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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Zitat Zitat von Pasdedeux Beitrag anzeigen
    Möglicherweise ginge es, wenn man langsam seinen Rhythmus umstellt - dann ist man es ja gewohnt, so früh aufzustehen
    Also, ich musste über 20 Jahre lang um 7:30 am Schreibtisch sitzen, aber als sich mein Jobumfeld änderte, bin ich ruckzuck wieder zu meinem Nachteulenleben zurückgekehrt. Kein Zwang mehr zum frühen Aufstehen und vorbei war es mit der Gewöhnung.

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Zitat Zitat von kangastus Beitrag anzeigen
    Nur eine Stunde am Tag? Ist das nicht ein bisschen knapp?
    Nein - nur extrem effektiv :)

    Ich korrigiere : Nicht vor 7 und nach 20 Uhr.

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Also, ich bin ein Morgenmensch. War ich schon immer.
    Um 06.00 Uhr sitze ich am Schreibtisch und fange an zu arbeiten....auch vor Corona und HO.
    Ich liebe es, wenn ich einfach arbeiten kann, ohne, dass laufend jemand anruft und mich aus dem rausreißt, was ich gerade tue.
    Ich bin um die Zeit auch geistig am Fittesten und arbeite konzentrierter und effizienter.

    In früheren Jahren habe ich die Erfahrung gemacht, dass man dann als faul gilt, weil man ja dann auch evtl früher Feierabend macht.
    KollegInnen, die erst um 9 ins Büro kamen, entblödeten sich nicht, dumme Sprüche zu bringen, wenn ich um 16 Uhr (oder so) Feierabend gemacht habe.
    Ich galt einfach als die Faule, weil ich nicht um 18 Uhr noch im Büro saß....fand und finde ich extrem ungerecht.
    Im Gegensatz zu vielen anderen „frühen Vögeln“ habe ich aber ab 6 wirklich gearbeitet, und nicht erst noch eine Stunde Zeitung gelesen oder so.
    Hat aber natürlich keine von den Eulen gesehen, und alle „Frühen“ wurden über einen Kamm geschoren.

    Heute (wo ich ein erwachsenes Kind habe und lockdown herrscht), arbeite ich so lange, wie ich kann und will. Manchmal 10-12 Stunden täglich. Manchmal nur 8. Ganz selten sogar weniger. Das ist mir am liebsten. Ich arbeite viel und gerne, und, wenn Not am Mann ist und ich keinen Termin habe, auch lang.
    Und es ist egal, solange ich meine Arbeit mache. Das ist mir am liebsten.
    Bei mir persönlich fallen dadurch natürlich Plus-Stunden an, die ich im laufe des Jahres „abfeiern“ muss. Alles über 40 Stunden wird gekappt am Ende des Jahres.

    Um auf das Thema zu kommen: ich halte es für eine „Selbstvergewaltigung“ , den persönlichen Biorythmus wesentlich ändern zu wollen.
    Jeder soll soweit möglich arbeiten, wie es dem eigenen Rhythmus entspricht.
    Wichtig ist (bei uns), dass eine bestimmte Zeitspanne abgedeckt ist. Das klappt (bei uns) automatisch, wenn jeder seinem Rhythmus folgt.
    Wenn das überall so wäre, und eben nicht nur danach geschaut würde, dass Leute möglichst spät noch anwesend sind, wäre das Arbeitsleben meiner Meinung nach entspannter.

    Trotzdem habe ich insgesamt den Eindruck, dass diejenigen, die lange im Büro hocken, als die „Fleißigeren“ gelten.
    Das finde ich ungerecht.
    Ich schwanke schon seit Langem zwischen möglichst gut informiert sein und am liebsten gar nichts mehr wissen wollen.

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Beispiel: Bei Managern mit weltweiter Verantwortung fängt der Tag gerne mal früh mit den Themen aus Asien an, die während der Nacht angelaufen sind. Morgens um 4 ist 12 Uhr z.B. in Tokio, tagsüber macht man dann "Europa" und ab 17/18 Uhr sind dann die Telkos mit Amerika. Wenn man z.B. in Tokio eine Antwort für einen Geschäftsvorfall bis Büroschluss braucht, dann kann man hier nicht erst um 8 oder 9 Uhr damit anfangen, denn sonst rudert man nur noch. Ja, man kriegt mehr geschafft und ja, einen 8 h Tag hat man da nicht. Ich kenne durchaus KollegInnen, die eine 60/70 Stundenwoche haben.

    Bevor ein Sturm losgeht: Wie lange und wieviel jemand arbeitet, muss jeder selbst wissen! Ist nicht mein Thema.

    Schönes Wochenende
    Duchessa

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Bei mir hängt das sehr von der Jahreszeit ab. Während ich im Sommer um 5 Uhr morgens total fit bin, könnte ich im Winter locker bis halb 9 schlafen. Allerdings halte es abends selten länger als bis 22 Uhr aus. Da bin ich einfach müde vom Tag.

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Ich bin so was von Eule, aber musste über 30 Jahre um 5 Uhr aufstehen wegen meinem Job. Erst jetzt im Homeoffice merke ich wie sehr ich mich "verbogen" habe und dass mir dieses Hamsterrad nicht gut tat.

    Generell, glaube ich nicht, dass man als Frühausteher effektiver ist.
    Und auch Manager haben nur 24 Stunden zur Verfügung.
    Geändert von Arpeggia62 (26.01.2021 um 19:17 Uhr)

  7. Moderation

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Zitat Zitat von Arpeggia62 Beitrag anzeigen
    Und auch Manager haben nur 24 Stunden zur Verfügung.
    Wenn ich rund um dem Globus managen müßte, würde ich die USA nach dem Aufstehen und Ostasien vor dem Schlafengehen machen!
    Oder delegieren.

    ***

    Ich hatte im Laufe der Jahre einige Jobs, wo wir entweder "Pseudo-Schicht" machten, damit von 6 bis 20 Uhr jemand im Labor war (ich war dann von 11 bis 20 Uhr da, die Kollegin von 6 bis 15 Uhr), oder wo es gewünscht war, daß ich einige Arbeiten machte, wenn nicht viel los war im Büro. Das war angenehm *und* effizient.

    Während meine Schulzeit (5:45 aufstehen), die fand fast komplett in einem mentalen Nebel statt...

    ***

    Wenn man früh aufstehen *kann* und nur bis 6 (oder so) in den Federn bleibt, weil das so üblich ist, kann man durchaus mehr schaffen, wenn man mehr nach seinem natürlichen Tagesrhythmus geht und z.B. die Zeit von 4 bis 6 nutzt. Und das ist leichter in einen normalen Tagesablauf einzubauen, denke ich, als die Zeit zwischen 1 und 3 zu nutzen, wenn man nach seinem natürlichen Tagesrhythmus geht...
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  8. Inaktiver User

    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Eher aufstehen, mehr schaffen. Unbedingt ja. Aber nur im Haushalt. Das geht mir morgens gegen 6 Uhr am besten von der Hand. Geistig konzentriert zu arbeiten gelingt mir dagegen eher später am Abend.
    Und Sport am späten Nachmittag, frühen Abend. Joggen geht bei mir morgens gar nicht.

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Am wichtigsten ist wohl die Aussage das jeder Tag 24 Stunden hat.
    Mein Partner schläft manchmal um 21.00 ein und hat um 3.00 eine Eingebung und macht dann einen Schriftsatz der ihn schon lange quält.

    Es ist aber kein Gesetz dann zu arbeiten, mehr ein Input oder Impuls

    Danach geht Schlafen um so besser, wenn keine Termine anstehen.

    Ich werde wach wenn er um 3.00 loslegt und dann überlege ich ob ich mich rum drehe. Alles vor 6.00 ist für mich Nacht ...
    Da stehe ich nicht freiwillig auf
    Für den 1. Gedanken kann ich nichts,
    ab dem 2. Gedanken bin ich dafür verantwortlich.

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Es soll einige wenige Menschen geben, die tatsächlich mit Schlaf unter 5 Stunden/Nacht auskommen, sodass insgesamt mehr Arbeitszeit zur Verfügung steht. Das sind aber nur wenige. Ansonsten ist es wohl Konsens, dass die allermeisten Menschen zwischen 6 - 9 Stunden Schlaf brauchen, um dauerhaft halbwegs produktiv zu sein. Da nützt dann ein frühes Aufstehen, um mehr zu schaffen, nur sehr kurzfristig was, bis sich irgendwann das Schlafdefizit bemerkbar macht.

    Ansonsten, und das wurde hier ja auch schon ausreichend besprochen, ist der persönliche Rhythmus entscheidend, wann man seine Nicht-Schlafenszeit am produktivsten einsetzen kann. Am Wochenende und im Urlaub verschiebt sich mein Rhythmus um ca. eine Stunde nach hinten. Ich habe aber Gründe, mit der Arbeit eher anzufangen (Straßenverkehr ist noch nicht so ausgeprägt, vor acht Uhr kann man noch gut Routinekrams wegarbeiten, früher Feierabend ist auch was Feines). Aber wäre es eine erhebliche Verschiebung, müsste ich mir auch Gedanken machen. Ich mache mir aber auf keinen Fall Gedanken, meine Schlafdauer abzusenken, das wäre auf Dauer absolut kontraproduktiv (auch wenn die Konsequenzen wohl nicht so weitreichend wären wie der zitierte Napoleon und sein Russlandfeldzug ).

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