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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Wenn ich um 6:00 Uhr aufstehe, kostet mich das viel Energie, ich fühle mich dann immer wie der Held des Tages. Ich bin schon um 4 Uhr aufgestanden, weil ich den ersten Flieger kriegen musste und fühlte mich dann den ganzen Tag wie gerädert. Ich bin dann immer abends vorher geflogen und hab im Hotel übernachtet. Viiiiiel besser, obwohl der reine Zeitaufwand natürlich höher ist.

    Soll heißen, ich gkaube, dass diese Aussage, mal solle einfach eine Stunde vorne dran hängen, von Leuten kommt, die sowieso Lärchen (kicher) sind. Wären sie ne Eule wie ich, würden sie eine Stunde dran hängen. Effektiver, aber unspektakulärer.

    Das ganze Glück der Erde liegt in der Immunität der Herde.
    .

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Ich bin ein Morgenmensch und schaffe definitiv mehr, als wenn ich erst Mittags anfangen müsste.
    Wir stehen zeitig auf, meist gegen 5, da mein Mann spätestens 5.45 Uhr zur Arbeit fährt.

    Ich habe heute morgen bis 7 Uhr...da fange ich an zu arbeiten...schon die Suppe für morgen gekocht und den Hefeteig
    angerührt für den Kuchen am Nachmittag.

    Ich kann aber auch abends lange werkeln, wenn es nötig ist.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    ich schaffe am meisten.... wenn ich noch zusätzlich ein kleines mittagsschläfchen mache. ansonsten ist mein akku ab 15:00 Uhr leer, wenn ich ab 6 uhr rumwusele. wer unbedingt um 4 uhr aufstehen will, ok. irgendwo habe ich mal gelesen mehr wie 4 stunden arbeiten pro tag ist eh ungesund....

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    schönes Thema

    normal muss ich um 6.00 anfangen zu arbeiten (keine Wege, arbeite im Haus)
    das ist okay und ich fühle mich dann "effektiv" - bis 12.00 habe ich das wichtigste dann geschafft und lege mich oft noch mal hin. (kleines privat geführtes Hotel)

    Wenn ich mal schon um 5.00 anfangen muss, wird das alles nichts mehr, ich bin dann ganztags müde und geschafft.
    Dann tue ich mir selbst leid und gammel nur noch rum.

    Mein Partner hatte jetzt eine Phase mit ca 3-5 Std. Schlaf, Im ging ein gewaltiger "to do" Haufen durch den Kopf, dass er, wenn er wach wurde nicht mehr einschlafen konnte. Mitten in der Nacht hat er dann Schriftsätze erstellt.
    Wenn das mal alles erledigt ist, kann er ohne Probleme auch mal bis 10.00 schlafen.

    Das in etwa stelle ich mir bei den erwähnten Managern so vor.
    IMMER stehen die mit Sicherheit nicht um 4.00 auf.
    Für den 1. Gedanken kann ich nichts,
    ab dem 2. Gedanken bin ich dafür verantwortlich.

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Ich glaube, ich bin eine Mischform, aber mit Tendenz zur Lerche.
    Ich stehe lieber früh auf, fahre früh ins Büro und habe ergo auch früh Feierabend.

    Als ich vor ein paar Jahren im Hotel gearbeitet habe, war die Spätschicht schon der Horror, aber als ich dann nachts arbeiten sollte, ging das gar nicht.
    Verhandeln war zwecklos, also habe ich gekündigt. (Kurzfassung, das hat sich ein bisschen hingezogen.)
    Ich war so müde und dauerschlapp, das war schlimm, mit mir war nichts anzufangen.
    Anfangs dachte ich, man gewöhnt sich dran, dem war in meinem Fall nicht so.
    Einfach den Plan umstellen und das was man sonst abends tut, morgens erledigen, hat nicht funktioniert.

    Irgendwann hatte sich das Hotelthema mit den unregelmäßigen Arbeitszeiten erledigt und ich habe umgesattelt.
    Ich bin viel effizienter, wenn ich früh anfange (ok, früh in Frankreich ist normal in Deutschland), aber den Wecker extra stellen, um noch Aktivitäten reinzuklemmen, nö.
    Wenn man angestellt ist, muss man sich sowieso anpassen, flexible oder wenigstens etwas flexiblere Arbeitszeiten fände ich toll.

    Am Wochenende passiert es oft, dass ich früh aufwache, ohne Wecker und das find ich prima.
    Ich liebe das, morgens meine Ruhe zu haben.

    Dann gibt es WE, an denen ich länger schlafe; ich glaube, der Körper holt sich, was er braucht, wenn man sich das erlauben kann und ihn lässt.
    Je suis toujours Charlie.
    Bin Maskenträger, wo es nötig ist und respektiere Abstand.
    Stay safe.

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Ich war schon als Säugling eine Eule und habe als Erstklässerin beim Wecken die Eltern beschimpft.
    Paradiesisch war für mich das Arbeiten in Schottland mit Arbeitsbeginn um neun Uhr.
    Folter war für mich Arbeitsbeginn um sechs Uhr früh.
    Jetzt fange ich um halb neun an.
    Sternzeichen Murmeltier, Aszendent Fressack
    Nieder mit low-carb...es lebe die neolithische Revolution!!!

  7. Moderation

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Zitat Zitat von Pasdedeux Beitrag anzeigen
    Nach der 5-Uhr-Morgenroutine geht es wohl zum einen darum, dass man sich selbst die Stunde am Morgen schenkt (mit Sport, Meditation etc.) und zum anderen soll man zwischen 5 und 8 besonders entscheidungsfähig sein.
    Solche pauschalen Aussagen halte ich für einen ziemlichen Schmarrn, weil sie den persönlichen Rhythmus völlig außer acht lassen, der ja extremst unterschiedlich sein kann. Meine Kollegin ist eine Super-Lerche und arbeitet manchmal schon ab 5 Uhr, aber wenn ich extra um fünf aufstehen würde, um "mehr geschafft zu kriegen", käme dabei nur eines heraus: Müdigkeit, Murks und megaschlechte Laune. Aber letztendlich ist es super, dass sie so zeitig anfängt und ich dafür am Nachmittag länger verfügbar bin, umso länger ist unsere Abteilung erreichbar.

    Sich selbst eine Stunde zu schenken geht auch an anderer Stelle während des Tages. Ich schenke mir morgens lieber eine Stunde mehr Schlaf, damit ich (Mega-Eule) einigermaßen ausgeruht und leistungsfähig bin. Zeit für Yoga nehme ich mir dann nach Feierabend und plane mir das wenigstens 2-3 x pro Woche fix ein. Bei der Arbeit hänge ich lieber abends ne Stunde dran, als auch nur fünf Minuten früher als nötig anzufangen. Es ist keinem geholfen, wenn ich um sieben auf der Matte stehe, aber völlig neben der Kappe bin.

    Wenn man das Gefühl hat, dass zu viel liegen bleibt oder es immer an Zeit fehlt, kann man auch mal gucken, ob sich eventuell Prioritäten verschieben lassen oder man bestimmte Dinge effizienter gestalten kann. Es muss nicht zwingend die "gewonnene" Stunde am Morgen sein.

    Und ganz ehrlich, mich nervt diese ewige Beweihräucherung des frühen Aufstehens. Es ist doch wumpe, wann die Leistung erbracht wird, Hauptsache, sie wird erbracht. Man ist kein tollerer Mensch, nur weil man um fünf Uhr aufsteht, und kein schlechterer, wenn man sich selbst zu halbwegs humaner Zeit (bei mir derzeit dank Homeoffice 7.30 Uhr) beim Weckerklingeln tierisch quält. Wenn einem das frühe Aufstehen in die Wiege gelegt ist - prima! Wenn nicht - auch okay.
    May you be surrounded by friends and family,
    and if this is not your lot, may the blessings find you in your solitude.

    Leonard Cohen


    Entweder man lebt, oder man ist konsequent.
    Erich Kästner

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Genau, meine Mutter ist ein ganz toller Mensch, aber frühestens ab 10 Uhr, dann aber gerne bis nach Mitternacht (ist aber in Rente, da geht das problemlos)
    Je suis toujours Charlie.
    Bin Maskenträger, wo es nötig ist und respektiere Abstand.
    Stay safe.

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Das mit den Managern halte ich für ein Gerücht. Ich kennen keinen Manager, weder auf mittlerer Führungsebene, noch ganz oben, der abends nicht mindestens bis 19/20 Uhr arbeitet. Wenn die alle schon um vier aufstehen würden, wären sie schnell wegen Schlafmangels arbeitsunfähig.

    Probier doch einfach mal aus, morgens eine halbe Stunde früher aufzustehen (muss ja nicht um vier sein). Beginne den Tag ohne Hektik und ganz entspannt, vielleicht ist das ja was für Dich und Du bist dann leistungsfähiger.
    Ich bin überhaupt kein Morgenmensch, deshalb ist dieser langsame, etwas frühere Start in den Tag für mich persönlich genau richtig.
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.

    "In Deinem Alter..."
    "Ich bin nicht in meinem Alter!"


    It‘s called a joke. We used to tell them before people became offended by everything.

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    AW: Eher aufstehen - mehr schaffen?

    Morgens um 4 kann ich höchstens kurz aufstehen und ohne Licht Pipimachen gehen. Um danach wieder in den Tiefschlaf zu fallen.

    Sich selbst eine Stunde "schenken" kann man doch sowieso nicht. Der Tag hat 24 davon und fertig. Mann kann sich für seine persönlichen Belange eine Stunde Zeit nehmen, wann ist doch eigentlich wurscht. Also ich möchte um 4 Uhr früh einfach nur schlafen.

    Ich kenne auch ein paar Extremfrühaufsteher, die dann abends quasi nach dem Sandmännchen ins Bett gehen. Um 21 Uhr in die Heia wurde ich als 12-jährige geschickt, das reicht mir für ein Leben.

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