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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Ich finde Eure Erfahrungwerte sehr bereichernd, lieben Dank.

    Möglicherweise ginge es, wenn man langsam seinen Rhythmus umstellt - dann ist man es ja gewohnt, so früh aufzustehen, und hat natürlich denselben Vorteil der Nachtarbeiter, dass man dann nicht durch störende Telefonate von der konzentrierten Arbeit abgehalten wird. Die meisten schreiben hier ja von einem frühen Aufstehen außerhalb der Routine. Das ist natürlich wie bei der Zeitumstellung grau(sam) und mühselig.

    Marseille1: Ich glaube, was dir vor allem so zu schaffen gemacht hat im Hotel, ist der ständige Wechsel.

    Mediterraneee: Ich kenne tatsächlich so eine Managerin: 5 Uhr aufstehen, sie sagt, aus Prestigegründen ist sie die erste im Büro, aber um 10 ist dann bei abends auch Schluss. (Früher hatte sie auch passenderweise eine Schilddrüsenüberfunktion, was zu einem absolut geringen Schlafbedürfnis geführt hat). Dabei fallen mir noch zwei andere Personen mit einem Schlafbedürfnis von nur 4 h ein. Und mein Ex-Chef stand morgens um 5 auf, um 2 h mit seinem kleinen Sohn zu spielen. Ich weiß aber nicht, wann er ins Bett gegangen ist. Sowas fragt man ja dann nicht.

    Ja, ich müsste es tatsächlich selbst ausprobieren, hatte natürlich gehofft, mir das durch potenzielle Erfahrungen hier zu ersparen. Und langsames Aufstehen, da hast du sicher Recht. Abends bin ich dann im Flow, komme aber nur schwer wieder runter.

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Zitat Zitat von Pasdedeux Beitrag anzeigen
    Marseille1: Ich glaube, was dir vor allem so zu schaffen gemacht hat im Hotel, ist der ständige Wechsel.

    .
    Das kam sicherlich noch dazu, aber in der Spät - und dann Nachtdienstphase hatte ich wochenlang dieselben Schichten ... war einfach nicht mein Ding.
    Je suis toujours Charlie.
    Bin Maskenträger, wo es nötig ist und respektiere Abstand.
    Stay safe.

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Für mich wäre das nix. Ich käme nie im Leben auf die Idee, um 4 h aufzustehen, um ne Runde joggen zu gehen. Aber ich bin auch kein Manager.

    @Marseille1, aus demselben Grund hab ich damals meine Hotellehre abgebrochen. Die Nachtschichten waren schon eine Qual, aber noch schlimmer, wenn ich um 6 h meinen Dienst beginnen musste und dafür um 4 h aus den Federn musste. Ganz schlimm waren die Schichtwechsel, ich erinnere mich noch daran, dass ich mal ein paar Tage Spätschicht hatte im Restaurant, dank Überstunden kam ich da um Mitternacht erst raus. Gnädigerweise durfte ich dann ne Nacht im Hotelzimmer schlafen, da ich am nächsten Tag um 6.30 h in die Küche gewechselt bin.

    Meine Schwester hat das aber tatsächlich praktiziert, sich eine Stunde morgens zu "schenken". Sie hat 7 Kinder und die Stunde morgens zwischen 4.30 und 5.30 h war die einzige am ganzen Tag, die sie mal nur für sich hatte. Danach musste sie sich ums Frühstück kümmern und darum, dass alle nach und nach in den KiGa oder zur Schule kamen. Wenn sie sich abends mal noch ne Stunde vor den Fernseher gesetzt hat, hat sie nebenbei noch Wäsche zusammengelegt oder Socken gestopft. In der Stunde morgens hat sie in Ruhe geduscht, einen Kaffee in der Küche getrunken und den Tag geplant.
    LG Blueberry82

    mit Mini-Blue seit dem 27.05.2020




    Die Welt besteht aus Optimisten und Pessimisten - letztlich liegen beide falsch, aber der Optimist lebt glücklicher

    Wer etwas will, was er noch nie hatte, muss tun, was er noch nie getan hat.

    Die reinste Form des Wahnsinn ist es, alles beim Alten zu belassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert (Albert Einstein)

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    TE: Google doch mal nach "miracle morning"- Erfahrungen. Da gibt es auch videos auf youtube.

    Ich muss ja Menschen bewundern, die morgens um 5 Yoga oder Sport machen. Ich wollte das auch immer, habe es aber nicht geschafft. Um die Zeit habe ich meine Tiefschlafphase. Leider bin ich auch abends nicht produktiv .

    Wenn die Tage jetzt wieder länger werden, will ich trotzdem versuchen, spätestens um 7 Uhr aufzustehen (wochentags). Ich finde, da man hat man trotzdem mehr vom Tag.
    Hund: Sie füttern mich, sie pflegen mich, sie kümmern sich um mich. Sie müssen Götter sein!

    Katze: Sie füttern mich, sie pflegen mich, sie kümmern sich um mich. Ich muss ein Gott sein!

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Zitat Zitat von Tirili Beitrag anzeigen
    Morgens um 4 kann ich höchstens kurz aufstehen und ohne Licht Pipimachen gehen. Um danach wieder in den Tiefschlaf zu fallen.

    Sich selbst eine Stunde "schenken" kann man doch sowieso nicht. Der Tag hat 24 davon und fertig. Mann kann sich für seine persönlichen Belange eine Stunde Zeit nehmen, wann ist doch eigentlich wurscht. Also ich möchte um 4 Uhr früh einfach nur schlafen.

    Ich kenne auch ein paar Extremfrühaufsteher, die dann abends quasi nach dem Sandmännchen ins Bett gehen. Um 21 Uhr in die Heia wurde ich als 12-jährige geschickt, das reicht mir für ein Leben.
    Herrlicher Beitrag
    Es wird Zeit für eine neue Signatur

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Zitat Zitat von rosemary_ Beitrag anzeigen
    TE: Google doch mal nach "miracle morning"- Erfahrungen. Da gibt es auch videos auf youtube.
    Danke für deinen konstruktiven Beitrag.
    Um 7 wäre schon mal ein Ziel, gerade mit der Aussicht auf Mittagessen und dem davor zu leistenden Pensum.

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Zitat Zitat von overknee Beitrag anzeigen
    Ich hoffe doch nicht, wer ist schon gern ein Baum.
    Aber sonst schon richtig, ich glaube auch an einen persönlichen Biorhythmus.
    Ich bin Frühaufsteher, so etwa 4.45 Uhr. Aber dann wird nicht gleich gearbeitet, sondern erst einmal 45 Minuten Frühsport. Dann zur Arbeit, Beginn ca. 6.30 Uhr. Dafür kann ich früher Feierabend machen und den Nachmittag etwas anderes schaffen.

    Im Ergebnis sinke ich dann um 21.00 UHr meist ins Bett.
    Warum soll man gegen seine Natur arbeiten und sich dann unwohl fühlen?
    Dito
    Dieser Text könnte auch von mir sein .. jeder Mensch hat sein individuellen Schlafrythmus /-bedürfnis . Das Alter und die Kondition/Fitness spielen dabei aber auch, eine nicht zu unterschätzende Rolle. Ich (54) bin auch sehr gerne Frühaufsteherin (5 Uhr) und gehe deshalb so gegen 22 Uhr schlafen. Von 8-15 Uhr bin ich sehr produktiv und dann sinkt langsam die Kraft/der Elan ..
    Von 5-8 Uhr bin ich (jetzt) ganz und gar nicht produktiv .. die Zeit brauche ich einfach so für mich .. mit 30 sah es aber ganz anders aus .. da war ich schon um 6 Uhr voll fit, Energie geladen und sehr produktiv ..
    Geändert von aurora18 (23.01.2021 um 08:12 Uhr)
    „Glück ist keine Station,
    bei der man ankommt,
    sondern eine Art zu reisen.“

    Margaret Lee Runbeck

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Ich kann sehr früh morgens (ab 4 00 Uhr) und spät abends (ab 20 Uhr) am besten Arbeiten erledigen, die keine grosse Denk und Kopfarbeit erfordern. Geistige Arbeiten am besten nach 7 und vor 8.

    Und ja, die Stunde am Morgen, in der niemand zu sehen oder zu hören ist und niemand was will ist für mich tatsächlich die Wichtigste am Tag.

  9. Moderation

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Zitat Zitat von Pasdedeux Beitrag anzeigen
    Deshalb die Frage an Euch: Wie sind Eure Erfahrungen in dieser Sache?
    Bitte keine moralischen Wertungen!
    Ich bin so was von Eule. Wenn ich viel schaffen will, sollte ich um 12 bis 13 Uhr aufstehen und um 4 bis 5 Uhr schlafengehen. Dann habe ich 6 Stunden (22:00 bis 4:00) in meiner produktivsten Zeit.

    Da die Welt aber nicht so will, stehe ich halt um 8 oder früher auf und kriege wenig gebacken, weil ich entweder gejetlaggt bin, oder meine produktivste Tageszeit notgedrungen verschlafe -- und das noch schlecht, weil ich *eigentlich* noch wach sein sollte.

    Wobei der Vormittag für mich eine gute Zeit ist, doofe Routinearbeiten zu machen, weil ich nicht toll denken kann und zu nichts Lust habe, da kann ich auch Hausarbeit machen, in sinnlosen Meetings sitzen, Papiere oder Daten sortieren, oder dem Computer beim Arbeiten zusehen. Das würde ansonsten liegenbleiben, weil ich besseres zu tun hätte. Das blöde ist, dann bin ich so um 14 Uhr schon ausgepowert, und falle in Mittagsmüdigkeit, anstatt mich konstruktiv mit den Sachen zu befassen, die mehr als stures Durcharbeiten brauchen.

    Also, wenn du viel doofe Routinearbeit zu tun hast, kann früh aufstehen echt helfen, auch wenn du eigentlich eine Eule bist. Aber dann mußt du auch früh schlafengehen, sonst geht's dir irgendwann wie Napoleon, der sich mit seinem geringen Schlafbedürfnis brüstete und es dann für eine gute Idee hielt, einen Winterfeldzug in Rußland zu machen.
    Geändert von wildwusel (23.01.2021 um 13:13 Uhr)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Geistige Arbeiten am besten nach 7 und vor 8.
    Nur eine Stunde am Tag? Ist das nicht ein bisschen knapp?

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