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  1. Registriert seit
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    AW: Müde, einfach müde

    Zitat Zitat von Jedimeisterin Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist eine MutterKindkur etwas für dich. Ich sag mal, du befindest dich irgendwie im Hamsterrad. Es läuft alles immer nachdem Schema F ab. Vielleicht bist du sozial auch nicht ausgelastet. Wäre eine ehrenamtliche Tätigkeit etwas für dich?

    Ich beschäftige mich auch gerade mit dem Thema Mutter und Kindkur. Bei mir ist die Konstellation aber doch anders. Ich habe einen behinderten Sohn, der eigentlich sehr lieb ist, aber auch mega anstrengend. Ich arbeite Teilzeit. Dazu kommen auch temporär Termine (mal viel mal wenig) dazu neben der Logopädie meines Sohnes dazu. Und einmal die Woche Besuch im Pflegeheim bei meiner Mutter. Was manchmal auch sehr anstrengend sein kann. Und im Moment ist es für mich, täglich grüßt das Murmeltier, obwohl ich 1x die Woche wenigstens zum Sport gehe entweder alleine oder mit einer Freundin. [...]
    Hallo Jedi,

    Das tut mir so leid. Als Mutter eines behinderten Kindes stelle ich mir das alles noch viel schwieriger vor. Vor allem weil es bei vielen Behinderungen kein Enddatum gibt weil diese Kinder selten allein lebensfähig sind sondern auf lebenslange Pflege angewiesen sind. Hut ab das du das kannst!!

    Wenn ich deine Situation lese, wird mir gleich bewusst wie einfach ich es eigentlich habe und es ärgert mich das ich nichts daraus mache. Wäre ich in deiner Situation und würde den Thread hier lesen würden mir bestimmt 100 Sachen einfallen die ich machen könnte.
    Geändert von Analuisa (23.04.2019 um 08:06 Uhr) Grund: Vollzitat gekürzt

  2. Inaktiver User

    AW: Müde, einfach müde

    Zitat Zitat von proundcontra Beitrag anzeigen
    Du hast bestimmt den ganzen Thread gelesen, und gelesen das mich meine Kinder sehr wohl interessieren und ich auch alles mache damit es ihnen gut geht und sie ein tolles Leben haben.

    Es geht rein um mich, um mein ICH. Mein ICH interessiert sich nicht für Seidenmalerei oder Kinderbücher schreiben.

    Wie gesagt ich hab keine Schwierigkeiten damit eine gute Mama oder Ehefrau zu sein. Aber ob es mich ausfüllt steht auf einem anderen Blatt.

    Ich brauche etwas neben dem normalen Leben, etwas das meinem Leben einen einzigartigen Touch gibt weil ich dafür brenne wie zb ein Hobby. Etwas , das mich ausmacht, was ich gut kann, worin ich gut bin und besser sein möchte.

    Ich möchte ausbrechen aus der Routine und den alltäglichen Aufgaben. Und wenn es nur für wenige Stunden in der Woche ist.
    Nun - kein Grund, patzig zu werden. Mehr als Anregungen geben, kann ich nicht. In diesem Sinne. Farewell.


  3. Registriert seit
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    AW: Müde, einfach müde

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nun - kein Grund, patzig zu werden. Mehr als Anregungen geben, kann ich nicht. In diesem Sinne. Farewell.
    War wirklich nicht patzig gemeint ♥️

  4. Inaktiver User

    AW: Müde, einfach müde

    Zitat Zitat von proundcontra Beitrag anzeigen
    War wirklich nicht patzig gemeint ♥️

    Was stellst du dir denn vor? Irgendwas wird dich doch interessieren... Muss ja nicht unbedingt was kreatives sein.


  5. Registriert seit
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    AW: Müde, einfach müde

    Hi Proundcontra

    aaaalso
    dein Ich schwächelt also - wer bist du denn?

    Bist du eine gschnappige oder eine liebe?
    eine, die gut zuhören kann oder eine, die alle tot redet
    eine, die was voran bringen will, oder lieber abwartet und dann entscheidet
    bist du eine, die mit Bauch entscheidet, oder lieber noch mal eine endlos Schleife denkt
    hm?
    Geha oder Pelikan?
    Austria oder Rapid?

    Was bist du für eine?

    soll kein Witz sein...
    Ich denke, du solltest dir vor allem darüber klar werden, wer du bist.
    Was du gut kannst und was nicht und was so lala
    Denk über dich nach. Aber fühle dich auch! Fühlst du dich?
    Weinst du? Lachst du? Weswegen?
    Was riechst du am liebsten? Was gar nicht?
    Was isst du gern? was nicht?
    Wie hast du am liebsten Sex?

    ....

    Lern dich mal bissl besser kennen. So wie man einen total lieben Menschen kennenlernen will, der einem alles bedeutet und mit dem man viel Zeit zubringt

    DANN, schätze ich, tust du dich leichter mit so Zeug wie Hobbys, gute Arbeit, gutes Leben

  6. Avatar von aurora18
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    AW: Müde, einfach müde

    Zitat Zitat von proundcontra Beitrag anzeigen

    Aber das Leben spielt anders und wir haben ein zweites Kind bekommen (das erste von meinem Mann, sind Patchwork) und jetzt seh ich die Zahl 50 vor mir :O so sehr ich meine zwei Buben liebe aber mein Leben fühlt sich nicht sehr frei an. Wenn ich da Freundinnen sehe die unter der Woche essen gehen, Geld am Kopf hauen, ins Kino gehen wann sie wollen ... Dieses Leben hatte ich nie und dachte, ich hab es mit 40 wieder. Jetzt erst mit 50. Ein wenig fühl ich mich gefangen.

    Aber ich würde mich immer wieder für meine Kinder entscheiden denn obwohl es für mich weniger frei ist, sind sie meine größte Freude und Stolz!

    Und ja, ich sollte zufrieden sein, wir haben beide super Jobs, eine tolle Wohnung, gesunde Kinder. Ich seh nur was ich nicht hab. Die Freiheit tun und lassen zu können was ich will.
    Irgendwo kann ich dich verstehen .. mit 40 ging es mir so, wie es dir jetzt geht .. Midlifecrisis .. mit ein Neugeborenes .. heute mit 53 geht es mir psychisch blendend .. auch ohne diese Freiheit um zu tun und lassen was ich will .. irgendwann habe ich mich damit abgefunden dass es so ist und habe aufgehört positive Energie zu verschwenden dagegen anzukämpfen .. hätte eh nichts gebracht ..

    Eine Mutter-Kind-Kur hört sich gut an .. versuche mal eine zu beantragen und lass es Dir dort gut gehen !! Tapetenwechsel= psychische Hygiene
    Carpe Diem

  7. gesperrt
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    AW: Müde, einfach müde

    R
    Zitat Zitat von proundcontra Beitrag anzeigen
    Vor meinem zweiten Sohn war immer die Zahl 40 in meinem Kopf wo ich dachte: so jetzt kannst am Putz hauen, weil jetzt trägst du die direkte Verantwortung nicht. Geh arbeiten, danach was essen, mit Freunden treffen, erst spät daheim.sein, weil warum nicht. Ich muss nicht mehr direkt heim, kochen, Hausübungen kontrollieren und dann abends auf der Couch sitzen wenn Sohnemann schläft.

    und jetzt seh ich die Zahl 50 vor mir :O so sehr ich meine zwei Buben liebe aber mein Leben fühlt sich nicht sehr frei an. Wenn ich da Freundinnen sehe die unter der Woche essen gehen, Geld am Kopf hauen, ins Kino gehen wann sie wollen ... Dieses Leben hatte ich nie und dachte, ich hab es mit 40 wieder. Jetzt erst mit 50. Ein wenig fühl ich mich gefangen.

    Aber ich würde mich immer wieder für meine Kinder entscheiden denn obwohl es für mich weniger frei ist, sind sie meine größte Freude und Stolz!

    Und ja, ich sollte zufrieden sein, wir haben beide super Jobs, eine tolle Wohnung, gesunde Kinder. Ich seh nur was ich nicht hab. Die Freiheit tun und lassen zu können was ich will.
    Hm... was ich jetzt schreibe, kommt vermutlich ziemlich hart rüber, aber ich weiß nicht, wie ich es weicher schreiben soll.

    Ich glaube, Du hast keine Depression. Du hast den totalen Frust.
    Vielleicht traust Du Dich nicht, es vor Dir selbst zuzugeben. Aber ich glaube, Du könntest Dir gerade sowas von in den Hintern treten, daß Du Dir noch ein Kind „angetan hast“.

    Du hast endlich Luft gesehen, daß sich Dein Leben mal wieder ein bisschen um Dich selbst dreht. War schließlich anstrengend genug, bisher.

    Und zack, bist Du wieder auf Null, mit einem sauanstrengenden Kind, das Dir keine Chance zur „persönlichen Freiheit“ läßt.
    Denn genau das ist es, was das
    Ich bin vernarrt in den kleinen Mann, wir haben eine ganz besondere Verbindung und deshalb geb ich unter der Woche auch 100% damit er genug Förderung bekommt, viel Spielzeit, viel rausgehen, denn daheim ist er unglücklich. Am liebsten ist er draußen und tobt herum. Ist für mich in Ordnung obwohl es Tage gibt wo ich nicht rausmöchte und mich frage warum er nicht ein wenig selber spielt damit ich meine Ruhe hab für ne Stunde.
    bedeutet.
    Du bist gleichzeitig über- und unterfordert. Und das nun schon länger als anderthalb Jahre (wenn Kind draußen rumtoben kann...)

    Denk darüber nach, wie Du da rauskommst - keine Kita oder Tagesmutter, die Dir die Chance gibt, wieder ins „normale Leben“ zu kommen?
    Ich verurteile das in keinster Weise, nicht falsch verstehen!
    Bist Du Dir wirklich sicher, daß Du nicht mit dem „Super, noch den süssen Kleinen zu haben, alles supi, meine größte Freude“ einfach gesellschaftliche Konventionen befriedigst, statt zu hören, was Dein Inneres Dir sagt?

    Wie kümmert sich eigentlich der Vater um den Wirbelwind?


  8. Registriert seit
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    AW: Müde, einfach müde

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Was stellst du dir denn vor? Irgendwas wird dich doch interessieren... Muss ja nicht unbedingt was kreatives sein.
    Ich wünschte ich hätte einen ausfüllenderen Job, einen Job wo ich einen Nutzen hab. Ich bin jetzt Verwaltungsangestellte. Ausgebildet bin ich als Kleinkindpädagogin (kurz: Kindergärtnerin) , ein Job in den ich nie zurückwollen würde. Nicht weil ich Kinder nicht mag, sondern weil das eine ganz andere Anstrengung ist mit der ganzen Hintergrundarbeit.

    Nach der Geburt meines zweiten Sohnes hatte ich dauernd das Wort "Entschleunigung" im Kopf. Davor hab ich viel an den Job gedacht, war sehr pflichtbewusst, war schnell und ordentlich. Nach der Geburt hab ich mir dann gedacht: wofür der Stress, den Job kann jeder machen. Ich möchte etwas machen was jemanden hilft. Das mich unverzichtbar macht für diejenigen die mich brauchen. Das mein Job einen Sinn ergibt.

    Und dann ist es so wie in meinem Privatleben: ich bin auf der Suche. Was interessiert mich, was kann ich, was ist finanziell leistbar wenn ich eine ausbildung.machen muss usw..

    Ich glaube oft wenn ich einen Job hätte der Sinn ergibt wäre mein Fokus nicht so am Privatleben nicht so im Fokus und in der Kritik.

    Und da ich in meinem jetzigen Job sehr viel Geld für einfache Arbeit bekomme, wäre ich mit teurer Wohnung und zwei Kindern doof das alles aufs Spiel zu setzen.

    Deshalb denke ich es ist besser meinen Job als Job zu sehen und privat glücklich zu werden!

    Ich hab wirklich viele Baustellen ,mein Post ist sicher verwirrend weil es von einem ins andere geht :(


  9. Registriert seit
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    AW: Müde, einfach müde

    Leidenschaft?
    Ehe?
    Frau sein?

    Irgendwas fehlt mir in deinem Thread ?...


  10. Registriert seit
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    AW: Müde, einfach müde

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Hi Proundcontra

    aaaalso
    dein Ich schwächelt also - wer bist du denn?

    Bist du eine gschnappige oder eine liebe?
    eine, die gut zuhören kann oder eine, die alle tot redet
    eine, die was voran bringen will, oder lieber abwartet und dann entscheidet
    bist du eine, die mit Bauch entscheidet, oder lieber noch mal eine endlos Schleife denkt
    hm?
    Geha oder Pelikan?
    Austria oder Rapid?

    Was bist du für eine?

    [....]
    Wer ich bin wollte ich hier eigentlich nicht schreiben, denn ich wirke sehr unsympathisch.

    Also wie ich bin?


    Ich bin eine sehr starke, laute, realistische Machern , die sehr stark in ihrer Box denkt. Alles was nicht in dieser Box ist, wird von mir schnell als Schwachsinn angesehen.

    Dadurch daß ich so ein starkes Erscheinungsbild habe, mögen mich viele beim.ersten Eindruck nicht. Erst wenn man sich länger mit mir beschäftigt merkt man wie ich wirklich bin und das vieles nur eine harte Schale ist.

    Für meine Familie und Freunde bin ich aufopferungsvoll, bin Anführer und Unterstützer gleichzeitig. Meine Freunde schätzen meine Sicht der Dinge auch wenn ich sie oft hart rüberbringe. Es ist einfach meine Art, mittlerweile wissen sie wie ich es meine und es einfach nicht weichgespülter sagen kann.

    Abgesehen davon bin ich laut Austestung hochensibel was ich absolut nicht akzeptieren möchte. Mich nervt meine eigene niedrige Toleranzgrenze was zb Essen und Trinkgeräusche betrifft,soll mit der Hochsensibilität zusammenhängen.

    Ich bin jemand die Entscheidungen trifft, ich bin jemand die auch Entscheidungen trifft wenn die Konsequenzen sich gegen mich richten aber so ist mein Gerechtigkeitssinn.

    Ich bin eine die eigentlich gerne streitet um sich selbst zu spüren, da mein Mann aber so harmoniebedürftig ist und mir so das streiten abgewöhnt hat fühl ich mich seit Jahren wie auf Valium, meine Eltern hingegen empfinden das als sehr positive Entwicklung.

    Ich denke ich weiß sehr gut wer ich bin und bin auch mit mir im reinen. Natürlich wäre ich oft lieber das nette Mädchen von nebenan das sofort positive Resonanz bekommt, schnell Kontakt findet und einfach gemocht wird. Leider bin ich das nicht. Ich wirke einschüchternd weil ich zu selbstbewusst auftrete. Lange wollte ich das verstecken und duckmäuschen spielen aber das hat nicht funktioniert.

    Deshalb hatte ich auch nie eine Clique, sondern immer nur 2-3 enge Freunde die wussten wie ich bin und mich genau dafür gemocht haben

    Und wegen dem , wie ich bin, habe ich Angst zb in einen Tennisclub zu gehen obwohl mich Tennis interessieren würde aber ich weiß wie es endet.

    Die Antwort macht mich jetzt sicher mega unsympathisch hier :( aber ich brauch ehrliche Tipps also muss ich ehrlich reflektieren.
    Geändert von Analuisa (23.04.2019 um 08:08 Uhr) Grund: Vollzitat gekürzt

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