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  1. Registriert seit
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    AW: Leben als Langzeitsingle

    Zitat Zitat von spreefee Beitrag anzeigen
    @rokeby: allein zu Hause Alkohol konsumieren -> der direkte Weg in die Hölle. Und echt riskant für alleinlebende. Kann ich echt nicht zustimmen.
    Gut. Dann Spaß beiseite.

    Du hast Recht. Allerdings auch nicht immer und in allen denkbaren Fällen.

    Es kann sein, dass eine Person (....) Sonntag abends daheim Alk trinkt und nicht ein Problem bekommt.
    Es kann aber leider auch sein, dass.

    Also, ich wollte weder dem Alkohol-Abusus das Wort reden (sonstigen Süchten auch nicht)

    Aber so puritanisch, dass 2cl gleich der Anfang vom Ende erscheinen bin nicht mal ich.

    Unterm Strich hast du Recht. Daher Plan B:

    Goliath (in der Serie pichelt der Billy-Bob so viel, dass man selber eh nix braucht) + "Private Morgan" = 2cm Ingwerwurzel in sehr! dünne Scheibchen schneiden, 0,2 l Schweppes (ggfs. "Zero-Variante...") dazu, 1 Zitrone auspressen (immer noch Vitamine ) dazu und jetzt 4 Eiswürfel.
    Schmeckt genauso.

    Für Ingwer/Schweppes/Zitronen-Allergiker etc.: Ich trinke abends gerne "Silver Lime Blossom" Tee von Ronnefeldt.

    Oder alkfreies Weißbier.


  2. Registriert seit
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    AW: Leben als Langzeitsingle

    ich finde, als single kann man freundschaften und überhaupt soziale beziehungen viel besser ausleben. alles scheint viel offener, man lässt sich mehr aufeinander ein. sowohl ich auf die anderen - als auch umgekehrt. darum beneide ich in verpartnerten phasen immer die singles.

    ansonsten spür ich alleine manchmal mehr, zum beispiel streifzüge durch die stadt oder waldläufe oder so. da ist dann nichts zwischen mir und der welt, sozusagen. aber das lässt sich natürlich auch machen als nicht-single.

  3. Moderation
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    AW: Leben als Langzeitsingle

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    eine Eigenschaft eines (theoretischen) Partners wäre ja, dass ich mit ihm genauso unbefangen sein kann, wie wenn ich allein wäre. sonst wär es nicht der Richtige.
    Aber inwiefern ist jemand, der auf meiner inneren Landkarte nicht als Anwesenheit erscheint, eine Verbesserung gegenüber einer nicht-Anwesenheit?
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  4. Registriert seit
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    AW: Leben als Langzeitsingle

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Aber inwiefern ist jemand, der auf meiner inneren Landkarte nicht als Anwesenheit erscheint, eine Verbesserung gegenüber einer nicht-Anwesenheit?
    Gute Frage.

    Wenn es so wäre wie Bae schreibt, dann wäre niemand für mich der Richtige. Das ist ja leider das was viele nicht verstehen, dass das Bedürfnis nach Alleinzeit gar nichts mit dem Partner zu tun hat.

  5. Moderation
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    AW: Leben als Langzeitsingle

    Zitat Zitat von spreefee Beitrag anzeigen
    IHeute war ich zum Beispiel auf einer Feier und war der einzige Single.
    Inwiefern ist das ein trauriger Moment für dich? Hast du dich fehl am Platz oder ausgeschlossen gefühlt? Oder nicht sicher? Oder alleine-mitten-unter-Leuten? Da würde ich sagen, ein akutes Umfeld, das in seiner Gesamtheit an einem einen Makel findet, oder einem nicht ein Gefühl von gut-aufgehoben-sein gibt, oder zu dem man auch nicht mal kurzfristig eine emotionale Verbindung aufbauen kann, ist eines, das nicht zum darin-Glücklichsein gemacht ist. Weiß man nicht immer vorher, aber man merkt es, wenn es passiert. Ich würde dann entweder gucken, ob ich dem Abend vielleicht zumindest noch irgendwas nettes abgewinnen kann, oder mich verdrücken und etwas machen, was mir mehr gibt. Vielleicht kommt ja was im Kino.
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    ** ansonsten niemand besonderes **


  6. Registriert seit
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    AW: Leben als Langzeitsingle

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Inwiefern ist das ein trauriger Moment für dich? Hast du dich fehl am Platz oder ausgeschlossen gefühlt? Oder nicht sicher? Oder alleine-mitten-unter-Leuten? Da würde ich sagen, ein akutes Umfeld, das in seiner Gesamtheit an einem einen Makel findet, oder einem nicht ein Gefühl von gut-aufgehoben-sein gibt, oder zu dem man auch nicht mal kurzfristig eine emotionale Verbindung aufbauen kann, ist eines, das nicht zum darin-Glücklichsein gemacht ist. Weiß man nicht immer vorher, aber man merkt es, wenn es passiert. Ich würde dann entweder gucken, ob ich dem Abend vielleicht zumindest noch irgendwas nettes abgewinnen kann, oder mich verdrücken und etwas machen, was mir mehr gibt. Vielleicht kommt ja was im Kino.
    Nee wildwusel, nichts auf der Welt ersetzt warme Umarmungen und Küsse. Da ist die Grenze.

  7. Avatar von Binneuhier2009
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    AW: Leben als Langzeitsingle

    Zitat Zitat von _vorbei Beitrag anzeigen
    . Das ist ja leider das was viele nicht verstehen , dass das Bedürfnis nach Alleinzeit gar nichts mit dem Partner zu tun hat.
    Ich verstehe das gut. Ich brauche diese Alleinzeiten ganz dringend. Selbst in einer Beziehung war es mir immer wichtig, mindestens eine Woche im Jahr ganz alleine zu verreisen.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Inwiefern ist das ein trauriger Moment für dich? Hast du dich fehl am Platz oder ausgeschlossen gefühlt? Oder nicht sicher? Oder alleine-mitten-unter-Leuten? .
    Mir geht's ja auch so, allerdings kommt es nicht oft vor, dass nur ich alleine da bin

    Horror war für mich eine Hochzeit, zu der ich keine Begleitung hatte. Mein Exmann war auch da. Mit seiner neuesten Flamme, am gleichen Tisch. Ab und zu kam es vor dass nur wir drei am Tisch waren. Da hab ich mich nach einem Mann an meiner Seite gesehnt. Ich habe mich sehr unwohl gefühlt. Das Verrückte war, dass ich zu dem Zeitpunkt gar kein Single war. Aber mein Partner war nie da,wenn ich ihn mal brauchte.


    LG, BNH2009


  8. Registriert seit
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    AW: Leben als Langzeitsingle

    Zitat Zitat von Binneuhier2009 Beitrag anzeigen
    Horror war für mich eine Hochzeit, zu der ich keine Begleitung hatte. Mein Exmann war auch da. Mit seiner neuesten Flamme, am gleichen Tisch. Ab und zu kam es vor dass nur wir drei am Tisch waren. Da hab ich mich nach einem Mann an meiner Seite gesehnt. Ich habe mich sehr unwohl gefühlt. Das Verrückte war, dass ich zu dem Zeitpunkt gar kein Single war. Aber mein Partner war nie da,wenn ich ihn mal brauchte.
    das ist ja wirklich blöd.

    aber ich denke, man muss das einfach akzeptieren, dass es solche situationen gibt. das sind eben die schattenseiten des singledaseins, die auch dazu gehören.
    so wie zu einer beziehung ja auch blöde momente dazu gehören.

    meine erfahrung ist, je mehr ich mich gegen die unschönen aspekte wehre, desto schlimmer wirken sie. wenn ich es akzeptiere, geht es vorbei und dann ist es auch wieder gut.


  9. Registriert seit
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    AW: Leben als Langzeitsingle

    Ääähmmmm....Ich hätte mich da nicht hingesetzt. Also bitte, so hilflos ist Frau dann doch nicht.

  10. Moderation Avatar von Analuisa
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    AW: Leben als Langzeitsingle

    Zitat Zitat von Prilblume Beitrag anzeigen
    Singles haben hier Vorteile ggü in Paarbeziehung lebenden, weil sie nur ihren eigenen Bedürfnissen, Vorlieben und Rhythmen zu folgen brauchen und sich an niemanden anpassen müssen.

    Das Singledasein ist, verglichen mit dem Paardasein, ein bisschen wie Ferien.
    Lustig, dass du es so siehst, aber das erklärt sich aus deiner Perspektive als in Beziehung lebender Frau.

    Wenn da der Mann mal ein Wochenende oder ein paar Tage weg ist, macht man natürlich alle die Dinge, die man mit ihm zusammen eher nicht macht, und fühlt sich dann wie in den Ferien. habe ich auch gemacht, als ich noch in Beziehung war.
    Wenn du Single bist, ist das Alltag und kein Urlaub mehr. Dann bist du u.U. auch dann allein, wenn du es lieber nicht wärst, weil z.B. alle Freunde gerade was anderes zu tun haben oder du dich niemandem zumuten willst.

    (Wenn man Kinder hat, relativiert sich das vielleicht, keine Ahnung.)
    Nicht nur das - mit "Ferien" würde ich das Leben als Alleinerziehende nun zuallerletzt vergleichen. Die Freiräume sind erheblich kleiner als mit einem Partner.

    Das würde ich, wäre ich nochmal Single, bewusst genießen: Ich habe von jetzt an privat immer Ferien und darf nur noch machen, was ich will, was mir Freude macht. Darauf würde ich mich ganz bewusst konzentrieren.

    Ich würde z.B. wieder Katzen halten und hätte schöne Zimmerpflanzen (beides kann bzw. will mein Mann nicht.)
    Du wirst sicher wissen, warum du mit deinem Mann zusammen bist - wären dir die Katzen und die Zimmerpflanzen wichtiger als er, wärst du es nicht (mehr).

    (Beispielsweise kann ich nur als Single ein herrliches, faules Sofa-Weihnachtsfest alleine vor dem DVD-Player mit dem Raclette-Grill verbringen; als Ehefrau muss ich mit meinem Mann 500km die Autobahn rauf und runter jöckeln, um die Schwiegereltern zu besuchen und dann dort auf einem Schlafsofa nächtigen und Kartoffelsalat essen.)
    Naja, auch dem Mann könnte man sagen: Dieses Jahr möchte ich mal ganz allein mein Weihnachten auf dem Sofa verbringen. (Oder nicht?)

    Das, was du über deine glücklichen Singlezeiten schreibst, hat tatsächlich, wie du selbst sagst, sehr viel mit Konsum zu tun:
    (Wohnung, Garten) so schön zu gestalten, wie nur möglich, in den Alltag viele "Genussinseln" einzubauen (Vollbad, leckere Rezepte nachkochen, schöne Filme schauen, schöne Bücher lesen, schöne Kleidung tragen, … heute würden wahrscheinlich noch schöne Reisen dazukommen.)
    - das Geld dafür muss man erstmal haben.

    Und das ist, gerade wenn die Singlezeit an eine Scheidung anschließt und auch noch Kinder zu versorgen sind, oft nicht im Übermaß vorhanden.

    Ein bisschen hat deine Aufzählung für mich auch von Ersatzbefriedigung.
    Das wichtigste für mich war - nach dem Ende einer 25jährigen Beziehung und nachdem dann noch eine sehr enge Freundschaft in die Brüche gegangen war, die mir in gewisser Weise die vermisste seelische Nähe zu "dem einen" Menschen ersetzt hatte - zu lernen, mit mir selbst klarzukommen, und das auch in Krisen. Das war sehr hartes Brot, aber ich habe es gelernt und kann es mit mir selbst aushalten, das ist mir sehr kostbar. Das konnte ich vorher nicht in dem Maße.

    Zitat Zitat von spreefee Beitrag anzeigen
    Nee wildwusel, nichts auf der Welt ersetzt warme Umarmungen und Küsse. Da ist die Grenze.
    So ist es.
    Moderation in der Religion, der Politik und im Glücklicher Leben.
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