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  1. Registriert seit
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    AW: Bruch mit Eltern nach über 60 Jahren

    Holla die Waldfee! Semantik ist seltenst ein Spiel ;-)

    Dann frag ich halt direkt: Warum willst du den früher schon kujonierten Minischiller jetzt erneut bändigen?
    Warum soll der nix mehr zu sagen haben? (Das ist ja nochmal schlimmer als 'bändigen' - das ist stillmachen, auslöschen! Find ich heftig.)

  2. Avatar von Ivonne2017
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    AW: Bruch mit Eltern nach über 60 Jahren

    Hm.
    Was fehlt in der Sammlung sind
    teure Sachgeschenke, früher, die ihr weder brauchen konntet noch eurem Geschmack entsprachen und für die ihr ergebendst dankbar und erfreut hättet sein sollen.

    Ansonsten wie ich es kenne, nur ohne den ärgerlichen Vater, diesen Part übernahm meine Mutter.

    Super, dass sich der erwachsene Schiller einen Therapeuten sucht.

    Das Ziel ist nicht, ihnen etwas zu sagen, was ihnen den Boden unter den Füßen wegzieht.

    Das Ziel ist dein innerer Frieden.


  3. Registriert seit
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    AW: Bruch mit Eltern nach über 60 Jahren

    Ganz viel.

  4. Avatar von Ullalla
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    AW: Bruch mit Eltern nach über 60 Jahren

    Zitat Zitat von Schillerlocke Beitrag anzeigen
    ...
    Aber egal, ob ich ihnen jetzt oder danach gegenübertrete, sie erfahren dann, was sie nicht wissen, was ihnen aber komplett den Boden unter den Füssen wegzieht.
    Wie meinst Du das?

    Willst Du Ihnen nach 60 Jahren sagen, dass sie keine guten, liebevollen, zugewandten Eltern waren?
    Was erwartest Du Dir davon?
    Reue?
    Das glaubst Du doch wohl selber nicht.

    Sofern Dein Vater noch halbwegs beieinander ist, wird er Deine Ansprache vermutlich ins Lächerliche ziehen und weitere Verachtung zeigen. Und die Mutter wird weinen.

    Richtig frei bist Du doch erst, wenn Du Gleichgültigkeit empfindest.
    Die Vergangenheit kannst Du nicht mehr ändern, nur -mit Hilfe vermutlich- die Auswirkungen mildern und mindern.
    Hadern ist sicherlich nicht hilfreich. Aber die Gestaltung der Zukunft hast Du in der Hand.
    life is all about
    finding people who
    are your kind of
    CRAZY

  5. Avatar von Ivonne2017
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    AW: Bruch mit Eltern nach über 60 Jahren

    Sie haben sich selber gestraft, das war nach deiner Jugend IHR Thema.

    Du hast dich ab deinem Erwachsenenalter selber gestraft und das war DEIN Thema.

    Ich selber sehe es inzwischen so.

    Ich HÄTTE etwas anders machen können. Ich weiß nur bis heute nicht genau WAS, solange mein Vater lebte.

    Mein Anteil: Ich hab mich nie entschlossen genug auf den Weg gemacht, etwas zu ändern.

    Lügen und Ausreden, nur um dem ZORN zu entgehen, gehören zu meinem Anteil.


  6. Registriert seit
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    AW: Bruch mit Eltern nach über 60 Jahren

    Zitat Zitat von KittySnicket Beitrag anzeigen
    Holla die Waldfee! Semantik ist seltenst ein Spiel ;-)

    Dann frag ich halt direkt: Warum willst du den früher schon kujonierten Minischiller jetzt erneut bändigen?
    Warum soll der nix mehr zu sagen haben? (Das ist ja nochmal schlimmer als 'bändigen' - das ist stillmachen, auslöschen! Find ich heftig.)
    Na, na Kitty. Ruhig Blut. Deshalb schrieb ich ja auch, dass ich mir Hilfe suche. Das wird ein guter Therapeut schon wissen, was er mit dem MiniSchiller machen muss, damit der keine Oberhand mehr hat, damit der erwachsene Schiller sein Leben leben kann.

    Welche Aufgabe hat das inner child?
    Gruß Schiller


  7. Registriert seit
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    AW: Bruch mit Eltern nach über 60 Jahren

    Zitat Zitat von Levistica Beitrag anzeigen
    Ganz viel.
    Was ist *ganz viel*?
    Gruß Schiller


  8. Registriert seit
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    AW: Bruch mit Eltern nach über 60 Jahren

    Zitat Zitat von Ivonne2017 Beitrag anzeigen
    Hm.
    Was fehlt in der Sammlung sind
    teure Sachgeschenke, früher, die ihr weder brauchen konntet noch eurem Geschmack entsprachen und für die ihr ergebendst dankbar und erfreut hättet sein sollen.
    Ja, stimmt. *DIE haben ja soviel für Dich getan*, kam gestern von dem Bekannten.
    Gruß Schiller


  9. Registriert seit
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    AW: Bruch mit Eltern nach über 60 Jahren

    Zitat Zitat von Schillerlocke Beitrag anzeigen
    Na, na Kitty. Ruhig Blut. Deshalb schrieb ich ja auch, dass ich mir Hilfe suche. Das wird ein guter Therapeut schon wissen, was er mit dem MiniSchiller machen muss, damit der keine Oberhand mehr hat, damit der erwachsene Schiller sein Leben leben kann.

    Welche Aufgabe hat das inner child?
    Vielleicht keine, vielleicht die, dass du mal Emotionen zulässt, erkennt, einordnest, nutzen kannst.
    Du liest dich sehr 'entfremdet' - auf der einen Seite kalt, oft abblockend, abwertend (vermutlich, wenn's ans Eingemachte geht) - nur um dann wieder überzureagieren.

    Oberhand, Unterhand; schon wieder so ein Wippen zwischen Extremen? Vielleicht gelingt's dir - mit Begleitung, du wirst die Hebearbeit nicht komplett auslagern können- , kleinen und großen Schiller (ich bin ja nichtmal dafür, die so strikt zu trennen, aber andere Story ;-) zu versöhnen und zu vereinbaren. Gleichberechtigt nebeneinander, statt der sehr stark verinnerlichten Hierarchien und Machtgefälle.

  10. Avatar von Sariana
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    AW: Bruch mit Eltern nach über 60 Jahren

    Zitat Zitat von Schillerlocke Beitrag anzeigen
    Na, na Kitty. Ruhig Blut. Deshalb schrieb ich ja auch, dass ich mir Hilfe suche. Das wird ein guter Therapeut schon wissen, was er mit dem MiniSchiller machen muss, damit der keine Oberhand mehr hat, damit der erwachsene Schiller sein Leben leben kann.

    Welche Aufgabe hat das inner child?
    Hervorhebung von mir.
    Fatale Einstellung zum Therapeuten und zur Therapie. Der Therapeut "macht" gar nichts und machen muss er schon dreimal nichts.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)

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