so unerreichbar. Ich denke mir, das will ich auch.

    Diese Gedanken begleiten mich heute noch sehr oft, vorallem wenn ich mich hinters Steuer meines 2 Sitzers schwinge...das Dach runter lasse und geschafft aber glücklich nach einem abwechslungsreichen Tag, als Assistentin der Geschäftsleitung, nach Hause fahre. Das Essen zubereite bis mein (über alles geliebter)Freund nach Hause kommt und wir den Abend auf unserer Garten-Terrasse allein oder mit Freunden ausklingen lassen.

    Ich bin um jeden Tag dankbar, nicht jeder war so wie ich ihn mir gewünscht hätte (Oh Gott bei weitem nicht), aber jeder Tag hat dazu beigetragen.....das ich dort angelangt bin, wo ich jetzt bin.

    LG Nena79
    Das Leben ist kein Ponyhof

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    AW: Lebe ich eigentlich das Leben, das ich leben wollte?

    Hallo
    Auch ich lebe nicht das Leben, dass ich mir erhofft hatte.

    Ich war mir so sicher, in meinem Leben mehr zu erreichen als meine Mutter es hatte oder uns Kindern bieten können.

    Nun alles schien in jungen Jahren danach auszusehen, doch dann...

    Was kam waren:

    Arbeitlosigkeit, Scheidung, super schlechtes Verhältnis zu meiner Mutter, Angsterkrankung, sehr schlechte und schmerzvolle Beziehungeerlebnisse, uneheliches Kind, allein erziehende Mutter (von der Schwangerschaft an bis heute), schwere Lungenembolie, GM Entfernung, schlechtes Verhältnis zu meiner Tochter(deswegen lebt sie jetzt seit fast 3 Monaten nicht mehr in meinem Haushalt) usw.

    Und heute sitze ich einsam an Sonntagen wie heute hier in meiner kleinen Wohnung.
    Grübel darüber nach, an welcher Stelle meines Lebensweges ich hätte anders abbiegen sollen.
    An welcher Stelle hätte ich anders reagieren müssen, um das zu bekommen was ich mir sooo sehr erhoffte.
    Aber es wiederfahren einem auch Dinge im Leben auf die man einfach keinen Einfluss hat!

    An manchen Tagen scheint es mir, als würde ich das Leben meiner Mutter nachleben!

    Ich weine oft deswegen, aber ich tröste mich mit den Worten des Dalai Lamas:

    "Denke daran, dass etwas, was Du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann."


    Und vielleicht lerne ich aus all dem hier etwas für mein nächstes Leben
    Ich hoffe es wenigstens!


    Lg Hyster
    Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.
    ...Carl Gustav Jung...

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    AW: Lebe ich eigentlich das Leben, das ich leben wollte?

    Du hast dein Leben in der Hand und kannst etwas ändern z.B. durch Hilfe einer Familientherapie um mit deiner Tochter wieder klar zu kommen und Freunde/Freundinnen zu finden.
    Leider ist das Leben nicht planbar, aber es gibt auch i´mmer positive Aspekte.
    Nur Mut!

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    AW: Lebe ich eigentlich das Leben, das ich leben wollte?

    @ Caro55

    Sicher kann nur ICH etwas ändern!
    Wer auch sonst?

    Die Hilfe hab ich mir vor fast 2 Jahren ja schon geholt.
    Und jetzt wo meine Tochter ausserhalb lebt...wurde die Beratung und Hilfe komplett eingestellt!!!

    Ich hab Freundinnen und Freunde

    Trotz allem bin ich ein lebensfroher Mensch

    Worüber sich schon manch einer gewundert hat!

    Ich mich am meisten

    LG Hyster
    Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.
    ...Carl Gustav Jung...

  7. Inaktiver User

    AW: Lebe ich eigentlich das Leben, das ich leben wollte?

    Nein, auch ich lebe nicht das Leben, das ich einmal leben wollte. Meine beiden Ehen gingen in die Brüche und schwächten mich finanziell enorm. Mein Traum war immer ein Häuschen im Grünen. Auch dieser Traum ist geplatzt. Ich lebe in einer lauten Wohnung in einer Großstadt. Weil ich kein Auto habe, ist alles gut zu erreichen, aber mir fehlt die Ruhe. Tag und Nacht hör ich den Verkehrslärm. Ich habe einen relativ gut bezahlten Job, der mich aber jetzt mit Ende 50 oft an meine Grenzen bringt. Gesundheitlich gibt es auch jedes Jahr ein Problem mehr. Wer mich kennt, hält mich für zufrieden. Aber so sieht es wirklich aus!
    Geändert von Inaktiver User (29.08.2008 um 18:12 Uhr)

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    AW: Lebe ich eigentlich das Leben, das ich leben wollte?

    Ich habe das Leben gelebt, dass ich leben wollte: finanziell unabhängig trotz nichtehelichem Kind, das ich von Geburt an alleine großgezogen habe. Ein abwechslungsreicher Beruf, schöne Wohnung, Katze, großer Freundeskreis.

    Dann kam "er" und ich merke, das ich mich immer mehr von dem entferne was mir wichtig ist. Vieles ist schön und manches auch leichter geworden, aber andererseits heißt es mehr Kompromisse machen und zwischen erwachsenem Kind und Partner zu vermitteln. Obwohl ich vorher glücklicher war, schaffe ich es nicht, einen Schlußstrich zu ziehen.

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    AW: Lebe ich eigentlich das Leben, das ich leben wollte?

    Das ist aber traurig hier! Ich drücke Euch alle! So viele tote Träume..

    Der Titel hatte mich magisch angezogen, weil ich nie irgendwelche Vorstellungen hatte, wie ich leben will..und wenn dann alle paar Jahre andere...

    Charly
    In einer Gesellschaft, in der oberste berufliche Qualifikation Durchsetzungsvermögen und wer die Steuer nicht bescheißt dämlich ist, brauch sich niemand über stehlende und prügelnde Kinder beschweren.

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    AW: Lebe ich eigentlich das Leben, das ich leben wollte?

    Nein, mein reales Leben ist ein anderes, als ich es mir gewünscht habe. Als ich 16 Jahre alt war, hatte ich den Traum, nach Australien zu einem Verwandten auszuwandern. Dann lernte ich meinen Mann kennen und es wurde nichts daraus. Wir heirateten mit 20, bekamen zwei Kinder und wohnen im Elternhaus auf dem Land. Ich bin 56 Jahre und führe das Leben eines sogenannten. Spießers. Alles schön geregelt ohne besondere Höhen und Tiefen, manchmal ganz schön langweilig, wenngleich ich schon einiges auf unseren Urlaubsreisen von der Welt gesehen habe. Im inneren meines Hezens bin ich aber noch immer ein Rocker(in), möchte mit der Harley durch Amerika brausen oder mit so einem riesigen Truck die Wüste Arizonas durchqueren. Eben die große Freiheit spüren. Es wird ein Traum bleiben, das wilde wundervolle Leben in Freiheit und voller Abenteuer. Da bin ich Realist!

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