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    Alles wird besser - auch im Kopf!?

    Liebes Forum,

    mir geht im Moment so einiges im Kopf herum, und was mich jetzt "belastet", sind sozusagen die Nachwehen eines ziemlich heftigen Jahres - oder mehrerer, wenn man es genau nimmt.

    Es war wirklich kein schönes 2007, alles, was schiefgehen konnte, ist auch schiefgegangen. Jetzt musste ich mich mit vielem abfinden, habe zum Beispiel einen neuen Job, der eigentlich überhaupt nicht das ist, was ich wollte - aber es kehrt halbwegs Stabilität ein.

    Nur, das begreife ich irgendwie nicht. Es kommt bei mir nicht an. Ich hab immer noch ständig Angst, bin verspannt, fürchte mich vor neuen Entscheidungen, und davor, mich wieder einfach abfinden zu müssen.

    Ist das normal? Kann man lernen, mit einer Situation einfach zu leben und vielleicht halbwegs glücklich zu sein? Nichts zu erwarten? Verschwindet die Angst eines Tages?

    Vielleicht hat jemand Lust, mir was dazu zuschreiben.

    Liebe Grüße,
    Solveig

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    AW: Alles wird besser - auch im Kopf!?

    Ich will jetzt nicht klugscheißern, aber es hätte doch auch noch viel schlimmer kommen können, oder?
    Konzentrier dich auf das "Glück im Unglück" und vergleiche, wenn überhaupt, nach unten.


    bblume
    flying is the art of falling to the ground without touching

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    AW: Alles wird besser - auch im Kopf!?

    Ich weiß nicht, Butterblume. Ich habe schon so oft gedacht, okay, schlimmer geht es nicht, und - es ging schlimmer.

    Ich will sicher nicht rumjammern, ich will versuchen, an dem zu arbeiten, was passiert ist - aber das Problem ist, dass ich ständig Angst habe. Und ich kann auch nicht wirklich Hoffnung aufbauen. Ich frage mich schon, ob ich nicht einfach bescheuert bin.

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    AW: Alles wird besser - auch im Kopf!?

    Bescheuert bist du sicher nicht!


    Es gibt so Phasen, da hat man das Gefühl, eine Serie zu haben, kenne ich auch.
    Kennst du die Auslöser der Ängste?

    bblume
    flying is the art of falling to the ground without touching

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    AW: Alles wird besser - auch im Kopf!?

    Hallo Solveig,
    schade, dass das Jahr 2007 für dich nicht gut gelaufen ist! Gut, dass ein neues Jahr anfängt, und du Chancen hast, etwas zu ändern!
    Wenn du unglücklich mit dir und deinem Leben bist, musst du dich nicht "abfinden" oder die betrachten, die "unter dir" sind. Ich glaube fest daran, dass man sein Leben ändern kann, und dass man sich selbst auch ändern kann. Wichtig ist, eine positive Grundeinstellung zum Leben zu entwickeln. Es gibt bestimmt viele Dinge im Leben, die man selbst nicht in der Hand hat, aber es gibt auch eine ganze Menge Dinge, bei denen man die Wahl hat.
    Ich weiß ja nichts über dich, aber es gibt bestimmt auch in deinem Leben Positives zu finden. Versuche, dir das bewusst zu machen.
    Ich selber bin auch ständig am "Arbeiten" in meinem Leben, ich glaube, das hört nie auf. Aber nur, wenn man das selber auch will.
    Viele Grüße, Kopf hoch,
    blaueshaus

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    AW: Alles wird besser - auch im Kopf!?

    Danke, ihr beiden, für eure Antworten.

    Ich versuche wirklich, an mir zu arbeiten und mich dazu zu bringen, das Gute in meinem Leben zu sehen. Das Problem bei mir ist, dass es ein paar Dinge gibt, die noch immer auf mich zukommen können und die nicht in meiner Hand liegen.

    Zum Beispiel soll ich für meinen schwer kranken Vater Unterhalt zahlen. Die Kommune schießt sich auf mich ein, weil ich das einzige der Kinder bin, die schon eigenes Geld verdient, wenn auch nicht viel. Der Mann hat mir das Leben zur Hölle gemacht, so dass ich weder für ihn zahlen noch irgendetwas mit ihm zu tun haben will. Ich will am liebsten nicht mal dran denken. Aber die Kommune droht mir mit verschiedenen Mitteln, lässt mich nicht zur Ruhe kommen. Man hat mich sogar schon rechtlich falsch informiert, natürlich zu meinem Nachteil.
    Ich habe Angst, nicht mehr finanziell für mich sorgen zu können. Ich habe Angst, davon nie loszukommen.
    Und das ist nur ein Bereich meines Lebens, der mich fertig macht.

    Ich versuche, mit Hobbys, Sport etc. mich auf andere Gedanken zu bringen, aber nachts liege ich voll Angst im Bett und sehe die Apokalypse auf mich zu kommen.
    Auch wenn es im Moment mal stabil läuft - woher weiß ich, dass das so nicht weitergeht. Und woher nimmt man Kraft?

    Daher meine Frage, ob man irgendwann einfach lernen muss, sich abzufinden...

    Ich weiß auch nicht.

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    AW: Alles wird besser - auch im Kopf!?

    Ui, das ist heftig. mhm.

    Da gibts doch diesen Spruch: Gib mir die Kraft, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann und die Geduld, die tzu ertragen, die ich nicht ändern kann.
    Und die Fähigkeit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

    Bei der Sache würd ich eine Rechtsberatung aufsuchen, das kann man so nicht überschauen.
    Ansonsten: ARBEITE nicht zu viel an dir, halt den Ball flach und überlebe den Mist einfach. Stell die Ansprüche an dich nicht zu hoch.

    bblume
    flying is the art of falling to the ground without touching

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    AW: Alles wird besser - auch im Kopf!?

    Danke, ich versuch's.
    Vielleicht ist das einfach das Beste: Abwarten, den Kopf unten halten, und auf bessere Zeiten hoffen. Aber damit ist man auch nicht glücklicher...
    Mal sehen. Mit Gewalt entspannen geht ja nicht, aber vielleicht sollte ich einfach versuchen, meine Wünsche und Erwartungen jetzt mal eine Weile liegen zu lassen.

    Liebe Grüße,
    Solveig

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    AW: Alles wird besser - auch im Kopf!?

    Also, mit der Antwort bin ich nicht zufrieden!
    Das hört sich sehr nach resignieren an... Ich bin davon überzeugt, dass du noch eine Menge Chancen hast, die du aber bestimmt nicht sehen kannst, wenn du den Kopf nach unten hälst.
    Hast du eine Vertrauensperson?

    Ich habe gerade in den letzten Tagen ein bisschen vor mich hin philosophiert: 1. habe ich an einem Seminar teilgenommen (trockenes Thema), ca. 20 Leute zwischen Ende 20 und Ende 50. Mehrere mit verbitterten Gesichtszügen, gekrümmten Rücken, sichtlich unzufrieden mit sich selbst...andere dagegen freundliche Ausstrahlung, eher in sich ruhend...
    2. habe ich in der 3. Klasse bei meinem Sohn an einem Bastelvormittag teilgenommen. 21 Kinder zwischen 8 und 10, teilweise sehr schwierig. ALLE Kinder auf ihre Art liebenswert, freundlich, offen...

    Kinder sind nicht verbittert... woran also liegt es???

    Viele Grüße blaueshaus

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    AW: Alles wird besser - auch im Kopf!?

    Nun, blaueshaus,

    die Antwort ist wohl, dass Kinder auf ihrem Lebensweg selten so viele Enttäuschungen erlitten haben wie Erwachsene. Sie mussten noch kaum resignieren. Sie sind meist noch behütet. Sie glauben noch, dass im echten Notfall die Eltern da sind und ihnen helfen.

    Die Erwachsenen, die sich eine ähnliche Heiterkeit haben bewahren können, haben (meist durch schmerzliche Erfahrungen, selten, weil sie einen glatten Weg beschritten haben) gelernt, sich auf sich selbst zu verlassen. Auf sich zu hören. Gelassen abzuwarten, ohne dabei die Hoffnung aufzugeben.

    Ich finde es bewundernswert, wenn das jemand kann. Daran muss man wie gesagt arbeiten. Nur ich weiß im Moment nicht so richtig, wie. Derzeit kann ich irgendwie nur den Kopf unten halten und vor dem nächsten Schlag bangen.
    Mit der Vertrauensperson: Normal spreche ich mit meiner Familie, aber die haben so viele eigene Probleme, dass ich sie mit meinen nicht auch noch belasten will.

    Liebe Grüße,
    Solveig

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