Hallo liebe bris,
was macht ihr, um den Kontakt zu euch zu finden bzw. wie gelingen eure versuche?
ich habe vor einiger zeit einen yoga Kurs besucht der mir eine leichte Ahnung verschafft hat, wie es sein könnte, wenn man den richtigen Kontakt zu sich selbst finden würde. so ein Hauch war das ☺.
ich habe festgestellt, dass mich das etwas erdet. leider habe ich entgegen meiner vorsätze danach nicht mehr regelmäßig geübt daheim und alles geriet in Vergessenheit. allerdings blieb ein kleiner "stachel" im Fleisch. das Bedürfnis etwas zu verändern. innerlich. ich wusste nicht was genau. durch einen sehr ruhigen kurzurlaub und jemandem in meinem Bekanntenkreis, der gerade ein Achtsamkeit training macht, kam ich wieder zu dem Thema.
ich habe einige Kurse zur Entspannung in der Vergangenheit gemacht und CDs mit Meditation gemacht aber das hat mich im letzten Winkel nicht erreicht. doch jetzt denke ich wieder viel über das Thema nach. hinterfrage mich. und habe mir ein tolles Buch angeschafft von einem koreanischen buddhistischen Mönch, der in einfachster Art Impulse gibt für ein achtsameres und v.a. sanfteres leben.
ich kenne jetzt mein ziel. ich möchte liebevoller mit mir selbst und meinem Umfeld werden. habe den Eindruck dass diese Erkenntnis bereits etwas in mir bewegt und ich mich etwas leichter und freier fühle.
wäre regelmäßige Meditation der richtige Weg?
von welchen erfahrungen und wegen könnt ihr berichten?
ich bin übrigens kein Gläubiger Mensch und suche keine Religion sondern ich möchte einfach ein glücklicheres, leichteres und liebevolleres leben führen ohne die Welt aus den angeln zu heben.
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Ergebnis 1 bis 8 von 8
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13.10.2017, 19:22
zu sich kommen, ausgeglichen werden
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13.10.2017, 20:26Inaktiver User
AW: zu sich kommen, ausgeglichen werden
Ich habe vor einigen Jahren eine Kurs für autogenes Training gemacht, was mir sehr gut getan hat. Um ruhiger zu werden. Um besser zu schlafen. Um zu verhindern, dass ich ständig mit meinem Magen auf alles reagiere. Mich leichter zu fühlen. Ich habe es auch einige Zeit noch zu Hause weiter gemacht - klappte gut. Aber ich habe irgendwann wieder damit aufgehört. Warum auch immer.
Man müsste allerdings jeden Tag drei Mal diese Meditation machen, um es wirklich zu verinnerlichen. Dabei kann sich bestimmte Ziele vornehmen. Bestimmte Sätze (positive Botschaften) formelhaft wiederholen. "Ich bin liebevoll zu mir und zu anderen." Oder "Ich schlafe heute Nacht gut und bis zum Morgen durch." Oder so ähnlich.
CD's mit Meditation habe ich auch eine Zeitlang gehört. Besser soll allerdings sein, ohne äußere Stimme von außen zu meditieren, entspannen. Mich hat dabei genervt, dass ich am Ende nicht einfach einschlafen konnte, sondern noch Gerät weglegen musste und automatisch wieder wach wurde.
Ich möchte auch wieder etwas machen. Weil ich mich wirklich gut dabei fühle.
Jetzt habe ich von Atemübungen gehört. Übungen kann man sich bei der TK herunter laden. Einfach da aktiv-entspannen/meditation/atementspannung suchen.
Wenn man innerlich zur Ruhe kommt, wird man wahrscheinlich automatisch liebevoller auch zu anderen.
Mit Buddhismus habe ich keine Erfahrung.
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13.10.2017, 20:38Inaktiver User
AW: zu sich kommen, ausgeglichen werden
SEXwas macht ihr, um den Kontakt zu euch zu finden bzw. wie gelingen eure versuche?
... funktioniert am besten.
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13.10.2017, 21:20Inaktiver User
AW: zu sich kommen, ausgeglichen werden
Sex genau😊
Und Meditation.... du musst nicht Buddhistin werden um zu meditieren und dreimal täglich meditiere ich auch nicht!
Liebevoller mit dir umgehen? Na ich hoffe dass tust du sowieso! Und andere? Je nachdem.... auch Buddhisten sind mal genervt von anderen....
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13.10.2017, 21:20
AW: zu sich kommen, ausgeglichen werden
Ich mache seit 2 Jahren jeden Tag eine Stunde Yoga. Ich bin mir so nah wie noch nie. Ich werde auf Yoga nie mehr verzichten Komme, was will.
Seit einigen Monaten mache ich fast jeden Tag buddhistische Meditation und beschäftige mich ansonsten aus viel mit dem Buddhismus. Ich habe im Buddhismus viele Lösungen gefunden, die mir logisch sind und ich bin dabei die Erkenntnisse zu verinnerlichen.Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
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14.10.2017, 08:56
AW: zu sich kommen, ausgeglichen werden
spazieren, musizieren, Sport treiben, zeichnen, nähen, kochen...
für mich gern etwas, wo ich mich in eine Aktivität versenken kann.
Aber es könnte schon sein, dass früher oder später trotzdem das Bedürfnis auftaucht, die Welt aus den Angeln zu heben, das kanns geben.
gruss, barbara
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23.11.2017, 17:06
AW: zu sich kommen, ausgeglichen werden
schöner thread !!!
ich lese seit Jahren schon liebend gern Lebenshilfe Bücher früher gern die von louise hay und ganz aktuell mein very very Lieblingsbuch , ( "glückskekese...für ihre gestresste seele " )damit bin ich jetzt auch zu Meditation gekommen (schöööön) :und es erinnert mich ans Wesentliche : mich selbst annehmen , mir selbst was gutes zu tun. ein wunderbares buch . seit der zeiot geh ich viel raus , eigentlich jeden tag ..spazieren, uuuund : öfter mal nixtun 

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23.11.2017, 18:01
AW: zu sich kommen, ausgeglichen werden
Mens sana in corpere und so. Nicht nur den Kopf, auch den Körper entspannen:
Mir tun Berührungen gut - Kuscheln, Rückenkraulen oder Massagen (ggf. bei der Kosmetik oder in einer Massagepraxis - ich liebe Gesichtsmassagen). Sauna. Warme Dusche (Baden ist mir schnell zu heiß). Eine gut duftende Lotion. Bequeme, saubere Kleidung, kuschelige Socken. Peeling, hinterher eincremen, Gesichtsmaske. Fünf Minuten bewusst in den Bauch atmen. Fühle ich mich in meinem Körper wohl, relaxe ich sehr schnell.
Für den Kopf: Im Bett Hörbücher hören, von einer angenehmen Stimme vorgelesen (nix Aufregendes, eher Biografien), dabei einschlafen. Positive Bücher lesen, gerne was Seichtes. Auch ein schönes langer Spaziergang, ggf. mit mp3-Player im Ohr (Stichwort: Hörbücher), tut gut - so habe ich das eeeewig lange Buch von B. von Stuckrad-Barre gehört (hätte ich wahrscheinlich sonst nicht durchgehalten) und das tolle "Das große Los" von Meike Winnemuth.
Wenn ich genug relaxt habe: Aufräumen, bißchen in der Wohnung rummuckeln, Schubladen sortieren - macht analog den Kopf frei.
Echte Entspannungstechniken kann ich in der Gruppe besser als allein. Vielleicht wäre das für dich auch ein Ansatz: Was man allein nicht auf die Kette kriegt, einmal die Woche für eine Stunde in der Gruppe unter Anleitung machen. Ein Freu-Termin.
"Wenn du erstmal Feminismus hast, das wirst du so schnell nicht wieder los."
(Gerburg Jahnke)


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