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  1. Registriert seit
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    AW: Bedeutung "einem den Rücken freihalten"

    Nein zu doof eher weniger, aber wenn der entsprechende Mann 60/ die Woche arbeitet (Pendelzeit kommt noch oben drauf) will er am Wochenende vielleicht nicht auch noch putzen und waschen - muss er auch nicht, denn eventuell ist das Gehalt auch hinreichend groß, dass er sich eine Haushälterin leistet.

  2. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Bedeutung "einem den Rücken freihalten"

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Ich kann mit "Rücken frei gehalten" auch nichts anfangen.

    Ein Mann würde ohne seine Frau den gleichen Job haben.
    Nicht, wenn er Kinder hat und sich alleine oder wirklich gleichberechtigt um diese kümmern muss.
    Jedenfalls nicht bei allen Jobs!

    Wenn Frau sich so als "Büttel" ihres Mannes versteht....ja....dann sind wir in den 50ern.
    Und wenn ein Mann seiner Frau den Rücken freihält?


  3. Registriert seit
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    AW: Bedeutung "einem den Rücken freihalten"

    Meinem Mann würde das ganz gut passen, wenn ich ihm "den Rücken freihalten" würde. Weil ich immer so gestresst sei.
    Was tatsächlich auch stimmt. Aber ich hätte dafür gerne andere Lösungen.

    @chaos99: Ich kenne es eher so, dass Männer weniger pingelig im Haushalt sind als Frauen. Wir sind da auch nicht anders.

  4. Inaktiver User

    AW: Bedeutung "einem den Rücken freihalten"

    Ich bin ja der Meinung, dass da häufig Dienstleistungen erbracht werden, die von den Männern gar nicht nachgefragt wurden. Sehr viele Männer könnten wohl auch mit einer leidlich sauberen Wohnung und 3x die Woche Pizza leben, die brauchen kein selbstgemachtes Brot und jahreszeitlich wechselnde Fensterdekoration.

    Und was würden sie ohne Rückenfreihalter mit den Kindern machen? Sie hätten einfach keine.

  5. Avatar von ereS
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    AW: Bedeutung "einem den Rücken freihalten"

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    In welchem Jahrzehnt lebst Du denn?

    Männer sind zu doof zum Haushalt führen?


    Wie bitter...kein Wunder, dass der Ausdruck des Themas noch benutzt wird.

    Ach ja...es gibt ja auch Frauen, die glauben, dass Männer als Single nach Scheidungen verhungern und im Dreck verkommen....
    90 % der single-/ alleinlebenden maenner, die ich kenne haben mindestens eine putzfrau
    und 100 % derjenigen die kinder haben, nehmen aushaeusige kinderbetreuung in anspruch

    ich ergaenze noch damit, das mindestens 50 % davon noch ihre waesche zum buegeln geben
    das auge der moderatoren ist ueberall...

    ueber rechtschreibfehler in meinen beitraege bitte ich hinwegzusehen, ich sehe sie aktuell auch nicht richtig...


  6. Registriert seit
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    AW: Bedeutung "einem den Rücken freihalten"

    Kann gut sein, dass Männer da "anspruchsloser" sind. Zumindest wenn es bequem bleibt. Und das ist es bei uns dann eben nicht.

  7. Avatar von Loop1976
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    AW: Bedeutung "einem den Rücken freihalten"

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Ach ja...es gibt ja auch Frauen, die glauben, dass Männer als Single nach Scheidungen verhungern und im Dreck verkommen....
    die sind dann ganz traurig, wenn der mann doch klar kommt

    herr loop hat jahrelang seinen haushalt gehabt, bevor ich auf den plan trat.
    das einzige was ich beim ersten betreten wahr genommen habe war, dass die staubschicht auf den regalen meinen ansprüchen nicht genügte
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

  8. Moderation Avatar von Marie-Madeleine
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    AW: Bedeutung "einem den Rücken freihalten"

    Für mich ist es auch eine Frage der Interpretation, was man unter "den Rücken freihalten" versteht.

    Man kann es natürlich als rückständige 50er-Jahre-Karrieremann-Hausmütterchen-Rama-Familien-Pseudoidyllen-Ideologie verstehen (was es in manchen Fällen sicherlich ist).

    Im moderneren Sinne ist es für mich eigentlich eine Selbstverständlichkeit in einer gut funktionierenden Partnerschaft, dass man sich gegenseitig "den Rücken freihält", einander so gut wie irgend möglich unterstützt und dafür sorgt, dass der Alltag rund läuft.

    Wenn die Partner unterschiedlich fordernde/zeitaufwendige Jobs haben, ist es fast schon zwangsläufig so, dass derjenige, der weniger lange arbeitet, zeitmäßig ein bisschen mehr vom Alltagskram übernehmen muss (egal ob Mann oder Frau). Ich fände es unfair, meinen Partner, der selten vor 20 Uhr zu Hause ist und während des Arbeitstages kaum Zeit für private Telefonate hat, zur Organisation von Handwerkerterminen oder dem Lebensmitteleinkauf zu verdonnern, wenn ich das problemlos während bzw. direkt nach meinem Feierabend am späten Nachmittag machen kann. Dafür geht er am Wochenende Getränke einkaufen, macht den Garten und kümmert sich um ein paar andere Dinge, die ich hasse.

    Am wichtigsten ist letztendlich doch, dass es für beide Partner so passt, wie es ist. Manchen Frauen gefällt vielleicht auch die Vorzeigeehefrauenrolle
    May you be surrounded by friends and family,
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  9. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Bedeutung "einem den Rücken freihalten"

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sehr viele Männer könnten wohl auch mit einer leidlich sauberen Wohnung und 3x die Woche Pizza leben, ...
    mag sein - aber sehr viele Männer legen gerade auf gutes Essen viel Wert.

    Und was würden sie ohne Rückenfreihalter mit den Kindern machen? Sie hätten einfach keine.
    Was ja aber nicht heißt, dass sie damit glücklicher wären.
    Es gibt sehr viele Männer mit Kinderwunsch.

  10. Avatar von Klecksfisch
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    AW: Bedeutung "einem den Rücken freihalten"

    Wenn sich ein Paar gefunden hat, bei dem diese Aufteilung funktioniert ist die Welt doch für die beiden in Ordnung. Andere braucht das nicht zu interessieren. Jeder kann nach seiner Fasson glücklich werden.

    Wenn der Mann Karriere machen und die Kohle nach Hause bringen will und dem ganzen Kinder- und Haushaltskram nichts zu tun haben will, er eine Frau hat, die das gerne macht, sich um alles kümmert. Dann ist es doch deren Bier. Das muß keiner mitmachen.

    Für mich wäre es nichts. Ich stehe da auf Gleichberechtigung und würde mir auch keinen Mann suchen, der nur arbeiten will. Ich möchte mein eigenes Geld haben und mir wäre es völlig egal, was der Mann verdient. Geld macht nicht glücklich. Ich hätte überhaupt kein Interesse daran, das ganze Privatleben zu organisieren und mich darum zu kümmern.
    Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.

    Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)

    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)

    Geändert von Klecksfisch (26.11.2019 um 13:11 Uhr)

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